Denosumab (Prolia) Erfahrungen, Erfahrungsberichte

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Annette sagte am :

Ich hatte Brustkrebs: links hormonabhängig Juli 2014 O.P., rechts ein agressiver anderer Tumor. (tripple negativ, high grad, HER2-neu, neativ), O.P. August 2015.. Aber man fand KEINE Metasthasen. Wächterknoten frei, bei beiden O.P.s.
Da die Osteopose-Werte bei der Knochendichtemessung sich sehr verschlechtert hatten nach der Chemo, bekam ich, auf meinen Wunsch und Empfehlung des Orthopäden, die erste „Prolia“-Spritze Ende Juli 2016.
Ich hatte zuvor Schmerzen in den Hüften und im Rücken, die nach der Spritze (ca. 4 Wochen danach) stark zurückgingen. Nebenwirkung eigentlich nur: meine sowieso von der Chemo angegriffene Blase scheint mir labiler geworden zu sein, jedenfalls eine zeitweilig schwache Inkontinenz, besonders vormittags, ganz plötzlicher Harndrang. Ähnliche Beschwerden hatte ich nach der Chemo auch, aber sie waren rückläufig und nach der Prolia-Spritze wieder aktiviert.
Nachts bekam ich in den letzten 4 Wochen besonders in die Oberschenkel Krämpfe, wenn ich die Beine anwinkelte im Schlaf. Deshalb will ich einen Calzium-Spiegel machen lassen, um auszuschließen, dass ich einen Mangel habe.



Enka sagte am :

Ich habe die Spritze einmal bekommen. Ursprünglich wegen einer Osteoporose.
Nach einer Woche bekam ich hohes Fieber und ich war total schwach, alle Knochen taten mir weh. Ich rief in der Praxis an, um von meinem Unwohlsein zu berichten.
Dort kam keine Verbindung zustande. Daraufhin schrieb ich eine Mail, und um einen Termin gebeten. Nach einer Woche ging es mir besser. Antwort habe ich nicht bekommen.
Ich rief dann noch einmal an, und bekam eine Sprechstundenhilfe zu sprechen. Ich erklärte ihr die Sache, und fragte was ich machen soll. Ob ich die Behandlung abbrechen soll? Die Dame sagte, ja machen sie das, auf wiedersehen.
Ich bin sprachlos!
In meinem Bericht stand übrigens, daß ich ein Mammakarzinom hätte! Hätte ich nicht, sondern! : non Hodkgin



Minka1945 sagte am :

Ich bekomme seit ca. 3 Jahren die prolia Spritze. Hatte aber zum Glück noch kein Brustkrebs, welches hier viel aufgeführt wird. Habe aber Osteoporose, aber trotz Spritze keine Besserung. Im Gegenteil, habe Hüftbeschwerden, viel Hexenschuss und furchterlich mit dem atmen, votwieged bergan! Bin 73J und weibl.



Osteo sagte am 29.05.2020:
Ich soll demnächst Denosumab spritze bekommen.nun lese ich sehr neg.berichte was soll ich machen.hatte bisher vierteljahres infusion die mir gut bekommen sind.



Kate55 sagte am 25.09.2020:
Hallo, ich hatte Prolia vier-oder fünfmal von 2012 -2014 bekommen nach einem Brustkrebs-Rezidiv. Die Osteoporosewerte hatten sich deutlich gebessert, aber ich bekam eine Kieferknochennekrose, die Gott sei Dank letztendlich doch wieder verheilte. Daraufhin wurde das Medikament jedoch abgesetzt. Ich habe mich grundsätzlich wohl mit Prolia gefühlt und hatte definitiv weniger Schmerzen. Da meine Osteoporose immer weiter voranschreitet und ich kein anderes Medikament vertragen konnte, bekam ich vor einer Woche erneut Prolia.
Die Nebenwirkungen empfinde ich im Moment als äußerst unangenehm, ich habe Schmerzen in Armen und Beinen und grippeähnliche Symptome. Das hatte ich damals nicht.
Grundsätzlich weiß ich aber, dass diese Nebenwirkungen nur vorübergehend sind und es mir dann wieder gut geht. Also muss man durch diese paar Tage durch. Und wegen des Kiefers habe ich mich entschieden: Besser irgendwann ein Gebiss tragen als im Rollstuhl sitzen! Es muss ja auch nicht zwingend soweit kommen!



reburg sagte am 26.09.2020:
Ich habe Osteoporose und mein Arzt empfahl mir ein Medikament ALENDRON (Tablettenform). Ich hatte ganz erhebliche Nebenwirkungen und mußte das Medikament bereits nach 1 Monat wieder absetzten (2018).
Danach empfahl mein Arzt PROLIA 60mg. Die 1.Spritze erhielt ich im Jänner 2019 und habe keine Nebenwirkungen bemerkt. Ab der 2.Spritze im Juli 2019 bekam ich ganz massive Rückenschmerzen, die ich zu dem Zeitpunkt nicht mit Prolia in Verbindung gebracht habe. Allerdings haben Röntgen und MRT kein Rückenproblem gezeigt. Somit vermute ich heute, dass bereits damals eine Unverträglichkeit gegen Prolia bestand.
3. Spritze Ende Jänner 2020 – Nebenwirkungen: allgemeines Unwohlsein, mäßige Gelenkschmerzen, die ich auf eine Verkühlung zurückgeführt habe.
Ende Juli 2020 erhielt ich die 4. Spritze. Etwa 3 Tage nach Verabreichung bekam ich ganz massive Gelenk-, Muskel- und Knochenschmerzen, die nach wie vor anhalten. Offensichtlich in Ruhestellung (nachts) werden die Schmerzen so stark, dass ich morgens kaum aus dem Bett steigen kann. Die Schmerzen sind im ganzen Körper spürbar. Nach Rücksprache mit meinem Arzt hat mir dieser eine Cortison-Spritze verabreicht. Die Schmerzen waren damit in Kürze weg aber bereits nach 2 Wochen wieder intensiv wie zuvor.
Jetzt eile ich in meiner Verzweiflung von Arzt zu Arzt (Internist, Endokrinologe, Hausarzt, Orthopäde). Ausführlich Blutbefunde, EKG, Lungenfunktion ….. wurden erstellt, aber nachhaltig helfen konnte mir niemand. Ich “rette” mich nun mit Voltaren-Tabletten von Tag zu Tag weiter und hoffe, dass die Wirkung von PROLIA bald nachläßt.
Falls jemand ähnliche Symptome auf Prolia zeigt und eine Abhilfe gegen die beschriebenen Nebenwirkungen weiß – bitte melden.



Anonymous sagte am 02.10.2020:
Grüss Gott,
ich habe jetzt die dritte Denusumab Spritze bekommen. Ich habe in der Nacht öfters
Muskelschmerzen in den Beinen. Meine Osteoporose hat sich auch nicht verbessert, soll aber das beste Medikament gegen
Wirbelbrüche sein. Hab meine Muskeln mit
Pferdebalsam eingerieben, danach ließen die Schmerzen nach. Da ich schon 3 Wirbelbrüche hatte, muss ich erstmal dieses Medikament nehmen, welches Medikament gib es ohne Nebenwirkungen ‍



Anonymous sagte am 08.11.2020:
Hallo, ich habe im März 2019 eine 6 Monatsspritze Proviant bekommen. Die Aufklärung über das Medikament erfolgte so gut wie gar nicht, es hieß evtl Blasenentzündung, Entzündungen im Mund und Magenbeschwerden, das war es.

Das hat sich auch alles gezeigt, dazu sehr trockene Haut, Augen, Haare, Haarausfall, Müdigkeit, wahnsinnige Schmerzen in den Gelenken der Arme und Beine, sowie Muskelschmerzen. Geschwollene Beine, Darmträgheit.
Da angeblich keiner der Orthopäden darüber Bescheid wusste, alle ahnungslos waren, Ihre Patienten alle super damit klar kamen, habe ich das Netz durchforstet. Nur in der Schweiz wird davor gewarnt.
Ich habe mich dann entschieden mir keine weitere Spritze geben zu lassen. Und das war gut so.
Viele der Nebenwirkungen sind innerhalb von ca. 2 Monaten verschwunden. Aber es gibt 2 die sind geblieben. Eine Reizblase und die Schmerzen in den Muskeln der Arme. Nichts hilft , keine Krankengymnasten o.ä. – nichts. Ich kann meine Oberarme kaum bewegen, mich kaum alleine anziehen, bekomme inzwischen ein Opioid-Analgetika, schon höher dosiert, aber es ist trotzdem sehr schmerzhaft.
Ich will jetzt gucken was ich weiter tun kann …


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