Diazepam (Valium) Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu: Diazepam (Valium); weitere Erfahrungsberichte zu diesem Medikament unter Gewacalm Erfahrungen.


Valiquid (Diazepam): Gute Einschlafhilfe

08.10.2014 – Kommentar von Schattenfrau:

Zum ersten Mal experimentierte ich mit Valiquid zu Erholungszwecken, die Wirkungen waren kurzlebig und glanzlos. Doch während dieser Zeit war ich in einem Vollzeit-klinischen Rotation mit 15 Stunden Studium und einer 35 h / Arbeitswoche und ich konnte nie schnell genug einschlafen um volle 7 Stunden Schlaf zu bekommen; das Medikament erwies sich als eine schöne Lösung für dieses Problem.

In Bezug auf seine Verwendung als Schlafmittel: Valiquid ist potent. Ich war immer gleich innerhalb von fünf Minuten eingeschlafen, jedes Mal. Vielleicht die attraktivste Eigenschaft ist die kurze Wirkdauer. Ich brauchte nur Hilfe beim Einschlafen, und wenn ich erstmal schlief ließ die Wirkung bald nach und ermöglichte einen normalen Schlaf-Zyklus. Es ist das einzige Schlafmittel, das ich nahm und mir am nächsten Tag keinen Kater bescherte.
Es ist aber noch erwähnenswert, dass ich es nur in den Nächten nahme, wenn ich am nächsten MOrgen früh auf stehen mußte…ich wollte so das Risiko für eine Abhängigkeit vermeiden.

Hat jemand gute Erfahrungen mit Valium (Diazepam) bei generalisierter Angststörung gemacht?

31.10.2014 – Kommentar von Fossi:

Also ich war schon immer ein sehr ängstlicher Mensch, nicht nur sozial, wahrscheinlich sogar gemäß einer generalisierten Angststörung, obwohl ich noch keine GAS-Diagnose hatte.

Wie auch immer, ich hatte einige sehr schlechte Nächte (schlimmer als sonst, war noch nie ein guter Schläfer, wache immer mit dem Gefühl auf, als hätte ich nicht geschlafen, seit ich 7 war). Also habe ich beschlossen mir eine von den Tabletten meiner Mutter zu nehmen, die nimmt sie nämlich auch, wenn sie nicht schlafen kann. Ich habe eine 5mg Tablette Valium (Diazepam) für die letzten 3 Nächte genommen und fühlte mich am folgenden Tag, den ganzen Tag großartig. Nun habe ich aber Angst, weil das Medikament ja abhängig machen kann und ich habe, denke ich, auch eine Suchtpersönlichkeit. Andererseits glaube ich, ich habe genug durchgemacht und bin reif genug, um mich selbst zu kontrollieren – vor allem, wenn es eine so gute Wirkung hat.
Ich frage mich, ob jemand mit Valium ähnliche Erfahrungen gemacht hat und wie ist es ausgegangen?

22.12.2014 – re: Erfahrung – Kommentar von Löwen:

Ich habe keine Erfahrung mit Valium. aber was dazu sagen kann ist, dass, wenn Sie es jeden Tag nehmen, werden sie süchtig bzw. abhängig. Auf jeden Fall gibt es dann Entzugssymptome. Der anerkannte Standard ist so ziemlich maximal 2 Wochen ohne Entzug.

25.12.2014 – Kommentar von sinnhaft:

Valium (bzw. Diazepam 6-8mg) gibt ein sehr angenehmes Gefühl. Kann mit ungefähr mit vielleicht 6-7 Getränken minus der Benommenheit gleichsetzen, obwohl das unbestimmte Gefühl von Geistesabwesenheit stört mich ein wenig.

07.10.2015 Kommentar von suppi:

Ich erinnere mich daran, als meine Toleranz noch so gering war. :-D. Du Glücklicher, aber du musst wirklich auf die süchtigmachende Wirkung bzw. die körperliche Abhängigkeit bei Valium achten.

ich werde wirklich nur noch schwer abhängig bei allen Arten von Medikamenten, auch bei allen Arten von Benzos. Aber vor Jahren gab es eine Zeit, als ich Clonazepam fünf Mal pro Woche nur einmal am Tag nahm und ich fühlte mich wie du auf Valium. Aber ich beschloss es abzusetzen nach zwei Wochen und die Absetzerscheinungen schlugen zu.

Ws war nicht schlimm, aber ich fühlte mich im Allgemeinen schlecht, und meine Angst wurde doppelt so schlimm, egal wo ich war. Aber du solltest nicht einfach so Muttis Medikamente nehmen ;-) Geh zum Arzt und lass sie dir verschreiben. Aber vorsichtig sein, denn auch wenn er dir viel verschreibt und sagt, nimm es zweimal täglich, bedeutet es nicht, dass du es auch tun solltest.

Es ist eine wirklich schlechte Idee, langfristig das Medikament zu nehmen; Tage ist ok, oder sogar eine Woche. Wenn du es täglich verordnet bekommst, dann stopp sie und nimm sie, wenn nötig, denn sonst bekommst du wirklich schwere Absetzsymptome. Aber es ist immer noch besser als die ganze Zeit ängstlich zu sein. Aber denk dran, das Absetzen ist scheusslich.

Flurazepam (Diazepam)/Psychopax

03.02.2015 – Kommentar von Jimbo:

Hallo.
Ich nehme 9 mg Psychopax / Tag. Ich bin neugierig auf die Umstellung auf Flurazepam zum Schlafen, denn ich habe mit einem neuen Medikament angefangen und es stört meinen Schlaf.

Selbst mit 8 mg Psychopax bekomm ich nur vier Stunden Schlaf bevor ich hellwach aufwache. Das geht so seit zwei Wochen. Ich treffe meine Ärztin in einer Woche, aber ich wollte gerne vorher was darüber wissen. Deshalb frage ich hier.

Weiß jemand, was die Äquivalentdosis für Flurazepam ist bei 9 mg Psychopax?
Hat überhaupt jemand hier Erfahrung mit Flurazepam?
Vielen Dank wenn jemand mir hier seine Erfahrungen mitteilen kann.

Erfahrung mit Diazepam bei Muskelkrämpfen

12.02.2015 – Kommentar von Honigbiene:

Ich habe Diazep gegen meine Muskelkrämpfe verschrieben bekommen. Ich habe festgestellt, dass es die die Muskelkrämpfe lindert, aber es verursacht auch immer extreme Schläfrigkeit. Ich hab zunächst zunächst Methocarbamol und Ibuprofen, was ein wenig geholfen hat, aber die Krämpfe kamen damit noch viel stärker zurück.

Diazep hilfreich gegen Schmerzen

21.02.2015 – Kommentar von xray:

Ich habe Diazep (Diazepam) zur Muskelentspannung und gegen Schmerzen eingesetzt. Ich habe festgestellt, dass dieses Medikament auch als Muskelrelaxans und auch bei der Schmerzlinderung hilft. Es hat die Wirkung von Vicodin (Hydrocodon), Oxycontin (Oxycodon) in 2,5-5mg Dosis verstärkt, dadurch konnte die Häufigkeit der Dosiserhöhung dieser Schmerzmittel verringert werden, weil es ja zur Entwicklung einer Toleranz für diese Betäubungsmitteln bei langfristigen chronischen Schmerzerkrankungen wie meiner kommt. Dieses Medikament reduziert auch Stress und Erschöpfung, die mit meiner Krankheit verbunden sind. Wahrscheinlich würde Diazep auch bei anderen langfristigen chronischen Schmerzerkrankungen wie Fibromyalgie wirken.

Diazep (Diazepam) Gegen Ängste

03.11.2017 Kommentar von Johocz:

Ich bin 19 Jahre alt und habe alle vier der beliebtesten Benzodiazepine wegen meiner sozialen, generalisierten und nächtlichen Ängste ausprobiert, nachdem mehrere SSRI versagten: Alprazolam, Clonazepam, Lorazepam und Diazepam. Clonazepam machte mich wütend und Alprazolam wirkte nicht lange bei mir. Lorazepam hat nichts gebracht. Diazep ist wie Alprazolams Effekte mit Clonazepams langer Wirksamkeit! Es ist das einzige Medikament, das ich ohne Nebenwirkungen effektiv einnehmen kann! Ich nehme 5 mg nur nach Bedarf und habe keinen Bedarf mehr zu nehmen. Es ist leicht, wirkt schnell und hält lange. Ich finde nicht, dass es süchtig macht! Manchmal sind die ältesten Medikamente am besten. Lebensretter!

Diazepamentzug

06.12.2017 Kommentar von Madita:

Hallo, ich bin neu hier und habe ein echtes Problem….ich bin seit meinem 17. Lebensjahr mit Panikattacken und Angstzuständen behaftet. Seit 14 Jahren nehme ich u. a. Diazepam. Zeitweise habe ich monatelang 40 mg genommen. Gestern erfuhr ich, dass mein Hausarzt von heute auf morgen die Praxis geschlossen hat. Ich dachte ich muß jetzt sterben, da mir niemand das Diazepam mehr verschreibt. Jetzt ist wohl Entzug angesagt. Ich kann nicht in eine Klinik, bin alleinerziehend und mein Sohn soll von dem ganzen nichts wissen. Sein Vater erhängte sich vor zwei Jahren und da muß wenigstens ich noch funktionieren. Aber wie soll ich das ohne Dias????? Ich habe Angst vor den nächsten Tagen. Vielleicht hat jemand Erfahrung mit Entzug (trotz Arbeit, trotz dem ganz normal verrückten Alltag) gemacht? Ich wäre echt dankbar für Tipps!
Madita

Ach so, ich nehme noch 40mg Citalopram und etliche andere Medikamente, da ich Morbus Crohn, Morbus Basedow, Asthma etc habe.

29.01.2018 Kommentar von Sylvester:

Oh je. Ich war zum Diazepam – Entzug, vergangenen Herbst. Ich bin sehr froh diesen Schritt getan zu haben,und ich verstehe dich nicht,warum dein Sohn oder evtl. niemand anderer davon wissen sollte. Es ist doch keine Schande,du bist krank und brauchst / brauchtest das Medikament

Falls du noch Fragen hast,gerne

Ich wünsche dir viel Kraft,

06.02.2018 Kommentar von Madita:

Mein Sohn soll das nicht wissen, weil er sowieso er Stabilität nach dem Suizid seines Vaters braucht. Er weiß, dass ich krank bin und viele Tabletten nehmen muß, aber von Valium hat er ja keine Ahnung. Er ist 17 und ich kann nicht einfach in eine Klinik gehen.
Wie sind die Entzugerscheinungen? Was kommt auf mich zu?
Gibt es irgendwelche Bücher, die empfehlenswert sind? Ich hatte eigentlich vor, mit dem Rauchen aufzuhören,aber das steht wohl jetzt erstmal hinten an…. Warum verschreibt mir kein Arzt mein Mittel, mit dem ich funktionieren kann???

07.02.2018 Kommentar von Sylvester:

Nun,Diazepamentzug ist KEIN Spaziergang. Bei der Visite sagte der Oberarzt,dieser Entzug ist schlimmer,als der von Opiaten. So war es auch. Ich habe bis heute damit zutun fast 7 Monate später. Schlaflosigkeit,etc… Der Körper sucht noch.
Was für ein Buch suchst du ??
Es gibt kein Buch dafür/ dagegen. Ist eine Droge! Entweder man nimmt sie, oder man lässt es ;)

08.02.2018 Kommentar von Madita:

Nach sieben Monaten???
Aber der körperliche Entzug ist doch nicht so lange, oder? Ich habe furchtbare Angst vor der inneren Leere, die das Diazepam bis jetzt immer ausgefüllt hatte. Dann fühlte sich alles so leicht an und ich fühlte mich sicher.
Hab gedacht, es gibt Bücher, die bei dem Entzug unterstützen..irgendwie.

11.03.2018 Erfahrung von Thomas:

Für Medikamenten-Entzug gibt es Bücher, die medizinisches Fachwissen voraussetzen, für dein Vorhaben mit dem Rauchen gibt es sehr wohl Bücher.

13.03.2018 Erfahrung von Sylvester:

Natürlich,Verzeihung ! Es gibt Bücher,für alles. Nur zur Entwöhnung von Diazepam können sie leider nicht helfen. Wie lange nimmst du Diazepam, Madita ?

21.03.2018 Erfahrung von Madita:

seit 14 Jahren….einige Monate oder Jahre (weiß ich gar nicht mehr) nahm ich 40mg morgens um den Tag durchzustehen. Mir wurde immer gesagt: nimm ruhig noch was, es ist Balsam für die Seele.

29.03.2018 Erfahrung von Thies:

Wenn das von deinem Doc kam, dann hätte er schon viel eher aufhören müssen. Unverantwortlich.

Benzos sind nur für den kurzfristigen Gebrauch gedacht und nicht für regelmäßigen Konsum. ( Es sei denn, man legt es darauf an)Das Abhängigkeitspotential ist eben immer da.

Unterstützung bekommst du entweder bei einem anderen Doc oder direkt in der nächsten Klinik. Die werden dir da weiterhelfen können.

01.04.2018 Erfahrung von Sylvester:

Versuche deinen Sohn iwie unterzubekommen,oder das evtl deine Eltern / Schwieeltis sich kümmern,du kommst da nur weg mit Entzug! Ich war über 20 Jahre “ dabei“ und in der Klinik waren Mitpatienten mit “ nur“ ca 7 Jahren :( Das ist wie ein Alkoholentzug zu Werten. ( habe diesbezüglich keine Erfahrung,aber Mitpatienten die dies betraf, auch die Ärzte beteuerten dies)

07.04.2018 Erfahrung von Jedi:

Hallo Madita,

es wäre schön, gesünder, sicherer und vernünftiger, wenn Du den Entzug von Diazepam mit professioneller Hilfe angehen würdest :!:

Trotz des sehr bedauerlichen Verlustes, ist es – meiner Meinung nach – einem 17-jährigen jungen Mann durchaus zuzumuten mit der Wahrheit konfrontiert zu werden …

Ich glaube nicht, dass Dein Sohn das nicht mitbekommt. Er wird sich vielleicht einfach nichts anmerken lassen und nichts sagen, weil Er Mama ggf. schützen möchte und Sie nicht in Verlegenheit bringen möchte … vielleicht wünscht Er sich auch die Wahrheit zu hören … unterschätzt die Kinder nicht …

15.04.2018 Erfahrung von rim:

Hallo,

also erstmal: Kinder kriegen mehr mit als man denkt, die sind da sehr sensibel und nicht doof.

Desweiteren muss ein kalter Entzug nicht sein. Du kannst auch ausschleichen. Ich hatte zufällig gerade meinen Therapeuten an der Strippe und er hält es für unwahrscheinlich, das sie überhaupt noch wirken und er würde in 1,5 Jahren ausschleichen. Bei so langer Ausschleichphase soll nicht viel passieren – je nachdem wie stark man psychisch abhängig ist.

Helfen kann Dir dabei ein anderer Psychiater, wenn Du Dein Anliegen plausibel schilderst und auch gelegentliche Termine wahrnimmst.

So würde ich das machen und nicht so ein Sprung ins kalte Wasser. Helfen kann vielleicht auch der sozialpsychiatrische Dienst.

28.04.2018 Erfahrung von Madita:

Hallo ihr lieben,

ich habe einen Psychater aufgesucht und werde mit ihm „ausschleichen“. Er kennt meine Situation von früher, da brauchte ich auch seine Hilfe, weil ich es nicht aushalten konnte, dass mein Mann sich das Leben genommen hat.

Also wird es wohl ein langwieriger Prozess mit dem Ausschleichen. Er meinte auch, dass die Diazepam nicht mehr wirken, ich lediglich durch das Nachladen die Entzugserscheinungen vermeide. Habe mich ein wenig mit dem ganzen Thema auseinandergesetzt. Mein alter Arzt ist wieder verfügbar und ich könnte wieder ungehemmt Diazepam nehmen. Habe überlegt mal hinzugehen und ihm ordentlich die Meinung zu geigen, mir permanent das Zeug zu verschreiben. „Balsam für die Seele“, ja so fühlt es sich an, das stimmt leider. Ich rauche auch wie ein Schlot, im Prinzip auch nur um den Nikotinentzug nicht zu merken. Habe mir das Buch gekauft: Suchtfrei. Nicht schlecht, hab mich absolut wiedergefunden. Trotzdem habe ich Angst vor dem Leben nach dem Rauchen und nach den Tabletten :-(

21.07.2019 Erfahrung von manu:

da hast Du doch eine angemessene Lösung für Dein Problem gefunden :) Rauchen abgewöhnen, würde ich allerdings zu einem späteren Zeitpunkt machen. Den Arzt zur Socke machen, halte ich auch für unfair, Du wirst ja wohl gewusst haben, das Diazepam abhängig macht. Hast Du es nicht gewusst, trifft Dich eine Teilschuld, denn als erwachsener Mensch sollte man schon wissen, was man sich für Medikamente einwirft. Steht seit mindestens über 20 Jahren auch dick im Beipackzettel. ;)

Bei Angststörung

13.03.2015 – Kommentar von anon:

Mir hat Diazepam mit meinem Angststörungen auch geholfen. Das Medikament hat den Ängsten die Spitze genommen, wenn ihr wisst, was ich meine. Ich habe nur sehr wenig genommen, weil ich auch Angst vor der Abhängigkeit habe. Aber das reicht mir auch schon. Es soll auch nur dieses Ausufern der Angst gekappt werden, und den Zweck erfüllt dieses Beruhigungsmittel.

Anwendung bei Nachtangst

06.03.2015 – Kommentar von gottseidank:

Ich nehme Diazepam bei Pavor nocturnus oder auch Nachtangst genannt. Ich nehme es jetzt seit etwa sechs Monaten jetzt, und ich danke Gott jeden Tag für das Medikament. Ich habe schon viele verschiedene Medikamente ausprobiert, um mit Schmerzen, Angst und sehr schlimmen Nachtängsten fertig zu werden. Dieses Medikament hat mir dabei geholfen und zwar mit nur wenigen Nebenwirkungen. Ich hoffe, das war hilfreich für jemanden, für mich war es das jedenfalls.

Meine Erfahrungen

02.03.2015 – Kommentar von gast:

Ich nehme Diazepam (früher Faustan jetzt Diazep) seit vielen Jahren, und es ist nach wie vor die Hauptstütze für mich bei kleineren Angststörungen. Hilft auch bei Schmerzen.

Mirtazapin, Tavor, Valdoxan und Promethazin

22.02.2017 Kommentar von vanixx:

Angefangen damals als mein Psychiater meinte es wäre besser mit Medikamenten hat es mit Mirtazapin 15/30 mg: Fettleibigkeit kam seitdem hinzu um die 20 Kg.

Vor Mittags 13.00 Uhr kam ich nicht aus dem Bett.

Es war die Qual nur noch deprimierender.

Dann in der Klinik auf Valdoxan 25 mg umgestiegen irgendwann.

zur Zeit auch noch aktuell 10 bis 15 kg wieder runter, kam ne Zeit besser hoch.

hat sich seit einigen Wochen aber geändert und richtig extreme Schlafstörungen.

momentan einschlafen kann ich erst mitten in der nacht.

lege mich zwischen 9 und 10 hin auch Tagsüber.

extrem müde momentan und auch alles grau, Schwindelattacken.

Zeitweise gegen Suizidgedanken und Anspannung Diazepam 5mg 4x täglich. Hat eigentlich ganz gut geholfen, wurde irgendwann abgesetzt weil die Abhängigkeitsrate sehr hoch sein soll.

Als Bedarf Promethazin nehme ich derzeit immer noch gegen Spannungszustände hilft auch ganz gut in Krisensituationen. Denke aber für ne Dauermedikation wäre das noch das optimalste. Und ebenfalls 2 mal Tavor mal in der Klinik bekommen. Davon merkt man mal so richtige Benommenheit und verwirtheit und so.

Tipps für Absetzen von Diazepam?

29.06.2020 – Kommentar von Elli:

Hallo, ich versuche grade Diazepam mit einer Rate von 0,5 mg alle zwei Wochen abzusetzen.

Es geht mir gut und ich bin durch ein Drittel des Entzugs. Allerdings habe ich mit Gedächtnisproblemen, Derealisation und Verwirrung zu tun, was mir eine große Angst einjagt. Ich akzeptiere, dass dies geschieht, aber es regt mich immer noch ganz schön auf, wenn es passiert!
Ich frage mich, ob jemand von euch irgendwelche praktischen Tipps oder Techniken hat, wie man solche Entzugssymptome lindert? Freue mich über jede Hilfe!
danke
Elli

25.07.2020 – re: Tipps für Absetzen – Kommentar von verwirrtvomleben:
Das interessiert mich ebenfalls. Ich weiß, dass ich es öfter nehme als ich es sollte, als habe ich es mit dem Absetzen einfach versucht und habe über eine Woche ohne wirkliche Nebenwirkungen ausgehalten. Tut mir leid Elli, ich kann dir nicht wirklich irgendwelche Ratschläge geben, nur soviel, dass es wohl nur einen richtigen Weg gibt, und zwar es ganz allmählich runtersetzen. Ich denke, du mußt nur dabei bleiben und am Ende solltest du dich sehr viel besser fühlen. Diazepam macht süchtig, also allen Respekt, dass du damit aufhören willst und ich hoffe, dass du stark bleibst und es schaffst. Alles Gute für Dich.

23.08.2020 – re: verwirrtvomleben – Kommentar von Elli:
Vielen Dank für deine Antwort!
Ich werde damit leben müssen! Es bringt mich weiter runter, wenn ich wieder etwas runtergesetzt habe und die Verwirrung ist ärgerlich. Ich versuche so gut wie möglich mich abzulenken, spiele Spiele und gehe nach draußen (ich bin auch dabei meine Agoraphobie zu bekämpfen). An die frische Luft um den Kopf frei zu bekommen!

Es wird immer besser! Es wird besser, wenn ich positiver denke und mich nicht so auf die Gedächtnislücken / Verwirrung so ängstlich fokussiere!
Absetzen von Diazepam ist eine merkwürdiges Medikament beim Entzug. Ich bemerke Deja vus. Das bringt mich nicht aus dem Konzept, aber es fasziniert micht, wie dieses Medikament deine Psyche verändert!

Ich muss nur noch ein paar mal runtersetzen. Ich werde bald frei sein von meinem Diazepam-Ratiopharm ! Kann es kaum erwarten, weil ich in der Therapie im Moment bin und ich bin eigentlich sehr gut, aber die Nebenwirkungen des Medikaments verzögern es ein wenig, weil ich Angst Flare ups jedes Mal habe, wenn ich einen Schritt weiter runter gehe. Mein Therapeut ist sich dessen bewusst und warnte mich vorher, dass schwierige Tage vor mir lägen.
Meine bester Rat ist, Diazepam unter allen Umständen vermeiden!

31.08.2020 Kommentar von Marie:

Ich glaube, ich muss einen ungewöhnlichen Körper haben, denn ich habe keine Entzugserscheinungen bzw. Absetzsymptome oder sowas bekommen. Ich habe mich oft gefragt, wie das sich wohl anfühlt. Ich habe mal irgendwo einen Kommentar geschrieben, dass das Medikament nicht abhängig macht … Mann, was wurde ich angegiftet! Ich weiß jetzt, dass ich da die Ausnahme bilde … ich habe wirklich keine Probleme mit dem Absetzen gehabt! Ich hoffe, dass Sie jetzt frei von diesen Symptomen sind! Liebe Grüße, Marie

13.09.2020 Kommentar von Melli:

Einige Leute finden es leicht, dieses Medikament abzusetzen, nicht jeder hat schlimme Entzugserscheinungen. Wenn man es nur in kleinen Dosen für 1-2 Monate genommen hat, dann sollte der Wirkstoff keine großen Probleme machen. Wenn man es allerdings in hohen Dosen genommen hat und vielleicht sogar länger, wird es ein Problem für (fast) jeden. Ich habe mit meinem Psychiater und meinem Hausarzt gesprochen und nehme deren Empfehlung sehr ernst. Ich habe Diazepam etwa 2 Wochen genommen zu drei Anlässen in der Vergangenheit und hatte auch kein Problem damit aufzuhören.


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Diese Informationen sind NICHT als Empfehlung für ein bestimmtes Medikament zu verstehen. Auch wenn diese Berichte, Studien, Erfahrungen hilfreich sein können, sind sie kein Ersatz für die Erfahrung und das Fachwissen von Ärzten.

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