Psychopharmaka: Wirkung, Wirkungseintritt

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu diesen Medikamenten

Wirkung: Wirkgruppen, Typen, Arten

Psychopharmaka können auf verschiedene Weise und auf verschiedene körperlichen und psychische Funktionen Einfluss nehmen. Folgende Typen von Psychopharmazeutika gibt es – sie finden dort auch die spezifischen News aus Forschung und Wissenschaft:

  • Psychostimulanzien: Aktivität des Zentralnervensystems erhöhend – Psychostimulanzien (oder synonym Psychoanaleptika, Psychotonika, Psychoenergetika) sind Medikamente, die die Aktivität des Zentralnervensystems erhöhen. Müdigkeit wird beseitigt und psychische und physische Leistungsfähigkeit wird kurzfristig gesteigert (bevor es zwangsläufig zu einer vom Körper erzwungenden Regenerationsphase kommt (manchmal Zusammenbruch).

    Zu den Psychostimulanzien gehören: Koffein, Weckamine (auch als Appetitzügler Missbraucht) etc.. Regelmäßige Anwendung von Psychostimulanzien führt zu Gewöhnung und Abhängigkeit. Mehr zu den Psychostimulantien / Aufputschmittel
  • Tranquilizer (Beruhigungsmittel): beruhigend – sind psychopharmakologische Medikamente, die beruhigend, angstlösend, schlaffördernd wirken sollen. Tranquilizer werden deshalb oft verschrieben und eingenommen bei Überforderung und Stress, Anspannung und innerer Unruhe, Nervosität und Angstzuständen, bei Einschlafstörungen.

    Mehr Infos: Beruhigungsmittel / TranquilizerRezeptfreie BeruhigungsmittelPflanzliche Beruhigungsmittel, Sedativa
  • Neuroleptika: antipsychotisch, sedierend – sind psychotrope Substanzen, die antipsychotische, sedierende und psychomotorische Wirkungen besitzen. Neuroleptika werden bei psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie, Manie, anderen Psychosen, Alkoholdelir, Erregungszustände und bei starken Ängsten eingesetzt. Zu den Neuroleptika
  • Antidepressiva: stimmungsaufhellend, antriebssteigernd – sind psychotrope Medikamente, die wegen Ihrer potentiellen stimmungsaufhellenden, antriebssteigernden, beruhigenden und angstlösenden Wirkungsweise bei Depressionen (auch Angststörungen oder anderen psychischen Erkrankungen) eingesetzt werden. Die genauen Wirkmechanismen und Wirkzusammenhänge sind zwar weitgehend unbekannt, es gibt aber bereits viele verschiedene Klassen von unterschiedlichen Wirkstoffsubstanzen:

    MAO-Hemmer (MAOH), Trizyklische Antidepressiva, Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI), Serotonin-Wiederaufnahmeverstärker (SRE), Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI), Noradrenalin-Serotonin-selektive Antidepressiva (NaSSA), Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (NARI), Dopamin-Wiederaufnahme-Hemmer (DRI), Duale Serotonerge Antidepressiva (DSA), Atypische Antidepressiva, Pfanzliche Antidepepressiva (Phytopharmaka). Mehr unter Antidepressiva
  • Halluzinogene, Psychedelika: ungewöhnliche psychische Zustände hervorrufend – Halluzinogene
  • Phasenprophylaktika: die Psyche beeinflussend, Stimmungsstabilisierer; wie Lithiumsalze, Carbamazepin, Valproinsäure, die auch auf das Erleben und Verhalten Einfluss haben, doch nicht “richtig” zu diesen gezählt werden. Mehr zu Phasenprophylaktika
  • Antiepileptika: antiepileptisch wirkende Medikamente, Antikonvulsiva – Antiepileptika
  • Sonstige: Psychosomimetika (synonym Halluzinogene, Psychotoxika, Psychodysleptika, Phantastika, Psycholytika, Eidetika) die ungewöhnliche psychische Zustände hervorrufen können; Indolderivate (LSD, Psilocin, Psilocybin), Inhaltsstoffe von Cannabis indica, dem indischen Hanf.
  • Weiterhin Narkotika, Analeptika, Nootropika (Antidementiva) und Hypnotika, die zwar nicht direkt als Therapeutika angewandt werden, trotzdem auch psychotrope Wirkungen haben können.

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