Dengvaxia – Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen von Dengvaxia

Wie alle Arzneimittel kann auch Dengvaxia Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Schwere allergische (anaphylaktische) Reaktionen

Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt, wenn nach Verlassen des Ortes, an dem Sie bzw. Ihr Kind die Injektion erhalten haben, eines der folgenden Symptome auftritt:

  • Atemnot
  • Blaufärbung von Zunge oder Lippen
  • ein Hautausschlag
  • Schwellung von Gesicht oder Rachen
  • niedriger Blutdruck, der Schwindel oder Ohnmacht hervorruft
  • plötzlich auftretendes, starkes Krankheitsgefühl oder Unwohlsein mit Blutdruckabfall, der zu Schwindel und Bewusstlosigkeit führen kann, schneller Herzschlag in Verbindung mit Atemnot

Diese Anzeichen oder Symptome (anaphylaktische Reaktionen) treten normalerweise bald nach Verabreichung der Injektion auf, d. h. während Sie bzw. Ihr Kind sich noch in der Klinik oder der Arztpraxis befinden. In sehr seltenen Fällen können diese Reaktionen auch nach jeder Impfung 63 auftreten (kann bei bis zu 1 von 10.000 Geimpften auftreten).

Weitere schwere Reaktionen

Bei einigen Personen, die vor der Impfung noch nicht mit dem Dengue-Virus infiziert waren, könnte ein erhöhtes Risiko bestehen, dass sie bei einem späteren Stich durch eine mit dem Dengue-Virus infizierte Mücke eine schwerwiegendere Form von Denguefieber bekommen, die eine Krankenhauseinweisung erforderlich macht. Dieses erhöhte Risiko könnte hauptsächlich während des dritten Jahres nach der ersten Injektion beginnen.

Weitere Nebenwirkungen

Die folgenden Nebenwirkungen wurden in Studien an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen beobachtet. Die meisten Nebenwirkungen traten innerhalb von 3 Tagen nach Injektion von Dengvaxia auf.

Sehr häufig: (kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen)

  • Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen (Myalgie)
  • allgemeines Unwohlsein (Malaise)
  • Schwäche (Asthenie)
  • Schmerzen an der Injektionsstelle
  • Fieber

Häufig: (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen)

  • Reaktionen an der Injektionsstelle: Rötung (Erythem), Bluterguss (Hämatom), Schwellung und Juckreiz (Pruritus).

Gelegentlich: (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen)

  • Infektionen von Nase oder Rachen (obere Atemwege)
  • Schwindelgefühl
  • Halsschmerzen (oropharyngeale Schmerzen)
  • Husten
  • Übelkeit
  • Hautausschlag
  • Nackenschmerzen
  • Verhärtung der Haut an der Injektionsstelle (Induration an der Injektionsstelle)

Sehr selten: (kann bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen)

  • allergische Reaktionen

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Erwachsenen:

Gelegentlich: (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen)

  • Schmerzen oder Schwellung von Nase oder Rachen (Nasopharyngitis)
  • geschwollene Lymphknoten (Lymphadenopathie)
  • Mundtrockenheit
  • Hautausschlag am ganzen Körper (generalisierter Hautausschlag)
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
  • Wärmegefühl an der Injektionsstelle
  • Schüttelfrost
  • Ermüdung

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen (von 9 bis einschließlich 17 Jahren):

Gelegentlich: (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen)

  • juckender Hautausschlag (Urtikaria)

Selten: (kann bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen)

  • laufende Nase (Rhinorrhoe)

Arznei-News.de – Quellenangabe: Europäische Kommission – EPAR – 19. Dezember 2018

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