Cannabinoide gegen Krebs

Cannabinoide können eine Vielzahl von Anti-Krebs-Effekten haben

18.07.2018 Frühere Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass Cannabinoide helfen können, die Nebenwirkungen von Krebsbehandlung zu verringern. Nun hat eine neue im British Journal of Pharmacology veröffentlichte Studie ihr Potenzial für die direkte Behandlung von Krebs untersucht.

Phytocannabinoide sind die bemerkenswerteste Form von Cannabinoiden und kommen natürlich in der Cannabispflanze vor.

Studien haben gezeigt, dass Cannabinoide Krebszellen daran hindern können, sich zu teilen und in normales Gewebe einzudringen, und sie können die Blutversorgung von Tumoren blockieren.

Einige Studien zeigen auch, dass Cannabinoide die Immunantwort des Körpers gegen das Wachstum und die Ausbreitung von Tumoren verbessern können.

Es besteht weiterhin Bedarf an zusätzlichen Krebsmedikamenten. In diesem Zusammenhang legen die Daten aus präklinischen Modellen nahe, dass Cannabinoide Anti-Krebs-Wirkungen auf mehreren Ebenen des Krebsverlaufs hervorrufen, sagt der Studienautor Prof. Burkhard Hinz vom Universitätsklinikum Rostock in Deutschland. Klinische Studien sind jetzt dringend notwendig, um den Einfluss von Cannabinoiden auf das Krebswachstum und die Progression bei Patienten zu untersuchen.
© arznei-news.de – Quellenangabe: British Journal of Pharmacology – http://dx.doi.org/10.1111/bph.14426



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