Edoxaban (Lixiana) Kommentare Seite 2



Versuchskaninchen sagte am 04.04.2019:
Das bisher Gelesene macht mich auch mitteilungsbedürftig.
Viele Fragen tun sich auf:
Seit über 10 Jahren habe ich wegen Vorhofflimmern, das nicht durch eine Ablation beseitigt werden konnte, und drei Stents in den Herzblutgefäßen, Marcumar eingenommen. Ich habe mich nach einer Schulung mit einem Meßinstrument jahrelang selbst kontrolliert, alles verlief reibungslos. Es gab nur ganz kleine Dosisänderungen hin und wieder. Ich hatte keinerlei Beschwerden!
Warum mich meine Hausärztin ab Okt. 2018 nun auf Lixiana 60 mg umgestellt hat, weiß ich nicht. Der von ihr angegebene Grund: Einfachere Handhabung, keine Messung mehr nötig, und wenn ich die Einnahme erst am Nachmittag jeweils mache, dann ist die Blutungsgefahr bei Verletzungen, die im Alter leicht eintreten klnnen am nächsten Tag, auf Grund des Ablaufes der Halbwertzeit von 13 bis 14 Stunden, geringer.
Wenn ich jetzt darüber nachdenke, klingt mir das alles wie das Anbieten einer Ware!
Da mein Vertrauen bisher aber bestand, stimmte ich zu. Was mich aber erstaunt hat, daß Lixiana weit aus teurer ist. Marcumar kostet 25,39 Euro für 98 Stück. Die reichten bei mir 196 Tage! Lixiana 60 mg kosten 251,90 Euro für 98 Stück und reichen für 98 Tage!!!
Und die Kasse bezahlt das anstaltslos?
Nun zu der Verträglichkeit: Die Nebenwirkungen lt. Baupackzettel sind genau so furchterregend ie bei Marcumar beschrieben – aber bei mir begann das erst nach der Einnahmezeit von ca. 1 Monat:
Magendrücken, Oberbauchschmerzen, Müdigkeit, Muskelschmerzen in den Beinen und vor allem eine Zunahme des Bauchumfanges trotz gleicher Lebensweise. Keine Nahrungsumstellung. Zusätzlich bekomme ich bei flottem Gehen Luftnot und Brustenge. Die Kontrolle beim Kardiologen hat keine nennenswerten Veränderungen meiner Herzprobleme ergeben.
Jetzt Anfang April 2019 habe ich plötzlich erhöhte Zuckerrwerte und an der oberen Grenze und darüber gemessene Leberwerte. Auch habe ich Blutspuren im Stuhl und die Druckbeschwerden im Oberbauch (Leberbereich)sind schon sehr unangenehm.
Bei meinem Termin bei meiner Ärztin am Freitag werde ich das abklären lassen, auch bin ich gespannt, wie mein großes Blutbild vom Dienstag aussieht.
Und dann werde ich die Frage nach Umstellung von Lixiana 60 mg auf Marcumar 3 mg stellen.
Ich bin 79 Jahre alt, war bisher “fit wie ein Turnschuh” und habe jetzt schon manchmal “Todesahnungen”. Man bildet sich langsam sämtliche mögliche Krankheiten ein, das bisher mich überhaupt nicht interessiert hatte.
Ich bin zu der Überzeugung gelangt, daß das mit dem Medikant Lixiana zu tun hat.
Und noch eine Abschlußbemerkung: Wer verdient an der Einführung von Lixiana ? Und warum zahlt die Kasse widerstandslos dieses teuere Medikament?


Yogi sagte am 10.04.2019:
Hallo ich hatte 2013 einen NSTEMI und wurde seitdem mit Metopolol, Atorvastatin und ASS 100 behandelt. Körperölich habe ich mich mit meinen 59 Jahren immer recht fit gefühlt, bin täglich 20 bis 30 Km flott Rad gefahren. Im letzten Jahr kamen dann mehrere fiese Schübe von Vorhofflimmern dazu. Zunächst wurde das ASS durch Heparin Spritzen Subcutan ersetzt, was ich auch gut vertragen habe. Seit 6 Wochen wurde das dann auf Lixiana 60 mg umgestellt. Seitdem bin ich nur noch müde, habe extrem schwere Beine und meine körperliche Belastbarkeit lässt mehr und mehr nach, ich habe vermehrt Probleme mit Hämorhiden Blutungen und frage mich nun ob ich das Lixiana weiternehmen soll….


Hilfesucher sagte am 12.04.2019:
Hallo,mein 91- jähriger Vater nimmt seit 4 Tagen Lixiana 30mg. Aufgrund von Vorhofflimmern wurde ASS 100 abgesetzt und Lixiana verschrieben. Klagt bereits jetzt über starken Juckreiz seitlich des Bauchraums. Die betroffene Stelle schmerzt extrem stark. Die Haut zeigt aber keine Veränderung. Da er außer Vitamin B 12 keine
Medikamente einnimmt, gehe ich davon aus ,dass der Blutverdünner die Ursache ist.
Danke für die vorherigen Kommentare. Medikament wird morgen abgesetzt. ASS 100 wird es wohl auch tun.


Anonymous sagte am 13.04.2019:
Ich nehme seit Dezember 18 60 mg Lixiana. Vorher Xarelto (seit März 18, hatte eineTVT im Knie. Faktor 5 ist bekannt) Mir ist nur übel, schlecht, schwindelig! War jetzt beim Arzt….Magenspiegelung ist veranlasst, Blutwerte ok. Lt. Arzt liegt es nicht an Lixiana oder Xarelto! Habe jetzt seit 5 Tagen abgesetzt (nehme grade gar nichts)…Schwindel ist weg, schlecht ist mir nicht mehr, bin nicht mehr müde! Fühle mich ohne „gesund“! Das war seit einem Jahr nicht mehr der Fall!
Natürlich habe ich Angst ohne Blutverdünner, zumal ich diesen Faktor 5 habe ( homozygot). Aber die Lebensqualität ist echt ungleich höher! Mache mich grade schlau mit Nattokinase, Serraptesase. Clexane vertrage ich gut, aber wird nicht verschrieben,da anscheinend zu teuer!


fronkie67 sagte am 14.05.2019:
Ich ( 67 ) habe seit 2008 chronisches VHF. Zuerst wurde ich ( neben Blutdruckmitteln und Betablockern) mit Marcumar eingestellt, dann, seit etwa 1 Jahr, auf Lixiana 60 mg. ( Ca. 120 kg )
Nebenwirkungen, die ich eindeutig Lixiana zuordnen könnte bemerke ich nicht.
Auch ohne Lixiana ging es mir vorher nicht wirklich besser.
Bei VHF ist man nun mal in seiner körperlichen Leistungsfähigkeit eingeschränkt.
Wenn ich hier im Forum lesen, wie sich Patienten “aus dem Bauch heraus” selbst medikamentös “einstellen” erscheint mir das schon sehr bedenklich!
Klar ist: Man braucht einfach einen HA seines Vertrauens, mit dem man auftretende und als absolut negativ empfundene Begleiterscheinungen besprechen kann.
Aber, um auf Lixiana zurück zu kommen: Es ist einfach bequemer, weil man nicht alle drei oder vier Wochen zur Blutentnahme muss. Und wenn mal ein OP Eingriff (z.B. beim Zahnarzt) notwendig wird, muss man nicht tagelang oder gar wochenlang ” herunterfahren” , wie bei Marcumar, z.B.
Fazit: Wir, die wir an VHF und so’n shit leiden, sind zwar nicht so richtig gesund, aber auch nicht so richtig krank. Ein Arzt der mich zu Anfang (2008) während eines entsprechenden Kuraufenthaltes behandelt hat, sagte so ganz locker:
“Willkommen im Club der Millionen VHF Patienten in Deutschland. Und keine Sorge, damit können Sie hundert Jahre alt werden”:
Noch Fragen?


Sa sagte am 20.05.2019:
Bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen, da ich seit Mai 2017 Lixiana 60 mg nehme. Nach der zweiten Thrombose (1. 2016 im linken Oberarm, 2. Mai 2017 im rechten Unterschenkel) erlitt ich am 25.5.2017 in unserem Urlaub auf Kos eine schwere Lungenembolie. Kurz zusammengefasst: noch am selben Tag Ausflug nach Athen in eine Privatklinik, 5 Tage ITS, 2 Wochen kardiologische Station, danach Begleitung durch einen eingeflogenen Arzt in einer Linienmaschine nach Deutschland, dort im Anschluß nochmals 5 Tage Krankenhaus, danach 3 Wochen Reha.
Obwohl ich pro Tag 13 Tabletten, einschließlich Lixiana, einnehme (Bluthochdruck, Schilddrüsenunterfunktion, Magenschutz, Cholesterinsenker, Antidepressiva usw.) habe ich keine Probleme. Die verschreibende Ärztin hat mir von Anfang an empfohlen, Lixiana am Abend einzunehmen, um evtl. Nebenwirkungen zu „überschlafen.“ Sie hat mir erklärt, daß Marcumar den Nachteil hat, daß ständig gemessen und ggf. neu eingestellt werden muß. Die neue Generation erspart einem das, jedoch kann es bei einsetzenden Blutungen bis 24 Stunden dauern, bis sie diese stoppen können, weil es noch kein Gegenmittel gibt. Mhm, habe mich trotzdem für Lixiana entschieden und hoffe, daß es nie dazu kommt.


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