Benzatropin (Cogentin)

Wirkung / Indikation

Wirkstoff ist Benzatropin; Wirkstoffgruppe: Anticholinergika; Markenname: Cogentin
Wirkung auf die Psyche / Organismus: Anti-Parkinson-Mittel
Arzneimittel wird eingesetzt bei Parkinson, medikamentösen Parkinson-Symptomen, Akathisie (Sitzunruhe) und akute Dystonie (Gruppe von Bewegungsstörungen), Idiopathie oder sekundärer Dystonie.

Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen (das Medikament ist noch relativ neu – deshalb gibt es mglw. noch nicht registrierte NW):

Tachykardie, Verstopfung, Übelkeit, Hautveränderungen, Appetitstörung, Gewichtsverlust, Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit, Darmverschluß, Psychische Veränderungen, Verschwommenes Sehen, Pupillenerweiterung, Harnverhalt, Erschwerte Harnentleerung, Allergische Reaktionen, Störung der Schweißbildung, Abnorme Erhöhung der Körpertemperatur, Verlangsamtes Reaktionsvermögen.

Warnhinweise/Gegenanzeigen

Nicht anwenden, wenn eines der folgenden Beschwerdebilder vorliegt: schwere Colitis ulcerosa, mechanische Darmstenose, Verwachsung / Synechie Engwinkelglaukom, Ileus mit Obstruktionen im Magen und Darm oder paralytischer Ileus, akutes Lungenödem, toxisches Megakolon, Prostatahyperplasie mit Restharnbildung, Pylorusstenose, Tachyarrhythmie, Überempfindlichkeit gegen Wirkstoff bzw. andere Anticholinergika oder einen der sonstigen Bestandteile, schwere Zerebralparese.

Anwendungsbeschränkungen

Beschränkte Anwendung bei: vorsichtige Dosierung bei Alter über 65 Jahre, bei Übererregtheit, Verwirrtheit, Dösigkeit auch nach geringen Dosierungen möglich; Angina pectoris, Harnverhaltung, Vorsicht bei Herzrhythmusstörungen und hirnorganischen Syndrom; Hitzeexposition – Vorsicht: vermindertes Schwitzen begünstigt Hitzekollaps, insbesondere bei Kindern und Älteren; bei Hyperthyreose und anderen Erkrankungen, bei denen eine beschleunigte Pulsfrequenz nicht erwünscht ist.

Bei Schwangerschaft in den letzten Wochen: beim Ungeborenen ist eine Maskierung von Bradykardien durch atropininduzierte Tachykardie, unter der Geburt Herzrhythmusstörungen bei Mutter und Kind möglich und Beeinträchtigungen des autonomen Nervensystems des Feten. Während der Stillzeit: Anticholinergikum geht in Milch über, Schadeffekte möglich, Hemmung der Laktation möglich; –> nicht stillen.


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