Amyvid: Genehmigung der EMA für Diagnostik von β-Amyloid-Plaques

Tests – Diagnostik

Die Europäische Kommission hat Amyvid mit dem Wirkstoff Florbetapir (18F) für diagnostische Zwecke bei Erwachsenen genehmigt.

Amyvid

Amyvid ist eine Injektionslösung, die bei Erwachsenen mit Gedächtnisstörungen eingesetzt werden soll um herauszufinden, ob im untersuchten Gehirn bedeutende Mengen von β-Amyloid-Plaques vorkommen.

β-Amyloid-Plaques

PET bei Alzheimer

PET bei Alzheimer

β-Amyloid-Plaques sind Ablagerungen im Gehirn, deren Menge bei Krankheiten wie Alzheimer oder Levy-Körper-Demenz ansteigt.

Die Diagnostik mit Amyvid wird mit einer Positronen-Emissions-Tomografie (PET) durchgeführt.

Das Kontrastmittel bindet sich an die Beta-Amyloid Plaques im Gehirn und kann durch PET sichtbar gemacht werden (s.r.).

Wirksamkeit (Sensitivität und Spezifität) von Amyvid

In der Studie mit Amyvid wurde festgestellt, dass die Untersuchung eine Sensitivität von 92 % und eine Spezifität von 100 % erbrachte. D.h. 92 % der
Patienten mit bedeutender Plaque-Menge wurde korrekt positiv identifiziert und 100% der Patienten ohne signifikante Plaque-Mengen korrekt negativ.

Nebenwirkungen von Amyloid

Sehr häufige unerwünschte Wirkungen von Amyvid sind Kopfschmerzen.
Ein sehr geringes Risiko für Krebs und Genomveränderungen gibt es dadurch, dass Amyvid eine geringe Strahlung abgibt.

Die vollständigen Nebenwirkungen sind im Beipackzettel aufgeführt.

Gegenanzeigen bei Amyloid

Amyvid ist kontraindiziert bei Personen, die allergisch auf Florbetapir
(18F) oder einen der sonstigen Bestandteile reagieren.

© arznei-news.de – Quelle: EMA, Jan. 2013



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