Evolocumab (Repatha) Kommentare Seite 2



LuSunsmile sagte am 12.02.2019:
Hallo. Nehme Repatha 140 mg seit einem Jahr 14 tägig . 62 J., 2 Stents, Bypass droht weil immer noch eine 70 % verengte Stelle. LDL immer ca 200, Gesamtcholestern immer größer 250. Nun LDL auf 70 und Gesamt auf 120.
Super Zeug. Nebenwirkungen bisher keine. Toi toi toi. Ein Hoch auf die Jungs die die Eierstöcke des chinesischen Hamsters untersucht haben um das Mittel zu entwickeln.
P.S. Statine gingen gar nicht. Dachte 1x pro Woche ich würde sterben so schlecht wurde mir.


Elli 2006 sagte am 24.03.2019:
Hallo, ich bin 67 Jahre und habe seit 2004 fast alle Sorten Statine genommen, mußte immer wieder wechseln, weil meine Muskelwerte bedrohlich hoch waren. Seit 2011 habe ich 2 Chemotherapien hinter mir, während der Chemo durfte ich keine Statine nehmen. Mein Gesamt Cholesterin war um 220 während der Chemo.
Ich bin kein Risiko – Patient, hatte also noch kein negatives Ereignis, ernähre mich CHOLESTERIN bewußt (Haferflocken, Mandeln, Obst und Gemüse usw.), mein Gesamt Cholesterin liegt zwischen 250 und 280. Auf Grund der Statine Unverträglichkeit und der hohen Muskelwerte habe ich im Oktober 2018 mit Praluent 175 mg angefangen, schon nach der 1. Spritze war meine Lebensqualität stark eingeschränkt, wie Schlafstörungen, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Atemnot, Übelkeit das einzige was ich nicht hatte Husten und Schnupfen.
Also auf zum 2. Versuch mit Repatha 140 mg. Seit Februar 2019. Die ersten 3 Spritzen habe ich sehr gut vertragen, aber nach der 4. Spritze ging das gleiche Spiel von vorne los diesmal waren auch Reizhusten und Fliesnase dabei, zu dem sind meine Nierewerte und Lebenswerte etwas über grenzwertig. Da ich nach Herzkathederuntersuchung(2015) und Duplexsonographie (2018) keine Ablagerungen in den Gefäßen habe werde ich mich zu Gunsten meiner Lebensqualität entscheiden.


carly-d sagte am 06.05.2019:
Hallo,
ich spritze seite Februar 2018 REPATHA und habe sehr schnell, sehr gute Werte erzielt. Das schöne war zusätzlich, dass ich keinerlei zuordenbare Nebenwirkungen verzeichnen konnte. So war es bis vor ca. 5 Wochen , da ging das ganze mit Schmerzen und Krämpfen im Bewegungsapparat los, zunächst aber nur an Stellen, die bereits früher schon mal Problemstellen waren und sich aber eigentlich gelegt hatten. Neu kamen Probleme mit der Bandscheibe dazu, weiterhin ein grippaler Infekt mit allem was dazu gehört, aber in einer noch nie erlebten Größenordnung, die mich das erste mal im Leben, ich bin jetzt 73 Jahre, ins Bett zwang. Das geht jetzt schon einige Wochen, eine Besserung zeichnet sich nicht ab. Was mich jetzt interssiert, kann das nach 14 Monaten vollkommen problemloser Therapie plötzlich REPATHA ursächlich sein, oder ist das Zufall? Hat da schon jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Gerne würde ich das erfahren, denn mein Arzt kann mir da keine klare Auskunft geben. Ich würde aber auch ungern REPATHA absetzen nur um den Zusammenhang zu testen.


Ilu R sagte am 16.05.2019:
Guten Tag. Ich spritze seit fast 2,5 Jahre Repatha und habe mich noch nie so wohlgefühlt. Nach dem Herzinfarkt bekam ich einen Stent und 3 Baypässe . Mehrere Jahre bekam ich Statine ,mehrere Sorten probierte ich aus aber leider alle mit starken Nebenwirkungen und sehr hohe CK werte,also nahm ich nichts mehr ein ,mit der Folge daß sich die Blutwerte stark erhöhten. Inder Uni Köln bekam ich Repatha gespritzt und innerhalb 14 Tagen gingen die Werte auf 70 Zurück und liegen jetzt bei ca 30,bisher habe ich keinerlei Nebenwirkung gespürt und hoffe es bleibt so.


carly-d sagte am 18.05.2019:
Hallo LLR,
vielen Dank für Deinen Beitrag. Das bestärkt mich sehr, dass meine jetzigen Probleme nicht in Zusammenhang mit REPATHA stehen. Jeden erwischt es ein mal mit Grippe und wenn es vorbei ist hat es ja das Immunsystem wieder gestärkt. Allerdings hat mir ein Berater von Amgen bestätigt, dass das öfters vorkommen kann, weill das Immunsystem etwas geschwächt wird. Wenn man das weiß, kann man sich entsprechend verhalten. Egal das Problem steht in keinem Verhältnis zu der Zeitbombe, die ich in mir getragen habe. Wenn es jetzt draussen endlich wieder schön warm wird und sich dann meine Probleme im Bewgungsapparat wieder bessert, wie im letzten Sommer, dann zeigt das auch dass es nichts mit REPAtha zu tun hat sondern dass sich nur eine altbekanntes Problem das auch vor Repatha bestand wieder intensiver zeigt. Deshalb mein Rat an alle mit ähnlichen Problemen, intensiv die Ursachen abklären und ja nicht REPATHA vorschnell absetzen.


Heinz sagte am 02.07.2019:
Männlich,70j, aktiver Golfer, kein Uebergewicht
Vor 20 Jahren Mitralklappenrekonstruktion.
02.2017 CCTA und PET NH3 plus Herzkatheter ergaben eine ausgeprägte
Kornonarsklerose.
Seit 04.2017 Repatha alle 14 Tage in Bauchregion gespritzt. Statinunverträglichkeit (Alle ausprobiert,auch Ezetrol) Damit LDL richtig tief.
Schon nach kürzester Zeit massive Muskelkrämpfe in Waden/Oberschenkeln/
Zwischenrippenmuskulatur (Lachen nur mit anschliessenden Krämpfen).
Auch nach jeder Spritze am nächsten Tag erschöpft, müde und konnte das Bett
für rund 24 Std. nicht verlassen. Golfspielen war mir nur noch zu Beginn möglich.
Später noch 9-Loch und dann nur noch 6-Loch (2.5 km). Muskeln ermüdeten
zunehmend.
Dosierung geändert: Nur noch alle 3 Wochen Injektion .LDL Werte noch immer
gut. Beschwerden jedoch nicht besser.
Dann nur noch 1/2 Dosis alle 3 Wochen . LDL gut Beschwerden nicht besser.
Alle 4 Wochen 1/2 Dosis alle 4 Wochen. LDL zu hoch Beschwerden gleichbleibend.
Repatha abgesetzt und nochmals Statin alle 2-3 Tage mit dem Resultat.
Golfen nicht mehr als jeden 2-3 Tag und anschliessend erschöpft.
Habe 14 Tage keine Statine und kein Repatha (Seit 4 Monaten) mehr genommen und konnte 18 -Loch Golf spielen, wenn auch nachher völlig erschöpft.
Als Kleintierarzt traue ich mir zu sagen, dass beratende Humankollegen ihren
Patienten besser vertrauen sollten und die Nebenwirkungen ernst nehmen sollten!


BePe sagte am 30.09.2019:
Auch ich nehme seit 6 Wo. – 3 Spritze, Repatha 140 mg.
2005 bekam ich den ersten Stent nach einem Herzinfarkt.
Als Medikament zur Senkung der Chol…- Werte bekam ich Sortis 20mg, und
kam damit super zurecht. Leider wurde Sortis nach kurzer Zeit nich mehr von den Krankenkassen bezahlt, daraufhin wechselte ich zu Simvastatin. Um die gleichen werte zu erreichen mußte ich täglich 40 mg zu mir nehmen – mit erheblichen Nebenwirkungen: Krämpfe in den Waden, dies wurden noch durch die Einnahme von Ezetrol verstärkt, worauf ich das Ezetrol wieder absetzte.
Dann wurde auch Simv… abgesetzt und durch Atorvastatin 40 mg ersetzt- die Werte lagen lagen bei Chol…195 u. HDL 103.
2016 wurden dann zwei neue Stents gesetzt , und festgestellt, dass die Halsschlagader zu 60% zu sitzt. Auf Anraten der Kardiologin, es doch mal mit Repatha zu probieren, machte ich einen Termin beim Lipidiologen. Dieser verschrieb mir zur Testphase 2 Spritzen a. 140 mg. Nach der 1 Spritze hatte ich
keinerlei Nebenwirkungen, dieses änderte sich aber nach der 2 Spritze: Tropfende Nase, Kopfschmerzen, Durchfall, leichter Tinnitus rechtsseitig, schmerzen an den Daumenballen – alle Nebenwirkungen lassen bis zur nächsten Spritze nach ! Jetzt nach der 3 Spritze sind die genannten Nebenwirkungen noch massiver geworden.
Nach der 2 Spritze wurde eine Blutuntersuchung gemacht, und die werte sind einfach top: HDL 59, LDL 30 v. 110, Chol… 100 v. 200.
Ich werde jetzt Die Nebenwirkungen beobachten, und evtl. noch die 4 Spritze setzen, mir aber gleichzeitig einen Termin beim Lipidologen vereinbaren.
Sollten sich die Nebenwirkungen nicht verringern, überlege ich – natürlich mit Absprache des Lipidiologen – Repatha wieder abzusetzen.


Anonymous sagte am 06.12.2019:
bin seit Oktober 2019 von praluent auf repatha umgestellt. seither kolosaler wiederanstieg des Cholesterin (von 1.2 auf 3.0) Wirkung gleich null. erschreckend. praluent hatte ich super vertragen und der Erfolg war enorm. bei repatha kann ich nur sagen:”Daumen runter”


vidivici sagte am 22.12.2019:
Hallo, ich bin 66 Jahre alt und nehme wegen einer generalisierten Atheroskleose seit 3 Monaten Repatha (140mg) als Monotherapie (keine anderen Lipidsenker, Statin-Unverträglichkeit). Ich habe das Injektionsintervall direkt auf alle 3 Wochen verlängert, da ich nach 3 Wochen immer noch unter 60mg/dL LDL liege. Die Nebenwirkungen sind leider deutlich und ähneln bei mir sehr denen unter Atorvastatin (LWS- und Hüftschmerzen, Schmerzen in Sehnen/Bändern in den Füssen, Ellenbogen und Knien). Allerdings bestanden einige Beschwerden in milderer Form bereits vor Repatha Therapie, haben sich nun aber sehr verstärkt, besonders bei Belastung. Die Beschwerden sind wohl direkt der Senkung des Cholesterins und resultierenden Effekten auf den Zellstoffwechsel zuzuschreiben. Cholesterin dient ja unter anderem als wichtiger Baustein in Zellmembranen. Ich bin nicht sicher, ob ich die Repatha Therapie weiterführe, da ich im Moment keine sportlichen Aktivitäten mehr ausüben kann. Möglicherweise schadet mir das mehr, als mir Repatha nutzt. Die Erfahrungen zeigen, dass das Risiko einer KHK durch Sport deutlich stärker als durch Medikamente gesenkt wird. Allerdings ist Repatha bisher zu kurz auf dem Markt, um den Wert wirklicht einschätzen zu können. Auch wird es oft mit Statin zusammen gegeben, sodass das Nebenwirkungsprofil bei den meisten Patienten unklar bleibt. Repatha ist jedoch das erste Medikament, mit dem ein wenn auch geringer Rückgang der Gefäss-Plaques beobachtet wurde. Das motiviert dann doch, es weiter zu versuchen und mit Schmerzmitteln die Nebenwirkungen einigermassen in den Griff zu bekommen. Die Hoffnung stirbt zuletzt…;)


bfrey sagte am 18.01.2020:
Ich ( weiblich) bin 72 Jahre alt und spritze seit 1 Jahr aufgrund von extrem hohen Lipid- und Cholesterin Werten (sowie Statin Unverträglichkeit) Repatha 140mg 2 x monatlich (zusammen mit Ezetrol 10mg täglich). Meine Cholesterinwerte sind bereits nach 1 Monat auf „ Babywerte“ gesunken. Seit ein paar Tagen habe ich eine „ rinnende Nase“, etwas Niessen und nachts neuerdings eine ganz leichte Halsentzündung. Hoffentlich bleibt es bei diesen Nebenwirkungen.



Anonymous sagte am 20.01.2020:
Charly S., 55 Jahre:
ich hatte Ende 2014 einen Vorderwandinfarkt welcher mit 2 Stents behandelt wurde und bisher gab es keinen neuen Infarkt. Neben einer Blutdruckbehandlung (seit 2002) wurden mir nach dem Infarkt zusätzlich verschiedene Statine verordnet, die ich allesamt nicht vertrug. Es gab starke Muskelschmerzen und extreme Müdigkeit. Selbst bei niedrigster Dosierung. Deshalb wurde ich im Sommer 2017 auf Praluent 150mg alle 2 Wochen umgestellt. Das senkte das Cholesterin von ca. 200 auf 30. Der Effekt war phänomenal, die Nebenwirkungen waren auszuhalten: Muskelschmerzen & Gelenkschmerzen (Knöchel) beim joggen, aber nicht immer.
Nachdem Praluent im Herbst 2019 nicht mehr verfügbar war, wurde ich auf Repatha 140mg umgestellt. Jetzt, nach ca. 3 Monaten sind die Nebenwirkungen deutlich stärker als unter Praluent. Nach 1km joggen, habe ich extreme Schmerzen in den Oberschenkeln und manchmal Schmerzen in den Fußsohlen. Orthopädisch ist alles okay und ich trage seit Jahren Einlagen in den Schuhen und hatte nie Beschwerden. Zudem habe ich ein extremes Schlafbedürfnis von ca. 10 Stunden pro Nacht! Werde nun alles mit meinem Hausarzt bzw. dem Lipidologen besprechen und mich hier wieder melden sobald es was Neues gibt und schauen ob nach dem Absetzen des Medikaments die Beschwerden abgeklungen sind, was vorauss bis 4 Wochen dauern kann (so war es zumindest bei den Statinen).
Mein Blutdruck ist gut eingestellt, in Ruhe maximal 110/70 mmHg und habe Normalgewicht und sonst keine rel. Diagnosen; kein Diabetes o.ä., die Gefäße sind soweit in Ordnung. Eine Ultraschalluntersuchung der Carotis steht noch aus. Bauchaorta ist altersentsprechend gut. Bin seit 1997 Ausdauerläufer (bis max. 90 Minuten pro Lauf), nie geraucht.



Juanitolo sagte am 03.02.2020:
Ich nehme Repatha seit September 2019, habe drei Schlaganfälle, Bauchaorten Aneurisma operiert, Stents in beiden Beinen, aber LDL nur noch ~45.

Nebenwirkungen sind “Triefnase” leichte Muskelschmerzen und manchmal unausgeglicher Schlaf und (ob von Repatha?) PAVK IV im rechten Fuß.

Es geht so halbwegs


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