Aktive psoriatische Arthritis: Guselkumab im Vergleich zu anderen Medikamenten

TREMFYA® (Guselkumab) weist in Netzwerk-Metaanalyse unter Medikamenten zur Behandlung der aktiven Psoriasis-Arthritis (PsA) den höchsten Grad an Hautklarheit und eine positive Gelenkwirksamkeit auf

Psoriasis-Arthritis

28.01.2022 Janssen Pharmaceutical Companies hat die Ergebnisse einer Netzwerk-Metaanalyse (NMA) veröffentlicht, in der der Interleukin (IL)-23-Inhibitor TREMFYA® (Guselkumab) mit allen für die aktive Psoriasis-Arthritis (PsA) zugelassenen neuartigen Therapien verglichen wurde, wobei Daten aus 33 randomisierten klinischen Phase-3-Studien (RCTs) verwendet wurden.

Die NMA kam zu dem Schluss, dass TREMFYA unter 23 Behandlungsschemata (15 einzelne Behandlungen, darunter IL-23-Inhibitoren wie TREMFYA und Risankizumab, subkutane [SC] Tumornekrosefaktor-Inhibitoren [TNFi] und Januskinase-Inhibitoren [JAKi]) den höchsten Wert für die Beseitigung der Hauterscheinungen auf der Grundlage des Psoriasis Area Severity Index (PASI) 90 aufweist.

In Bezug auf die Verbesserung der Gelenkentzündung waren beide TREMFYA-Dosierungsschemata (100 mg alle vier Wochen [q4w] und alle acht Wochen [q8w]) hinsichtlich des modifizierten van der Heijde-Sharp (vdH-S)e-Scores vergleichbar mit den meisten anderen Behandlungen, und TREMFYA war hinsichtlich des Ansprechens nach American College of Rheumatology (ACR) 20 generell vergleichbar mit TNFi und den meisten IL-17Ai.

Die Analyse bestätigte auch das etablierte Sicherheitsprofil von TREMFYA bei aktiver PsA. Die NMA wird auf dem Maui Dermatology 2022 Meeting vorgestellt.

Die NMA-Ergebnisse zeigten:

  • Hautverträglichkeit: TREMFYA belegte den ersten und zweiten Platz beim Ansprechen auf PASI 90 bei q4wd und q8w Dosierung.
  • Besserung der Gelenkentzündung: TREMFYA war mit SC TNFi und den meisten IL-17Ai vergleichbar, gemessen am ACR20-Ansprechen. Während sich die Dosierungshäufigkeit auf den modifizierten vdH-S-Score auswirkte, erzielten beide TREMFYA-Dosierungsschemata Verbesserungen, die mit den meisten Behandlungen vergleichbar waren, und beide Dosierungen von TREMFYA schnitten beim vdH-S-Score besser ab als Risankizumab und Upadacitinib.
  • Geringe Anzahl schwerwiegender unerwünschter Ereignisse (SAE): TREMFYA wies niedrige Raten von SAE auf, wobei beide Dosierungsschemata unter den 23 Behandlungen in Bezug auf niedrige Raten von Ereignissen gut abschnitten. Die Anzahl der SAE für TREMFYA entsprach dem etablierten Sicherheitsprofil von TREMFYA.

© arznei-news.de – Quellenangabe: Janssen Pharmaceutical Companies

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