Dupilumab (Dupixent) Erfahrungen Seite 2

Weitere Erfahrungen, Erfahrungsberichte



Esme sagte am 12.04.2019:
Ich habe seit Geburt atopische Dermatitis und wie von anderen ähnlich beschrieben, alle möglichen Therapien ausprobiert. Gut geholfen hatte ein Aufenthalt in Davos, den die priv. Krankenkasse jedoch nur einmal mitfinanzierte vor 17 Jahren. Besonders schwer betroffen sind Gesicht und Hals Daher seit 11 Monaten Behandlung mit Dupixent durch Uni Bonn – Kostenerstattung leider nur auf ein Jahr von der Krankenkasse befristet. Zunächst sehr erfolgreich, wie neu geboren – außer im Gesicht. Nach 6 Mon Therapie bis heute starke Augenprobleme, nur mit intensivstem Pflegeaufwand erträglich. Hierzu stimmt sich allerdings die Augenklinik mit der Dermatalogie intensiv ab, da der “herkömmliche Augenarzt hier nicht weiterhelfen könnte”, die Augenklinik wäre bei der Therapieentwicklung mit Dupixent bereits stark eingebunden worden.
Im Gesicht ist die Besserung insgesamt verhalten und lt. Augenklinik wäre dies oftmals so. Ich hoffe aufgrund anderer positiver Erfahrungen auf weitere Besserung im Gesicht und bei anderen Allergien – falls eine Therapieverlängerung durch die Kasse genehmigt wird… alles in allem würde ich die Therapie jedem Atopiker empfehlen.


Anonymous sagte am 19.04.2019:
Hallo liebe Leidgenossen,
nach 51 Jahren Dauererkrankung heute der erste komplett beschwerdefreie Tag in meinem Leben
*blanke, weiche Haut
*kein Asthma, keine Bronchitis
*allergiefrei
*Speiseröhre und Magen entzündungsfrei
*keine entzündeten Gelenke
So entspannt und glücklich war ich noch nie.
Der Anfang war holprig, der Cortisonentzug grauenhaft!!!, aber es hat sich gelohnt durchzuhalten.
An einigen Stellen habe ich immer mal wieder Neurodermitis, aber die Stellen sind viel kleiner und breiten sich nicht mehr aus und sie heilen innerhalb weniger Tage wieder ab.
Ich habe mich in rasender Zeit derart verändert, dass es mich anfangs überfordert hat, aber jetzt fühle ich mich erstmals richtig wohl in mir. Ich bin sehr dankbar, dass ich nach so vielen Jahren endlich aufatmen und das Leben geniessen kann.
LG, Magnolia


Anonymous sagte am 19.04.2019:
Hallo liebe Leidgenossen,
nach 51 Jahren Dauererkrankung heute der erste komplett beschwerdefreie Tag in meinem Leben
*blanke, weiche Haut
*kein Asthma, keine Bronchitis
*allergiefrei
*Speiseröhre und Magen entzündungsfrei
*keine entzündeten Gelenke
So entspannt und glücklich war ich noch nie.
Der Anfang war holprig, der Cortisonentzug grauenhaft!!!, aber es hat sich gelohnt durchzuhalten.
An einigen Stellen habe ich immer mal wieder Neurodermitis, aber die Stellen sind viel kleiner und breiten sich nicht mehr aus und sie heilen innerhalb weniger Tage wieder ab.
Ich habe mich in rasender Zeit derart verändert, dass es mich anfangs überfordert hat, aber jetzt fühle ich mich erstmals richtig wohl in mir. Ich bin sehr dankbar, dass ich nach so vielen Jahren endlich aufatmen und das Leben geniessen kann.
LG, Magnolia


Artemisia sagte am 08.06.2019:
Hallo an alle!
Habe voller Spannung eure Erfahrungen zu Dupilumab gelesen, oft musste ich zustimmend nicken, da mir vieles so beannt vorkommt. Die meisten Einträge liegen leider schon etwas zurück, aber ich hoffe, dass sich vielleicht der eine oder andere erinnert, wie es bei ihm oder ihr am Anfang war.
Zu mir: Ich bin 24 Jahre alt, seit ich ein Baby war, leide ich an starker Neurodermitis, die immer wieder in Schüben auftrat. Ich war ein Frühchen und habe keine Muttermilch bekomme, oft wird da ja ein Zusammenhang gesehen? Ich hatte erst mit 15 Windpocken, und als ich dann mit 19 anfing zu studieren, und immer wieder dem Prüfungsstress ausgesetzt war, oder die letzten Male auch nur extreme allergische Reaktionen hatte, setzte bei mir die Gürtelrose ( immer an der gleichen Stelle) ein. In den letzten Jahren litt ich 6 Mal daran. Letztes Jahr spitzte sich mein Gesundheitszustand zu, meine Leberwerte waren extrem schlecht, die Neurodermitis war ununterbrochen allgegenwärtig da. Davor konnte man irgendwie noch damit leben, aber das letzte Jahr war die reine Hölle, denn die Gürtelrose war zeitgleich über Monate aufgetreten, ich hatte extrem abgenommen, extreme allergische Anfälle, und ich sah nur noch furchtbar aus.. als ich wegen einem allergischen Schock in die Notaufnahme kam, eröffnete sich mir die Möglichkeit zu einem Spezialisten in Behandlung zu kommen. Er ist sehr engagiert und nach Krankenhausaufenthalt, und ausführlicher Behandlung, verschrieb er mir Dupixent, meine Leberwerte hatten sich mittlerweile wieder verbessert und sind wieder normal.
Ich hatte so große Hoffnungen, und seit März ’19 nehme ich die Spritzen im zweiwöchigen Abstand. Bei mir ist es so, am “Spritztag” bin ich nach dem Spritzen extrem müde und schlapp, und schlafe ständig ein. Am nächsten Tag geht es mir sehr gut, Haut juckt nicht, hat sich geglättet etc. Alles wunderbar! Aber diese Wirkung hält nur circa 1 Woche, die weite Woche ist dann wieder die Hölle. Ich kriege täglich einen heftigen Anfall. Keine Luft, fühle mich eingeschnürt, habe extreme Hitze, Hals, Brust, Gesicht, Beugen jucken und brennen, und ich würde mir am liebsten die Haut vom Leibe ziehen, was dann auch vorkommt. Nach dem erneuten Spritzen gibt es sich wieder, und das Spiel beginnt von vorne.
Desweiteren haben sich meine Augen extrem verschlechtert, sind lichtempfindlich, entzündet, sehr schlechter und sind oft gerötet und jucken extrem. Zudem sind die heftigen Allergien geblieben, treffe ich beispielsweise auf einen Starkauslöser in der ersten Woche, verrringert sich die “Gute Zeit” und der Juckreiz etc. ist wieder da.
Wie war es bei euch? Kommt euch etwas bekannt vor? Würde mich sehr über eure Nachrichten freuen!
Liebe Grüße, Artemisia


Wuppi sagte am 12.06.2019:
Hallo zusammen, mein Update nach erneuter 4-monatiger Dupilumab-Einnahme (zuvor 3 Monate Pause wegen Nebenwirkungen): Es geht mir überwiegend super gut! Zur Vorbeugung, damit die Nebenwirkungen aus 2018 nicht wieder auftreten (extremes Nasenbluten, stark entzündete Augen) nehme ich jeden Morgen antiallergische Augentropen, selten Cortison-Augentropen, sowie das Nasenöl-Spray Gelositin. Die Neurodermitis ist stark zurückgegangen, lediglich im Gesicht kommt es unmittelbar nach der Spritzeneinnahme zu roten Flecken, die ich dann einige Tage lang mit Cortison-Creme wegschmiere. Der Heuschnupfen ist ungewohnt schwach, das Asthma fast komplett weg, auch bei extremen sportlichen Anstrengungen – allein das ist ein Wunder! Der Juckreiz, der mich nicht mehr schlafen ließ, ist verschwunden, der Milchschorf auf dem Kopf ebenso. Gerade das Kopf-Jucken war wirklich unerträglich, weshalb ich erneut mit Dupilumab begonnen hatte. Mich würde sehr interessieren, wie es euch – vielen! – anderen mittlerweile mit Dupilumab geht – schreibt doch bitte auch mal wieder hier ins Forum!


Anonymous sagte am 14.06.2019:
Ich benutze nun seit über einem Jahr Dupixent alle zwei Wochen als Fertigspritze. Mein Problembereich (Hände) ist vollkommen geheilt. Die Haut ist glatt und es gibt keinerlei Entzündungen. Das war es dann aber auch schon. Bereits im letzten Jahr habe ich im Herbst ein starkes Gesichtsekzem bekommen. Zudem sind alle anderen Bereiche am Körper nicht abgeheilt. Achselhöhlen, Füße….egal wo, ich bekomme immer wieder Ekzeme. Mit denen kann ich leben aber das Gesicht ist eine Katastrophe. Würde ich nicht zuhause arbeiten, wäre ich wohl dauernd krank geschrieben. Das Gesicht wird, insbesondere im unteren Bereich, rot, dick und stark entzündet. Das Brennen ist unerträglich. Somit kommt es immer wieder zum Einsatz von Kortison. Die Abstände zwischen den Schüben werden auch immer kürzer. Somit haben wir zuletzt versucht, absteigend mit Kortison auf 7,5mg zu kommen, um das Gesicht in einen guten Zustand zu bringen. Funktioniert nicht. 7,5 ist zu wenig.
Meine Sehstärke hat sich rasend schnell verschlechtert. Die Augenlider sind dauernd rot und jucken.
Es wird so bald keinen Sinn mehr machen. Werde dann wohl Dupixent absetzen und warten, was passiert.


lilaanmi sagte am 17.06.2019:
Ich habe nun die zweite Spritze hinter mir und kann folgendes berichten: Bereits nach fünf Tagen stellte sich der Erfolg ein und mittlerweile bin ich beschwerdefrei und das nach 51 Jahren Neurodermits mit Asthma. Leider habe ich bereits Beschwerden mit den Augen. Im Moment nehme ich täglich mehrmals Berberil-Augentropfen und es hält sich noch in Grenzen mit der Entzündung.
Mal abwarten was für Langzeitschäden noch auf mich zukommen. Aber endlich kann ich wieder durchschlafen und habe keinen Juckreiz mehr. Die Lebensmittelunverträglichkeit ist allerdings geblieben, da muss ich aufpassen.


JZ sagte am 26.06.2019:
Hallo zusammen!
Ich spritze nun seit einem Jahr Dupixent alle 2 Wochen und bin alle 3 Monate zur Kontrolle in der MH Hannover.
Mein Juckreiz ist zu 95% verschwunden, ich schlafe durch, meine Haut wird immer geschmeidiger und meine Lebensqualität ist wieder da!
Das einzige was ziemlich nervt, sind die tränenden und gereizten Augen! In der Woche vor dem Spritzen, schlimmer als in der ersten Woche! Wenn ein Auge tränt, meist auch nur eine Seite! Ich nehme zum Befeuchten Systane complete, mal schauen wie lange das noch ausreicht! Momentan kann ich auch schlecht beurteilen, ob noch Heuschnupfen im Spiel ist!
Ich freue mich auf weitere Berichte von Euch!
Sonnige Grüße


wordsareillusions sagte am 27.06.2019:

Hatte denn hier jemand der von Dupixent die Haare verloren hat das Glueck gehabt dass die Haare wieder zurrueck gekommen sind?

Ich wohne in USA und habe an einer Studie names KPL-716 teilgenommen und meine Haare sind dadurch duenner geworden und auch ausgefallen, ich habe das Medikament zum Glueck rechtzeitig abgesetzt.

Habe jetzt Angst vor Haarausfall und ich bin deswegen am Ueberlegen Dupixent oder einen von den anderen neuen Biologics eher doch nicht auszuprobieren.



nema1960 sagte am 30.06.2019:
Hallo, also ich habe meine Haare ganz verloren durch Dupixent aber sie kommen wieder dauert wohl ein bisschen aber sie kommen alle wieder. Ich habe seit vier Wochen mit Dupixent aufgehört habe es ein halbes Jahr genommen ich muss sagen dass meine Haut weiterhin wunderbar ist und auch mit meinen Augen endlich zur Ruhe komme. Weiterhin alles Liebe für euch-


Kräuterhexe sagte am 03.07.2019:
Hallo, zusammen, ich bin hier im Forum gelandet, weil mein Mann Dupilumab wg seines Asthmas verschrieben bekommen hat. Ich arbeite bei einer Biotech-Firma (nein, nicht beim Hersteller von Dupixent) und lese aufgrund meines Berufs viele wissenschaftl. Artikel und habe gestern einen gefunden, der sich mit speziell mit Augenentzündungen bei der Anwendung von Dupilumab beschäftigt. Dort drin gibt es auch Empfehlungen, welche Medikation am besten hilft. Der Artikel heisst “Management der Dupilumab-assoziierten Konjunktivitis beim atopischen Ekzem” von Nora Aszodi et al.
Noch eine Bitte habe ich, es würde allen forschenden Biotech- und Pharmaunternehmen helfen, wenn Ihr anstatt nur hier im Forum von euren festgestellten Nebenwirkungen zu erzählen, das auch euren Apothekern und/oder behandelnden Ärzten sagen würdet (und zwar unmittelbar nach Auftreten der Nebenwirkung), denn die Forschung hört nie auf und die Hersteller sind dankbar für jeden Hinweis auf (noch nicht festgestellte) Nebenwirkungen, denn die größte “Studie” ist immer die, wenn das Medikament nach Zulassung in den Verkauf kommt. Vorher kann man so viele Patienten gar nicht erreichen.
Ich drücke Euch die Daumen, dass es euch allen bald besser geht.
Herzliche Grüße, Eure Kräuterhexe


Magnolia sagte am 15.07.2019:
Hallo liebe Leidgenossen,
mir geht es inzwischen so gut, dass ich dupixent langsam auf eine dreiwöchige Einnahme herunterdosiere. Ich nehme jede Spritze einen Tag verzögert ein bis ich 21 Tage erreicht habe.
Man könnte meinen, dass man nach so langem Verzicht auf alles mal so richtig in die Vollen greift, aber ich lebe derzeit noch gesünder und bewusster als zuvor, gehe wieder zum Yoga, esse nur noch frische Lebensmittel, bin stundenlang in der Natur. Manchmal sitze ich im Wald und staune darüber, was ich alles riechen kann und wie leicht die Luft durch meine Lungen fliesst.
Ich habe immer noch ab und zu Stellen an meinen Problemzonen, aber kleiner und klar definiert, ohne sich auszubreiten und die Ruhephasen werden immer länger. Die Stellen jucken merkwürdigerweise nicht. Die Lunge ist komplett beschwerdefrei und ich habe nur noch eine heftige Alergie gegen Roggenpollen.
Allerdings habe ich seit drei Wochen eine kleine entzündete Stelle auf dem rechten Augenlid, die aber auch klar definiert ist und nicht grösser wird. Die Stelle kommt und geht und wird bei mir durch starkes Sonnenlicht hervorgerufen. Deshalb trage ich derzeit eine stark getönte Sonnenbrille. Das hilft.
Euch allen wünsche ich gute Besserung!
LG, Magnolia


lilaanmi sagte am 18.07.2019:
Hallo an alle Leidgeplagten,
ich muss nun leider nach der fünften Spritze feststellen, dass die Gelenksteifheit nicht zurückgegangen ist. Laut Beipackzettel muss man sofort bei dieser Nebenwirkungen mit Dupixent aufhören. Meine Augen sind nach wie vor außen und innen so entzündet, dass ich diese im 3-Tages Rythmus außen mit Cortison Amiderm Lotion einreibe. Seit gestern habe ich Ekzem (rote runde Stellen) am Oberkörper und bin echt verzweifelt. Auf den Rückruf von meinem Hautarzt warte ich seit 2 Tagen.
Ich hoffe für alle Betroffenen, dass diese Nebenwirkungen bei euch nicht eintreffen!
lg lilaanmi


lilaanmi sagte am 24.07.2019:
Hallo, nun ein Update von meinem Besuch beim Hautarzt und der Gelenksteifheit/schmerzen. Ich soll nur noch alle 4 Wochen spritzen und die Gelenksteiffheit soll auch irgendwann weggehen. Falls nötig, eine kleine Unterbrechung machen und dann nochmals starten. Ich werde berichten, wie es bei mir weitergeht. lg an alle im Forum


sirah sagte am 11.08.2019:
Hallo Leidgenossen, habe auch Neurodermitis seit Geburt.
Spritze Dupixent seit 02/19 ,der Juckreiz ist zu 90% weg. Leider habe ich mal mehr mal weniger mit roten Stellen am Hals, an den Ellenbeugen und im Gesicht zutun.
Um den Mund rum ist es fast immer rot und am Haaransatz, zeitweise schubt es extrem.
Mit den Augen sind die Probleme nicht so massiv, wie von anderen berichtet.
Was mich aber jetzt nachdenklich macht, ich habe extrem Haarausfall, die Haare sind richtig dünn geworden. Die Kopfhaut ist doll schuppig, das fing schon nach 4 Wochen an, es juckt aber nicht.
Meine Hautärztin ist im Urlaub, werde mit ihr sprechen was ich tun soll wenn sie wieder da ist. Der Preis ist mir zu hoch alle Haare zu verlieren, es sei denn das es demnächst aufhört. Hat noch jemand solche Erfahrungen gemacht?


kassenbabe sagte am 21.08.2019:
Hallo zusammen!
Ich nehme Dupixent jetzt genau ein Jahr, bekomme es über die MMH in Hannover. Ein Erfolg war sehr schnell bei mir festzustellen, nur die Probleme mit den Augen habe ich auch. Dagegen nehme ich jetzt ein Mal täglich IVERVIS und mache LIdrandpfelge. Das hilft mir sehr, allerdings weiß ich nicht, ob ich das lebenslang nehmen kann. Auch merke ich,d ass meine Lebensmittelallergien und mein Asthma deutlich nachgelassen haben. Was ich allerdings an weiteren Nebenwirkungen merke, ist eine stetige Gewichtszunahme, die ich auch eindeutig auf die Einnahme der Spritzen zurück führen kann. Ging das noch jemanden von Euch so? Allen weiterhin gute Besserung!


EinLichtblick sagte am 21.08.2019:
Hallo zusammen,
seit dem 1.7.19 ist Dupilumab auch für chron. polypöse Rhinosinusitis zugelassen. Meine leidgeplagte 17-jährige Tochter soll bald mit der Behandlung starten. Sie hat schon 9 operative Eingriffe hinter sich. Hat schon jemand Erfahrungen gesammelt?


Magnolia sagte am 05.09.2019:
Hallo liebe Leidgenossen,
Ich Spritze mir jetzt seit knapp einem Jahr dupixent und dosiere auf eine dreiwöchige Dosis herunter. Seit ich die Einnahme auf 19 Tage herunterdosiert habe sind die rote Flecken nach dem Spritzen ( immer am dritten Tag) und die Beschwerden auf dem rechten Augenlid weg. Zuerst hat die Lunge etwas gestreikt, nach 14 Tagen wieder leichtes Asthma, aber das hat sich auch gelegt.
Ich glaube der 21 Tage Rhythmus ist für mich ideal.
Meine Hände und Füsse sind seit 11 Monaten komplett beschwerdefrei und wenn die roten Flecken nach dem Spritzen ausbleiben ist auch der restliche Körper stabil. Allergien: nur noch Roggen.
LG, Magnolia


Toto sagte am 08.09.2019:
Hallo liebes Forum.Vielleicht kann mir hier zu meinen leiden jemand helfen oder einen Tip geben.Seit gut 4 Wochen nehme ich nun Dupixent,hab von mir aus abrupt mit der Cortison Einnahme von mir aus aufgehört was zu einer totalen Verschlechterung meines Hautbild führte.Hatte am ganzen Körper mit Schwellungen und Entzündungen zu kämpfen,nun lasse ich das Cortison langsam ausschleichen und die roten Flecken kommen nach und nach wieder aber nicht mehr so schlimm.Das größte Problem das ich nun habe ist das sich nun meine Hände und meine Fußsohlen unwahrscheinlich krass schälen und ich sehr starke einrisse habe was mich sehr schmerzen.Die Haut ist absolut total trocken,schmiere Melkfett,Hirschtalk,Bepanthen usw.Es hilft aber nur kurz.Hat von euch jemand das auch schon durch und kann mir hierzu Tips geben?Besten Dank für eure Hilfe.LG Toto


Rose sagte am 10.09.2019:
Hallo Magnolia, auch bei mir erweist sich ein dreiwöchiger Abstand zwischen den Spritzen als ideal, weil die Wirkung solange anhält, aber die Nebenwirkungen nachlassen. Zuerst sollte man aber “genug Wirkstoff intus haben”, denke ich. Also vielleicht ab der 5. Spritze versuchen, auf 3 Wochen zu gehen. Schade, dass das von den Ärzten allgemein so streng gehandhabt wird mit dem 2-Wochen-Intervall – ist das bei dir mit dem Arzt abgesprochen oder machst du das einfach selbst mit dem 3-Wochen-Rhythmus?


Hummel sagte am 10.09.2019:
Tipp an Toto: Ich verwende Ecural Salbe (cortisonhaltig) – man merkt richtig durchs Kribbeln / leichtes Brennen, dass sie wirkt. Ich darf sie auch im Gesicht anwenden, brauche aber (nach mittlerweile 11 Spritzen) immer weniger davon bzw. meistens nur in den ersten Tagen nach der Spritze.
Für die Augen nehme ich JEDEN Tag Zaditen Ophta Sine Augentropfen und selten Dexa Augentropfen. Damit unterdrücke ich meine vorherige Nebenwirkung “Augenentzündung”. Außerdem sprühe ich jeden Morgen GeloSitin in die Nase, damit hat meine Nebenwirkung “Nasenbluten” aufgehört.


Gwin sagte am 16.09.2019:
Hallo Zusammen,
ich habe genau ein Jahr Dupixent gespritzt und muss sagen, dass ich von der Wirkung begeistert war. Meine Beschwerden – fast ausschließlich im Gesicht, besonders im Bereich der Augen – haben komplett nachgelassen und ich hatte, abgesehen vom immer wieder aufkommenden Gefühl der Angst über evtl. Spätfolgen – endlich mein Gesicht und das entsprechende Lebensgefühl zurück. Auch ich befinde mich in engmaschiger augenärztlicher Behandlung, da ich einen bds. Keratokonus habe. Mein Augenarzt vermutet, dass die drastische Verformung meiner Hornhaut mit der langjährigen Neurodermitis zu tun hat. Erfahrungen mit dem Medikament hat auch er leider nicht, aber er hat im Verlauf der Einnahme keinerlei Verschlechterungen meiner Augen festgestellt. Entzündungen an den Augen hatte ich während der Einnahme auch niemals. Nach einem Jahr mit Dupilumab, in dem ich die Abstände der Spritzen nach Absprache mit meinem Hautarzt in den letzten 6 Monaten auf zunächst 3, dann 4 Wochen verlängert habe, hat mich der Leichtsinn gepackt: Seit 2 Monaten habe ich nicht mehr gepritzt und nun ist es soweit: zunächst tauchte ein winziger Punkt auf, dann der nächste und mittlerweile spüre ich wieder eine deutliche Aktivität der Haus. Mein Hautarzt empfiehlt, die Therapie fortzusetzen. Auch mein Augenarzt befürwortet dies, weil der zunächst drastische Verlauf meines Keratokonus in dem Jahr mit Dupilumab komplett stagnierte. Natürlich kann einem Niemand sagen, welche Spätfolgen einen eventuell ereilen können. Ich bin hin und hergerissen, ob ich noch abwarten, oder sofort wieder spritzen soll. Habe beinahe das Gefühl, meine Augen durch Dupixent eher zu schützen, weil sie während der Einnahme völlig reizfrei waren.
Scheinbar haben einige von Euch die Behandlung schon einmal unterbrochen und anschließend “erfolgreich” weiterführen können. Ich hatte schon die Befürchtung, der Körper könnte sich evtl. nach einer längeren Pause dagegen wehren. Bin schon traurig – hatte naiverweise gehofft, nach einem völlig beschwerdefreien Jahr hätte sich die Haut so sehr regeneriert, dass die auch ohne Hilfe funktioniert. Leider habe ich mich da wohl getäuscht und es scheint, als ob Dupixent ein längerer Weggefährte sein muss, als ich es mir vorgestellt habe…
VG & alles Gute für Euch…


Dupi sagte am 17.09.2019:
Hallo Gwin, auch ich habe die Behandlung unterbrochen, weil ich dasselbe dachte wie du, aber nach ungefähr drei Monaten Pause kehrten alle Symptome der Neurodermitis – vor allem der Juckreiz – extrem zurück, sodass ich wieder mit Dupilumab anfangen musste. Ich habe auch Angst vor möglichen Spätfolgen, aber ohne Dupilumab geht es gar nicht! Die Einnahme allmählich auf 3 Wochen zu verlagern hat bei mir gut geklappt, vielleicht versuche ich es demnächst – im pollenfreien Winter? – auf 4 Wochen zu strecken.
Wer hat noch Erfahrungen damit, die Spritze seltener als alle 2 Wochen zu nehmen?


lilaanmi sagte am 17.09.2019:
@Dupi – Ich musste vom Hautarzt aus auf 4 Wochen verlängern, da die Gelenksteifheit so extrem ist. Es klappt auch ganz gut, ich muss nur mit dem einen oder anderen Hautauschlag leben, was aber auszuhalten ist.
Ende der Woche bekomme ich Bescheid vom Rheumazentrum, da Flüssigkeit an den Sehnen im Schulterbereich festgestellt wurde. Wie gesagt, dass hatte ich vorher nicht.


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