Bermekimab

Atopische Dermatitis: Positive Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit

13.09.2018 XBiotech Inc. berichtet, dass es die erste Kohorte seiner Open-Label-Pilotstudie zur Behandlung der atopischen Dermatitis (AD; Neurodermitis) abgeschlossen hat.

In der ersten Phase der Studie erhielten 9 Patienten eine niedrige Dosis Bermekimab (200mg/wöchentlich) über einen kurzen Behandlungszeitraum (4 Wochen).

Mehrere sekundäre Endpunkte, die zur Beurteilung der Wirksamkeit verwendet wurden, zeigten signifikante Verbesserungen. Die 200mg subkutanen Injektionen wurden in der Kohorte gut vertragen.

Die Studie wird nun mit der Aufnahme von 20 Patienten beginnen, die 400 mg wöchentliche Dosen über einen Zeitraum von 8 Wochen erhalten.

Signifikante Ergebnisse

Die Bermekimab-Behandlung war mit den folgenden statistisch signifikanten Ergebnissen zur Bewertung der Schwere und des Ansprechens auf atopische Dermatitis verbunden:

  • Der Eczema Area and Severity Index score (EASI) verbesserte sich für ein Drittel der Patienten von der Basislinie bis Woche 4 [p=0,02, Wilcoxon Signed-Rank-Test (WSRT)] um mindestens 50%.
  • Der Dermatology Life Quality Index (DLQI), ein Fragebogen zur Messung der Auswirkungen von Hautkrankheiten auf die Lebensqualität, zeigte eine mittlere Verbesserung von 57% (vier von neun Patienten mit einer Verbesserung von mindestens 75% gegenüber dem Ausgangswert bis Woche 4 der Studie, p=0,004, WSRT).
  • Der SCORAD, ein klinisches Instrument zur Beurteilung von Ausmaß und Intensität der Neurodermitis, zeigte nach 4 Wochen eine mittlere Verbesserung der Kohorte um 25%.
  • Die Pruritus Numerical Rating Scale (NRS), ein patientenberichtetes Messinstrument zur Beurteilung der Juckreizintensität, sank bei einem Drittel der Patienten zwischen Basislinie und Woche 4 (p=0,04, WSRT) um mehr als 50%.
  • Das Patient Oriented Eczema Measure (POEM), mit dem der Schweregrad der atopischen Dermatitis aus Patientensicht beurteilt wurde, zeigte, dass sieben von neun mit Bermekimab behandelten Patienten eine Verbesserung von mehr als 33% gegenüber dem Ausgangswert bis Woche 4 aufwiesen (p=0,004, WSRT).
  • Die Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS) wurde verwendet, um die Symptome von Angst und Depression während der Studie zu messen. Die Angstwerte wurden bei 44% der Patienten um mindestens die Hälfte reduziert. Darüber hinaus verbesserten zwei Drittel der Patienten ihre Depressionswerte um mindestens 66% (Angst- und Depressionswerte, p=0,0078 bzw. p=0,03, WSRT).

© arznei-news.de – Quellenangabe: XBiotech



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