Amitriptylin Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu: Amitriptylin; weitere Erfahrungsberichte zu diesem Wirkstoff unter Saroten Erfahrungen.


von Tryptizol (Amitriptylin) auf Trittico

23.08.2014 Kommentar von Trypto:

Ich habe Tryptizol (Amitriptylin) fast 2 Jahre eingenommen und bin dann auf Trittico umgestiegen, weil ich nicht mehr zufrieden war…bzw. mir aufgegangen war, dass die Wirkung wohl nicht optimal war. Es bewirkte bei mir nur eine Dämpfung und es stellten sich schließlich so zombiemäßige (nicht so stark) aber doch unschöne Effekte wie Interessenlosigkeit und Leeregefühl ein. Mir kam alles sinnlos vor und verzweifelte ziemlich an meinem Leben. Mein ärztlicher Psychotherapeut hat mir dann empfohlen auf das neue Medikament umzusteigen. Und tatsächlich verbesserte sich meine Stimmung dann relativ schnell.

Nach Escitalopram Nervenschmerzen

30.09.2015 Kommentar von anonym:

Hallo,
ich habe eine Woche lang Escitalopram 10 mg genommen. Habe fürchterliche Nervenschmerzen, die nicht mehr auf Schmerzmittel reagieren. Heute hat mir mein Arzt Tryptizol 10 mg (Amitriptylin) verschrieben. Kann ich diese jetzt bedenkenlos austauschen, also heute eine nehmen, oder muss eine Pause dazwischen sein???
Über eine Antwort freue ich mich sehr.

Risiken

12.08.2018 Kommentar von Sole:

Hi.
Also erstmal, ich weiss nicht ob das Thema hier richtig ist, falls dem nicht so sein sollte koennen die Mods es ja verschieben.
Naja es geht um folgendes, mir wurde amitriptylin verschrieben und ich weiss ueberhaupt nichts ueber dieses Medikament.
In der Packungsbeilage steht bei Risiken, dass es sehr haeufig zu Impotenz und dergleichen kommt.
Also: Was habe ich da jetzt zu befuerchten und wie stark ist dieses Mittel?
Ps: Ja ich weiss, dass es ein Antidepressivum ist.

28.09.2018 Kommentar von twilight:

also, ich kenne das medikament nicht so gut, kann dir also nichts aus eigener erfahrung erzählen.

hab aber mal in meinem schlauen buch nachgeschlagen und da steht nichts schlimmes drin. ist scheinbar noch eines der besten und gilt als eines der standardmittel, es hängt aber auch „von der Art der depressiven Symptome und von eventuellen Begeleiterkrankungen ab“, dehalb musst du in diesem fall einfach mal deinem arzt vertrauen.

es gibt wohl noch ähnliche mittel, die aber nicht weniger nebenwirkungen haben. die hier sind aber trotzdem nicht von schlechten eltern: „Störung des sexuellen Verlangens oder der Potenz, Verwirrtheit, Wahnvorstellungen und erhöhte Selbstmordgefahr“. das is doch der hammer. was soll das denn dann bringen? ( ich hatte auch mal ein medikament gegen meinen tinitus mit folgender nebenwirkung: ohrgeräusche) wenn ich mir die weiteren nebenwirkungen anschaue, bekomme ich schon das gefühl, dass es wohl ziemlich stark wirkt, aber es soll dir ja auch helfen.

ich kann dir hier mal noch was zur wirkung schreiben: „Amitriptylin ist ein trizyklisches Antidepressivum… Es hemmt die Wiederaufnahme mehrerer Botenstoffe (Serotonin, Dopamin und Noradrenalin) im Gehirn. Dieses seit langem bewährte Medikament wirkt stimmungsaufhellend, angst- und spannungslösend, beruhigend und schlaffördernd.“ das hört sich doch schon mal ganz gut an, oder? zum wirkungsbeginn: „Beruhigende, angstlösende, schlaffördernde Wirkung nach wenigen Tagen. Stimmungsaufhellende und depressionslösende Wirkung nach etwa 7-14 Tagen.“

ich weiß nicht, wie du zu medikamenten im allgemeinen stehst, aber ich würde es doch wenigstens mal versuchen, so schlimm wird´s schon nicht werden. und zudem sind ja nebenwirkungen immer nur möglich , das heißt nicht, das sie bei dir alle auftreten werden. ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen!

gruß, twilight

30.09.2018 Erfahrung von Sole:

Also, Amitriptylin macht mir echt Angst.
Ich bin heute Morgen um 11 nach einer sehr erholsamen Nacht einfach wieder eingeschlafen und habe bis circa 19 Uhr geschlafen und weiss nicht was in der Zeit passiert ist, ausserdem wurde mir tierisch heiss.
Ich fuehle mich jetzt irgendwie tot, ich weiss nicht ob es mit dem Medikament zusammenhaengt aber irgendwie moechte ich das nicht weiter nehmen.

01.10.2018 Erfahrung von nick:

jetzt warte doch erst mal ein paar tage ab und schau, wie es sich entwickelt. wenn ein medikament frisch angesetzt wird, kommt es öfter zu generalisierten unwohlseinszuständen. zwei, drei wochen solltest du schon durchhalten und dann rücksprache mit dem arzt halten. viele nw bilden sich mit der zeit zurück. ggf kann ja auch ein anderes medikament angesetzt werden; es gibt mehrere gruppen von antidepressiva. wieviel mg nimmst du pro tag?

05.10.2018 Erfahrung von Sole:

150 in etwa.

28.07.2019 Erfahrung von sic:

reduziere nicht die dosis, amitriptylin ist ein medikament, bei dem die stärke der nebenwirkung nicht im verhältnis zur dosis stehen. will heißen: niedrigere dosierung, gleichstarke nebenwirkungen.

Amitriptylin und das Gedächtnis

Erfahrungen zum Artikel: Gedächtnisverluste durch trizyklische Antidepressiva … zum Artikel

09.04.2018 Kommentar von Borg 1951:

Ich nehme seit 13 J.wegen meiner genetischen Depression mit wiederholten schweren Phasen mit stationären Aufenthalten abends 25mg Amitriptylin, zur Aktivierung morgens Jatrosom 20mg,da alle anderen Antidepressiva keine dauerhafte Besserung gebracht hatten.Zur Vorbeugung nehme ich Quilonum Retard mit einem Spiegel von 0,6.

Ich bin 66 J.alt, war Lehrerin und leide seit 10 J. unter einer Pseudodemenz,die sich extrem verschlechtert hat und trotz negativem Demenztest mich im Alltag so einschränkt, daß meine Lebensqualität immer minimaler wird.Konzentration und Gedächtnis sind so reduziert,daß ich mir selbst nicht mehr vertrauen kann und deshalb andauernd Streßsituationen erlebe, die für das Gedächtnis ja auch nicht gut sind.Ich hatte vor 15 J.auch noch 20 EKT’s.

Ich wurde von mehreren Psychiatern davor gewarnt,etwas an der Medikamention zu ändern ,da bei der Schwere meiner Erkrankung ein Rückfall drohen würde,was ich auf keinen Fall riskieren möchte.Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Gibt es etwas, um das Gedächtnis zu reaktivieren?

Weitere Erfahrungsberichte

27.10.2015 – Kommentar von surabaiajohnny:

Die Nebenwirkungen waren völlig inakzeptabel – ich fühlte mich wie ein Zombie und konnte brachte kaum irgendetwas zustande, so sehr haute mich das Medi um. Nehme jetzt seit einiger Zeit keine Schmerzmittel mehr und habe einen Kur in der Schmerzklinik bewilligt bekommen.

30.10.2015 – re: erfahrungen – Kommentar von gast:

Ich fühlte mich auch wie ein Zombie am nächsten Morgen. Es kam auch nicht drauf an, wie früh ich sie am Abend vorher nahm. Sie wurden mir verschrieben damit ich schlafen konnte. Aber es gab keine große Verbesserung bei meinem Schlaf, dafür die Nachwirkungen am nächsten Tag.

31.10.2015 – Kommentar von solonicki:

Ich habe andere Erfahrungen mit Amitriptylin gemacht: eine höhere Dosis macht einen zwar schläfrig, aber der Nutzen der dadurch herausspringt war für gewaltig. Die Nervenschmerzlinderung bei mir war enorm und ich konnte durch die Dosis das Niveau der Nervenschmerzen verändern. Ohne das Medikament könnte ich nicht schlafen!

Gegen die Nervenschmerzen habe ich Hydrotherapie versucht. Das hat mir grade in den ersten Jahren die Schmerzen gelindert.

13.07.2016 Kommentar von Margo:

Das einzige womit ich Probleme bei diesem Medikament hatte, als ich auch auf Tramadol gesetzt wurde. Da fühlte ich mich auch völlig emotionslos und leer, und ich habe auch Probleme mit anderen medizinischen Bedingungen, die dadurch verursacht wurden bekommen.

30.08.2020 Kommentar von hitman:

Ich hatte 5 Nächte jeweils eine 10mg Tablette genommen und meine Muskeln fingen an zu versteifen mit einer Menge Spannung drin. Der Hausarzt sagte, es läge nicht am Medikament, also erhöhte ich die zweite Woche auf 2 Tabletten und in der Nacht konnte ich überhaupt nicht schlafen. Als ich aufstand, fühlte ich mich schwindlig und mein Herz klopfte. Ich nahm eine halbe Amitriptylin in der folgenden Nacht um langsamer runterzukommen und nahm dann keine Tablette mehr. Hatte dann Entzugserscheinungen, dieselben wie als ich sie genommen hatte. Die ganze Woche über hatte ich schreckliche Träume, aber nur kurz geschlafen. Ich nahm eine weitere Tablette und die Symptome verbesserten sich dann stark. Ich habe transversale Myelitis und schreckliche Nervenschmerzen im Gesäß, aber ich nehme dieses Medikament wohl nicht mehr.

Anonymous sagte am 08.11.2020:
Hallo ich hab 10 Miligram Amitriptylin von Mai 2020 bis jetzt 8.11.2020 eingenomen,habe Schweissausbrüche auch jetzt wo ich sie ab gesetzt habe und ich habe dadurch ordentlich zu genommen :( Klar gut schlafen konnte ich und hatte keine schmerzen,aber ich wollte nicht so zu nehmen,nun bin davon ab und kann nicht mehr so gut schlafen und habe wie gesagt übelkeit,Schweissausbrüche Kreislaufprobleme.Mie wieder amitriptylin.

Lila sagte am 12.11.2020:
Hallo,
nehme 10mg seit ein paar Tagen.
Schlafe gut, aber am Morgen ist es eine Katastrophe, Schwindel ohne Ende, dass macht mir Angst. Hält an bis zum späten Nachmittag.
Schrecklich, überlege ob ich das absetze.
Habe starke Schmerzen in den Füßen.

Lulu sagte am 29.11.2020:
Ich nehme es seit 12 Jahren im Rahmen einer Schmerztherapie…. Begonnen mit 1 Tropfen und langsam hochdosiert auf 50 mg Erhaltungsdosis. Dann wurde ich an der Wirbelsäule mit 8 Schrauben versteift. So nach und nach konnte ich die Medikamente
reduzieren …auch in Minischritten das amitriptylin.
Hatte von mir aus zu Beginn gleich auf die halbe Dosis reduziert. Das ist voll nach hinten losgegangen. Ich bin aus den Latschen gekippt. Schwindel…Übelkeit…einfach schlimm. Seitdem poe a poe jede 6 Wochen 2 mg weniger. …bin jetzt auf 18 mg. …Um auf diese Dosis zu kommen benötigte es fast 2 Jahre.

Anonymous sagte am 01.12.2020:
Hallo zusammen.
Ich kann mich über Amitriptylin nicht negativ äußern.
Es hilft sicher bei Depression mit Schmerzen.
Ich denke die Dosis macht das Gift.
Ich mehme seit Jahren 20 mg.
Jedoch nehme ich diese in der Kombination mit 25 Seroquell.
Das hat dem Vorteil, dass wenn man Schlafprobleme hat die Schlafanstoßende Wirkung verstärkt wird.
Seroquell hat die Aufgabe das Gedanken Karussel aus zu schalten.
Des weiteren würde ich Angst oder Panik einhergehend mit Herzrasen mit Beta Blocker behandeln.
Begründung.:
Bei der so genannten Panik Attake wo das Herz zu rasen beginnt, wird zu viel Stresshormon Adrenalin ausgeschütet.
Genau hier setzt der Beta Blocker an und verhindert das Andocken von dem Hormon an den Rezeptoren im Gehirn.
Das Nächste was absolut wichtig ist, ist
das Vitamin D im Blut bestimmen zu lassen. Diese sollte optimal bei 75 – 90
Nanogramm liegen.
Betonung liegt auf Gramm.
Vitamin D ist für unseren Hormomhaushalt unausweichlich wichtig.
Es befindem sich im gesamten Körper und in jeder einzelnen Zelle , Vitamin D Rezeptoren..
Ohne Vitamin D, verhungert das Gehirn, und
man wird zunehmend kränker.

Lg.
Alexander W.H

Sonnetie sagte am 26.01.2021:
Ich habe diese Medikament mit kleinen Schritten ,also mit 5mg angefangen,dann in der 2.Woche 10mg und ab der 3.Woche 20mg.Ab der 2.Woche merkte ich schon so ein Eisgefühl in den Füssen. Mein Arzt sagte,ich solle durchhalten,da es meine Stimmung positiv veränderte und ich nicht mehr so weinen musste. Ich habe es dann noch ein paar Tage weitergenommen,bis ich um mein Auge ,wie allergische Quadeln bekam.Ich hörte sofort auf damit, denn auch meine Füsse wurden schlimmer,wie Nadelstiche und Schmerzen. Es ist jetzt 2 Monate her,am Auge isr weggegangen,aber meine Füsse spüre ich immer noch Missempfindungen ,taubheit .Ich hoffe so sehr,das das wieder weggeht und ich jetzt nicht Polyneuropathie bekommen habe.Ich bereue so sehr das Medikament genommen zuhaben. Und Schwindel ist auch ganz schlimm seid dem dazu gekommen.Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht und es ist vl. besser geworden.

Gabi sagte am 13.09.2021:
Hallo. Ich neheme seit fast drei Wochen Amineurin 10 mg. Stimmung hat sich gebessert. Gruebeln ist manchmal da Trockener Hals noch dazu. Hoffe, das bald die Nebeneirkungen weniger werden.


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