Clonazepam (Rivotril) Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu: Clonazepam (Rivotril)


18.02.2019 Kommentar von hex:
Hallo, mein Arzt schlägt mir vor Clonazepam gegen meine Angststörungen zu nehmen. Nun bin ich was Psychopharmaka angeht völlig unbeleckt und ziemlich voreingenommen. Hat hier vielleicht jemand Erfahrungen mit Clonazepam gegen seine Angst gemacht? Wäre nett, wenn mir jemand antwortet, danke.



Sssuffringsuccotash sagte am 19.10.2019:
Aufgrund unsäglicher, stechender Schmerzen im ganzen Körper, 24std. Migränen mit Auren/bis zum Erbrechen, sowie einem in meinem Kopf beim Einschlafen öfter auftretenden, sich bis zu einem high-pitch verschlimmernden Piepton, der mich so aufregte/ zu Tode ängstigte, dass ich irgendwann völlig erschöpft einschlief und beim Aufwachen körperlich wie taub, das ganze Erlebnis wie in einer fernen Erinnerung von einer ganz anderen Zeit erinnerte, also aufgrund dessen, meinte mein Arzt, dass ich epileptische Anfälle hätte, – und verschrieb mir Rivotril.
Ich sollte es langsam auf die normale Dosis erhöhen.
Am zweiten Tag kam ich mir schon völlig ‘displaced’ vor, realitätsfern, verschwommen, schwach, mit einem Wort gesagt: MERKWÜRDIG!

Am dritten Tag saß ich an meinem Küchentisch und eine Stimme in meinem Kopf sagte:’Hey, geh doch einfach zum Schrank, nimm das Gläschen raus und schluck einfach alle Tabletten gleichzeitig. Dann ist alles zu Ende.’
‘He’, sagte ich zu mir selber, ‘ ich glaube ich spinne, ich habe noch nie so zu mir gesprochen, was ist das denn für ein Mist? Sind das etwa manipulierte Medikamente, die meine Gedanken/ Gehirn ummodulierten können?. Also wenn das nochmal geschieht rufe ich den Arzt an.’
Der Gedanke, dass Aliens mir jetzt sagen, was ich zu tun und zu lassen habe gefiel mir gar nicht.
Was Nanopartikel alles könne, habe ich erst später herausgefunden…

In der Nacht darauf wachte ich auf, weil ich an der Kante einer 100m hohen Klippe stand und mich verzweifelt dagegen wehrte, von einer hinter mir stehenden, mir unbekannten Person von der Klippe in die geischenden Wellen gestossen zu werden.

Da war ich wach, an Schlaf war nicht mehr zu denken.
Am nächsten Morgen habe ich den Arzt angerufen, dem das sehr leid tat. Er sagte noch: ‘Sie haben nur das 150zigste einer Normaldosis genommen. Ich verstehe das nicht. Setzen Sie das Medikament langsam ab.’

Von den Entzugserscheinungen will ich gar n nicht sprechen, absolut widerlich.

Krümelweise habe ich es abgesetzt.

Tja und dann, ein Jahr später verschrieb mir jemand Lyrica.

Noch schlimmer? Genauso schlimm, nur anders. Aber das erzähle ich dann mal unter dem Medikament.



24.09.2015 Kommentar von jos:

Habe über längere Zeit-2 Jahre- wegen Einschlafproblem bei Parkinson abends 5 Tropfen Rivotril eingenommen. Niemand hat mir gesagt, dass dieses Mittel nicht über längere Zeit eingenommen werden soll.
Bin jetzt geplagt mit Mattigkeit, Schwindel, Muskelschwäche, Harninkontinenz, Juckreiz, Hautrötung. Bei absetzen des Mittels erfolgte totale Schlaflosigkeit, Angst,so dass ein langsames Mindern der Dosis notwendig ist.
Kann nur hoffen dass die unangenehmen Nebenwirkungen wieder verschwinden.



12.05.2015 Kommentar von Tax:

Mich beschäftigt da seit geraumer Zeit ‘ne Frage… Bin ich eigentlich noch Oxazepam abhängig?

Kurz erzählt: Ich hab das Zeug knapp 5 Jahre lang gefressen (heftige Mengen – zwischen 300-500mg am Tag) und bin dann auf Rivotril umgestiegen – also das Zeug, was beim Benzoentzug eingesetzt wird.
Da leb ich jetzt so seit 2 Jahren mit und nehm nur noch selten Oxa. Vielleicht 1x in 2 Wochen; zeitweise hab ich auch schon Monate nur Rivotril genommen.

OK, wenn ich Oxas genommen hab, muss ich mehr Rivotril nehmen. Man könnte also meinen, dass ich jetzt “nur noch” von Rivotril abhängig bin.

Ich hab mir das nun so schön vorgestellt, dass ich das Rivotril ausschleiche und dann fein da stehe. Oder hab ich da die Rechnung ohne den Wirt gemacht?
Reduktion klappt bis jetzt sehr gut…



11.02.2019 Kommentar von kevin:

Hallo ich habe vor 10 jahren krebs bekommen und 6 chemos hinter mir seitdem habe ich es kaum verkraftet wieder gesund zu sein doch nebenwirkungen fingen erst später an. was so eine chemo halt ausmacht. ich ging zu einer neurologin die mir wegen angst,schlafstörungen,depressionen,suizit gefahr rivotril verschrieb. alles wurde besser ich bekamm am anfang furchtbare alpträume aber konnte gut einschlafen. das problem bei rivotril ist das absetzen nach c.a 5 jahren ja es macht abhängig. ich habe es schon 4 mal probiert langsam abzusetzen doch ich konnte dann 4 tage überhaupt nicht mehr einschlafen das alles spielt sich im kopf ab. nun jetzt denke ich nach meinem 5 ten versuch bei reduzierter einnahme hab ich es glaub ich überstanden 3tage nix geschlafen,sehr sexuell erregbar,deppresiv,suizid gedanken kommen und vergehn wieder….da muss ich jetzt durch. aber nie mehr rivotril oder andere kopfhämmer tapletten



ztallone2801 sagte am 20.01.2021:
Irgendwie kann ich 5 bis 6 Rivotril auf einmal nehmen und bin dann noch nicht einmal dicht1 Woran kann das liegen ,früher habe ich eine genommen uns war den ganzen Tag außer gefecht. Stimmt etwas nicht mit mir oder hat sich mein Körper verändert? Muß dazu sagen das einige Jahre zwischen den beiden Konsumen lagen. Für mich sind Rivotril nicht bmehr als Smarties!


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