Mosunetuzumab

Rezidiviertes oder refraktäres B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom: Resultate aus Phase I/Ib Studie GO29781

07.12.2019 Roche hat Studienergebnisse zu Mosunetuzumab bei Menschen mit rezidivierendem oder refraktärem (R/R) B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) veröffentlicht.

Die GO29781-Studie evaluierte Mosunetuzumab bei Patienten mit R/R NHL, einschließlich Patienten, die nach der CAR-T-Zelltherapie – einer Patientenpopulation mit eingeschränkten Behandlungsmöglichkeiten – rückfällig geworden sind oder gegen diese resistent sind.

Wirksamkeit; Ansprechen

Die Ergebnisse dieser Dosiseskalationsstudie zeigten eine ermutigende Wirksamkeit mit einer objektiven Ansprechrate (ORR) von 62,7% (n=42/67) bei langsam wachsenden NHL und 37,1% (n=46/124) bei aggressivem NHL, berichtet das Unternehmen.

Zusätzlich zeigten die Daten eine vollständige Response-(CR)-Rate von 43,3% (n=29/67) bei langsam wachsenden NHL und 19,4% (n=24/124) bei aggressivem NHL.

Das vollständige Ansprechen war anhaltend, wobei 82,8% (n=24/29) der Patienten mit langsam wachsendem NHL bis zu 26 Monate nach der Erstbehandlung in Remission blieben und 70,8% (n=17/24) der Patienten mit aggressivem NHL bis zu 16 Monate nach der Erstbehandlung in Remission blieben.

Bei den Teilnehmern, die eine vorherige CAR-T-Zelltherapie erhielten, war die ORR 38,9% (n=7/18), und 22,2% (n=4/18) erreichten ein CR.

Nebenwirkungen

Zu den Nebenwirkungen gehörten das Cytokin Release Syndrom (CRS) bei 28,9% der Patienten mit 20,0% Grad 1 und 1,1% Grad 3. Neurologische Nebenwirkungen des Grades 3 traten bei 3,7% der Patienten auf.

GO29781

Die GO29781-Studie [NCT02500407] ist eine multizentrische, offene Phase-I/Ib-Dosiseskalationsstudie, die die Sicherheit und Pharmakokinetik von Mosunetuzumab bei Menschen mit rezidivierendem oder refraktärem B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom untersucht. Zu den Ergebniswerten gehören die beste objektive Ansprechrate, die maximal tolerierte Dosis und die Verträglichkeit.
© arznei-news.de – Quellenangabe: Roche



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