Topiramat (Topamax)

AntiepileptikaPsychopharmaka

News

  • März 2011 Fehlbildungen in Schwangerschaften unter Topamax … zum Artikel
  • Juni 2012 Warnhinweis: erhöhtes Risiko für Fehlbildungen … zum Artikel
  • März 2014 Die US-amerikanische Food and Drug Administration hat Topamax zur Vorbeugung (Prophylaxe) von Migräne-Kopfschmerzen bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren genehmigt. … zum Artikel
  • Jan. 2018 Exposition in utero (Gebärmutter): Erhöhtes Risiko für Lippen-Kiefer-Gaumenspalte … zum Artikel

Wirkung, Einsatz

Wirkstoff: Topiramat
Wirkung auf die Psyche / den Körper: dämpft Erregung der Nervenzellen, schmerzstillend.

Topiramat ist ein Medikament, das gegen Epilepsie und Migräne, sowie in Diätpillen und bei Alkohol- und Kokainabhängigkeit eingesetzt wird.

Markenname: Topamax.

ATC-Code ist N03AX11.

Medikamente, die den Wirkstoff Topiramat enthalten: Topamax. Kombinationsmedikamente: Qsymia.

Mögliche Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen:

Sehr häufig bei Topiramat: Müdigkeit, Schwindel, Ataxie, Sprach-/Sprechstörungen, Parästhesie, Nystagmus, Benommenheit, Nervosität, psychomotorische Verlangsamung, Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit, Appetitlosigkeit, Ängstlichkeit, Konzentrationsstörungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Depressionen, Übelkeit, Gewichtsverlust, Kopfschmerzen, Doppelbilder und andere Sehstörungen.

Häufig bei Topiramat: Psychose, psychotische Symptome, aggressives Verhalten, Geschmacksveränderung, Erregung, Agitation, kognitive Probleme, Stimmungsschwankungen, emotionale Labilität, Koordinationsstörungen, Gangstörungen, Apathie, abdominelle Beschwerden, Asthenie, Stimmungsprobleme, Leukopenie, Nephrolithiasis, Tremor. Bei Kdr. ab 2 J: pathologisch gesteigerte Beweglichkeit bzw. Motorikn, Halluzinationen, Verhaltensauffälligkeit, verstärkter Speichelfluss.

Selten: Oligohidrosis meist Kdr.

Selten bei Topiramat: metabolische Azidose.

In Einzelfällen bei Topamax: thromboembolitische Ereignisse, Suizidgedanken und Suizidversuche und sehr selten über Suizid berichtet. Erhöhte Leberfunktionswerte möglich.

In Einzelfällen: Hepatitis und Leberversagen, bullöse Haut- u. Schleimhautreaktionen (einschließlich Erythema multif., Pemphigus, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse).



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