Osimertinib (Tagrisso)

FDA-Zulassung bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs

13.11.2015 Die US Food and Drug Administration hat die beschleunigte Zulassung für ein orales Medikament für die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) beschlossen. Tagrisso (mit der aktiven Substanz Osimertinib) ist nun für Patienten zugelassen worden, deren Tumoren eine spezifische epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) Mutation (T790M) besitzen und deren Krankheit sich nach der Behandlung mit anderen EGFR-blockierenden Therapien verschlimmert hat.

Cobas EGFR-Mutationstest v2

Außerdem genehmigte die FDA auch den ersten diagnostischen Begleittest (Cobas EGFR-Mutationstest v2), um den Typ der EGFR-Resistenz-Mutation zu erkennen, die Osimertinib zum Ziel hat. Die neue zugelassene Version (v2) des Tests weist zusätzlich die T790M-Mutation neben den klinisch relevanten Mutationen des ursprünglichen cobas EGFR-Mutationstest (v1) nach.

Sicherheit und Wirksamkeit

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Osimertinib wurden in zwei multizentrischen, einarmigen Studien mit insgesamt 411 Patienten mit fortgeschrittenem EGFR T790M-Mutation-positivem NSCLC demonstriert, bei denen sich die Krankheit nach der Behandlung mit einem EGFR-blockierenden Medikament verschlechterte. In diesen beiden Studien erreichten 57% der Patienten in der ersten Studie und 61% der Patienten in der zweiten Studie eine vollständige oder teilweise Reduzierung ihrer Tumorgröße (als objektive Ansprechrate bekannt).

Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen von Tagrisso sind

  • Durchfall,
  • Haut- und Nagelerkrankungen wie trockene Haut, Hautausschlag und Infektionen oder Rötung rund um die Fingernägel.
  • Tagrisso kann zu schweren Nebenwirkungen,
  • einschließlich Lungenentzündung und
  • Schädigung des Herzens führen.
  • Es kann auch Schäden an einem sich entwickelnden Fötus verursachen.

© arznei-news.de – Quelle: FDA, Nov. 2015

EU-Zulassungsempfehlung – Nicht-kleinzelliger Lungenkrebs (NSCLC)

18.12.2015 Der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Zulassungsbehörde (CHMP) empfiehlt die Zulassung von Tagrisso 40 mg und 80 mg-Filmtabletten der Firma AstraZeneca AB für die Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC).

Tagrisso soll für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) mit T790M-Mutation-positiven nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) bei Zulassung angezeigt sein. Das Medikament sollte unter der Aufsicht eines mit Anti-Krebs-Chemotherapie erfahrenen Arztes verabreicht werden.

Quelle: EMA, Dez. 2015

EU-Zulassung bei EGFR T790M Mutation-positivem NSCLC

osimertinib03.02.2016 Die Europäische Kommission hat Astrazenecas Tagrisso die bedingte Zulassung für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) T790M Mutation-positiven nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) erteilt.

Osimertinib (vormals AZD9291) ist für Patienten mit T790M-Mutation-positivem NSCLC unabhängig von einer vorherigen Behandlung mit einem EGFR-Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) angezeigt. Die Behandlung mit Tagrisso ist vom Mutationsstatus abhängig, der durch einen validierten Diagnosetest einer Tumorgewebeprobe oder Plasma festgestellt wird.

Wirkstoff

Der Wirkstoff ist Osimertinib, ein Tyrosinkinase-Inhibitor (ATC-Code: L01XE35). Das Arzneimittel ist ein irreversibler Inhibitor von epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptoren, die sensibilisierende Mutationen (EGFRm) und TKI-Resistenz-Mutation T790M beherbergen.

Tagrisso hat eine signifikante Aktivität bei Patienten mit NSCLC mit T790M-Mutation gezeigt.

Die häufigsten Nebenwirkungen sind Durchfall und Hautausschlag. Die häufigsten schweren Nebenwirkungen sind Lungenentzündung, Lungenembolie und Atemnot.

Wirksamkeitsstudien

Die EU-Zulassung für das Medikament basiert auf Daten aus zwei Phase-II-Studien (AURA Expansion und AURA2) und der Aura-Phase I Expansion Studie, die Wirksamkeit bei 474 Patienten mit EGFR T790M NSCLC zeigten, der während oder nach der Behandlung mit EGFR-TKI fortgeschritten war.

In den kombinierten Phase-II-Studien lag die objektive Ansprechrate (ORR) bei 66%, und in der Phase-I-Studie betrug sie 62%. Das progressionsfreie Überleben (PFS) betrug 9,7 Monate in den kombinierten Phase-II-Studien und 11 Monate in der Phase-I-Studie. Die mediane Dauer des Ansprechens (DOR) lag in der Phase-I-Studie bei 9,7 Monaten und in den kombinierten Phase-II-Studien wurde der Median DOR nicht erreicht.
© arznei-news.de – Quelle: Astrazeneca, Feb. 2016

Positive Daten bei EGFR+ fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs als Erstlinientherapie

17.04.2016 Astrazeneca hat neue Phase I Follow-up-Daten zu seinem Lungenkrebs-Medikament Tagrisso veröffentlicht, die deutliche Ansprechraten sowohl im Erst- als auch Zweitlinien-Setting zeigen.

Erstlinien-Therapie

Die Phase-I-Daten aus der AURA-Studie bewerten Osimertinib als First-Line-Behandlung bei 60 Patienten mit epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) – Mutation-positivem fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkrebs und zeigen eine Schrumpfung des Tumors in 77% der Fälle.

Das progressionsfreie Überleben (PFS) betrug 19,3 Monate, wobei 55% der Patienten progressionsfrei nach 18 Monaten waren.

Von den 60 First-Line-Patienten hatten fünf Tumoren mit T790M-Mutation bei der Diagnose, und bei allen fünf wurde anhaltendes Ansprechen beobachtet, sagte das Unternehmen.

Zweitlinien-Therapie

Eine Analyse der gepoolten Daten aus den AURA Phase-II-Studien unterstützt auch den Einsatz des Medikaments im Second-Line-Setting. 411 vorbehandelte Patienten mit EGFR T790M-Mutation-positivem NSCLC zeigten ein medianes PFS von 11 Monaten, eine ORR von 66 Prozent und eine mittlere Dauer des Ansprechens von 12,5 Monaten.
© arznei-news.de – Quelle: Astrazeneca, April 2016

Lungenkrebs Zweitlinientherapie: Primärer Endpunkt erreicht

20.07.2016 Eine Phase-III-Studie zur Evaluierung des Lungenkrebs-Medikaments von AstraZeneca – Osimertinib (Handelsname ist Tagrisso) – hat ihren primären Endpunkt erreicht: die Überlegenheit beim progressionsfreien Überleben im Vergleich zu einer Standard-Chemotherapie.

Die randomisierte Studie AURA3 untersuchte Wirksamkeit und Sicherheit von Tagrisso als Zweitlinientherapie bei mehr als 400 Patienten mit EGFR T790M-Mutation-positivem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC, deren Erkrankung nach der Erstlinientherapie mit einem EGFR-Tyrosinkinase-Inhibitor fortgeschritten war.

Das Sicherheitsprofil stand im Einklang mit früheren Studien.

Abgesehen vom PFS erreichten auch objektive Ansprechrate, Krankheitskontrollrate und Dauer des Ansprechens klinisch bedeutsame Verbesserungen im Vergleich zur Chemotherapie.

Das Unternehmen sagte, die vollständige Bewertung – inklusive einer Analyse der Gesamtüberlebenszeit – der AURA3 Daten ist noch nicht abgeschlossen.

Osimertinib wird auch bei NSCLC-Patienten mit und ohne Hirnmetastasen untersucht. Das Unternehmen präsentierte ermutigende Daten in einer kleinen Patienten-Kohorte mit leptomeningealer Krankheit.
© arznei-news.de – Quelle: AstraZeneca, Juli 2016

AstraZeneca nimmt Lungenkrebsmedikament vom deutschen Markt

03.11.2016 AstraZeneca nimmt das Lungenkrebsmedikament Osimertinib (Tagrisso) ab sofort vom deutschen Markt.

Grund ist ein Streit mit den deutschen Krankenkassen über den Preis des Medikaments, nachdem der Gemeinsame Bundesausschuss keinen Zusatznutzen gegenüber der Vergleichstherapie proklamiert hatte.

Osimertinibs Wirksamkeit ist aber gut belegt, ebenfalls die Verträglichkeit insbesondere im Vergleich zur Chemotherapie.

Die National Institute for Health and Care Excellence (NICE) in England – eine nicht-öffentliche Einrichtung des Department of Health in Großbritannien – geht z.B. von einem „nicht quantifizierbaren Zusatznutzen“ für Tagrisso aus.

Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. schreibt dazu: „Wenn die Krankenkassen für Osimertinib den gleichen Preis wie für eine platinhaltige Chemotherapie geboten haben, liegt dieses Angebot weiter unterhalb des Preises anderer neuer Tyrosinkinase-Inhibitoren. Krebspatienten müssen nach dem heutigen Stand des Wissens behandelt werden. Verhandlungsergebnisse, die das Gegenteil bewirken, schaden den Patienten.“

Die Apotheken müssen das Medikament nun aus dem Ausland beschaffen, schreibt die DGHO, wobei es vielen Patienten Probleme bereiten dürfte, die Beipackzettel in fremden Sprachen zu lesen. „Die Empfehlungen der Fachgesellschaft zum Einsatz von Osimertinib werden durch die Entscheidungen des G-BA nicht beeinflusst, Osimertinib ist beim aktuellen Stand des Wissens wirksamer und besser verträglich als eine platinhaltige Chemotherapie.“ So empfehlen alle aktuellen Leitlinien das Medikament für die Behandlung von Patienten mit T790M Mutation (https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/lungenkarzinom-nicht-kleinzellig-nsclc/@@view/html/index.html).

Die DGHO geht davon aus, dass Tagrisso bald wieder auf dem deutschen Markt zu haben sein wird, weil AstraZeneca versuchen wird „in einem erneuten AMNOG-Verfahren auf Basis einer Phase-III-Studie zu einer positiven Nutzenbewertung zu kommen“.

In den Auseinandersetzungen zwischen G-BA, Krankenkassen und Pharmaindustrie muss bei solchen Konflikten „eine patienten-orientierte Lösung gefunden werden“, schließt die DGHO.
© arznei-news.de – Quelle: DGHO, Nov. 2016

Verringerung der Lungenkrebs-Progression um 70% in Phase-III

07.12.2016 Eine klinische Phase-3-Studie zur Beurteilung von AstraZenecas Tagrisso (Osimertinib) für die Second-Line-Behandlung von epidermalem Wachstumsfaktorrezeptor (EGFR) T790M mutationspositiven metastasierenden nichtkleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) zeigte einen signifikanten Behandlungserfolg.

Die Ergebnisse der ersten randomisierten Phase-III-Daten zeigten, dass das Medikament das Risiko einer Lungenkrebs-Progression um etwa 70% gegenüber der Chemotherapie senkte und das progressionsfreie Überleben (PFS) um etwa sechs Monate verlängerte.

In einer vordefinierten explorativen Untergruppenanalyse bei Patienten mit Metastasen des zentralen Nervensystems betrug das PFS in der Tagrisso-Gruppe 8,5 Monate gegenüber 4,2 in der Platin-Pemetrexed Chemo (Hazard Ratio = 0,32) bei 34% der Patienten.

Das Sicherheitsprofil von Osimertinib ähnelte früheren Studien. Grad 3 (schwere) oder höhere behandlungsbedingte Nebenwirkungen wurden bei 6% (n = 16) der Tagrisso-Kohorte im Vergleich zu 34% (n = 46) der Chemokohorte beobachtet.
© arznei-news.de – Quelle: AstraZeneca, Dez. 2016

EU: Volle Zulassung bei Mutation-positivem NSCLC

26.04.2017 AstraZeneca hat für Tagrisso (Osimertinib) 40mg und 80mg Tabletten (einmal täglich) die vollständige Zulassung von der Europäischen Kommission für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) mit T790M mutationspositivem epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) erhalten.

Tagrisso 40mg und 80mg einmal täglich als orale Tablette wurde bereits in rund 45 Ländern, darunter die USA, EU, Japan und China, zugelassen, um Patienten mit EGFR T790M Mutation-positivem fortgeschrittenen NSCLC zu behandeln.

Tagrisso gehört zur dritten Generation und irreversiblen EGFR-TKI, die sowohl EGFR-sensibilisierende als auch EGFR T790M Resistenz-Mutationen hemmen können. Es soll auch im ZNS aktiv sein.

Volle Zulassung

Die Genehmigung beruhte auf Ergebnissen der Phase-III-Studie AURA3, die statistisch signifikante Verbesserungen des progressionsfreien Überlebens (PFS) gegenüber einer standardmäßigen Platin-basierten Doublet-Chemotherapie bei 419 Patienten mit EGFR T790M-positivem fortgeschrittenen NSCLC zeigten, deren Erkrankung nach EGFR TKI Therapie fortgeschritten war.

Im März hat die US Food and Drug Administration (FDA) die Zulassung für Tagrisso 80 mg einmal täglich Tabletten zur Behandlung von Patienten mit EGFR T790M Mutation-positivem NSCLC gewährt.

Zuvor erhielt die Firma Fast-Track, Durchbruch-Therapie und Prioritätsüberprüfung für Tagrisso von der FDA.

Aussicht

Darüber hinaus wird Osimertinib in den adjuvanten und metastatischen Erstlinien-Settings beurteilt, auch bei Patienten mit und ohne ZNS-Metastasen, leptomeningealen Metastasen und in Kombination mit anderen Medikamenten.

Sean Bohen von AstraZeneca sagte zur vollen Genehmigung für Tagrisso in der EU, dass Osimertinib seine Überlegenheit gegenüber Chemotherapie bei EGFR T790M Mutation-positivem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs gezeigt und das Potenzial hat, die neue Standardbehandlung für Patienten mit dieser schwer zu behandelnden Form von Lungenkrebs zu werden.
© arznei-news.de – Quelle: AstraZeneca, April 2017

Osimertinib versus Standard-EGFR-TKI bei EGFR+ NSCLC

21.11.2017 Für Patienten mit zuvor unbehandeltem epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) Mutation-positiven fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) ist die Behandlung mit Osimertinib (Handelsname Tagrisso) mit einer längeren progressionsfreien Überlebenszeit verknüpft – im Vergleich zur Behandlung mit einem Standard-EGFR-Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) laut einer im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie.

Dr. Jean-Charles Soria vom Gustave Roussy Cancer Campus und der Universität Paris-Sud und Kollegen führten eine Phase-3-Studie mit 556 Patienten mit zuvor unbehandeltem EGFR-Mutation-positiven fortgeschrittenen NSCLC durch. Die Teilnehmer wurden randomisiert und erhielten entweder Osimertinib oder Standard-EGFR-TKI.

Die Forscher fanden heraus, dass das mediane progressionsfreie Überleben unter Osimertinib signifikant länger war als unter EGFR-TKI (18,9 versus 10,2 Monate; Hazard Ratio für Krankheitsprogression oder Tod 0,46 [P < 0,001]). Die beiden Gruppen hatten eine ähnliche objektive Ansprechrate (80 bzw. 76 Prozent; Odds Ratio 1,27 [P = 0,24]). Die mediane Ansprechdauer betrug 17,2 Monate unter Osimertinib und 8,5 Monate unter Standard EGFR-TKI.

Grad 3 oder höhere unerwünschte Ereignisse waren häufiger unter EGFR-TKI (34 versus 45 Prozent).
© arznei-news.de – Quelle: New England Journal of Medicine – DOI: 10.1056/NEJMoa1713137, Nov. 2017


Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu “Osimertinib (Tagrisso)

  1. Seit 1.11.17 ist Osimertinib vom Gemeinsamen Bundesausschuss freigegeben und ist damit in den Apotheken sofort verfügbar.

  2. habs von meiner KK für weitere Monate genehmigt bekommen,
    was danach geschieht steht in den Sternen.
    Privat für mich nicht machbar

  3. Hallo mattias, normal beantragt das Krankenhaus das Medikament bei deine Krankenkasse. Die werden dann den medizinischen Dienst übergeben. Die werden ein Gutachten erstellen und der Krankenkasse dann zuschicken. Da es momentan kein anderes Medikament gibt bekommst du es bestimmt genehmigt. Wenn es nicht der Fall wäre was ich nicht glaube kannst du Einspruch einlegen und das Krankenhaus wird dann nochmal was schreiben. Kann nur von meine mutter reden sie hat es genehmigt bekommen und die Krankenkasse übernimmt die ganzen kosten für erstmal 1 Jahr. Hoffe ich konnte die helfen. Lg

    • Guten Tag!
      Da ich gerade auf der Suche nach einer Krankenkasse bin, die die Kosten dieses Medikaments für meine Tante übernehmen würde, wurde ich sehr auf Ihr Beitrag interessiert.
      Wenn ich fragen darf – bei welcher Krankenkasse haben Sie dies explizit genehmigt bekommen? Handelt es sich um eine gesetzliche oder private Krankenversicherung?

      Herzlichen Dank im Voraus!
      LG und schöne Ostern

  4. Wir haben das Medikament heute bekommen. Und die Krankenkasse übernimmt auch die Kosten. Nur die Besorgung kann bis zu 30 Tagen dauern. Wir werden berichten wie das Medikament ist und wirkt.

    • Erster Tag meine mutter hat gebrochen und schlecht Luft bekommen. Gegen abend ist es besser geworden.

  5. Hallo miteinander,bin bisher mit Tarceva (Erlotinib) behandelt worden. Nach 14 Monaten leichte Progression des Lungentumors. Letzte Woche wurde die T790M Mutation festgestellt. Jetzt muss ich mit meiner privaten Kasse (Debeka) über die Kostenübernahme sprechen. Hat jemand Tipps, wie man das am besten einfädelt, ohne dass es zu großen Auseinandersetzungen kommt?
    Bin für jeden Tipp dankbar!
    Schönen Sonntag!
    Matthias

  6. Wir haben das Medikament beantragt . Habe eine Antwort heute bekommen das es von mdk erst geprüft werden muss. Ich finde es eine Frechheit das Leute von mdk über sowas entscheiden obwohl 60 % noch nicht mal Ärzte sind. Bin fest entschlossen wenn wir keine Zusage bekommen nur weil die Krankenkasse der Meinung ist das dass Medikament zuteuer wäre. Dann werde wir vor Gericht gehen

  7. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich kann diese Negativbewertung von Osimertinib als Betroffener nicht nachvollziehen.
    Ich hatte nach Erstdiagn. 12/15 NSCLC EGFR pos. 11 Monate Afatinib erhalten, darunter bis 6/16 gute Wirksamkeit mit Reduktion pulmonaler Metastasen, seither stetiger Progress der pulmonalen Befunde bei zunehmend schlechterer Verträglichkeit (Haut, gastrointestinal).
    Seit 15 Tagen Anwendung von Tagrisso bei T 790 M Mutation mit deutlicher Symptomreduktion, Nachlassen Hustenreiz, etc., erheblich besserer Verträglichkeit, allerdings in Ungewissheit lebend, ob die exorbitanten Kosten hierfür, bislang 8500 Euro mtl., seit 1.12.16 nurmehr als Reimport für ca. 12.000 Euro mtl beziehbar, von der Krankenkasse (privat) übernommen werden, weil diese negative Nutzenbewertung vom IQWiG getroffen wurde. Dadurch ist mein als Betroffener offensichtlich durch diese Situation bei weiterem Bezug zu eigenen Lasten neben der Erkrankung auch dem finanziellen Ruin ausgeliefert.
    Eine unerträgliche Situation.

    • erhältlich in allen Apotheken. Allerdings müssen diese über die Internationale Apotheke bezogen werden.

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