Kava-Kava gegen Angst, Angststörung

Kava hilft bei Generalisierter Angststörung

13.06.2013 Eine klinische Studie eines australischen Teams hat herausgefunden, dass Kava, eine südpazifische Pflanze, die Symptome von Angst bzw. einer Angststörung bei Menschen bedeutend reduzieren kann.

Die Studie der Universität von Melbourne zeigte, dass Kava eine alternative Behandlung für pharmazeutische Produkte bei Menschen sein könnte, die unter ‚Generalisierte Angststörung‘ (GAS) leiden.

Reduktion der Angststörungssymptome

Während acht Wochen wurden 75 Patienten mit klinisch diagnostizierter generalisierter Angststörung Kava oder ein Placebo gegeben; das Ausmaß der Angst wurde regelmäßig beurteilt.

Die Ergebnisse zeigten eine bedeutende Reduktion der Angst am Ende der Studie in der Kava-Gruppe, verglichen mit der Placebogruppe.

Bei Patienten mit moderater bis schwerer generalisierter Angststörung verminderte Kava Ängste in einem noch stärkeren Ausmaß. 26 Prozent der Kava-Gruppe befand sich in Remission am Ende der Studie, verglichen mit sechs Prozent der Placebogruppe.

Dosis, Verabreichung und Nebenwirkungen von Kava in der Studie

Die Teilnehmer der Kava-Gruppe erhielten zweimal pro Tag Tabletten, die aus wasserlöslichem extrahiertem Kava bestanden (aus dem geschälten Wurzelstock) mit einer Gesamtdosis von 120 mg Kavapyron/Kavalacton während der ersten drei Wochen. Wenn die Teilnehmer keine Reaktion zeigten, wurde die Dosis in den folgenden drei Wochen verdoppelt. Die Teilnehmer der Placebogruppe nahmen Zuckertabletten auf dieselbe Art ein.

Kava wurde auch gut toleriert. Die Ergebnisse zeigten keine bedeutenden Unterschiede der zwei Gruppen bei der Leberfunktion, die zuvor für Besorgnis beim medizinischen Gebrauch von Kava erregt hatte. Außerdem gab es keine beträchtlichen ungünstigen Reaktionen, die auf Kava zurückzuführen waren, und es gab auch keinen Unterschied zwischen den beiden Gruppen hinsichtlich Abhängigkeit oder Abbruch der Behandlung.

Generalisierte Angststörung

Generalisierte Angststörung ist eine komplexe psychische Störung, die unter ihr leidende Menschen beträchtlich in deren Alltagsleben beeinträchtigen kann. Derzeitige Medikamente zeigen nur geringe klinische Effekte und neue Optionen werden benötigt, sagte einer der Forscher.

© arznei-news.de – Quellenangabe: Universität Melbourne, Mai 2013





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