COVID: Kann Paxlovid eine Erkrankung verhindern?

Wichtigste Ergebnisse der Phase 2/3 EPIC-PEP-Studie mit PAXLOVID™ zur Postexpositionsprophylaxe

COVID: Kann Paxlovid eine Erkrankung verhindern?

30.04.2022 Pfizer hat erste Ergebnisse der Phase-2/3-Studie EPIC-PEP (Evaluation of Protease Inhibition for COVID-19 in Post-Exposure Prophylaxis) vorgestellt, in der PAXLOVID™ (Nirmatrelvir [PF-07321332] Tabletten und Ritonavir-Tabletten) zur Post-Expositionsprophylaxe untersucht wurde.

In dieser Studie beobachtete Pfizer im Vergleich zu Placebo eine Risikoreduzierung von 32 % bzw. 37 % bei Erwachsenen, die PAXLOVID fünf bzw. zehn Tage lang zur Infektionsprophylaxe erhielten.

Diese Ergebnisse waren jedoch statistisch nicht signifikant, so dass der primäre Endpunkt, die Verringerung des Risikos einer bestätigten und symptomatischen COVID-19-Infektion bei Erwachsenen, die dem Virus durch einen Haushaltskontakt ausgesetzt waren, nicht erreicht wurde.

Die verfügbaren Sicherheitsdaten für PAXLOVID waren bei mehr als 3.500 mit PAXLOVID behandelten Teilnehmern der EPIC-HR-, EPIC-SR- und EPIC-PEP-Studien sowie in den Berichten über die Sicherheit nach der Markteinführung im Allgemeinen konsistent.

In der EPIC-PEP-Studie blieb dieses Sicherheitsprofil im Allgemeinen konsistent, wenn PAXLOVID entweder fünf oder zehn Tage lang angewendet wurde.

Die Analysen aller sekundären Endpunkte und Untergruppen laufen noch, und die Ergebnisse werden in die Veröffentlichung oder Präsentation der endgültigen Studienergebnisse einfließen, schreibt Pfizer.

Über die Phase-2/3-Studie EPIC-PEP

In der ersten Analyse wurden die Daten von 2.957 Erwachsenen ausgewertet. Die teilnehmenden Erwachsenen wiesen einen negativen SARS-CoV-2-Schnelltest auf und waren asymptomatische Haushaltskontakte, die innerhalb von 96 Stunden Kontakt zu einer Person hatten, die symptomatisch war und kürzlich positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde. Jeder Patient wurde nach dem Zufallsprinzip (1:1:1) zweimal täglich oral mit einer der folgenden Substanzen behandelt: (i) PAXLOVID für fünf Tage, gefolgt von Placebo für fünf Tage, (ii) PAXLOVID für zehn Tage oder (iii) Placebo für zehn Tage.

© arznei-news.de – Quellenangabe: Pfizer

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