Delstrigo

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Indikation / Anwendung / Krankheiten

Einsatz des Medikamentes bei (s. dort):

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FDA-Zulassung für HIV-Pille mit den Wirkstoffen Doravirin, Lamivudin und Tenofovir-Disoproxil-Fumarat

31.08.2018 MSDs HIV-Medikament Delstrigo wurde von der US Food and Drug Administration für erwachsene Patienten mit HIV-1 ohne vorherige antiretrovirale Behandlungserfahrung zugelassen.

Wirkstoffe

Delstrigo ist eine einmal täglich einzunehmende Kombinationstablette aus Doravirin (100 mg), Lamivudin (3TC, 300 mg) und Tenofovir-Disoproxil-Fumarat (TDF, 300 mg).

Indikation

Delstrigo ist für die Behandlung von HIV-1-Infektionen bei erwachsenen Patienten ohne vorherige antiretrovirale Behandlungserfahrung indiziert und wird einmal täglich oral mit oder ohne Nahrung verabreicht.

Warnung

Das Medikament ist mit einer Warnung vor einer akuten Exazerbation einer Hepatitis B (HBV)-Infektion nach der Behandlung versehen. Das Medikament heilt nicht die HIV-1-Infektion oder AIDS.

Kontraindikation

Delstrigo ist kontraindiziert, wenn es zusammen mit Medikamenten verabreicht wird, die starke Cytochrom P450 (CYP)3A Enzyminduktoren sind, da eine signifikante Abnahme der Doravirin-Plasma-Konzentrationen auftreten kann, was die Wirksamkeit von Delstrigo verringern kann. Es ist kontraindiziert bei Patienten mit einer früheren Überempfindlichkeitsreaktion auf 3TC.

Zulassungsstudie DRIVE-AHEAD

In der DRIVE-AHEAD-Studie wurden 728 Teilnehmer ohne zuvorige antiretrovirale Behandlung randomisiert und erhielten einmal täglich mindestens eine Dosis Delstrigo oder Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovir-Disoproxil-Fumarat (EFV/FTC/TDF).

Wirksamkeit

Die Ergebnisse zeigten, dass Delstrigo die virale Suppression über 48 Wochen aufrechterhielt und damit seinen primären Endpunkt der nicht unterlegenen Wirksamkeit im Vergleich zu EFV/FTC/TDF erreichte (84% bzw. 81%).

Von den 21 Prozent der Studienteilnehmer mit einer hohen Viruslast zu Studienbeginn (HIV-1-RNA >100.000 Kopien/mL) erreichten 77 Prozent in der Delstrigo-Gruppe und 72 Prozent in der EFV/FTC/TDF-Gruppe HIV-1-RNA <50 Kopien/mL in Woche 48.

Die Abbruchrate der Behandlung wegen unerwünschter Ereignisse war in der Delstrigo-Behandlungsgruppe niedriger als in der EFV/FTC/TDF-Behandlungsgruppe (3 % bzw. 6 %).
© arznei-news.de – Quellenangabe: MSD

HIV-1: CHMP empfiehlt Zulassung

21.09.2018 MSD hat mitgeteilt, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) die Marktzulassung für Delstrigo empfiehlt, eine einmal täglich einzunehmende Kombinationstablette aus Doravirin (100 mg), Lamivudin (3TC, 300 mg) und Tenofovir-Disoproxil-Fumarat (TDF, 300 mg).

Das Arzneimittel wird derzeit von der EMA zur Behandlung von Erwachsenen mit HIV-1-Infektion geprüft, die zuvor oder gegenwärtig keine Resistenz gegen die Nicht-Nukleosid-Reverse-Transkriptase-Klasse, Lamivudin oder Tenofovir zeigten.

Die positive Stellungnahme von CHMP basiert auf den Ergebnissen einer zentralen, randomisierten, multizentrischen, doppelblinden, aktiv kontrollierten Phase-3-Studie, in der die Wirksamkeit und Sicherheit von Delstrigo bei Patienten, die mit HIV-1 infiziert waren und nicht zuvor antiretroviral behandelt wurden, bewertet wurde.

In DRIVE-AHEAD zeigte das Medikament eine anhaltende virale Suppression über 48 Wochen und erreichte damit seinen primären Endpunkt einer nicht unterlegenen Wirksamkeit im Vergleich zu Efavirenz (EFV) / Emtricitabin (FTC) / TDF.
© arznei-news.de – Quellenangabe: MSD

HIV 1: EU-Zulassung

26.11.2018 Die Europäische Kommission hat am 26. November 2018 dem Medikament Delstrigo (Wirkstoffe sind Doravirin / Lamivudin / Tenofovirdisoproxil) der Firma Merck Sharp & Dohme B.V. die Zulassung für die Behandlung von HIV 1 erteilt.

Das Medikament ist für die Behandlung von Erwachsenen indiziert, die mit HIV 1 infiziert sind, ohne dass in der Vergangenheit oder Gegenwart eine Resistenz gegen die NNRTI-Klasse, Lamivudin oder Tenofovir nachgewiesen wurde.
© arznei-news.de – Quelle: EC, 2018

Aus der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels der Europäischen Kommission:

Indikation / Anwendung / Krankheiten

Delstrigo wird angewendet, um eine HIV-(Humanes Immunschwächevirus) Infektion zu behandeln. Das Medikament wird zur Behandlung der HIV-Infektion bei Patienten ab 18 Jahren angewendet. HIV ist das Virus, welches das erworbene Immunschwächesyndrom AIDS verursacht. Sie sollten Delstrigo nicht einnehmen, wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass das Virus, mit dem Sie infiziert sind gegen einen der Wirkstoffe von Delstrigo resistent ist.

Wirkstoff / Wirkung / Wirkmechanismus / Wirkweise

Delstrigo gehört zur Gruppe der sogenannten antiretroviralen Arzneimittel.
Delstrigo enthält die Wirkstoffe:

  • Doravirin – einen nichtnukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NNRTI)
  • Lamivudin – einen nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NRTI)
  • Tenofovirdisoproxil – einen nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NRTI)

Das Arzneimittel wirkt, indem es das HI-Virus hindert, mehr Viren in Ihrem Körper zu erzeugen. Dies ist hilfreich, indem:

  • die Menge an HIV in Ihrem Blut (die sogenannte Viruslast) gesenkt wird.
  • die Zahl der als „CD4 + (T)“ bezeichneten weißen Blutzellen erhöht wird. Dadurch kann das Immunsystem gestärkt werden. Hierdurch kann das Risiko, frühzeitig zu sterben oder wegen des geschwächten Immunsystems eine Infektion zu bekommen, gesenkt werden.

Wirkmechanismus

Doravirin

Doravirin ist ein nicht-nukleosidischer HIV-1-Reverse-Transkriptase-Inhibitor aus der Gruppe der Pyridinone und hemmt die HIV-1-Replikation durch nicht-kompetitive Hemmung der HIV-1 Reverse- Transkriptase (RT). Doravirin hemmt weder die humanen zellulären DNA-Polymerasen α und ß noch die mitochondriale DNA-Polymerase γ.

Lamivudin

Lamivudin ist ein Nukleosidanalogon. Intrazellulär wird Lamivudin zu seinem aktiven 5‘- Triphosphat-Metaboliten, Lamivudintriphosphat (3TC-TP) phosphoryliert. Der Hauptwirkmechanismus von 3TC-TP ist die Hemmung der RT mittels DNA-Strangabbruch nach Einbau des Nukleotidanalogons in die DNA.

Tenofovirdisoproxil

Tenofovirdisoproxil ist ein azyklisches nukleosidisches Phosphonat-Diesteranalogon zu Adenosinmonophosphat. Tenofovirdisoproxil muss zunächst durch Diesterhydrolyse in Tenofovir umgewandelt und anschließend durch zelluläre Enzyme zu Tenofovirdiphosphat phosphoryliert werden. Tenofovirdiphosphat hemmt die Aktivität der HIV-1-RT, indem es mit deren natürlichem Substrat Desoxyadenosin-5‘-triphosphat konkurriert und nach dem Einbau in die DNA zum DNA- Strangabbruch führt. Tenofovirdiphosphat ist ein schwacher Hemmer der Säugetier-DNA- Polymerasen α und β und der mitochondrialen DNA-Polymerase γ.

Dosis / Dosierung

Welche Menge von Delstrigo muss eingenommen werden?

Die empfohlene Dosis beträgt 1 Tablette einmal täglich. Wenn Sie bestimmte Arzneimittel anwenden, wird Ihr Arzt möglicherweise Ihre Dosis von Doravirin anpassen. Beachten Sie dazu die Liste im Abschnitt Wechselwirkungen. Einnahme dieses Arzneimittels

  • Schlucken Sie die Tablette als Ganzes (nicht zerstoßen oder kauen).
  • Dieses Arzneimittel kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Wenn Sie eine größere Menge von Delstrigo eingenommen haben, als Sie sollten Nehmen Sie nicht mehr als die empfohlene Dosis ein. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie versehentlich mehr eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Delstrigo vergessen haben

  • Es ist wichtig, dass Sie keine Dosis von Delstrigo vergessen oder auslassen.
  • Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie daran denken. Falls Sie Ihre nächste Dosis jedoch innerhalb von weniger als 12 Stunden einnehmen müssen, lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen die nächste Dosis zum gewohnten Zeitpunkt ein. Fahren Sie dann wie zuvor mit der Behandlung fort.
  • Nehmen Sie nicht 2 Tabletten DESTRIGO zur gleichen Zeit ein, um eine vergessene Tablette auszugleichen.
  • Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie vorgehen sollen, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Inhaltsstoffe

  • Die Wirkstoffe sind 100 mg Doravirin, 300 mg Lamivudin und 245 mg Tenofovirdisoproxil (als Fumarat).
  • Die sonstigen Bestandteile sind Croscarmellose-Natrium E468; Hypromelloseacetatsuccinat; Magnesiumstearat E470b; mikrokristalline Cellulose E460; hochdisperses Siliciumdioxid E551; Natriumstearylfumarat. Die Tabletten sind mit einem Filmüberzug versehen, der die folgenden sonstigen Bestandteile enthält: Carnaubawachs E903,Hypromellose E464; Eisen(III)-hydroxid- oxid H 2 O E172; Lactose-Monohydrat; Titandioxid E171; Triacetin E1518.

Delstrigo ist erhältlich als gelbe, ovale Filmtablette, die auf der einen Seite mit dem Firmenlogo und „776“ geprägt und auf der anderen Seite neutral ist.

Folgende Packungsgrößen stehen zur Verfügung:

  • 1 Flasche mit 30 Filmtabletten
  • 90 Filmtabletten (3 Flaschen mit jeweils 30 Filmtabletten)

Gegenanzeigen / Kontraindikation / Warnhinweise

Delstrigo darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Doravirin, Lamivudin oder Tenofovirdisoproxiloder einen der anderen Inhaltsstoffe dieses Arzneimittels sind, oder
wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Carbamazepin, Oxcarbazepin, Phenobarbital, Phenytoin
  • Rifampicin, Rifapentin
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum) oder Arzneimittel, die Johanniskraut enthalten
  • Mitotan
  • Enzalutamid
  • Lumacaftor

Warnhinweise

  • Auch während der Einnahme von Delstrigo können Sie HIV auf andere übertragen, obwohl eine wirksame Behandlung das Risiko verringert.
  • Wenn Sie sowohl mit HIV als auch dem Hepatitis-B-Virus infiziert sind, kann sich Ihre Hepatitis-B-Infektion verschlechtern, wenn Sie die Behandlung mit dem Medikament beenden.
  • Neu auftretende oder sich verschlechternde Nierenerkrankungen, einschließlich Nierenversagen können auftreten.
  • Knochenerkrankungen können bei manchen Menschen, die Delstrigo einnehmen, auftreten. Dazu gehören u. a. Knochenschmerzen, Knochenerweichung und Knochenschwund (was zu Knochenbrüchen führen kann). Gelenk- oder Muskelschmerzen oder Muskelschwäche können ebenfalls auftreten.
  • Immun-Reaktivierungs-Syndrom kann auftreten, wenn Sie mit der Behandlung mit einem beliebigen HIV-Arzneimittel beginnen, einschließlich Delstrigo.

Schwangerschaft / Stillen

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie Ihren Arzt nach dem Risiko und dem Nutzen einer Behandlung mit Delstrigo.

Es ist besser, die Anwendung des Medikaments in der Schwangerschaft zu vermeiden, denn es wurde nicht in der Schwangerschaft untersucht und es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel Ihr Kind in der Schwangerschaft schädigen könnte.

Frauen mit HIV sollten nicht stillen, weil ihre Kinder über die Muttermilch mit HIV infiziert werden können. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, wie Sie Ihr Kind am besten ernähren können.

Wechselwirkungen

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, bevor Sie Delstrigo mit einem der folgenden Arzneimittel gemeinsam einnehmen, denn Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosis Ihrer Arzneimittel ändern:

  • Bosentan (Arzneimittel zur Behandlung einer Lungenerkrankung)
  • Dabrafenib (Arzneimittel zur Behandlung von Hautkrebs)
  • Lesinurad (Arzneimittel zur Behandlung von Gicht)
  • Modafinil (Arzneimittel zur Behandlung zwanghafter Schlafanfälle [Narkolepsie])
  • Nafcillin (Arzneimittel zur Behandlung einiger bakterieller Infektionen)
  • Rifabutin (Arzneimittel zur Behandlung einiger bakterieller Infektionen wie z. B. Tuberkulose)
  • Telotristat (Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall bei Patienten mit einer bestimmten Art von Tumoren, dem sog. Karzinoid-Syndrom)
  • Thioridazin (Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie)

Wenn Ihr Arzt Ihnen eines dieser Arzneimittel zusammen mit Delstrigo verordnet, so wird Ihr Arzt Ihnen Doravirin 100 mg verordnen und Sie sollten einmal täglich 1 Tablette Doravirin mit etwa 12 Stunden Abstand zu Ihrer Delstrigo-Tablette einnehmen.

Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Blutwerte überwachen und auf Nebenwirkungen achten, wenn Sie folgende Arzneimittel zusammen mit Delstrigo anwenden:

  • Ledipasvir/Sofosbuvir (Arzneimittel zur Behandlung der Hepatitis-C-Infektion)
  • Sirolimus (Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems nach einer Transplantation)
  • Sofosbuvir/Velpatasvir (Arzneimittel zur Behandlung der Hepatitis-C-Infektion)
  • Tacrolimus (Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems nach einer Transplantation)
  • Arzneimittel (normalerweise Flüssigkeiten), die Sorbitol oder andere Zuckeralkohole enthalten (wie z. B. Xylitol, Mannitol, Lactitol oder Maltitol), wenn diese regelmäßig eingenommen werden

Nebenwirkungen / unerwünschte Wirkungen / Verträglichkeit

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Beenden Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel nicht, ohne vorher mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen:

  • verändertes Träumen, Schlaflosigkeit (Insomnie), Alpträume, Depression
  • Kopfschmerzen, Schwindel Schläfrigkeit
  • Husten, gereizte oder laufende Nase (nasale Symptome)
  • Übelkeit, Durchfall, Magenschmerzen, Erbrechen
  • Haarausfall, Ausschlag
  • Muskelbeschwerden (Schmerzen, Steifigkeit)
  • Müdigkeit, Fieber

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen:

  • Angst, Reizbarkeit, Aggression, Halluzinationen, Schwierigkeiten bei der Anpassung an Veränderungen, Verwirrtheit, Stimmungsänderungen, Schlafwandeln, Gedanken an Selbsttötung
  • Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisprobleme, steife Muskeln, Kribbeln an Händen und Füßen, schlechter Schlaf
  • Bluthochdruck
  • Atembeschwerden, vergrößerte Mandeln
  • Verstopfung, Blähungen (Flatulenz), Magenbeschwerden, aufgedunsener oder aufgeblähter Bauch (abdominale Distension), weicher Stuhl, Magenkrämpfe, Gefühl eines unvollständigen Stuhlgangs, Verdauungsbeschwerden, häufiger Stuhlgang, Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), die zu Magenschmerzen und Erbrechen führen kann
  • Juckreiz, allergische Hautentzündung, Rötungen an Wangen, Nase, Kinn oder Stirn; kleine erhöhte Knoten oder Pickel im Gesicht
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Zerfall von Muskelgewebe, Muskelschwäche
  • Schädigung der Nieren, Nierenprobleme, Nierensteine
  • Schwächegefühl, Schmerzen im Brustkorb, allgemeines Unwohlsein, Kältegefühl, Schmerz, Durst

Außerdem können Blutuntersuchungen folgende Befunde ergeben:

  • verminderte Anzahl weißer Blutzellen (Neutropenie)
  • verminderte Anzahl roter Blutzellen (Anämie)
  • verminderte Anzahl von Blutplättchen – Sie könnten zu Blutungen neigen
  • Abnahme des Magnesiumspiegels
  • Abnahme des Phosphatspiegels
  • Abnahme des Kaliumspiegels
  • Anstieg des Kreatininspiegels
  • Anstieg der Leberenzymwerte (ALT, AST)
  • Anstieg des Lipasespiegels
  • Anstieg des Amylasespiegels
  • Abnahme der Hämoglobinwerte
  • Anstieg des Kreatinphosphokinasespiegels Muskelschmerzen, Muskelschwäche und Abnahme der Kalium- oder Phosphatspiegel im Blut können als Folge einer Schädigung bestimmter Nierenzellen (Tubuluszellen) auftreten.

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen:

  • vergrößerte Leber oder Fettleber, Gelbfärbung von Haut oder Augen, Magen-(Bauch-) schmerzen durch eine Leberentzündung
  • Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen Knochenschwäche (mit Knochenschmerzen und manchmal Brüchen als Folge)
  • Nierenversagen, Schädigung bestimmter Nierenzellen (Tubuluszellen), Nierenschädigung, Ausscheiden von großen Urinmengen und Durstgefühl

Außerdem können Blutuntersuchungen folgende Befunde ergeben:

  • Anhäufung von Milchsäure im Blut (Laktatazidose)

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen:

Blutuntersuchungen können folgende Befunde ergeben:

  • Unvermögen des Knochenmarks neue rote Blutzellen zu bilden (Erythroblastopenie)

Arznei-News.de – Quellenangabe: Europäische Kommission – EPAR – 26. November 2018



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