Rinvoq bei rheumatoider Arthritis

EU: Rheumatoide Arthritis – CHMP-Zulassungsempfehlung für Rinvoq

18.10.2019 Der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Zulassungsbehörde (CHMP) empfiehlt die Zulassung von Rinvoq (aktive Substanz ist Upadacitinib) der Firma AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG für die Behandlung von rheumatoider Arthritis.

Rinvoq wird als 15 mg Tabletten mit verlängerter Wirkstofffreisetzung erhältlich sein. Der Wirkstoff von Rinvoq ist Upadacitinib, ein Immunsuppressivum sowie ein selektiver und reversibler JAK-Inhibitor (ATC-Code: noch nicht vergeben).

Upadacitinib hemmt vorrangig die Signalübertragung durch JAK1 oder JAK1/3 mit funktioneller Selektivität gegenüber Zytokinrezeptoren, die über Paare von JAK2 signalisieren.

Der Nutzen von Rinvoq ist dessen Fähigkeit, die Symptome der rheumatoiden Arthritis zu reduzieren. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Infektionen der oberen Atemwege, Übelkeit, erhöhte Kreatin-Phosphokinase im Blut und Husten. Die häufigsten schwerwiegenden Nebenwirkungen sind schwere Infektionen.

Die vollständige Indikation bei Zulassung wäre:

Rinvoq ist für die Behandlung von mittelschwer bis schwer aktiver rheumatoider Arthritis bei erwachsenen Patienten indiziert, die nicht ausreichend auf ein oder mehrere krankheitsmodifizierende antirheumatische Medikamente (DMARD) angesprochen haben oder diese nicht vertragen. Rinvoq kann als Monotherapie oder in Kombination mit Methotrexat verwendet werden.
© arznei-news.de – Quelle: EMA



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