Apixaban (Eliquis) Kommentare Seite 2



Frank sagte am 31.03.2019:
Nehme seit einer Woche 2*5mg Eliquis als Nachbehandlung einer Tachykardie. Bis jetzt keinerlei Nebenwirkungen. Im Gegenteil, kein lästiger Nachturin mehr (Prostatitis). Männlich, 64 Jahre.


rakaruso sagte am 26.04.2019:
Ein Bekannter mit 82 Jahren, rief mich 2018 im Frühjahr nachts um 22 Uhr an, dass es ihm gar nicht gut geht… Sein Hausarzt hätte ihm nach langjähriger Einnahme von “Marcumar” ein anderes Mittel verschrieben, nämlich “Apixaban”, und dass es ihm gar nicht gut geht seit er es einnimmt. Er bat mich über dieses Medikament im Internet zu recherchieren…Ich ließ es mir buchstabieren und versprach ihm, mich zu melden…
Ich googelte noch in der Nacht über Apixaban und konnte nichts Ungewöhnliches oder Nebenwirkungen finden… Ich war sehr beruhigt ..und weil es so spät war, wollte ich nicht mehr anrufen…
Am nächsten Tag konnte ich ihn nicht mehr erreichen…. mein sehr geschätzter, langjähriger Arbeitskollege, Freund und Lebensberater, war noch in derselben Nacht verstorben..:-(( – Seitdem geht mir “Apixaban” nicht mehr aus dem Kopf…. aber auch auf mein Nachhaken bei einigen Ärzten war nichts Nachteiliges über dieses Medikament aufgefallen….


Heiko sagte am 09.05.2019:
81 Jahre, 176 cm, 79 kg. Nehme seit etwa 3 Jahren wegen TVT Recidiv Eliquis 2 mal 2,5 mg. Nebenwirkungen: Schwindelgefühle, Muskelschmerzen in den Waden und Oberschenkeln besonders nachts. Taubheitsgefühl in beiden großen Zehen. Ich habe in den 3 Jahren ca. 5 kg zugenommen, fahre jeden Tag 10-15 km Fahrrad.


Edmund sagte am 11.05.2019:
56, Unfall, dadurch Lungenembolie, beidseitig vorne, in der Reha Eliquis bekommen, seit Juli 2018 morgens und abends je eine Tablette, 5mg. Gewichtszunahme, zwischendurch Schwindelgefühl, meist morgens, antriebslos, ohne Energie, immer wieder Vergesslichkeit, zu nichts richtig Lust, wenn, dann nur kurzfristig. Wenig Energie, zu nichts richtig Lust, seit Februar ist es stärker geworden. Die Hände schlafen baneds immer wieder ein. Laut Klinik soll ich es 1 Jahr nehmen, muß aber vorher weg, geht so nicht mehr weiter…


Anonymous sagte am 18.06.2019:

Ich nehme 2x 5mg Eliquis seit nunmehr 2 Jahren ein, aufgrund einer beidseitigen Lungenembolie. Die Ursache der Embolie konnte nicht ermittelt werden. Hatte früher auch vereinzeltes Vorhofflimmern.

Ein halbes Jahr nach Einnahme des Medikamente traten plötzlich vermehrt Rhythmusstörungen auf, die mich seitdem konstant begleiten. Teilweise auch kurze Episoden von Vorhofflimmern, die ich zuvor, wie oben schon erwähnt, nur äußerst selten hatte.

Schwindel kenne ich auch, der hat allerdings nachgelassen. Gewichtszunahme konnte ich ebenfalls beobachten, allerdings finde ich es schwierig bzgl der letzten beiden Punkte die Ursache in einer Nebenwirkung des Medikaments zu sehen.

Was allerdings vorher nicht festzustellen war, sind schlimme Knochen und Muskelschmerzen, die einen Grad erreicht haben, dass ich sie mit dem Wert 9 angeben würde. Es handelt sich hierbei um plötzlich auftretende, anfallsartige Schmerzen sowie einen Dauerschmerz der im Bereich 4-5 anzusetzen ist.

Das Problem, das sich ergibt, aufgrund einer Histaminallergie scheiden einige Schmerz Medikamente als Therapie aus. Weitere Schwierigkeiten ergeben sich durch Eliquis selbst, sodass ich bislang auf Medikamente verzichtet habe, dafür aber an schlechten Tagen unter unerträglichen Schmerzen leide.

Insgesamt stehe ich dem Medikament skeptisch gegenüber. Sowohl die Rhythmusstörungen, als auch die Muskel und Knochenschmerzen hatte ich in der Form vorher nicht.

Aufgrund einer fehlenden Erklärung für meine beidseitige Lungenembolie, möchte ich auf einen Blutverdünner nicht gänzlich verzichten. Mein persönlicher Eindruck ist, dass viele Ärzte Eliquis zwar kennen, kaum aber über Langzeitfolgen oder generelle Nebenwirkungen informiert sind.

Insofern fühle ich mich als Patient sehr allein gelassen. Insbesondere Schmerzen in der Brust, die auch während der Embolie auftraten, kann ich weiterhin schlecht einordnen. Bislang haben sich die Schmerzen zum Glück immer als Fehlalarm resp orthopädische Ursache herausgestellt. Aber wirklich Sicherheit gibt mir das nicht.



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