Dupilumab (Dupixent) Erfahrungen Seite 4

Erfahrungsberichte zu Dupilumab (Dupixent):

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Betty sagte am 25.08.2021:
Hallöchen.
Ich habe seit Geburt an Neurodermitis, war eine 7 1/2 Monate Frühgeburt mit 3 Gehirnblutungen, wurde künstlich beatmet, habe fremde Muttermilch bekommen (DDR Kind ) und hatte dadurch nicht den besten Start ins Leben. Mit ein Jahr kam dann Asthma und Allergie dazu und das Erkrankungensdreieck „perfekt“ zu machen. Vor ca. 5 Jahren hat mein Hautarzt mir von Dupilumab erzählt aber da war es noch nicht zugelassen. Nach einer vorherigen Tabletten Studie mit einem Medikament welches sehr gut geholfen hat, ging diese nur 2 Jahre und ich hatte wahnsinnig Angst davor wieder meine Neurodermitis wieder zu bekommen. Nach erneutem Besuch meines Hautarzt nehme ich jetzt seit ca. 2 Jahren alle 2 Wochen die Fertigspritze Dupixent und bin seit dem Beschwerdefrei und es ist wunderbar so normal in der eigen Haut leben zu können. Mit Diagnose 60 % schwerst Neurodermitis am ganzen Körper zu jetzigen 0 % ist es schon traumhaft.

Mich würde es freuen Erfahrenwerte zu lesen bezüglich einer Schwangerschaft. Denn ich möchte Kinder aber es auch nicht absetzen und bin hin und her gerissen.

Liebe Grüße

M.S. sagte am 01.09.2021:
Ich leide seit meiner Geburt an Neurodermitis, mittlerweile bin ich 26 Jahre alt und vor 1 1/2 Jahren kam ich in einen permanenten Schub der immer schlimmer wurde. Mein Hausarzt hat mir regelmäßig Cortison gespritzt, dies hat die Symptome jedoch nur kurz gelindert. Von ihm wurde es immer beschwichtigt, es gäbe schlimmere Krankheiten, es gibt Leute mit schlimmeren Symptomen.

Der Juckreiz wurde immer schlimmer, ich hatte starke Schlafstörungen daraus resultierend nach einigen Monaten eine depressive Grundstimmung und einen schwindenden Lebenswillen. Nachdem ich meinen Hausarzt gewechselt hatte wurde ich gleich zu einem Allergietest beim Hautarzt verwiesen. Durch meine schlechte Haut konnte jedoch kein Kontaktallergietest gemacht werden.

Hier habe ich mir erstmals als Patient verstanden gefühlt, der Hautarzt hat mir nach einem sehr langen Gespräch von sich aus Dupixent verschrieben. Nachdem ich zuvor schon davon gelesen habe habe ich mich regelrecht auf die Anwendung gefreut.

Seit gut einem Monat bin ich nun in Behandlung. Der Juckreiz ist bereits stark zurückgegangen, kommt nur am Ende des 14 Tage Zyklus wieder. Beim spritzen brennt es sehr stark. Meine Augen sind gereizt und gerötet. die Augenlider behandle ich mit Bepanthen. Am Tag der Spritze fühle ich mich schlapp und schlafe sehr schlecht. Ab dem zweiten Tag wird es dann besser und ich habe eine nicht mehr gekannte Lebensqualität zurück, schlafe wieder durch und habe eine wesentlich bessere Grundstimmung. Meine Haut ist bereits wesentlich weicher und geschmeidiger, nur noch vereinzelt treten noch Rötungen oder offene Stellen auf. Aufgefallen ist mir auch noch, dass ich Alkohol nur noch sehr schlecht vertrage. Selbst das kleine Gläschen Sekt endet bei mir in Übelkeit. Geht es noch wem so?

Alles in allem gehe ich diese Nebenwirkungen sehr gerne ein, sie sind viel besser kontrollierbar als meine Neurodermitis.

Wolf sagte am 28.09.2021:
ich habe seit Jahren chronischen Rhinosinusitis mit Nasenpolypen ( CRSwNP) .
Die Nase war komplett zugeschwollen, Nasenatmung, insbesondre Nachts, war nicht möglich. Riechen konnte ich auch gar nichts. In der Vergangenheit war ich auch schon zweimal operiert worden, aber die Polypen kamen nach ca 2 Jahren jedesmal zu mir zurück. Deshalb wollte ich das eigentlich nicht nochmal machen lassen. Nun war es seit Anfang des Jahres wieder so schlimm, das ich mich wieder zur OP entschlossen hatte. In der UNI Klinik wurde ich dann auf die Alternative mit Dupixent hingewiesen.
Vor einer Woche bekam ich die erste Spritze, die ich gut vertragen habe, ohne irgendwelche Nebenwirkungen. Nach 3 Tagen ca setzte die Wirkung langsam ein. Inzwischen bin ich quasi Beschwerdefrei und kann wieder riechen. Das ist ein sehr großes Glücksgefühl. Ich bin hin und weg.

JZ sagte am 01.10.2021:
Hallo zusammen, ich spritze Dupilumab nun seit 3 Jahren und habe seit ein paar Wochen Probleme mit plötzlich auftretenden Schwindel und Gangunsicherheit!
HNO, Kardiologe,EKG, Schilddrüse oB, Neurologe steht noch aus!
Hat jemand Ähnliches erfahren?
Hab Angst das es an Dupilumab liegen könnte!
Liebe Grüße

Magnolia sagte am 22.10.2021:
Hallo!
Ich spritze mir jetzt seit über zwei Jahren dupixent wegen Asthma, Allergien und Neurodermitis und war von meinem aktuellen Röntgenbild der Lunge begeistert. Ich bin asthmafrei.
Die Haut ist derzeit zu 100% abgeheilt, alle 324578 (Scherz) Allergien sind verschwunden.
Derzeit habe ich eine unglaubliche Energie und unternehme sehr viel und alle Unsicherheiten und Ängste sind nach und nach verschwunden,
Menschen, die mich lange nicht gesehen haben erkennen mich nicht wieder.
Die einzige Nebenwirkung ist eine ein- bis zweitägige Müdigkeit nach dem Spritzen.
LG an alle !

Anhe sagte am 31.10.2021:
Hallo,
In zwei Wochen möchte ich mutig mal in den heißen Sommer mit viel Sonne verreisen und werde wohl seit langer Zeit mal wieder Sonne auf meiner Haut spüren. Ich hoffe es tut meinen mittlerweile schmerzenden Gelenken, meinem Gemüt und insbesondere meiner Haut gut. Hat jemand Erfahrungen mit Dupixent und Sonne? Ich hoffe mit Dupixent wird ärztlich nicht von Sonne abgeraten.
Ich finde diesen Chat hier von unschätzbarem Wert. Oder kennt Ihr weitere Austauschmöglichkeiten über Dupixent?

Yasemin sagte am 02.11.2021:
Nach 6 Jahren Probleme mit Nasenpolypen, zwei OP’s mit Nasenscheidewand-Begradigung, NNH einschl. Stirnhöhlen, kamen die polypen leider nach kurzer Zeit immer wieder zurück, somit hätte ich eine sehr eingeschränkte Nasenatmung und kaum einen Geschmackssinn und Geruchssinn. Als dann jetzt mein Asthma sich auch verschlechterte empfahl mir mein Lungenarzt die dupixent spritze aller 2 Wochen, zusätzlich tägliches Cortison Nasenspray, ich muss sagen, ich bin komplett beschwerdefrei seit der ersten Spritze (seit ca. 2 Monaten) İch kann wieder normal durch die Nase atmen, riechen, schmecken). Meine Nasenpolypen sind noch teilweise da, die ich aber überhaupt nicht mehr merke,.die Polypen werden aber regelmäßig in der Uni Klinik kontrolliert.

Sarah sagte am 04.11.2021:
Ich habe jetzt bereits die 2. Spritze Dupixent bekommen und bin schon seit der 1. komplett beschwerdefrei (Asthma, Nasenpolypen)..das Cortison Asthma spray kann ich langsam ausschleichen mittlerweile. Ich habe glücklicherweise gar keine Nebenwirkung, obwohl ich eine sehr sehr sensible Person bin und direkt jedes Symptom am Körper merke. Ich hatte lediglich ein bisschen Lippenherpes und am Abend nach der 1. Spritze eine Blasenentzündung bekommen, das kann aber auch Zufall sein oder eben die Umstellung des Immunsystems. Ich hoffe das bleibt so und wünsche jedem ganz viel Gesundheit auf ihrem Weg zur Heilung. Das Medikament ist ein einziges Wunder!

Markus D. M sagte am 08.11.2021:
Hallo, ich habe seit der Geburt Neurodermitis. Alles probiert wie viele hier, Cortison, Ernährung (was so ganz gut ging viele Jahre), dann Azotiarprin (was mich fast umgebracht hat, da mein Blut und Rückenmark völlig zerstört war nach wenigen Wochen), jetzt also Dupilumab. Ich habe bereits nach wenigen Stunden das Gefühl gehabt, dass dieser ewige Angriffsmodus, dieses Jucken, Kratzen, Gereitzsein „ausgelöscht“ wird, ich wurde ruhig, zuversichtlich, selbstbewusst und freute mich auf andere Menschen. Jetzt nach einer Woche habe ich eine schwere Grippe (kein Covid) bekommen und liege schon 4 tage im Bett, schwitze extrem. Ist das normal? Ich will auf keinen Fall absetzen, denn ansonsten ist alles viel viel besser geworden.

Antonia sagte am 13.11.2021:
Ich nehme jetzt seit Juni alle zwei Wochen Dupixent. Vor 15 Jahren habe ich Asthma und die chronische Sinusitis bekommen. Wirklich krass, ein paar Tage nach der ersten Spritze kam der Geruchsinn zurück und damit auch der Geschmack. Plötzlich war die Nase frei und ich konnte wieder durch die Nase atmen. Ein absolutes Zaubermitel. Ich hatte allerdings die ersten zwei Monate extreme Kopfschmerzen und teilweise seltsame Geruchsirritationen. Das Problem mit den Augen hatte ich auch sehr stark, das hat sich inzwischen allerdings einigermaßen eingependelt.
Die zweiwöchentliche Spritze hat mein Leben grundlegend geändert, seither habe ich das Gefühl wieder die Person zu sein, die ich vor dem Asthma war. Ich weiß nicht welche Nebenwirkungen vielleicht mit der Zeit noch auftreten und irgendwie habe ich auch wegen der hohen Kosten ein latent schlechtes Gewissen- bin aber so sehr froh, das Medikament verschrieben zu bekommen.
Überwiegend entspricht dies auch den Erfahrungen aus diesem Forum, was mich in gewisser Weise auch beruhigt.

Andrea sagte am 16.11.2021:
Ich habe Asthma ( es wurde jedoch keine Allergie gefunden ) und hatte jetzt zwei Pansiusitis-OPs im Abstand von einem Jahr. Die Lungenärztin spricht davon, dass ich wegen der Nasenproblematik vielleicht Dupilumab benötige, das Asthma aber nicht so schlimm sei, dass sie das Medikament verschreiben dürfe. Das müsse ein HNO machen. Zu welchem HNO geht man denn am besten mit diesem Problem, oder muss man immer in eine Uniklinik ( weit entfernt), um das Medikament zu bekommen. Wie erfahre ich, welcher HNO viel Erfahrung mit dem Medikament hat? Meine zweite Polypen-OP war vor zwei Monaten. Ich mache mir Sorgen, dass die Polypen nun wieder schnell wachsen und dann wieder operiert werden muss.
Wie wird denn festgestellt, ab wann das Medikament benötigt wird und wie ist dann der Ablauf? Ich bin sehr verunsichert.

David sagte am 17.11.2021:
Seit meiner Geburt habe ich Neurodermitis und seit meiner Jugend vor 20 Jahren ist sie extrem. Seit ca. sechs Wochen spritze ich Dupilumab. Es geht mir seither so gut wie in den letzten 20 Jahren nicht mehr. Vorher hatte nichts außer Kortison geholfen. Es ist noch etwas Luft nach oben, aber das Lebensgefühl derzeit ist einfach fantastisch. Ich habe seit drei Wochen eine Erkältung… Infektions- und Virus-Werte sind soweit alle OK. Ansonsten spüre ich keine Nebenwirkungen. Toi toi toi.

Ich bin begeistert von Dupilumab und bin gespannt, was da die nächsten Jahre noch so auf den Markt kommen wird… Mittel ohne oder mit weniger Nebenwirkungen? Hoffen wir’s! Allen Leidensgenossen viel Zuversicht und Gesundheit!

Elke sagte am 18.11.2021:
@Pit: Ich nehme seit fast 2 Jahren Dupilumab und bekam vor etwa 1 Woche die gleichen Beschwerden – sternaler Druck, leichte Atemnot, grippiges Gefühl Brustkorb, insgesamt starkes Krankheitsgefühl ohne Hinweis auf infektiöse Ursache – die Du beschreibst. Ich muss aktuell Ibuprofen einnehmen, sonst bin ich nicht arbeitsfähig – der Rest macht so auch keinen ‚Spaß‘
Überlege jetzt, neben weiterführendem Labor, ein thorakales CT/MRT zu machen. Da es ja noch viele andere Gründe gibt.
Ich werde mit Dupilumab erstmal pausieren…

sana sagte am 18.11.2021:
Hallo,

ich weiß nicht ob ich hier mit meinem Anliegen an der richtigen Adresse bin, aber ich stehe aktuell vor der Entscheidung eine Behandlung mit Dupixent zu beginnen. Nachdem ich nun in einigen Foren schon sehr viel über die Nebenwirkungen gelesen habe, ist meine anfängliche Freude über das „Wundermittel“ wie es mein Arzt genannt hat verflogen und ich habe große Bedenken. 

Zu mir: ich bin 40 Jahre alt und leide seit Kleinkindalter unter starker Neurodermitis, seit ich 10 Jahre alt bin auch unter allergischem Asthma. Dies wurde dann über die Jahre besser, bis es nach der Geburt meines Kindes vor 10 Jahren wieder ganz schlimm wurde. Die Neurodermitis und das Asthma haben sich stark verschlechtert, es sind zahlreiche Allergien aufgetreten, so dass ich keinen Tag mal Beschwerdefrei bin. Die Neurodermitis ist seit einem guten Jahr ein einziger durchgehender Schub der nur mit starkem Kortison in Schach zu halten ist- aber auch das mit mittlerweile mäßigem Erfolg.

Leider habe ich auch in meiner Vergangenheit Probleme mit Magersucht und Depressionen gehabt, so dass ich starke Angst habe was eine deutliche Gewichtszunahme (wie sie als Nebenwirkung beschrieben wurde) mit mir machen würde. Zudem habe ich schon seit Jahren mit starkem Haarausfall zu kämpfen und auch das wurde ja als Nebenwirkung beschrieben. Da weiß ich jetzt nicht was schlimmer ist- die Neurodermitis im Gesicht und an den Händen oder ne Glatze…

Jetzt meine Frage- sollte ich mich auf dieses Medikament einlassen und sollten Nebenwirkungen auftreten- wie schnell nach dem Absetzen lassen diese nach??? Wie geht es den Betroffenen die schlimme Nebenwirkungen hatten? Haben Sie die „Zähne zusammengebissen und die Behandlung fortgesetzt? Oder die Behandlung beendet und es hat sich wieder normalisiert? 

Und die letzte Frage: Das Medikament ist ja sehr teuer und scheint den Körper ja schon ziemlich zu belasten. Gibt es Erfahrungen was nach 2 Jahre oder so ist? Setzt man das Medikament irgendwann ab und ist geheilt? Oder soll man das ewig weiter nehmen?

Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen, vielen Dank schon mal vorab und gute Besserung an alle Betroffenen!!

LIEBE GRÜSSE

Alexander sagte am 23.11.2021:
Hallo liebe Mitleidende :)

Ich hatte das Glück an eine sehr gute Ärztin zu kommen die mich mit Dupixent unterstützt hat und ich es mittlerweile seit 2 Jahren nutze.
Am Anfang waren die Nebenwirkungen sehr stark weshalb ich erstmal auf alle 3 Wochen eine Spritze gewechselt habe, da die Nebenwirkungen sehr schlimm waren und es für mich dann eher bessere wäre mit Neurodermitis weiter zu leben. Für mich passt es bis jetzt am besten wenn ich alle 4 Wochen 1 Spritze setze. zwar sind die Nebenwirkungen noch da, aber nicht mehr so schlimm ausgeprägt und ich kann damit sehr gut leben.

Jeder sollte mit seinem Hautarzt darüber sprechen welche Dosis und Abstände sinnvoll sind, auch wenn der Hersteller es für alle 2 Wochen empfiehlt heisst es noch lange nicht das es auch für jeden Körper passt. Wenn die Nebenwirkungen schlimmer sind als der Nutzen, macht es in meinen Augen auch kein Sinn das Medikament zu nutzen.

Ob man es für immer nutzen muss ist bisher noch nicht bekannt, aber ich würde es an meiner Stelle mal probieren wie es ohne Dubixent nach 2-3 Monaten ist. :)

Anonymous sagte am 24.11.2021:
hallo
wir in der HNO verabreichen Dupilumab (Handelsname dupixent) bei Pat. mit Nasenpolypen; die Auswahlkriterien, wer für die Verabreichung in Frage kommt, erfolgen streng nach vorgegebenen Kriterien. Der Kommentar der Pat.: „ich habe ein neues Leben geschenkt bekommen“ sagt aus, wie gut der Erfolg mit diesem Medikament ist. Es ist eine meiner größten Freuden bei meiner Arbeit.

Marlene W. KP HNO

Harmonika sagte am 25.11.2021:
Hallo liebe Mitbedroffene,
ich bin 55 Jahre alt und leide seit meiner Kindheit an Neurodermitis. Nach starken Schüben in den letzten Jahren nehme ich seit März diesen Jahres Dupixent. Grundsätzlich bin ich am Körper zufrieden, jedoch wirkt es bei meiner „Leidensstelle“, dem Gesicht nicht so effektiv. Nebenwirkungen waren bei vor allem die Enzündung der Augen. Das habe ich jetzt gut im Griff, indem ich früh und abends die Augenlieder, besonders die Lidränder und die umgebenden Partien mit Bepanthenol „Pasta lenitiva protettiv“ salbe. Ich glaube, das ist eine Babysalbe, sehr fettig aber für mich erfolgreich. Ich habe seitdem keine Verkrustungen und Verklebungen mehr. Eine leichte Bindehautentzündung hatte ich sowie immer. Damit kann ich leben :o)

Nun aber noch eine ganz andere, aber zeitgemäße Frage:
Welche Erfahrungen habt ihr unter der Dupixent-Behandlung mit der Corona-Erkrankung gemacht?
Bei mir persönlich ist es so, dass meine Frau und ich auf einer Feier Kontakt mit einer infizierten Person hatten. Diese wußte selbst nicht, dass sie infiziert war, da der Schnelltest negativ war. Dort haben sich mehrere Teilnehmer angesteckt. Wir sind beide geimpft (ich 1x Jonsen&Johnson), haben aber wegen der unzuverlässigen Schnelltests dann beide einen PCR-Test durchgeführt. Dieser war bei meiner Frau positiv, bei mir negativ. Die Virenlast bei meiner Frau war sehr hoch. Da wir uns in unserer Wohnung nicht separieren können, lebten wir normal weiter zusammen, schliefen aber getrennt. Ich testete mich aller 2 Tage – immer negativ und hatte keine Symptome. Nach der Quarantäne führte ich noch einmal einen PCR Test durch – negativ. Nun frage ich mich, ob die Dupxent-Behandlung eine positive Auswirkung auf die Corona-Erkrankung hat. Wie erging es euch?

Caro sagte am 23.12.2021:
Hallo zusammen,

ich habe Mitte November 2021 nach Rücksprache mit meinem Hautarzt mit Dupilumab begonnen. Ich leide seit Kindesalter an Neurodermitis. Ich hatte ab der Pubertät bis vor ca. 1 Jahr keine Probleme, auf einmal ist es wieder ausgebrochen. Die ersten beiden Spritzen wurden mir in der Praxis verabreicht, jetzt spritze ich mich alle 2 Wochen selbst. Bereits nach 1 Tag habe ich schon eine Linderung verspürt! Der ständige Juckreiz wurde direkt besser, die Ekzeme haben sich nach und nach zurückgebildet. Jetzt (nach ca. 5 Wochen) bin ich fast beschwerdefrei. Ein absolut neues Lebensgefühl! Ich bin den Menschen, die dieses Medikament entwickelt haben, unendlich dankbar! Meine Augenpartie ist leider immer noch etwas empfindlich und ich erkenne nur eine minimale Linderung, leider .. mit dieser Nebenwirkung muss man sich wohl abfinden. Mich beruhigt es jedoch, dass sehr viele Menschen hier genau die gleiche Erfahrung mit dem Gesicht/den Augen haben! Ich bin sehr gespannt, wie meine Haut sich weiter verändert ..

Cornelia sagte am 30.12.2021:
Ich würde auch gerne meine Erfahrungen mit Dupixent mit euch teilen – mir hat es gut getan die Erfahrungen von anderen zu lesen.
Ich stehe jetzt kurz vor meiner 7. Spritze. Ich habe auch innerhalb weniger Stunden nach der 1. Spritze gemerkt, dass der Juckreiz deutlich nachgelassen hat und ich um vieles ruhiger werde.
Leider haben sich bei mir auch ziemlich schnell die Nebenwirkungen bei den Augen (Bindehaut- und Lidrandentzündung) eingestellt. Behandlung mit Ciclosporin Uns Bepanthenaugentropfen. Und 1 Woche Kortisonaugentropfen. Es ging dann besser, aber die Augen tränen auch im nicht akuten Entzündungszustand extrem und die Lider sind auch immer geschwollen.
Mitte Dezember dann wieder extreme Bindehautentzündung mit nicht näher definierbarem „Geschwür“ (wie ein Pickel) auf der Hornhaut- man weiß nicht genau was das war. Wieder 2 Wochen Kortisonaugentropfen.

Die Haut selbst ist definitiv besser – ich hatte jahrelang ein Handekzem, welches komplett weg ist (die Haut schaut schon noch anders aus, aber alles ist geschlossen und ich brauch hier zusätzlich 0 Kortison). Auch Juckreiz um 90% besser. Am Hals brauch ich immer wieder mal Kortison und auch am restlichen Körper kommen immer wieder mal Stellen. Sagen wir mal so:Man erkennt jedenfalls, dass ich eine Hauterkrankung habe wenn man mich sieht ;)

Für mich sind die Nebenwirkungen bei den Augen mittlerweile aber so massiv, dass ich mir ernsthaft Gedanken bezüglich eines Therapieabbruches mache.
Ich habe auch sehr lange überlegt ob ich überhaupt anfange wegen den Augen. Ich hatte auch vorher Neurodermitis an den Augenlidern (nässend, geschwollen, etc), aber jetzt hab ich Probleme IN den Augen – das find ich schon beängstigend(er).
Und laut meiner Ärztin kriegt man die Nebenwirkungen bei den Augen auch nicht ganz weg …

Nicole M sagte am 05.01.2022:
@Andrea vom 16.11.21:
Ich bin mehrere Monate regelmäßig 40 Km zur Uniklinik hin und zurück gefahren um Dupilumab zu erhalten. Diese Einführung macht nur die Uniklinik in meiner Umgebung. Zu meiner Freude habe ich dann wohnortnah einen HNO gefunden, der mir Dupilumab verordnet. Natürlich erfolgt die komplette, aufwendige Diagnostik weiterhin in der Uniklinik in 6-monatigen Abständen. Asthma und Polypen deutliche Besserung. Einfach mal alle HNO Ärzte abtelefonieren und Nachfragen. Viel Erfolg und liebe Grüße

Claudia sagte am 09.02.2022:
Ich hatte im Mai 2021 eine OP mit komplett Sanierung der NNH und eine Nasenscheidewandbegradigung aufgrund einer jahrelangen Rhinosinusitis mit Polypen.
Geruchssinn war komplett weg, Nasenatmung katastrophal bis gar nicht möglich, dauernde Erschöpfungszustände. Da zwei Monate nach der OP bereits erste Polypen wieder auftauchten und sofort entfernt wurden, empfahl mir mein HNO Dupixent, begleitend dazu eine Nasenspülung mit Kortison. Anfang September 2021 startet ich mit der Therapie, alles zwei Wochen eine Spritze. Der Geruchssinn kam nach ca. zwei Monaten zurück und ich fühlte mich von Monat zu Monat besser. Anfangs, ca. die ersten drei Monate, hatte ich immer zwei Tage vor dem nächsten Termin einen Abfall und spürte, dass der Körper Hilfe benötigt. Nebenwirkungen habe ich bisher keine. Einmal im Monat kontrolliert der HNO und zwischenzeitlich spritze ich mich selbst, nach der ersten Überwindung ganz leicht. Heute war ich zur Kontrolle und es schaut so gut aus, dass der Abstand jetzt auf drei Wochen erhöht wird und wenn es gut läuft eventuell noch größeren Abstand zwischen den Spritzen. Bin so dankbar für dieses wunderbare Produkt, es hat mir meine Lebensqualität zurückgegeben.

Anonymous sagte am 15.02.2022:
Hallöchen,
ich nehme Dupilumab 300mg seit Okt. 2019 und nach 10 Monaten bekam ich Krämpfe
in den Extremitäten überwiegend linke Seite.
Wer hat auch solche Erfahrungen gemacht.
Ansonsten hilft es prima gegen Nasenpolypen und Asthma.
Ich wünsche allen gute Besserung.

Anonymous sagte am 16.02.2022:
Verlauf meiner Dupixentbehandlung wegen NEURODERMITIS über fast 12 Monate.

Dupixent nach zweieinhalb Monaten so gut wie gar keine Wirkung.

Nach rund 3 Monaten Kratzen nur noch etliche Stunden während jeder Nacht. Aber Haut blieb trotzdem relativ heil. Vor Therapiebeginn 20Stunden von oben bis ganz unten blutig gekratzt.

Nach vier Monaten dann totaler Erfolg. Kein Juckreiz mehr. Hautbild wunderbar.

Übermütig geworden habe ich das Zweiwochenintervall bereits 6Wochen nach dem Erfolg einmalig um 10 Tage verlängert. Das war fatal. Hat dann nämlich wiederum zwei Monate gedauert bis ich annähernd erneut juckreizfrei war.

Zwischendrin mal leichte Bindehautentzündung gehabt. Nach 5 Tagen Cortisontropen alles wieder weg.

Aber nun nach zehn, elf Monaten ging das Jucken wieder los. AD-A? Antidrugantikörper? Produziert mein Organisdmus Antikörper gegen den Wirkstoff und neutralisiert dadurch den Therapieerfolg? Laut Fachinformation tritt das bei 5% der Patienten auf. Mein ambulanter Hautklinikarzt weiß es auch nicht und kann angebl. auch durch Laboruntersuchungen diese evtl. Antikörper nicht feststellen. Glaube ich nicht mehr so recht. Denn Sanofi konnte dies bei seinen Studien sehr wohl feststellen und Antikörpertests kennen wir ja wohl mittlerweile zur genüge was andere Arten von Antikörpern betrifft.

Das alleine ist nur halb so schlimm. Aber parallel mit dem wieder beginnenden Juckreiz bemerkte ich auch ein deutliches Nachlassen meiner Nierenfunktion. In Form von Harnverhalten. Serumkrankheit? In der Folge laienhaft ausgedrückt: „Verstopfen“ die Antidrug-Antikörper die „Nierenkanälchen“?

Ihr könnt meine Schilderung hinsichtlich der Antikörper ja mal im Hinterkopf behalten und falls euch was Ähnliches vorkommt, dann bitte hier schildern.

PS
An Josiena v. 19.04.2020: Wirst hier fast ein Jahr später nicht unbedingt mehr lesen, ansonsten aber wie ging das mit deinen Nierenwerten weiter? Mit der evtl. Serumkrankheit, die ich ja auch im Verdacht habe.

An Anonymous v. 15.02.22
Habe seit geraumer Zeit des nachts ab und zu einen Beinkrampf. Nicht Wadenkrampf sondern von der Kniekehle am Oberschenkel aufwärts.

Andre sagte am 02.03.2022:
Moin,
ich möchte gern meine Erfahrungen teilen.
Ich bin 46 Jahre alt und habe seit dem Kindesbeinen an mit Neurodermitits (mittelschwer) zu tun.
Diverse Allergien kommen dazu.
Im Kindes- und Jugendalter habe ich verschiedene Cremes die nach Erdöl rochen erhalten. Auch Versuche mit Tabletten auf Ölbasis, welche zu einer starken Gewichtszunahme führten, wurden durchgeführt. Damit habe ich im Jahr 2000 rum abgeschlossen und seitdem nur noch Kortisioncreme erhalten. Die Schübe der Neurodermitis kamen immer regelmäßig und ich fand mich damit ab.
Im Jahr 2017 stellte mir mein Hautarzt Dupixent vor. Es brauchte bis zum Mai 2021 um mich zu überzeugen. Zu groß waren meine Vorbehalte für ein neues Mittel.
Seit Mai 2021 nehme ich Duplixent/Dupilumab 300mg alle 2 Wochen.
Schon ca. 1 Woche nach der ersten Spritze habe ich kein Kortison mehr genommen. Meine Haut ist geschmeidiger und weicher geworden. Ich muss mich deutlich weniger eincremen (Pflegecreme ohne Wirkstoff; Cetaphil), weil das Trockenheitsgefühl nicht mehr vorherrscht. Ich habe keine offenen Stellen mehr und Schübe der Neurodermitits kann ich auch nicht mehr feststellen.
Von den vielen berichteten Nebenwirkungen in den Erfahrungsberichten konnte ich bei mir noch keine feststellen.

Insgesamt muss ich sagen, dass es eine große Erleichterung und Hilfe für mich ist, mit der ich eigentlich nicht mehr gerechnet habe.

Liebe Grüße

Jeti sagte am 12.03.2022:
Hallo,
hier mal mein Verlauf mit Dupixent.
Ich bin 51 und habe kurz nach der Geburt Neurodermitis bekommen mit späteren Allergien, zum Glück aber ohne Asthma. Ich habe mich jahrelang mit Jellin oder Flucinar Salbe eingefettet leider auch im Gesicht, trotz Warnung, dass das die Haut dünn macht und dadurch zur schnellen Faltenbildung neigt. Seit Dezember 2019 bekomme ich nun Dupixent, anfangs alle 2 Wochen, dann alle 3 Wochen. Die Spritze hilft super gegen die Neurodermitis, kein Thema, mir sind aber die Nebenwirkungen zu extrem, so dass ich mich seit 6 Wochen nicht mehr spritze. Ich habe ständig rote entzündete Augen, mein Augendruck ist auch nicht der Beste, so dass ich ständig zur Kontrolle muss, bin lichtempfindlich und bekomme dadurch sehr oft Migräne also vieles, was meine Vorredner schon beschrieben haben, zudem kommen
enormer Haarausfall, Gewichtszunahme, Gelenk- und Knochenschmerzen dazu. Für mich überwiegen momentan die negativen Nebenwirkungen mehr, als das ich positve Vorteile habe und deswegen werde ich mich, für eine unbestimmte Zeit erst einmal nicht mehr spritzen.

Rs sagte am 13.03.2022:
Hallo,
Ich bekam seit November 2019 Dupixent da ich sehr schweres allergisches Asthma hatte, sowie Nasenpolypen (Samter Trias). Was soll ich sagen, das Medikament war der Hammer, meine Lungenfunktion in kürzester Zeit von 64% auf 100% rauf und die Nasenpolypen waren auch weg. Der Zeitraum der Spritzen wurde zum Schluss bis auf 10 Wochen ausgedehnt. Im Februar hatte ich eine Nasennebenhöhlenentzündung, leider. Aber da das Asthma bisher gut unter Kontrolle ist wurde das Dupixent von der Klinik in Berlin nun abgesetzt. Bin gespannt wie es mir nun gesundheitlich geht in der kommenden Zeit. Hat hier jemand Erfahrungen mit der Absetzung von Dupixent?
Alles Gute !

Torsten sagte am 16.03.2022:
Hallo zusammen,

danke an alle, die sich hier im Blog beteiligen! Das Alles ist m. E. wertvoller als jede Aussage der Ärzteschaft!

Ich habe alle Einträge gelesen und dabei nur wenige Betroffene finden können, die Dupixent ‚nur‘ gegen die Leiden aufgrund chronischer Sinusitis erhalten. Ich gehöre auch zu den Betroffenen mit Sinusitis (Polypen, kaum Geruch, schlechte Atmung, schlechter Schlaf, mehrfach OP, jahrelange (ca. 20) Einnahme von Cortison-Spray, ASS und Nasendusche). Keine nachgewiesenen Allergien, kein Asthma, keine Neurodermitis.

Ich stehe kurz davor, Dupixent in Erwägung zu ziehen. Meine HNO-Ärztin hat es vorgeschlagen. Mich erschrecken aber die hier häufig beschriebenen Nebenwirkungen und ich frage mich, welchen Einfluss die Ursprungs-Erkrankung auf die Nebenwirkungen hat?!

Ich wäre deshalb sehr dankbar, wenn sich noch einmal diejenigen zu Wort melden könnten, die Dupixent ‚nur‘ wegen ihrer Sinusitis nehmen. Also kein Asthma und insbesondere keine Neurodermitis.

Treten die häufig beschriebenen Nebenwirkungen an den Augen und der Haarausfall dann ebenfalls auf? Oder insbesondere dann, wenn es sich bei der ursprünglichen Erkrankung um Neurodermitis handelt?

Ich wäre sehr dankbar, wenn sich diejenigen hier noch einmal zu Wort melden könnten! Tausend Dank!

Gruß
Torsten

Gus sagte am 31.03.2022:
Hallo!
Ich bin über 70 und habe seit
vielen Jahren Probleme mit chronischer Sinusitis . Es wurden auch schon Operationen
durchgeführt.
Früher wurden mir auch so alle Jahre
Polypen mit der Schlinge entfernt.
Nun bin ich bei einer guten HNO-
Ärztin ,die mir DUPIXENT verschrieben hat.
Ich bekomme die Spritzen nun seit 6 Wochen und habe keine erkennbaren Nebenwirkungen.
Die Polyen sind etwas weniger geworden.
Nebenbei nehme ich natürlich auch noch cortisonhaltigen Spray.
Ich kann auch schon seit 20 -30 Jahren nicht mehr riechen und hoffe,dass der Geruchssinn etwas zurück kommt.
Dem Schreiber Torsten,kann ich eine Behandlung nur empfehlen.
Viele Grüße

BKirsten sagte am 04.04.2022:
Hallo, ich nehme Dupixent ( in PEN-Form ) seit Anfang Februar 2021 wegen meiner atypischen Neurodermitis. Seit Beginn dieser Behandlung ist eine deutliche Verbesserung eingetreten. Jedoch hadere ich mit der Applikation, dem PEN! Nach anfänglich reibungslosem Einsatz häufen sich jetzt die fehlerhaften Pens! Einen Anwendungsfehler kann ich ausschließen, da ich ja bereits einwandfreie Injektionen durchführen konnte. Es scheitert an dem Auslösen der Nadel und somit gelangt das Serum nicht in meinen Körper. Schade. Habe bereits mit dem Hersteller Kontakt aufgenommen. Ich soll die fehlerhaften Pens in meiner Apotheke abgeben…. Also bei dem Preis kann man wirklich mal nacharbeiten!
Vielleicht hat jemand hier ein ähnliches Problem!
Das Mittel ( wenn es denn injekziert werden kann hilft super!

Lamine sagte am 23.04.2022:
Hallo zusammen,
Ich habe meine erste Spritze endlich bekommen. Die ersten 2 Tage haben sich wie eine Erlösung angefühlt aber am dritten Tag haben sich rote Flecken gebildet…. Flecken ist untertrieben. 70% meiner Beine sind rot. Es scheint gar keine Creme zu helfen oder sonstigen. Jucken ist auch zurück .
Hat jemand Erfahrung?

Christine sagte am 25.04.2022:
Hallo zusammen!

Bei mir ist es nun 10 Jahre und 3 Krankenhaus-Aufenthalte her, dass eine ASS-Intoleranz festgestellt wurde . Seit ungefähr diesem Zeitpunkt hat sich auch meine Geruchsinn verabschiedet. Bis 2017 verschlechterte sich mein Gesundheitszustand so stark,dass ich meine erste Operation wegen Polypen in sämtlichen Nasengängen und Nebenhöhlen erhielt. Die Nebenhöhlen wurden wegen der starken Entzündung ausgeräumt. Ein Viertel Jahr später waren die lieben „kleinen „ Klunker wieder da und wurden noch mal ambulant teilentfernt. Man legte mir eine ASS-Desensibilisierung nahe, vor der ich aber wegen der damit gemachten Erfahrungen zurück scheute . Bei einem HNO-Arzt in Bayern lernte ich , meine Ernährung auf Salicylsäure-arm umzustellen. Dies hat auch eine Weile gut geklappt, die Polypen sind Dank Cortisonspray nur minimal nachgewachsen. Durch die inzwischen ausgebrochene Corona-Pandemie mit dem Tragen der Maske über längere Zeit ging eine rapide Verschlechterung der Nasenatmung einher. Im Herbst 2021 saß die Nase wieder so voll Polypen, dass Nasendusche, Schnäuzen, durch die Nase atmen und nachts durchschlafen nicht mehr möglich waren. Bis zum Winter kamen noch wahnsinnig starke Schmerzen im mittleren Gesichtsfeld durch Schwellung, tränende, entzündete Augen , Druckstörungen in den Ohren und eine ständig laufende Nase dazu. Mein Allgemeinbefinden möchte ich als katastrophal bezeichnen. Der HNO-Arzt legte mir eine Operation nahe. Im Krankenhaus wurde ich nach erfolglosen Geruchstests von mehreren Ärzten begutachtet, die Polypen, die fast unten aus der Nase lugen, anscheinend nicht so oft zu sehen bekommen . Schließlich kam ich zu einer Oberärztin, die mir erklärte, eigentlich müsste ich sofort operiert werden, aber aufgrund der Schwere, der schnellen Rezitiv -Zeit und meines Alters würde sie mir etwas anderes ans Herz legen und ob ich schon mal was von Dupilumab gehört hätte. Nach dem Aufklärungsgespräch wusste ich zwar von den Nebenwirkungen, habe mich aber davon nicht abhalten lassen. Keine Nebenwirkung kann so schlimm sein, wie‘s mir ging. Vor knapp 2 Wochen erhielt ich die erste Spritze, allerdings durch einen Irrtum nur 200 mg anstatt die für chronische Nasennebenhöhlen mit Polypen vorgesehenen 300 mg. Man erklärte mir, die Reaktion würde wahrscheinlich nicht so schnell und stark auftreten wie bei den 300 mg. Ich kann’s noch gar nicht glauben! Nase bis in Augenhöhe abgeschwollen, Polypen nur noch gaaaanz winzig, Ohren funktionieren wieder, das Tränen hat aufgehört und der unerträgliche Schmerz ist weg. Als Nebenwirkung stellte sich für zwei Tage eine bleierne Müdigkeit ein und jetzt nach knapp zwei Wochen habe ich 2 Kilo zugenommen ( kann auch von Ostern sein?!). Aber all das ist zu meistern, als dieser grauenhafte Zustand, in dem du null leistungsfähig bist! Bin gespannt, wie sich die 300 mg Spritzen auswirken. Ich bin aber jetzt schon glücklich und dankbar für mehr Lebensqualität!!

JW sagte am 25.04.2022:
Hallo!
Ich habe auch nur die „eine“ Anfangsdosis bekommen, und trotzdem hilft Dupi mir seit 3 Jahren zu einem Leben ohne Juckreiz!
Ab und zu habe ich rote Flecken an Hals und Kinn, welche aber nicht der Rede wert sind!
Ich bin froh, dieses Medikament verschrieben zu bekommen!
Liebe Grüße

Claudia sagte am 26.04.2022:
Hallo zusammen.
Ich habe von Geburt an Neurodermitis und solang ich denken kann auch Bronchialasthma. Ich nehme seit 3 Jahren dupixent Spritzen (heute Nr. 80).
Ich bin insgesamt sehr glücklich. Keine Blutflecken mehr in Kleidung oder Bettwäsche. Hab mir sogar getraut, weiße Bettwäsche zu kaufen ;-)
Und auch beim Asthma gibt es kaum Beschwerden.
Ja, die Augen machen sehr große Probleme seither. Bin aber in der LMU gut aufgehoben.
Mein PROBLEM ist, dass ich 15 kg zugenommen habe. Es nervt langsam nur noch. Kenn das jemand? Ich habe an der Ernährung nichts verändert.
Grüße Claudia

Susy sagte am 26.04.2022:
Ich bin Multi Allergiker mit Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma. Zeit meines Lebens habe ich Cortison bekommen, Mal gespritzt, Mal inhaliert, als Creme, als Tabletten. Zuletzt 10mg täglich.
Seit März 2022 bekomme ich DUPIXENT. Dabei wurde das Cortison abgesetzt.

Jetzt ist mir aufgefallen, dass ich seitdem ausgesprochen fiese Gliederschmerzen bekommen habe, speziell im Schulterbereich und in den Armen.

Gestern hab ich als Test wieder 30 mg Cortison genommen – Schmerzen sind schlagartig weg.

Selbstverständlich gehe ich zum Arzt, denn das ist ja nicht der Sinn der Sache

Kennt das jemand?
Es grüßt Susy

Nbg sagte am 05.05.2022:
ich nehme seit ca 1 Jahr Dupixent, als Polypen Patient. Bereist nach der ersten Behandlung konnte ich ich wieder riechen und nehem seit dem alle 2 Wochen eine Dose von 300mg. Von Nebenwirkungen habe ich garnichts gemerkt

Angel14 sagte am 10.05.2022:
Hallo Susy,
ich nehme seit 4 Jahren Dupixent.
Da das Dupixent schnell zu einer Verbesserung der Haut führte, habe ich das Cortison auch schnell abgesetzt. Was im Nachhinein gesehen ein Fehler war.
Ich hatte viele gesundheitliche Probleme, unter anderem starke Gliederschmerzen, was ich zuerst als Nebenwirkung vom Dupixent gedeutet habe.
Im Nachhinein war klar, dass die Nebenwirkungen vom zu schnellen Absetzen des Cortison gekommen sind.
Es hat bei mir mindestens ein halbes Jahr gedauert, bis diese wieder weg waren.
Vielleicht solltest Du das Cortison lieber langsam ausschleichen.
Schöne Grüße

Anja sagte am 12.05.2022:
Hallo Zusammen,
ich habe seit ca. 40 Jahren eine schwere Neurodermitis, jetzt mit meinen 50 Jahren bekomme ich seit Februar´22 Dupixent. Der Behandlungserfolg ist für mich wie ein neues Leben, ich habe keinen Juckreiz, alle meine Krankheitserscheinungen sind verschwunden. Ich habe bisher das Rezept von der Hautklinik bekommen, doch jetzt soll die Behandlung von meiner Hautärztin übernommen werden. Die weigert sich aber, da sie Angst hat in ein paar Jahren von der Krankenkasse in Regress genommen zu werden, da das Medikament ja sehr teuer ist.
Die Klinik will es auch abgeben, obwohl die Medikation ja dort eingeleitet wurde.
Kann mir jemand sagen, wer bei euch das Rezept verschreibt oder wohin ich mich wenden könnte?

Schöne Grüße

Reimund sagte am 19.05.2022:

Hallo, ich bin 57 Jahre alt und Nehme Dupixent seit Dezember 2021. Ich habe eine mittelschwere atopische Dermatitis und Asthma. Mit den Krankheiten quäle ich mich schon seit 40 Jahren rum.
Meine atopische Dermatitis hat sich zu über 80. % gebessert. Mein Asthma ist auch schwächer geworden. Bei hoher Luftfeuchtigkeit merke ich noch etwas schweratmichkeit. Ich spritze alle 2 Wochen und merke, wie einige anderen hier auch, das es 3 bis 4 Tage vor der nächsten Spritze etwas schlechter wird. Dann creme ich halt etwas mit Karisolcreme auf die entzündeten Stellen. Es wird aber von Monat zu Monat weniger. Ich habe etwas an Gewicht zugelegt. Ob das nun am Dupixent liegt kann ich noch nicht sagen. Ich war schon 2 mal in Reha, das Ergebnis mit dem Dupixent ist da mindesrens genau so gut. Keine Bestrahlung, kein tägliches Kortisoncremen und auch keine anderen Medikamente. Ich inhaliere morgens noch einen Hub Fosterspray (Kortison). Seit der Dupixent Therapie habe ich auch keine neuen Entzündungen. Der Juckreiz geht gegen null.
Das Leben ist wieder richtig angenehm.
Ab August muß ich die Therapie vom Krankenhaus (ambulant) zu meiner Hautärztin verlegen. Nach telefonischer Rücksprache gibt es da aber mit der Verschreibung von Dupixent wohl kein Problem.

Allen wünsche ich das Dupixent weiterhin so gut hilft.

Christine sagte am 21.05.2022:
Hallo zusammen!

Spritze Dupilumab nun seit Mitte April wegen chronischer Sinusitis mit starker Polypenbildung. Nach Anfänglicher Müdigkeit , Gewichtszunahme , geschwollenen Knöcheln und etwas Nasenbluten beim Schnäuzen hat sich alles super eingespielt. Polypen sind verschwunden und riechen kann ich auch wieder etwas. Kein Vergleich zu früher, die Lunge ist auch wieder frei und Symbicord(Cortisonspray) hab ich nur noch einmal benutzt.

Unglaublich! Möchte ich allen, die sich mit Polypengeschichten zum x-ten Mal quälen und am verzweifeln sind, empfehlen. Hatte Dupilumab in der HNO-Ambulanz der Höchster Klinik nach Tests verschrieben bekommen. HNO- Ärzte sträuben sich da oft, weil sie die hohen Kosten rechtfertigen müssen, wenn sie verschreiben.

Ein Wermutstropfen habe ich aber, der sich in der vierten Woche zeigte und bisher hartnäckig ist: auf der Wadenhaut erschienen verschiedene rote Erhebungen, die wie fiese Insektenstiche aussehen, aber nicht jucken. Fährt man mit dem Finger drüber, so sind die Beulen hart und schmerzen. Bilden sich nur sehr langsam zurück. Ob der Ausschlag vom Histidin ausgelöst wird?

Hat jemand von euch mit ähnlichen Symptomen zu kämpfen?

Danke euch für weitere Infos

Grüße

Hanna sagte am 25.05.2022:
Hallo,

ich nehme seit einem Jahr nun Dupixent und die dadurch erlangte Lebensqualität ist wirklich bemerkenswert! Ich leide seit meiner Geburt an neurodermitis und hab fast nicht geglaubt, dass es so ein „Wundermittel“ nun geben soll. Allerdings habe ich seit Behandlungsbeginn einige Kilo zugenommen und ich weiß nicht so wirklich, warum. Hab überlegt, ob es von den Spritzen kommt aber keine „offizielle“ Nebenwirkung dahingehend gefunden. Geht es noch jemandem so?

Christine sagte am 27.05.2022:
Hallo Hanna

Nehme Dupilumab wegen Sinusitis mit Polypen zwar noch nicht so lange wie du, die plötzliche Gewichtszunahme ist mir aber auch aufgefallen. Glaub, dass das Medikament Wassereinlagerungen begünstigt und hab meine Ernährung dahingehend mit entwässernden Lebensmitteln wie Gurke, Melone, Ananas, Reis, Malventee usw. angereichert. Naschen verlege ich auf Vormittags
Mal sehen , was sich tut.
Auf das tolle Medikament möchte ich nach 10 Jahren Qual sehr ungern verzichten .

Kopf hoch und liebe Grüße

Roswitha sagte am 10.06.2022:
Ein herzliches Servus in die Runde. Ich bin 68 Jahre alt und leide mein ganzes Erwachsenenleben mit Rhinosinusitis und Polypenbildung. Bin 2 mal operiert und die nächste 0P wäre schon wieder fällig. Dank meiner neuen HNO Ärztin bekam ich vor 10 Tagen meine 1. Dupixent Spritze. Bis jetzt keine Nebenwirkungen, ich kann wieder normal atmen und mein Geruchssinn ist wieder voll da. Für mich ist das einfach ein Wunder. Ich wünsche allen Leidensgenossen auch so eine positive Erfahrung.

Christine sagte am 15.06.2022:
Hallo zusammen.

Aus der Traum

Nach anfänglichen Erfolgen wie Polypen nur noch minimal, Geruchssinn teilweise wieder da und Lunge schleimfrei, hat die zweite Spritze mit Dupixent eine schwere Allergie auf der Haut nach sich gezogen, die nun schon über einen Monat andauert und sehr schmerzhaft ist. Die Beine sehen schlimm aus und die Flecken ziehen langsam nach oben. Das Medikament wurde sofort von der Klinik abgesetzt, der Ausschlag wird aber noch seine Zeit brauchen , haben mir Haus-und Hautarzt gesagt.
Alles wieder auf Null. Bin sehr, sehr deprimiert.

Wünsche euch bessere Erfahrungen, als ich sie machen muss.

Erfahrungsberichte zu Dupilumab (Dupixent):

Seite: 1234

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Diese Informationen sind NICHT als Empfehlung für ein bestimmtes Medikament zu verstehen. Auch wenn diese Berichte, Studien, Erfahrungen hilfreich sein können, sind sie kein Ersatz für die Erfahrung und das Fachwissen von Ärzten.

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