Sufentanil (Sufenta)

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zum Medikament

Wirkung, Einsatz

Wirkstoffgruppe: Opioide
Wirkung auf den Organismus als: Schmerzmittel, Narkosemittel.

Einordnung unter: Anästhetika, synthetisches Opioid.

Medikamente, die den Wirkstoff Sufentanil enthalten: Sufenta, Dzuveo.

Sufentanil wird hauptsächlich in der Anästhesie und in der Intensivmedizin als Schmerzmittel angewendet. Es ist ein sehr starkes Schmerzmittel: etwa 500-mal so stark wie Morphium.

Mögliche Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen:

Häufig bei Sufentanil: Atemdepression, Rigidität Skelettmuskulatur (Thoraxrigidität), Hypotension, Hypertension, Bradykardie.

Gelegentlich bei Sufentanil: Tachykardie, Arrhythmie, Apnoe, Spasmus der glatten Bronchialmuskulatur, Juckreiz, Schüttelfrost, Übelkeit, Erbrechen, intraop. Muskelbewegungen, Allergische Reaktion, Asystolie, Laryngospasmus, tonisch-klonische Bewegung (myoklonisch Spasmus), Schwindel, Euphorie, Miosis, Harnverhaltung, Schmerzen an der Injektionsstelle, physische Abhängigkeit, Toleranz-entwicklung. Zusätzlich bzw. im Vergleich zu i.v.-Gabe häufiger auftretende Nebenwirkungen epidur. Gabe.

Sehr häufig: Juckreiz, Sedierung, Übelkeit.

Sehr selten bei Sufentanil: verzögerte Atemdepression.

Warnhinweise/Gegenanzeigen

Sollte nicht während der Schwangerschaft angewendet werden; Kontraindiziert.
Während der Stillzeit: Strenge Indikationsstellung.

Gegenanzeigen: Ateminsuffizienz. Entbindung – keine i.v.-Gabe unter der Geburt oder während des Kaiserschnittes vor Abnabelung des Kindes wegen der Möglichkeit der Atemdepression beim Neugeborenen, epidurale Gabe bis 30 µg möglich. Nicht in Kombination mit MAO-Hemmern: diese 2 Wochen zuvor absetzen.Überempfindlichkeit gegen Sufentanil oder gegen einen der Hilfsstoffe.

Nur vorsichtig, überwacht und/oder geringer dosiert einsetzen von Sufentanil bei: Alter über 65 Jahre oder unter 12 Jahren, Adipositas, Alkoholismus, Arzneimittelmissbrauch, Asthma bronchiale, Blutbildungsstörung, schwere Blutung, Bradyarrhythmie, chronisch obstruktive Atemwegserkrankung, Exsikkose, Hypothyreose, intrakranielle Drucksteigerung und Schädel-Hirn-Trauma, Leberinsuffizienz, Niereninsuffizienz, Lungenerkrankung, akute hepatische Porphyrie: i.v.-Gabe kontraindiziert, enge Indikationsstellung für epidurale Gabe. Schock – Sepsis: keine epidurale Anwendung.

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