Dostarlimab bei (dMMR) soliden Tumoren

Positive Wirksamkeitsdaten zu Dostarlimab bei Mismatch-Reparatur-defizienten (dMMR) soliden Krebserkrankungen

17.01.2021 GlaxoSmithKline (GSK) hat aktualisierte Daten aus der GARNET-Kohorte F zur Untersuchung von Dostarlimab bei Mismatch-Reparatur-defizienten (dMMR) nicht-endometrialen fortgeschrittenen soliden Krebserkrankungen veröffentlicht.

Die Studienergebnisse zeigten eine objektive Ansprechrate (ORR) von 38,7% (N=106, 95% CI; 29,4-48,6) bei Patienten mit dMMR fortgeschrittenen soliden Krebserkrankungen, die Dostarlimab erhielten. Darüber hinaus war nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 12,4 Monaten die mediane Dauer des Ansprechens (DoR) noch nicht erreicht, und das Ansprechen war über alle Tumortypen hinweg dauerhaft.

GARNET; Dosierung

An der Kohorte F der GARNET-Studie nahmen Patienten mit dMMR nicht-endometrialen soliden Krebserkrankungen teil, von denen die Mehrheit gastrointestinalen Ursprungs war, mit der höchsten Prävalenz bei kolorektalem, Magen- und Dünndarmkrebs unter anderen soliden Krebserkrankungen, von denen die Mehrheit der Patienten (n=81) mit zwei oder mehr vorherigen Linien einer systemischen Therapie behandelt worden war.

Die Patienten erhielten vier Dosen lang alle drei Wochen 500 mg Dostarlimab und danach alle sechs Wochen 1.000 mg Dostarlimab über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren oder bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zum Abbruch der Behandlung. Die primären Ziele der Studie waren die bestätigte ORR und DoR, bewertet nach RECIST v 1.1 durch eine verblindete, unabhängige, zentrale Überprüfung.

Wirksamkeit

Die objektiven Ansprechraten waren konsistent bei Patienten mit kolorektalem (n=69) und nicht-kolorektalem Krebs (n=37), einschließlich Dünndarm-, Magen-, Bauchspeicheldrüsen-, Eierstock-, Leber- und anderen Arten von soliden Krebserkrankungen.

Bei Patienten mit kolorektalem Karzinom lag die ORR bei 36,2 % (95 % CI; 25,0-48,7) und bei Patienten mit nicht-kolorektalem Karzinom bei 43,2 % (95 % CI; 27,1-60,5). 8 % der Patienten in Kohorte F erreichten ein komplettes Ansprechen.

Sicherheit, Verträglichkeit, Nebenwirkungen

Dostarlimab wurde gut vertragen mit einer niedrigen Abbruchrate (3,5 %) aufgrund von behandlungsbedingten unerwünschten Ereignissen (TRAE) bei den Patienten, die eine oder mehrere Dosen von Dostarlimab erhielten und hinsichtlich der Sicherheit evaluiert werden konnten (n=144).

Die am häufigsten berichteten TRAE waren Asthenie (13%), Diarrhoe (13%), Pruritus (13%), Arthralgie (9%) und Erschöpfung (9%). TRAE vom Grad 3 oder höher traten bei 8% der Patienten auf. Im Rahmen der Studie wurden keine Todesfälle im Zusammenhang mit Dostarlimab berichtet.
© arznei-news.de – Quellenangabe: GlaxoSmithKline.

Welche Erfahrung haben Sie mit diesem Medikament gemacht, oder haben Sie eine Frage dazu?

Hat das Medikament geholfen (Dosierung, Dauer der Anwendung)? Was hat sich verbessert / verschlechtert? Welche Nebenwirkungen haben Sie bemerkt?


Aus Lesbarkeitsgründen bitte Punkt und Komma nicht vergessen. Vermeiden Sie unangemessene Sprache, Werbung, themenfremde Inhalte. Danke.

Ads Blocker Image Powered by Code Help Pro

Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker!

Arznei-News.de ist angewiesen auf Werbeerlöse. Deaktivieren Sie bitte Ihren Werbeblocker für Arznei-News!

Für 1,67€ – 2,99 € im Monat (kein Abo) können Sie alle Artikel werbefrei und uneingeschränkt lesen.

>>> Zur Übersicht der werbefreien Zugänge <<< 

Wenn Sie auf diese Seite zurückgeleitet werden:

Sie müssen Ihren Werbeblocker für Arznei-News deaktivieren, sonst werden Sie auf diese Seite zurückgeleitet. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie bei Ihrem Browser das Adblock-System ausschalten (je nach Browser ist das unterschiedlich, z.B. auf den Browser auf Standard zurücksetzen; nicht das “private” oder “anonyme” Fenster, oder die Opera- oder Ecosia-App benutzen), sollten Sie einen anderen Browser (Chrome oder Edge) verwenden.

Wie Sie Ihren Werbeblocker deaktivieren oder für Arznei-News eine Ausnahme machen, können Sie übers Internet erfahren oder z.B. hier:

https://www.ionos.de/digitalguide/websites/web-entwicklung/adblocker-deaktivieren/

Sobald Sie dann einen Zugang bzw. Mitgliedskonto erworben und sich eingeloggt haben, ist die Werbung für Sie auf Arznei-News deaktiviert.