Acalabrutinib (Calquence) bei Mantelzelllymphom

FDA-Zulassung bei Mantelzelllymphom (MCL)

31.10.2017 Die U. S. Food and Drug Administration hat in einem beschleunigten Zulassungsverfahren Calquence (Acalabrutinib) für die Behandlung von Erwachsenen mit Mantelzelllymphom zugelassen, die mindestens eine vorherige Therapie erhalten haben.

Ansprechen

Die Zulassung des Medikaments basiert auf Daten aus einer einarmigen Studie mit 124 Patienten mit Mantelzelllymphom, die mindestens eine vorherige Behandlung erhalten hatten. Die Studie hat untersucht, wie viele Patienten nach der Behandlung eine vollständige oder partielle Schrumpfung ihrer Tumore erreicht haben (Gesamtansprechrate).

In der Studie hatten 81 Prozent der Patienten ein vollständiges oder partielles Ansprechen (40 Prozent vollständiges Ansprechen, 41 Prozent partielles Ansprechen) gezeigt.

Nebenwirkungen bei Mantelzelllymphom

Häufige Nebenwirkungen von Calquence sind Kopfschmerzen, Durchfall, Kontusionen, Müdigkeit und Muskelschmerzen (Myalgie) sowie eine Verringerung der roten Blutkörperchen (Anämie), Blutplättchen (Thrombozytopenie) und Neutrophilen (Neutropenie) im Blut.

Schwere Nebenwirkungen unter Acalabrutinib waren Blutungen, Infektionen und unregelmäßiger Herzschlag (Vorhofflimmern). Zusätzliche Krebserkrankungen, bekannt als sekundäre primäre Malignome, sind bei einigen Patienten unter Calquence aufgetreten.

Frauen, die stillen, sollten das Medikament nicht einnehmen, weil es bei Neugeborenen schaden kann.
© arznei-news.de – Quelle: FDA, Okt. 2017



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