Droperidol: Sedierung bei Agitation

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Agitation: Droperidol ist wirksamstes Sedierungsmedikament mit weniger Nebenwirkungen

28.04.2021 In einer randomisierten, doppelblinden Studie mit Patienten mit akuter undifferenzierter Agitation in der Notaufnahme war Droperidol effektiver bei der Sedierung und mit weniger Episoden von Atemdepression verbunden als Lorazepam oder Ziprasidon.

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Randomized Double-blind Trial of Intramuscular Droperidol, Ziprasidone, and Lorazepam for Acute Undifferentiated Agitation in the Emergency Department (Randomisierte Doppelblindstudie mit Droperidol, Ziprasidon und Lorazepam bei akuter undifferenzierter Agitation in der Notaufnahme), die in der April-Ausgabe 2021 von Academic Emergency Medicine (AEM), einer Zeitschrift der Society for Academic Emergency Medicine (SAEM), veröffentlicht wurde.

Agitation ist eine häufige Erscheinung in der Notfallmedizin, die von einem Zustand der Unruhe bis hin zu offen gewalttätigem Verhalten reicht und sowohl bei Patienten als auch bei deren Pflegepersonal zu Verletzungen führen kann.

Ziel dieser Studie war es, intramuskuläres Droperidol, Ziprasidon und Lorazepam bei Patienten mit akuter Agitation in der Notaufnahme zu vergleichen, wobei der Anteil der Patienten, die nach 15 Minuten adäquat sediert waren, als primärer Endpunkt gemessen wurde.

Zu den sekundären Endpunkten gehörten der Einsatz von Notfallmedikamenten, Auftreten von Atemdepression, unerwünschte Arzneimittelwirkungen und die Aufenthaltsdauer in der Notaufnahme. Die Studienautoren weisen darauf hin, dass größere Studien erforderlich sind, um diese Ergebnisse zu bestätigen, insbesondere um die Sicherheitsaspekte zu untersuchen.

Der Hauptautor der Studie ist Marc L. Martel vom Department of Emergency Medicine, Hennepin County Medical Center, Minneapolis, Minnesota.
© arznei-news.de – Quellenangabe: Academic Emergency Medicine (2020). DOI: 10.1111/acem.14124.





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