Clomipramin (Anafranil) Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu: Clomipramin (Anafranil)


Erfahrungsberichte

29.12.2016 Kommentar von x:

Ich bin über 50 und nehme es seit einigen Wochen. Dies ist das erste Antidepressivum, das mir bis jetzt subjektiv geholfen hat und das auch schnell. Ich habe im Laufe der Jahrzehnte ca. zehn AD vergeblich ausprobiert. Es hat wohl eine hypomanische, bis jetzt andauernde Phase ausgelöst, aber das ist meine Laienmeinung nach Wikipedia-Recherche. Negativ ist bis jetzt nur eine deutliche sexuelle Einschränkung feststellbar, die auch noch nicht besser wird. Über Langzeitwirkungen des Medikaments kann ich noch nichts sagen.

Anafranil gegen Todesängste und Zwangshandlungen

04.01.2018 Kommentar von Dirk:

Nehme seit 25 Jahren Höchstdosis Anafranil ambulant. Frueh 75 mg retard und Abends 75 mg retard. Bin seit 10 Tagen nach Einnahme Start frei von extremen Todesängsten und absolut extremen Zwangshandlungen. Seit 15 Jahren kombiniert mit Zeldox. Bin seit 20 Jahren clean und 16 Jahren trocken. Habe enorm verbesserte Lebensqualität. Ich habe guten Krankheitsverlauf!

Anafranil gegen Angst, Panik, Depression

24.05.2017 Kommentar von Vortex:

Hallo, hatte meine erste Verhaltenstherapie-Sitzung und der Therapeut hat mir jetzt Anafranil gegeben.
Citalopram soll ich dann irgendwann ausschleichen & er meint das Anafranil besser für die Therapie ist. Hat hier jemand vielleicht Erfahrungen mit dem Medikament gemacht? Citalopram hat mir eigentlich gut gefallen, aber bin doch froh irgendwie, es loszuwerden.

26.05.2017 Kommentar von Yoda:

Hallo Vortex,
Clomipramin ist ein uralt-Wirkstoff und hat eigentlich ein größeres NW-Spektrum, als die modernen Medikamente !

Aber, keine Regel ohne Ausnahme … wünsche Dir viel Glück mit dem Medikament … :) … vor allem aber mit der Therapie .

26.05.2017 Kommentar von gast:

Das ist so ne Sache mit dem „eigentlich“…….nix ist schlimmer als SSRIs……dann lieber ur-alt.

29.05.2017 Kommentar von Yoda:

Wenn man Clomipramin gut verträgt ist es fraglos eines der besten Medikamente gegen Angst/Panik/Depression ! Was findest du an SSRI so schlecht?

Erfahrungen bei Zwangsstörungen

01.02.2015 – Kommentar von anon:

Anafranil hat mich vollständig erlöst von meinen Zwangsstörungen zum ersten Mal in meinem Leben. Kein anderes Medikament ist genauso wirksam. Ich empfehle jedem mit schwerer Zwangsstörung es zumindest mit diesem Medikament zu versuchen.

02.03.2015 – re: Zwangsstörungen – Kommentar von gast:
Ich nehme es seit dem letzten Jahr und meine Zwangsstörung ist fast ohne Nebenwirkungen weg. Ich vermeide Alkohol seit ich angefangen habe.

06.05.2016 – re: Zwangsstörung – Kommentar von cableguy:
Clomipramin ist wahrscheinlich die effektivste Behandlung von Zwangsstörungen, aber die Nebenwirkungen ließen mich nach einem Jahr der Behandlung auf ein anderes Medikament umsteigen. Die Gewichtszunahme war zu viel und es brachte mich stärker auf Konfrontation mit anderen. Aber bei meinem anfänglichen Problem brachte es mich auf ein erträgliches Maß vor dem Wechsel. Anafranil war meine letzte Rettung.

18.08.2016 Kommentar von kkk:

Mir hat Clomipramin auch bei meinem Waschzwang geholfen. Es war wirklich schlimm. Und ich bin heilfroh, dass ich das jetzt gut im Griff habe. Die NW halten sich bei mir in Grenzen. Ich wusste, dass es zu mehr auf der Waage führt, aber ich habe da von Anfang an mit Sport und einer gesunden, kalorienärmeren Ernährung gegengehalten.

Erfahrung mit Anafranil gegen Depression

07.02.2019 Kommentar von Lion:

Habe 11 Jahre die besten Erfahrungen mit Anfranil 25mg gemacht. Es konnte kommen,was wollte. Ich war stabil. Leider habe ich seit einiger Zeit wieder Depressionen, und das Medikament hilft nicht mehr. Muss noch zusätzlich Tavor einnehmen, damit die Angst erträglich ist.Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Citalopram vs. Anafranil

20.07.2019 Erfahrung von Vortex:

Hey :)

weiss jemand von euch weshalb laut meinem Thera. Anafranil besser als Begleitung für eine Therapie geeignet sei als Citalopram?

23.07.2019 Erfahrung von sum:

gut Anafranil ist jetzt ein altes Medikament, aber wird sich etwas dabei gedacht haben, aber ich wüsste nicht was. Wie hat er das denn begründet ? Die Aussage als Therapiebegleitung ist ja ziemlich mickrig. Mein Thera hat mir damals zur Therapiebegleitung ein Neuroleptikum empfohlen, hat mir aber auch genau erklärt warum und wieso ..

.. so stehts bei Wiki

Clomipramin ist bei der Behandlung von Zwangsstörungen deutlich wirksamer als die SSRI. Es besitzt ein breites therapeutisches Spektrum, so wird es in der Therapie von schweren (behandlungsresistenten) und/oder chronischen Depressionen und Angstzuständen (z. B. Agoraphobie) häufig verwendet und zwar mit einem gut dokumentierten Erfolg. Der Wirkstoff wird außerdem zur Behandlung der Kataplexie – eines der vier Leitsymptome der neuronal bedingten Schlafstörung Narkolepsie – eingesetzt.

Clomipramin dient bis heute als Vergleichsstandard für Neuentwicklungen von Psychopharmaka für die Indikation Zwangsstörungen. Wegen seiner Wirksamkeit bei den Angststörungen wurde Clomipramin in die WHO-Liste der Essential Drugs als einziges Medikament in der Kategorie Panik und Angst aufgenommen.

29.07.2019 Erfahrung von Vortex:

Hm also er at es nicht so genau erklärt aber ich habe auch nicht weiter nachgehakt… Aber bei unserem nächsten Treffen hole ich das nach. ich nehme es zwar erst seit 2 Tagen, habe aber noch keine nennenswerten Nebenwirkungen bemerkt. Ich glaub auch nicht das da noch viel kommt :)

Das Citaloram hatte damals sogar mehr, obwohl ich das auch gut weggesteckt habe & es gut vertrage. Bis jetzt hatte ich eigendlich nur probleme mit dem Lyrica, das ich jetzt nichtmehr nehme…
Naja mal sehen wie sich die Sache so entwickelt :)!

Clomipramin gegen Zwangsstörung

18.07.2020 – Kommentar von Zaba:

Ich habe von meiner Psychiaterin gegen meine Zwangsstörung Clomipramin verschrieben bekommen, weil sonst nichts half. Ich habe es schon versucht mit Citalopram, Escitalopram, Paroxitin und Fluoxetin.

Ich bin anfänglich auf 75 mg gesetzt worden, was solch ein schreckliches Zittern verursacht in meinen ganzen Körper verursachte, dass ich von der Arbeit krankgeschrieben wurde.
Aber meine Psychiaterin erhöhte die Dosis um 175mg. Dies führte bei mir zu schweren Muskelzuckungen in Armen, Beinen, Brust und Gesicht. Ich berichtete dies der Ärztin, aber sie sagte, es sei keine Nebenwirkung und dass ich das Medikament weiterhin einnehmen sollte. Ich ging nicht mehr raus, weil mein Körper ständig zuckte. Durch die starken Zuckungen hab ich mich schon verbrannt, Getränke umgeschüttet und Dinge fallengelassen.

Dann begannen die Schmerzen in der Beinmuskulatur. Ich konnte keine langen Strecken mehr gehen oder zu Fuß die Treppe hinauf. Ich kam nicht einmal die Treppe vom Bus rauf.

Ich kam zu dem Punkt, wo ich tatsächlich meine Ärztin anflehte, meine Medikamente zu ändern, aber wieder, sagte sie, dass diese keine bekannten Auswirkungen des Medikaments seien. Nach fast 10 Monaten ständiger Schmerzen und Leiden informierte ein Apotheker meine Ärztin, dass das Zucken eine sehr seltene Nebenwirkung ist, die erst vor kurzem anerkannt worden war. Das Clomipramin wurde schließlich abgesetzt.

Ich sollte dann wieder mit Citalopram neu starten, aber aufgrund dieser Erfahrung habe ich einen Riesenangst vor Medikamenten. Ich arbeite als Krankenschwester in der Psychiatrie und sehe jeden Tag, wie Medikamente meinen Patienten helfen.

Ich sage nicht, dass jeder diese Reaktionen haben kann, habe von Menschen gehört, die sehr gut mit Clomipramin klarkommen. Aber leider hat es mein Leben und meine Karriere fast ruiniert.

07.10.2020 Kommentar von fozznn:

Ist das wirklich eine Psychiaterin? Clomipramin hat mehr Nebenwirkungen, als sonst was. Ich habe bislang kein anderes Psychopharmakon mit mehr gefunden. Wenn es dein Leben so sehr ruiniert hat, vielleicht solltest du die Ärztin verklagen.

Überprüf doch mal die Nebenwirkungen und guck ob einige aufgeführt sind.

Ich lese gerade im Detail und Muskelzuckungen sind eine der sehr häufigen Nebenwirkungen. Sehr häufige treten bei mehr als 1 von 10 Benutzern auf.

Anonymous sagte am 04.02.2021:
Seit 6 Wochen schleiche ich anafranil ein, gegen Zwangsgedanken, an denen ich seit 3.5 Jahren leide. Hatte zwischenzeitlich 3 Jahre Fluoxetin 60mg, zwischendrin liefs so gut, dass ich vergessen habe, sie weiter zu nehmen. Dann aufgrund von neuen Job und neuer Stadt der Rückfall. Aber Fluoxetin wollte nicht mehr so richtig wirken.

Habe mit 37,5mg angefangen und alle 2 Wochen 37.5mg mehr. Enddosis liegt bei 262,5-300mg.

Nebenwirkungen hatte ich quasi sofort. Etwas Verstopfung, Mal Kopfweh, 3 tage trockener Mund und manchmal (nicht immer) anorgasmia.

Wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr eine Wirkung gespürt habt? Bei Fluoxetin war es immer so 3-4 Monate.


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Diese Informationen sind NICHT als Empfehlung für ein bestimmtes Medikament zu verstehen. Auch wenn diese Berichte, Studien, Erfahrungen hilfreich sein können, sind sie kein Ersatz für die Erfahrung und das Fachwissen von Ärzten.

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