Clozapin (Clopin, Leponex) Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu: Clozapin (Clopin, Leponex); weitere Erfahrungsberichte zu diesem Wirkstoff unter Lanolept Erfahrungen.


Auf Elcrit (Clozapin), Frage zum Medi / Erfahrung

25.02.2015 – Kommentar von Schweizer:

Hallo,
Ich bin auf 450 mg Elcrit (Clozapin). Es scheint mir nicht wirklich bei meinen Symptomen (Stimmen) zu helfen und ich frage mich, ob jemand auf Elcrit hier ist und wenn ja auf welcher Dosis.

Ich habe auch eine Form von Zwangsstörung, wo ich ständig den ganzen Tag plappern muss im Gespräch mit den Stimmen, die ich höre, mich dafür bestrafend, dass ich respektlose, eindringliche Gedanken habe. Anscheinend macht Elcrit alles im Bezug auf die Zwangsstörung nur noch schlimmer.

Mein Arzt denkt darüber nach mit Efexor ODER Lamotrigin gegen die Zwangsgedanken zu geben. Wer noch Erfahrungen mit einem dieser Medikamente?

Ich war auf Clonazepam und nehme es noch hin und wieder, aber ich musste es sehr vorsichtig absetzen, weil ich eine Toleranz entwickelt hatte und täglich Angst-Attacken durch den Entzug bekam. Ich finde es wirklich hilfreich, auch im Hinblick darauf, dass ich mich nicht mit den Stimmen beschäftigen mus und auch die Kontrolle über meine aufdringlichen Gedanken hab.

Krebs durch Clopin?

27.11.2016 – Kommentar von Schweizer:
Werde seit 40 Jahren mit Clopin behandelt. Nun: Prostatakrebs inkl. grosser Prostata, und Darmkrebs mit Ablegern in Leber und Lunge. Kann dies vom Clopin kommen ?
MFG

Wirkt Clozapin (Leponex)?

17.09.2017 Kommentar von stain:

Die Ärzte glauben, dass alle Medikamente, die ich bisher versucht habe, nicht funktionieren und sie wollen mich wieder auf Clozapin (Leponex) setzen.

Es gibt einen Grund, warum ich aufgehört, sie zu nehmen. Ich konnte nicht laufen. Ich konnte nicht lernen. Ich schlief 14 Stunden am Tag. Ich verlor 3 kg in zwei Wochen (und ich bin schon etwas untergewichtig). Ich konnte nicht die Treppe rauf, ohne außer Atem zu kommen. Ich ging nicht mehr viel aus, denn ich fühlte mich zu krank. Mein Immunsystem war am Boden und ich wurde immer krank.

Die Liste geht weiter …

Also muss ich es ablehnen, wieder auf Leponex zu gehen, wenn sie mich nicht buchstäblich festhalten und mir das Zeug spritzen. Und ich müsste mich einliefern lassen dafür, aber das werde ich nicht tun.

War jemand hier auf Leponex (sie wollen es mir wegen einer behandlungsresistenten Schizophrenie geben)? Was sind eure Erfahrungen? Weil meine sind enorm negativ.

Und ich glaube nicht einmal, dass Leponex tatsächlich überhaupt bei seinen Indikationen wirkt.

03.10.2017 Kommentar von shemasi:

Hast du dem Arzt die Gründe erklärt, warum du es nicht nehmen möchtest? Denkst du, der Nutzen würde die Nachteile langfristig überwiegen, wenn du dem Medikament etwas mehr Zeit gibst zu wirken?

05.11.2017 Kommentar von plameisix:

Ich habe keine persönlichen Erfahrungen mit Leponex, aber ich stimme mit dem überein, was shemasi sagt, es ist am besten, dies vernünftig mit Ihrem Psychiater zu besprechen, zu erklären, warum Sie es nicht nehmen möchten und zu fragen, was die Alternativen sind. Bei psychiatrischen Medikamenten müssen Sie den möglichen Langzeitnutzen mit den Nebenwirkungen abwägen.

Weitere Erfahrungen mit Clozapin

02.12.2019 – Kommentar von Michi:
Offenbar denkt mein Psychiater Olanzapin und Quetiapin, die ich einnehme gegen meine angenommenen „Psychosen“, nicht helfen, also überlegt er mir Clozapin zu geben. Ich habe einige sehr böse Dinge über dieses Medikament gehört. Ich frage mich, ob jemand hier das schon mal genommen haben und was ihre Erfahrungen waren.

07.12.2019 – Kommentar von syntehol:
Clozapin ist eigentlich eines der ersten atypischen Antipsychotika, die hergestellt wurden. Ehrlich gesagt, wenn die neueren atypischen nicht helfen, wird dieses wahrscheinlich auch nicht wirken, denn es funktioniert nach dem gleichen Wirkmechanismus nur mit mehr Nebenwirkungen. es wird nur noch selten verschrieben, und ich bin überrascht, dass dein Psychiater nicht etwas wie Haldol, ein typisches Antipsychotikum, das alt und bewährt ist, aber effektiv wirkt, wenn Leute nicht auf atypische reagieren.

Ich habe niemals Antipsychotika – mit Ausnahme von Haldol – genommen (und das nur kurz während ich Amphetamin abgesetzt hatte und Psychosen bekam). Ich kann sagen, dass es definitiv meine paranoiden Gedanken beendet hat, aber ebenfalls jeden anderen Gedanken zusammen mit ihnen, ich war eine Walking Dead Zombie.

Darf ich nach deiner Krankheit fragen und warum dir diese Medikamente verschrieben wurden?

Anonymous sagte am 23.02.2021:
Ich nehme zeit 10 Jahre Leponex..Nach ein Paar Jahre fing an mit Zwangskontrolle, und zeit ein Paar Jahre habe ich Zwangsgedanken..Aber mein Artz meint es ist die Krankheit..

Trauerweide sagte am 10.03.2021:
Meine Frau nimmt seit jetzt 7 Jahren wieder Leponex 500 mg.
Im Jahre 1994 bekam sie zum ersten Mal eine Psychose nach Auftreten mit Schlaflosigkeit und unangenehmen Schwitzen diagnostierte der Hausarzt Wechseljahre, waren ja auch die typischen Symptome. Kurze Zeit später bekam sie über Nacht ihre Psychose. Morgens im Bett liegend sagte sie zu mir, es ist etwas passiert mit meinem Kopf. Sie so wie ich wussten wir gar nicht was das war. Ich sollte zum Dienst bei der Zeitung, sah aber das da was gravierendes passiert war. Kurzum wurde festgestellt dass es eine Psychose ist. Folge war ein längerer Aufenthalt von über 6 Monaten. Die schlimmste Zeit meines Lebens. Vom Ausprobieren verschiedener Pharma, die zum Teil katastrophal wirkten, bis zum nicht mehr gehen und roboterhaften Bewegungen. Es war nur schrecklich. Damals gab es noch kein Internet und die heutigen digitalen Medien. Es war alles verschlossen. Ich musste für jede Auskunft kämpfen. Bis dann Leponex Clozapin ins Spiel kam wurde es langsam besser. Nach 6 Jahren merkte ich, dass ihr Leponex nicht mehr gegeben schien. Da habe ich einfach beschlossen, wohl bewusst was ich da tat, eigenverantwortlich abzusetzen. Ganz langsam und behutsam. Ich muss dabei sagen. Eines Tages sassen wir wieder bei unserem Psychiater der uns dann fragte wieviel Leponex nehmen sie zu meiner Frau und wir mussten sagen, 1 Tablette. Da fuhr er wie eine Furie aus seinem Stuhl, dass wie abrupt das Sprechzimmer verliessen. Wir waren froh, dass wie ihn los waren. Ausser erhöhen konnte er sonst wenig, gelinde gesagt.
Es dauerte noch 2 Monate und meine Frau war befreit von Clozapin. Von da an war sie symptomfrei und es ging ihr wieder richtig gut. Sie war wieder meine Frau, die mitten im Leben steht. Besser noch wie vordem. Wichtig war mir dieser Schritt, ich wollte nicht das dieses Hamsterrad erhöhen und verringern ihr das ganze Leben als Begleiter sein sollte auch in Bezug Gesundheit natürlich.
Bis zum Jahr 2014, da hatte ich einen Unfall mit dem Auto. Ich kam ins Krankenhaus. Sie hat mich gut versorgt, alles organisiert. Es waren so 4 Tage, hatte nein paar Prellungen, nichts besonderes. Nach der Entlassung stand ich dann vor der Haustür, meine Frau öffnete. Und von da an habe ich nur gesagt, liebe Gott, lass es nicht geschehen. Aber ich wusste es war wieder passiert. Nach über 20 Jahren war die Psychose wieder gekommen. Für mich unfassbar. Ich war doch so stolz, dass wie es alleine geschafft hatten.
Nach wiederum mehreren Wochen Krankenhausaufenthalt mit einem versuchten Suizid, sieht es heute so aus, dass ich mittlerweile in Pension bin und meine Frau eine Pflegefall ist. Das bedeutet für mich in allem helfen. Beim Duschen etc.
Es geht ihr soweit ganz gut. Die Antriebsschwäche ist sehr ausgeprägt. Die Tagesstruktur gleich null: Sie liegt erschöpft den ganzen Tag auf unsere Coach.Und das ist das Problem, den ganzen Tag schlafen. Das kann es doch nicht sein. Meine Überzeugung ist, dass das Clozapin nichts mehr bewirkt. Das Stimmen hören ist immer mit den gleichen Sprüchen, wann fahren wir wieder in die Klinik, obwohl sie das gar nicht will, oder ich kann nichts mehr. Die Auswirkungen der monatlichen Blutkontrolle liegen immer in der unteren Schwellinie als nicht der normalen Linie. Das sagt mir doch, dass sich da nichts mehr tut. Beim nächsten Psychiaterbesuch wird das Thema sein. Wie sieht ihr das?

Anonymous sagte am 17.09.2021:
Ich nehme jetzt seit 25 Jahren Leponex und werde es nicht los. Ob das Konzept von damals aufgegangen ist? Ich weiß es nicht. Ich habe keine Psychose oder ähnliche Zustände. Es ist damals eine Borderline Persönlichkeitsstörung und schwere Depression diagnostiziert worden. Nichts half, gar nichts! Ich habe alles an Medikamenten genommen was der Markt hergab in wilden Kombinationen und absolut zu hohen Dosierungen. Extrem lange Krankenhaus Aufenthalte, 1.5 Jahre stationär.. 1 Jahr stationär usw. Die Nebenwirkungen (35 kg Gewichtzunahme, Speichelfluss, Störungen des Gedankeaufbaus) begleiten mich immer noch. Wenn auch nicht mehr so eklatant. Ich habe es geschafft nur noch 25mg zu nehmen. Aber weniger geht nicht, warum eigentlich? Meine Neurologin hat wie jeder Mensch gute und schlechte Tage, meistens aber schlechte.. Ich komme da nicht weiter.
Setzte ich das Leponex ganz ab, (immer in Absprache) bekomme ich merkwürdige Zustände, die mir Angst machen. Die Schlafstrucktur ist dann eine Katastrophe.. Und leider ist das das wichtigste.
Na ja, vielleicht hat jemand eine Idee, wie oder was man da machen kann.


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Diese Informationen sind NICHT als Empfehlung für ein bestimmtes Medikament zu verstehen. Auch wenn diese Berichte, Studien, Erfahrungen hilfreich sein können, sind sie kein Ersatz für die Erfahrung und das Fachwissen von Ärzten.

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