Beta-Interferon: Raynaud-Syndrom aufgetreten

Immunstimulanzien

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft berichtet darüber, dass Interferon beta in sehr seltenen Fällen zu einem Raynaud-Syndrom führen kann.

Morbus Raynaud oder eben auch Raynaud-Syndrom ist eine Erkrankung der Gefäße, bei der es zu einem anfallsartigen Erblassen von Händen oder Füßen, manchmal auch Nase und Ohren kommen kann.

Humanes Beta-Interferon

Humanes Beta-Interferon

Interferon beta ist ein Glykoprotein, das seit ca. 20 Jahren bei Multipler Sklerose zum Einsatz kommt.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft liegen Fallberichte vor, die vermuten lassen, dass die Behandlung mit Interferon beta in sehr seltenen Fällen zur Auslösung eines sekundären Raynaud-Syndroms führen kann. Patienten, die entsprechende Symptome schildern, sollten dahingehend untersucht werden.

© arznei-news.de – Quelle: AkdÄ, April 2013



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