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Lorazepam (Tavor) Erfahrungen Seite 2

Erfahrungsberichte zu Lorazepam (Tavor):

Seite: 12

r.h. am 15.08.2023:
Hatte 2000 bis 2003 Tavor Tabs2,5 gegen extreme Angstattacken genommen. Täglich, nebenwirkungsfrei. Damals gab es noch Ärzte, die auch mal ein Risiko zugunsten der Patienten eingingen. Als ich feststellte, dass sich das Zeug möglicherweise nicht mehr brauche, weil sich meine gesundheitliche Situation gebessert hatte, setzte ich das Tavor ab. Einfach so, innerhalb von 3 Wochen, ohne „Entgiftung“, ohne „Entzugsklinik“, Ohne Rebound, ohne alles, eben problemlos. Gegenwärtig habe ich wieder mal so eine Phase, wo ich Tavor brauchen kann. Aber es gibt keinen Arzt, der mir das Mittel verschreibt. Statt dessen höre ich immer nur Geblödel von einer „Sucht“ und ner Psychotherapie, die angeblich wirksamer sein soll. Ich möchte so einen Scharlatan gern mal zu mir einladen, wenn ich wieder mal in einer solchen Attacke stecke und stundenlang um Hilfe schreie. Aber als Patient hat man eben nichts zu sagen und muss alles hinnehmen, was die „Götter“ einem zumuten. Werden mal versuchen, Lorazepam im Ausland zu bekommen. Auf sogenannte „Erfahrungen“, die im Netz kursieren, gebe ich nicht viel. Mir kommt es vor, dass nicht alle „Erfahrenen“ tatsächlich Benzos kennen und bloß ihren Senf dazukleckern wollen. Medikamentenabhängigkeit bestreite ich nicht, kämpfe gerade mit den Auswirkungen von fast 10 Jahren Opipramol. Entzugserscheinungen: RLS (dagegen hilft Tilidin) und wieder Panikattacken (dagegen hilft nichts, weil ich nichts habe). Die Panik „bekämpfe“ ich momentan mit Tilidin, Mirtazapin und Alkohol.

HMEF am 18.08.2023:
Hallo ,ich muss sagen ohne Tavor würde ich schon nicht mehr leben .
Meine Ängste waren so stark ,das ich lieber gestorben wäre als sie weiter durch zu mach .
Am Anfang nahm ich mein eine halbe 2,5 ,weil ich Angst davor hatte die Kontrolle über mich zu verlieren ,mit der Zeit würde es mehr ,bis ich 4 x am Tag 0,62mg nahm ,ich kam Jahre lang damit gut zurecht Bis ich eine Lungenentzündung mit Blutvergiftung und Nierenversagen hatte (Ich muss dazu sagen das ich COPD habe ,ausserdem habe ich starke Rückenschmerzen wegen einer starken Skoliose habe und noch einiges mehr ) Im Kh (2,5 auf Intensiv gelegen ) stopfte man mich mit Tavor ,wieder Zuhause angekommen war ich auf der zweifachen Dosis .Im KH ging es mir gut jetzt Zuhause werde ich meiner Ängste nicht mehr Herr.Ich warte schon sehnsüchtig auf die Tabletten Einnahmezeit obwohl ich weis das sie nur noch bedigt helfen .Weil mache schreiben sie haben keine Entzugerscheinungen ,Schätzt euch Glücklich mein Tag besteht nur noch aus Angst und Entzug .Mein nächstes Ziel in eine Klink (was auch wieder Angst macht) ich hoffe ich packe den Absprung .Lasst euch nicht hängen .

Salmander am 01.09.2023:
Nehme 10 -15 mg Lorazepam pro Tag.
Seit etwa 20 Jahren die gleiche Dosis.
Natürlich spüre ich keine schon lange keine Wirkung mehr. Muss es aber nehmen, weil kein Lorazepam würde ich sehr wohl spüren.
Ich lebe ganz normal mit Job, Partnerin, Ängsten und Glück, Freude und Leid.

Greta am 15.09.2023:
Ich habe Lorazepam gegen massive Unruhe und Ängsten bekommen.
Habe 7 Wochen Escitalopram genommen, war nur Horror. Da ich momentan hormonell und mit der Schilddrüse völlig überdosiert bin, das erzeugt Ängste, Unruhe, Depressionen, war das antriebssteigende AD für mich falsch.
Nun bin ich mit dem Ausschleichen fast am Ende, aber bis die Schilddrüse und die Hormone sich regulieren dauert. Das Beste daran ist, vor einem Jahr sagte der Arzt, Blutwerte alles in Ordnung. Weil ich LThyroxin wegen Unterfunktion nahm. Habe mir die Werte schriftlich geben lassen, sie waren damals schon schlecht. Durch Entgiftung, Magnetfeldtherapie habe ich alles noch angekurbelt, nicht wissend das ich das bei den Werten nicht hätte tun dürfen. Sondern einfach nur Schilddrüsenmedikamente weglassen, Hormone reduzieren auf die Hälfte, dann auch ganz weglassen. Wurde auch beim nächsten Arzt nicht wirklich berücksichtigt. AD aufgeschrieben, kein Wort über Erstverschlimmerung etc. Kaum auszuhalten sollte ich Lyrica nehmen. 8 Tage probiert, fühlte sich nicht gut an. Und nach 8 Tagen hätte ich schon erhöhen müssen.
Zu meinem alten Hausarzt, Familienbetrieb, zurück. AD weglassen, und für die Übergangsphase Lorazepram. Durch diese ganzen Fehlbehandlungen kam ich noch mehr in die Angst. Habe gestern die erste 0 5mg genommen. Hat für den ganzen Tag und die Nacht gereicht. Darf 2 x am Tag 0,5 mg nehmen. Probiere das jetzt aus, da ich mit meinem übererregtem Nervensystem kaum noch das Haus verlassen wollte. Es wirkt im Vergleich zu den anderen Sachen sanft und wenn die Angst weg ist kriege ich sogar gute Laune. Ich bin kein Suchtmensch, selten mal Alkohol, lebe gesund, meditiere viel, Sport fange ich wieder an, habe mich da nicht mehr hingetraut. Und die richtige Atemtechnik hilft auch ungemein. Achtsamkeitsübungen unterstützen auch. Man kann schon aktiv etwas dazustehen, aber im akuten Fall reicht das nicht. Jetzt nehme ich das um eine kräftezehrende Zeit zu überbrücken.
Liebe Grüße

Sylvia am 20.09.2023:
Habe 2 Monate Tavor Expidet 2,5mg genommen,wegen psychischer Ausnahmesituation.Haben mir wunderbar geholfen,war ruhig,keine Angst,konnte schlafen,obwohl ich gegen früh immer mit leichter Panik aufgewacht bin,aber ich wußte ja das ich gleich wieder Tavor nehmen kann und alles ist gut.Gestern habe ich Lorazepam Neuraxpharm 1mg als teilbare Tablette bekommen.Werde jetzt auf 1mg am tag runterdosieren und dann auf 0.5 mg um wieder davon loszukommen.Hätte nie gedacht,das man nach so kurzer Zeit eine Abhängigkeit entwickelt.Habe seit 15 Jahren schlimme Angst-und Panikattacken,kein Medi hilft mir(SSRI,Antidepressiva Neuroleptika usw.)viel helfen mir Tee(passionsblume,Melisse,Innere Rune von Teekanne)und Neurexan tut auch gut,ist homöopathisch und auch bischen dran glauben das es hilft,aber es beruhigt mich gut.Jetzt hoffe ich das ich den Entzug mit ausschleichen von Lorazepam gut hinter mich bringe.Werde irgendwann davon berrichten.Liebe Grüße

Weitere Erfahrungsberichte zu diesem Medikament sind etwas weiter unten zu finden.





Diese Informationen sind NICHT als Empfehlung für ein bestimmtes Medikament zu verstehen. Auch wenn diese Berichte, Studien, Erfahrungen hilfreich sein können, sind sie kein Ersatz für die Erfahrung und das Fachwissen von Ärzten.

Beiträge zu “Lorazepam (Tavor) Erfahrungen Seite 2”

  1. Habe nach der Todesnachricht meiner Mutter Tavor 2mg. eingenommen.
    Dazu noch eine Flasche Bier.
    Nie wieder.
    Mir fehlen fast 2Tage und mein Mann sagt ich war völlig daneben

  2. Lorazepram 0,5 -1,0 mg
    Mir half und hilft Lorazepram als Notfalls- und Bedarfsmedikament (früher Ängste, jetzt: Panikattacken umd BWS) sehr gut. Die ganzen Horrorgeschichten hier sind nach meinem Dafürhalten total übertrieben oder an den Haaren herbeigezogen. Niemand wirf sich freiwillig oder grundlos Medikamente ein. Aber gerade diese Notfallmedikamente retten Leben!
    Bin einfach nur dankbar für so ein Medikament. Einfach nur zu wissen dass es da ist und hilft wenn man es braucht ist ein Segen.

  3. Wegen einer autoimmunen Lungenkrankheit mit Luftnot, Atemmuskelschweaeche u damit verbundenen starken Aengsten und Depressionen nehme ich seit 7 Monaten taeglich 0,5 mg Tavor, ganz selten (vll 10x in 7 Mten) 1 mg. Damit kann ich gut leben. Habe nie das Gefühl, mehr nehmen zu wollen. Das Angsthaben und Grübeln wird unterbunden. KEIN Antidepressiva half, hatte nur schlimme N ebenw. Ich gehe auf die 80 J. zu, was soll ich mich quälen??

  4. Lorazepam hat sich bei der Behandlung meiner Schlaflosigkeit und Angstzustände bewährt. Es birgt jedoch ein hohes Suchtpotenzial, und mit der Zeit habe ich ein verstärktes Verlangen danach festgestellt. Ich nehme das Medikament seit sechs Monaten und möchte es jetzt absetzen. Laut ärztlichem Rat kann der Prozess der Entwöhnung drei bis sechs Monate dauern. Dieses Medikament ist für eine kurzfristige Einnahme, vielleicht ein oder zwei Monate, von Vorteil. Ein längerer Gebrauch kann das Leben erschweren, da es den Wechsel zu Alternativen wie CBD oder CBN verhindert, bis es vollständig aus dem Körper verschwunden ist. Selbst nach dem Absetzen können die Entzugserscheinungen noch monatelang anhalten. Auch wenn es sich um ein nützliches Medikament handelt, ist es wichtig, es mit Vorsicht zu verwenden.

  5. Hallo, meine Name ist Diana und ich bin 43 Jahre alt. Alles fing Mitte 20 an als ich meine Gallenblase rausbekommen habe.Danach immer Durchfall und bauchkrämpfe. Nach Jahren fingern auf einmal richtige panikattacken an starke angstustände an. Mein erster Blick wo ist die nächste toilette. Bin dann gar nicht mehr weg gegangen. einkaufen, arbeiten schnell nach Hause. Ich bekam Depression das wurde mir sehr schnell klar. telefonisches Gespräch mit meinem hausharzt hat mit Mann citalopram gebracht. Die ersten Tagen waren nicht so gut aber das weiß man ja. Einige Zeit später ging es mir seelisch sehr gut. Dann meldete sich mein reizdarm wieder und ich hatte das gefühlt es fängst wieder alles von vorn an. sehe nuederschmetternt. jetzt bin ich schon seit wochen wegen starker rücken schmerzen zu hause und muss tilidin nehmen die mir im übrigen ziemlich gut helfen. Die entsprechen mich auch aber für mein MRT Termin heute Nachmittag werden sie mir nicht helfen. Habe für heute extra lorazepam verschrieben bekommen. Eine für gestern abend und eine für heute morgen und später wemm wir fahren. Ich hoffe so das sie mir hilf und ich das schaffe. Ich habe so angst!!! Ich bin noch immer so fit ich weiß ja nicht wie sich das anfühlen muss. Ich würde am lieben einfach den Termin absagen ab er ist so wichtig.

  6. Ich hatte als junge Frau wegen Herzrhytmusstörungen schwere Panikattacken, nahm damals (30 Jahre) Valium 2 Jahre nach Bedarf. In einer psychotherapeutischen Klinik wurden sie langsam abgesetzt. Vor 5 Jahren 2 Todesfälle, wieder Panikattacken ,Herzrythmusstörungen, Bluthochdruckspitzen bekam ich Tavor 1.0 Expidet für Notfälle. Ich nahm sie nicht oft. Es kam eine Krebserkrankung mit OP, Angst zu sterben, es wurde im Oktober ein Aneurysma der Aorta über dem Herz festgestellt,eine Zeitbombe.Ich stand wieder in Panik tagsüber,manchmal in der Nacht im Auto vor dem Krankenhaus, Blutdruck ging hoch und runter. Mein Arzt verschrieb mir wieder Tavor Für mich lebensrettend – nur für abends. Zittern, Schwindel, Angst. Bevor ich den Notarzt rufe oder vor dem Krankenhaus stehe die bessere Wahl. 0.25 mg auf die Zunge reichen.Ich bin dankbar daß es Tavor gibt. Seit Oktober nehme ich es tgl. abends, ich bin 65 Jahre alt und denke daß es da ok ist, ein bißchen Suchtpotential/Gewöhnung stört mich nicht, ich musste die Dosis noch nicht erhöhen und es ist wieder ein lebenswerteres Leben.

Welche Erfahrung haben Sie mit diesem Medikament gemacht, oder haben Sie eine Frage dazu?

Hat das Medikament geholfen (Dosierung, Dauer der Anwendung)? Was hat sich verbessert/verschlechtert? Welche Nebenwirkungen haben Sie bemerkt?


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