Apixaban (Eliquis) bei Vorhofflimmern

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu diesem Medikament

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Apixaban scheint sicherer zu sein als Rivaroxaban für Patienten mit Vorhofflimmern

11.03.2020 Bei Erwachsenen mit Vorhofflimmern sind die Raten für ischämische Schlaganfälle oder systemische Embolien und Blutungen unter Apixaban (Handelsname Eliquis) im Vergleich zu Rivaroxaban niedriger laut einer in Annals of Internal Medicine veröffentlichten Studie.

Michael Fralick vom Brigham and Women’s Hospital in Boston und Kollegen verglichen die Sicherheit und Wirksamkeit von Apixaban gegenüber Rivaroxaban bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern.

Insgesamt wurden 39.351 Patienten, denen Apixaban neu verschrieben wurde, mit 39.351 Patienten, denen Rivaroxaban neu verschrieben wurde, verglichen; die Patienten wurden im Mittel 288 bzw. 291 Tage lang beobachtet.

Schlaganfälle und systemische Embolien

Die Forscher fanden heraus, dass die Inzidenzrate eines ischämischen Schlaganfalls oder einer systemischen Embolie 6,6 bei Patienten, denen Apixaban verordnet wurde, bzw. 8,0 pro 1.000 Personenjahre bei Patienten, denen Rivaroxaban verschrieben wurde, betrug (Hazard Ratio 0,82).

Gastrointestinale oder intrakranielle Blutungen

Im Vergleich zu den verschriebenen Rivaroxaban-Präparaten wiesen die verschriebenen Apixaban-Präparate eine geringere Rate gastrointestinaler Blutungen oder intrakranieller Blutungen auf (12,9 versus 21,9 pro 1.000 Personenjahre; Hazard Ratio 0,58).

Apixaban ist möglicherweise sicherer und wirksamer als Rivaroxaban zur Behandlung von nicht-valvulärem Vorhofflimmern, schreiben die Autoren. Bis Daten aus klinischen direktvergleichenden Studien mit großen Stichproben von Patienten in der Routineversorgung vorliegen, unterstützt die aktualisierte Evidenz Apixaban bei der Behandlung von nicht-valvalvulärem Vorhofflimmern, schließen die Autoren.
© arznei-news.de – Quellenangabe: Ann Intern Med. 2020. DOI: 10.7326/M19-2522.

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