Iscalimab

Histologische Daten legen mögliches längeres Überleben transplantierter Organe nahe

07.06.2019 Novartis hat neue Histologiedaten aus einer Frühphasen-Studie zur Nierentransplantation bekanntgegeben, die darauf hindeuten, dass der experimentelle Wirkstoff Iscalimab (CFZ533) möglichlicherweise die Lebensdauer transplantierter Nieren verlängert und die langfristigen Ergebnisse für Patienten mit Nierentransplantationen verbessert.

Die auf dem American Transplant Congress (ATC) präsentierte Studie untersuchte, ob die Calcineurin-freie Behandlung mit Iscalimab die Qualität von transplantierten Nierentransplantaten erhält.

In dieser Analyse zeigte Iscalimab niedrigere Werte des Chronic Allograft Damage Index (CADI) im Vergleich zu Tacrolimus (aktueller Standard of Care), wobei die normale Nierenhistologie bei drei von fünf Patienten (60%) unter Iscalimab gegenüber keinem von sieben unter Tacrolimus beobachtet wurde.

Niedrige CADI-Werte wurden mit verbesserten Langzeitergebnissen in Verbindung gebracht, schreibt das Pharma-Unternehmen.

Die Ergebnisse sollen, wenn auch in einer begrenzten Anzahl von Patienten, in einer laufenden Phase-IIb-Studie (Cirrus I, NCT03663335) bestätigt werden, schreibt das Unternehmen.

Wirkstoff

Iscalimab ist ein neuer, vollständig humaner monoklonaler Antikörper, der das Signaling und die Aktivierung von CD40+ Zelltypen (Cluster of Differentiation) verhindern soll.

In einer kürzlich durchgeführten multizentrischen, randomisierten Kontrollstudie (NCT02217410) zeigte die Iscalimab-Behandlung eine Nicht-Unterlegenheit bei einem kombinierten klinischen Endpunkt – eine verbesserte Nierenfunktion, ein geringeres Risiko für einen neu auftretenden Diabetes – und eine ähnliche Sicherheit im Vergleich zu Tacrolimus.
© arznei-news.de – Quellenangabe: Novartis



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