Escitalopram (Cipralex) Erfahrungen Seite 2

Erfahrungsberichte zu Escitalopram (Cipralex):

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Yvonne sagte am 11.01.2022:
Hallo, ich nehme seit Mitte November 21 einschleichend escitaloprame, angefangen mit 1 mg bis sehr langsam 3 mg… Mittlerweile ging es mir echt schlecht und ich sollte letzte Woche Donnerstag mit 4mg anfangen und gestern mit 5mg..es geht mir überhaupt nicht gut, sehstörung, schwindel, unruhe… Liegt das an der Erhöhung? Wielange brauch der Körper um sich dran zu gewöhnen? Habe eure Berichte gelesen und möchte auch das esmur damit gut geht… LG Yvonne

Cara sagte am 13.01.2022:
Hallo Yvonne
Ich stecke selbst gerade in der Einschleichphase und leide an den gleichen Nebenwirkungen insbesondere starke Unruhe, Panik. Ich fühl mich richtig high teilweise. Du hast sehr langsam eingeschlichen bzw. Tust es ja immer noch.
Du solltest versuchen durchzuhalten. Je länger man einschleicht um auf die Soll-Dosis zu kommen, desto länger auch die Nebenwirkungen weil du ja immer weiter erhöhst.
Bei meinem ersten mal mit escitalopram vor 2 Jahren, habe ich diese Nebenwirkungen auch stark gehabt.. ich hätte am liebsten damals auch nicht weiter erhöht und wäre auf meinen 3 und 5mg geblieben… aber dann bei 10 mg.. würde es täglich besser, mit den Nebenwirkungen,
der panik, Depression usw.
Man muss einfach schaffen bis zu der gewissen Dosis hochzukommen.
Versuch durchzuhalten! Ich hab mir heute mal Lasea (pflanzlich ) gegen diese Unruhe geholt.. mal schauen obs hilft, falls ja werde ich dich informieren :)

Bleib stark und vielleicht schreibst du hier nochmal wie es dir ergeht. Du bist auf jedenfall nicht allein.

Lg cara

Onur sagte am 20.01.2022:
Hi, ich hatte im August 2021 eine Kriese und musste Stationär behandelt werden. Anfangs bekamm ich 50mg Trazadon dann hat man das bei mir im gesammten auf 200mg erhöht, hat bei mir nichts geholfen. Darauf haben sie mir noch 20mg Citalopram verschrieben…nach 6 Wochen keine besserung.
Nach ca 3 Monaten ging es mir ein bischen besser aber nicht sinfikant. Anfangs Dezember 2021 hat mir meine Therapeutin dan Escitalopram 10mg vorgeschlagen anstatt Citalopram. Neben bei habe ich das Trazadon auf 50mg reduziert. Mit dem Escitalopram ging es mir wesentlich besser, hatte wider lebensfreude und die Angst war fast weg. Dies ging ca. 4 Wochen so gut bis ich eine neue Episode von Depression und Angststörung erlebt habe. Seit dann bin ich täglich wider in einem Loch und kämpfe mich hart durch. Hat jemand erfahrung wieso dass das Escitalpram 10mg ein paar Wochen so gut gewirkt hat und jetzt plötzlich nicht mehr?

Fantasiename96 sagte am 24.01.2022:
Bei mir wurde eine mittelschwere Depression diagnostiziert. Nachdem Johanniskraut nicht mehr geholfen hat verschrieb mir mein Hausarzt Escitalopram 10 mg. Die erste Woche sollte ich mit 5 mg starten und dann auf 10 mg wechseln. Das ganze hat mir auch geholfen sehr gut mit den Nebenwirkungen klarzukommen. Zu nennen wäre da Gereiztheit, Hibbeligkeit, Kopfschmerzen und Errektionsstörungen als Mann. Nach einer Woche habe ich dann auch eine Besserung gemerkt. Wem die genannten Nebenwirkungen zu heftig sind oder wer damit nicht klar kommt braucht meiner Meinung nach keine „richtigen“ Antidepressiva und sollte es erst einmal mit Johanniskraut versuchen. Wer durch Depressionen schon richtig gelitten hat erträgt die Nebenwirkungen eigentlich sogar eher mit einem Lächeln. Also ganz wichtig: Wem die Nebenwirkungen zu stark sind – weiter nehmen das Zeug!! Es legt sich mit der Zeit und man wird belohnt, wenn man durchhält. Was mir dazu geholfen hat war die Einnahme von Kreatin (ein Sportsupplement; https://link.springer.com/article/10.1007/s15005-013-0060-3 für eine Studie) und was Weglassen von Kaffee. Alkohol wegzulassen versteht sich von selbst denke ich. Durch den Verzicht auf Kaffee konnte ich auch eine deutliche Besserung merken.

Nun zu der Wirkung: Das Medikament verringert bei mir die suizidalen Gedanken zuverlässig und verringert die Traurigkeit. Jedoch verringert sich die Spannweite der Gefühle insgesamt, sodass man auch weniger fröhliche Momente erlebt sondern eher gleichmütig wird. Auch wirkt es sehr antriebssteigernd und ich komme endlich morgens gut aus dem Bett und kann meinen Tag gestalten. Ich habe jetzt endlich wieder Kraft und empfinde Freude daran wieder richtig am Leben teilzunehmen. Leider musste ich mein Studium ein Semester wegen der Depression pausieren und weil ich mich durch die Pandemie zuhause auch nicht mehr konzentrieren konnte – nichts ging mehr. Ich kann mich jetzt wieder gut konzentrieren für ein paar Stunden (das ging vorher gar nicht mehr), und das nach drei Wochen Einnahme. Ich verspreche mir sehr viel davon, wenn sich die volle Wirkung entfaltet hat nach sechs Wochen. Was geblieben ist sind Schlafprobleme, aber das nehme ich gerne in Kauf da ich tagsüber interessanterweise auch weniger müde bin durch das Medikament.

Insgesamt kann ich mein Leben bereits nach drei Wochen wieder deutlich mehr genießen und kann das Medikament bei mittelschweren bis schweren Depressionen auch wegen der „geringen“ Nebenwirkungen nur empfehlen! Die erste Woche der Einnahme ohne Schutz ist halt, da kickt die Depression voll rein, ich weiß. Aber da muss man sich durchbeißen! Man wird belohnt!

Christiane sagte am 31.01.2022:
Hallo Leute,
Ich hatte 2017 ein Bourne out- Depression.
Escitalopram (Ec)10 mg genommen, kaum Nebenwirkungen. Es war meine Super Droge, dachte wenn das im Trinkwasser wäre, wär die Welt freundlicher. Als es mir besser ging(1 Jahr oder bisschen mehr) Umstellung auf Elontril…. auch ohne Probleme. Ich hab mich wie 40 gefühlt mit den Erfahrungen einer 60 jährigen.

Juli 2020 mein Mann Hodenkrebs mit Chemo deshalb ab Nov.20 bis März 21 zusätzlich zum Elontril noch 10mg Escitalopram. Bis Jan. 21 wars die Hölle… besonders nachts (Nebenwirkungen) ich dachte allerdings, dass ICH so kaputt bin, weil ich mit Ec ja vorher keine Probleme hatte. März 21 Ec abgesetzt. Mir ging’s wieder gut.

Seit Nov. 21 wieder in Depression geschlittert, Arbeit..Pflege meiner Eltern, Vater Jan 22 verstorben, ich Meniskus Riss, der konservativ behandelt wird, mein kleinstes Übel im Moment.

Wieder Ec zum Elontril verschrieben.
UND wieder eine so schreckliche Nacht, dass ich jetzt weiß ,wie es ist, wenn man sich das Leben nehmen will
Erst da habe ich mir den Waschzettel angesehen und gelesen, dass meine Beschwerden Nebenwirkungen sind?!

Jetzt Elontril abgesetzt und ich quäle mich mit Ec und deren Nebenwirkungen?! um auf 10 mg zu kommen.

DESHALB habe ich in dieses Forum geschaut und das erste Mal in meinem Leben einen Kommentar geschrieben. Sorry weil
er so lang ist.
Wie haltet ihr diese Unruhe und die Hitzewallungen( ich hab das Gefühl ich verbrenne) aus. Appetitlosigkeit ist das geringste Übel.
Wenn ich es gar nicht aushalte, nehme ich ein paar Tropfen Faustan…. Ist aber nicht gewünscht
Durch das Schreiben bin ich ein bisschen ruhiger geworden, ich hoffe jeden Abend, dass der nächste Tag besser wird.
Vielleicht antwortet mir jemand

Sarah sagte am 01.02.2022:
Liebe Christiane
Durchhalten, durchhalten durchhalten! Ich weiß, die Nebenwirkungen können ganz, ganz übel sein. Aber wenn du diese Phase geschafft hast, hört es auf, das muss man sich vor Augen halten. Man merkt, wie es jeden Tag besser wird und man auch nicht mehr so fixiert auf sämtliche „Symptome“ (Schwitzen, Unruhe, Übelkeit usw.) Ist.
Zu Beginn beim Einschleichen habe ich auch gedacht, wie soll ich das schaffen aber nach Tag 14 ca.. konnte ich mal wieder aufstehen, ohne dass ich dachte wie ich den Tag nur schaffe.. oder gleich meinen Körper nach Symptomen „gescannt“ habe. Und es ging dann schlag auf Schlag jeden Tag besser bis alles weg war.

Es wird wirklich besser, auch wenn man sich das in dem Moment nicht vorstellen kann ! Du bist nicht allein! Ich hoffe ich konnte dir etwas Mut zusprechen.

Tanja sagte am 02.02.2022:
Hallo,
ich nehme nun seit 13 Tagen Escitalopram gegen Angst, Panik und Depressionen. Die erste Woche war ganz schlimm. Habe zusätzlich nun Promethazin, zur Beruhigung und dass ich besser schlafen kann, bekommen. Hat jemand von euch Erfahrungen mit der Einnahme der beiden Medikamente?
Leider bin ich nach den 13 Tagen noch immer sehr antriebslos. Ist das normal? Ich könnte den ganzen Tag nur auf der Couch liegen und TV schauen…
Bin schon seit Anfang November krank geschrieben und komme nicht wirklich hoch.
Liebe Grüße Tanja

Christiane ‍sagte am 02.02.2022:
Danke Sarah, macht mir ein bisschen Mut. Seit gestern NW fast weg, dafür bin ich dankbar, Allgemeinzustand aber noch nicht so gut.
Hab mit der Ärztin vereinbart 7,5 mg für 14 Tage zu belassen….. wenn ich mich traue, versuche ich nächste Woche bisschen mehr.

Tanja….13 Tage ist doch fast nichts, ich bin bei Tag 20 und auch seit Nov. krank wir sind die wichtigsten, egal was der Rest der Welt von uns denkt….. aber genau das ist auch eines meiner Probleme

Tanja sagte am 03.02.2022:
Hallo Christiane,
ja du hast Recht. Wir müssen nun erstmal nur an uns und unsere Familie denken.

Ich soll ab Freitag von 5mg auf 10mg erhöhen. Ich glaube ich frage meine Ärztin mal, ob ich nicht auch erstmal auf 7,5mg hoch gehen kann. Ich hab das leider nicht so mit Medikamenten. Bin immer sehr ängstlich und denke alles geht bei mir auf Herz und Nieren
Habt ihr auch so starke Heißhungerattacken? Erst hatte ich die totale Appetitlosigkeit und nun… Ich werde noch aufgehen, wie ein Hefekuchen.
VG Tanja

Tanja sagte am 06.02.2022:
Hallo,
kann mir jemand von euch sagen, ob es normal ist, dass ich seit einigen Tagen nach der Einnahme zwei unterschiedlich große Pupillen habe?
VG Tanja

Christiane sagte am 07.02.2022:
Hallo Tanja,
das mit den Pupillen kann ich kaum glauben, ‍ich arbeite im medizinischen Bereich aber zur Sicherheit geh zum Optiker( geht am Schnellsten ) lass nachsehen und wenn der was findet, kannst du immer noch zum Arzt. Mach dir keine Sorgen.

Nun zu unserem gemeinsamen Problem.
Nebenwirkung / Dosierung Escitalopram :
Ich hab ne Zweitmeinung eingeholt….. meine vermeintlichen Nebenwirkungen sind Symptome der Depression….leider o. auch gut… weil ich jetzt weiss, ich muss die volle Dosis an Escitalopram nehmen. Seit zwei Tage tue ich das…. und es ist etwas besser, hoffe heute noch ein bisschen besser (Unruhe/ Hitze/ Appetit ) .. nicht weg…. Kann auch nicht, nach zwei Tagen
Also nimm die 10mg, nicht überlegen …

Deine Sorge betreffend der anderen Organe. ‍Keiner weiss was die Zukunft bringt…. aber heute sollte es uns gut gehen… du musst abwägen…. Gedanken machen was sein könnte, 90% davon trifft nicht zu, ist bewiesen… oder daran arbeiten, dass es dir JETZT gut geht.
Wir leben heute, keiner weiß was morgen ist !!!!!!!!
Ich arbeite auch daran.
Lg.

Ach so hab vergessen:
Vermeintlichen NW vom 02.02. kamen dann wieder, wie ich jetzt weiß, sind es Symptome der Depression.
Vielleicht muss die Dosis noch gesteigert werden, bin ich nicht erfreut… aber wenn es sein muss.
Ist schon nicht so leicht durchzuhalten

Anonymous sagte am 08.02.2022:
Nehme seit 4 Jahren exitalopram , mir ist davon immer noch schwindlig und bin komplett nervös,und das bei zehn Tropfen.

Anonymous sagte am 17.02.2022:
Ich bin selbst Ärztin, Mitte 50 und weiß ganz viel über das Leben. Es gibt nichts an menschlichem Leid was ich nicht gesehen habe. Natürlich Kinder, viele Dienste, alte bedürftige Eltern. Ich verdanke diesem Medikament alles, insbesondere das ich an der ganzen Last nicht zerbrochen bin. Freut euch über vermeintliche Nebenwirkungen, es heißt nichts anderes als das die Tabletten ihre Wirkung entfalten. Denkt an die schlimmen Zustände zuvor, klar isst man dann wieder mehr, logisch, Sex hat man mit Panik und Depression auch nicht, alles kann doch nur besser werden wenn man durchhält. Ich kenne nur extrem wenige Patienten bei denen dieses Medikament nicht wirkt. Vertraut mehr euren Ärzten, uns geht es oft auch nicht gut aber dsd nimmt niemand wahr. Es ist ein sehr gutes Medikament welches schnell wirkt und zuverlässig ist. Erweiterte Pupillen sind auch normal. Später kann man es sogar nur tageweise einsetzen und sich ganz viel Unangenehmes ersparen.

Anonymous sagte am 18.02.2022:
Hallo , ich hatte Anfang Jan 22 eine schwere unerwartete Panikattacke mit Notarzt. Danach erholte ich mich nur sehr schwer körperlich sowie psychisch. Nach ca. 3 Wochen ging es langsam Bergauf, jedoch war ich einfach nicht mehr so belastbar wie vorher . Das ging dann 2 Wochen so langsam weiter und plötzlich ging es mir wieder täglich schlechter. Ich mußte einsehen das ich in eine Depression/ Burnout gerutscht bin , zusätzlich extrem Ängste. Ohne Medikamente werde ich es nicht schaffen. Meine Ärztin verschrieb mir Escitralopram . Nehme seid 6 Tagen 5mg und heute war der 7tag mit Erhöhung auf 10mg. Mir geht es wie vielen hier eine absolute Erstverschlimmerung , kaum auszuhalten. Aber mir hilft es sehr zu lesen das es sich bei vielen gelohnt hat durchzuhalten. Das macht mir Mut in der schwersten Zeit meines Lebens .

Anonymous sagte am 23.02.2022:
Ich nehme es nun schon 5 Wochen und habe immer mal wieder Nebenwirkungen (Kopfschmerzen, Schlafstörungen, morgendliche Übelkeit, Müdigkeit…). Aber insgesamt merkt man schon eine Verbesserung des Gesantzustandes.
Heute hatte ich eine leichte Blasenschwäche kennt as jemand von euch?

Mary sagte am 25.02.2022:
Mary
Danke an alle, die hier über ihre Erfahrungen mit Escitalopram berichten… das ist mir eine große Hilfe und auch ein Trost.
Anfang Januar überkam mich eine totale Erschöpfung, verbunden mit schlimmen Angst- und Panikattacken. Das vergangene Jahr war sehr anstrengend.
Ich begann mit 5 mg Escitalopram . Über 6 Wochen steigerte ich die Dosis und nehme nun seit 5 Tagen 20 mg. Bisher konnte ich keine wesentliche Verbesserung meines Zustandes feststellen. In mir ist eine kaum auszuhaltende Unruhe. In der Nacht plagen mich schlimme Träume. Tagsüber ermüde ich recht schnell. Wenn es ganz unerträglich wird helfe ich mir mit Tavor, aber nur in einer geringen Dosis aus Angst vor einer Abhängigkeit. Mittlerweile verliere ich die Geduld und hoffe, bald wieder „normal“ zu denken und zu fühlen.
Vielleicht befindet sich jemand gerade in einer ähnlichen Situation und kann mir weiterhelfen.

Tanja sagte am 27.02.2022:
Hallo Christiane, wie ergeht es dir mittlerweile mit dem Escitalopram?

Ich nehme es jetzt 6 Wochen. Habe 4 Wochen 5mg dann langsam gesteigert, sodass ich seit 12 Tagen bei 10mg bin. Ich habe das Gefühl ich bin müder und dass die Nebenwirkungen wieder verstärkt wurden…
Habe ständig Kopfschmerzen und so ein komisches Gefühl im Kopf.
Einen richtigen Antrieb kann ich auch noch nicht verspüren.
Da ich auch oft noch ziemlich unruhig bin nehme ich meist noch Promethazin ein.
Kann das jemand ähnlich berichten?

@Mary vielleicht wäre das für dich auch eine Alternative zu Tavor??

Mary sagte am 28.02.2022:
Hallo Tanja,
Promethazin wurde mir auch verschrieben. Da mir Tavor sehr hilft, habe ich diese Tropfen noch nicht probiert.
Vorteil: sie machen nicht abhängig. Von Tavor reicht mir eine minimale Menge und ich nehme es nur 2-3 mal in der Woche.
Mit unsere Therapie sind wir zeitgleich, allerdings bin ich schon bei 20mg täglich….verspüre jedoch keine wesentlichen Besserung. Die Nebenwirkungen schaffen mich.
Mitunter kann es bis zu 12 Wochen dauern bis eine Wirkung eintritt, also ein Geduldsspiel. Ich warte noch zwei Wochen….. vielleicht gibt es auch ein anderes Medikament?

Andrea-50 sagte am 01.03.2022:
Hallo.
Ich nehme Escitalopram seit 2 Jahren. Habe nach einem Jahr eine Pause gemacht. Musst leider sehr schnell feststellen, dass dies ein Fehler war. Mir ging es schnell wieder schlechter. Habe im Dezember die Einnahmen wieder aufgenommen. Es hat diesmal länger gedauert, bis ich die positive Wirkung gespürt habe. Jetzt geht es mir mit der Einnahme von 20 mg pro Tag wieder einigermaßen gut. Die ganzen Nebenwirkungen sind fast alle wieder weg (habe alles durchgemacht) Die Müdigkeit ist geblieben. Habe die Einnahmezeit verändert. Ich werde wohl mein ganzes Leben Escitalopram nehmen.

Danielle sagte am 05.03.2022:
Hallo, ich habe seit Mai 2018 schwere Depressionen in Verbindung mit einer manischen Psychose.Leider haben mir bisher keine Antidepressiva geholfen.Immer wieder mussten die Medikamente abgesetzt und gewechselt werden.Seit drei Tagen nehme ich nun Escitalopram.Ich soll es langsam einschleichen und bis auf 10 mg hochdosieren.Die Nebenwirkungen sind, wie bei allen anderen Medikamenten, die ich vorher nahm, wieder ziemlich heftig.Ich habe Herzrhytmusstörungen, Schweißausbrüche, innere Unruhe…. Ich möchte niemandem Angst machen oder die Zuversicht nehmen.Die Medikamente wirken ja bei jedem anders.Es ist nur so, dass ich nach dieser langen Zeit einfach nicht mehr kann und ich das Gefühl habe, für meine Familie nur noch eine Belastung zu sein.Ich hoffe so sehr, das mir Escitalopram hilft und ich wieder ein normales Leben führen kann. Ich wünsche es mir so sehr und drücke allen ganz sehr die Daumen, denen es so geht wie mir, dass es bald besser wird.

Weiblich 35 sagte am 07.04.2022:
Hallo, ich habe vor 1 Jahr Escitalopram 10 für 4 Tage eingenommen und hab es abgesetzt da ich stark geschwitzt hab und es so schlimm war, das ich dachte meine Haut verbrennt. Seitdem hab ich immernoch leicht an verschiedenen Stellen diese Hitze und Gefühlsttörungen. Die Ärzte tun das einfach ab, oder glauben mir nicht. Hat jemand solch eine Erfahrung gemacht und hat sich das irgendwann gelegt?

Ralf sagte am 04.05.2022:
Hallo,
Ich nehme aufgrund von ständiger Angst und Panikattacken seit 1 Jahr Escitalopram. Erst 5mg, nach 2 Wochen dann 10mg und nach weiteren 3 Wochen schließlich 15mg täglich.
Und seitdem sind Ängste und Panik fast völlig verschwunden. Es dauerte etwas bis es wirkt, aber dann wurde es immer besser.
Nebenwirkungen habe ich gar keine bemerkt.
Die Lebensqualität hat sich deutlich verbessert. Ich kann es nur empfehlen.

Dilara sagte am 11.05.2022:
Hallo, ich habe mich zuletzt letztes Jahr hier gemeldet…
Habe knapp 10 Monate escitalopram eingenommen, den ersten Monat 5 mg und danach 10…
Es hat mir so gut getan, ich habe mein Leben wieder genießen können wie davor ( einziger Nachteil, habe innerhalb 10 Monaten 10 kg zugenommen)…Da es mir so gut ging und ich so zugenommen habe, habe ich mich vor 2 Monaten entschieden das Medikament abzusetzen. Bin erst mal für 2 Wochen runter auf 7,5 mg dann auf 5… Vor einem Monat habe ich angefangen es nur noch jeden 2. Tag einzunehmen ( natürlich mit Absprache mit meinem Arzt )..
Seit letzter Woche leide ich leider an einem Rückfall, mir geht es beschissen! Innere Unruhe, Grübeln, Ängste, Übelkeit und keinen Appetit, kann kaum etwas essen seit Tagen…
Mein Arzt meinte, dass wenn ich mich schlecht fühle und es gar nicht geht mit der Einnahme von jedem 2 Tag soll ich sie wieder jeden Tag nehmen. Jetzt nehme ich 5 mg wieder jeden Tag seit 5 Tagen doch merke noch kein bisschen eine Besserung…
Ich dachte vielleicht wird es eventuell dieses Mal schneller anschlagen, da ich es nicht komplett abgesetzt hatte davor…
Hat denn jemand ähnliche Erfahrungen und kann mir vielleicht eventuell jemand Tipps geben ?…

Annette sagte am 06.06.2022:
Hallo zusammen, ich nehme seit etwa drei Wochen Escitalopram. Die erste Woche 5mg, danach 10mg pro Tag.
Ich nehme dieses Medikament weil ich ausgebrannt fühle, nur noch funktioniere weil ich muss. Mir wird alles zu viel, habe keinerlei Lust mehr etwas zu tun, egal was. Bis jetzt habe ich keinerlei Verbesserung feststellen können, leider.
Die ersten beiden Wochen hatte ich Kopfschmerzen und Schlafstörungen als Nebenwirkungen. Schlafstörungen hatte ich schon vorher, aber nicht so stark wie jetzt. Was mir am meisten Sorgen bereitet ist allerdings das ich seit Einnahme des Medikaments so ein ziehen in der linken Brust verspüre die sich bis zur Schulter hoch ziehen. War beim Kardiologen und der sagt es ist alles in Ordnung ich könnte das Medikament nehmen. Da in meiner Familie mehrere mit dem Herzen „Probleme“ haben und auch mein Puls tlw. nur bei 54 liegt, bin ich nun sehr verunsichert. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen?

Anonymous sagte am 25.06.2022:
Hallo Annette, ich bin auch beim einschleichen von Escitralopram, mit sämtlichen Nebenwirkungen die es gibt. Ich hatte das Medikament schon einmal, da sollte von 10 auf 15 und dann auf 20 mg hochdosiert werden. Das haben meine Herzrhythmusstörungen nicht mitgemacht, bis 10 mg ging es. Liebe Grüße

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