Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis: Benralizumab vs Mepolizumab

Benralizumab ist bei Erwachsenen mit eosinophiler Granulomatose mit Polyangiitis der Behandlung mit Mepolizumab nicht unterlegen

Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis: Benralizumab vs Mepolizumab

09.03.2024 Bei Patienten mit eosinophiler Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA), die eine Standardbehandlung erhalten, ist Benralizumab Mepolizumab nicht unterlegen laut einer im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie.

Dr. Michael E. Wechsler vom National Jewish Health in Denver und Kollegen führten eine multizentrische Phase-3-Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit von Benralizumab im Vergleich zu Mepolizumab bei Erwachsenen mit rezidivierender oder refraktärer EGPA durch, die eine Standardbehandlung erhielten. Insgesamt wurden 140 Patienten randomisiert (70 für jede Gruppe).

  • Die Forscher stellten fest, dass der bereinigte Prozentsatz der Patienten mit Remission in den Wochen 36 und 48 in der Benralizumab- 59 Prozent bzw. 56 Prozent in der Mepolizumab-Gruppe betrug (Unterschied: 3 Prozentpunkte; 95-Prozent-Konfidenzintervall: -13 bis 18; P = 0,73 für Überlegenheit), was auf die Nicht-Unterlegenheit, aber nicht auf die Überlegenheit von Benralizumab hinweist.
  • Die beiden Gruppen hatten eine ähnliche Dauer der Remission und eine ähnliche Zeit bis zum ersten Rückfall.
  • In den Wochen 48 bis 52 wurden bei 41 Prozent der Benralizumab- und 26 Prozent der Mepolizumab-Patienten die oralen Glukokortikoide vollständig abgesetzt.
  • Unerwünschte Ereignisse wurden bei 90 bzw. 96 Prozent der Patienten in der Benralizumab- bzw. Mepolizumab-Gruppe gemeldet; schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten bei 6 bzw. 13 Prozent auf.

„Diese Studie hat gezeigt, dass Benralizumab gegenüber Mepolizumab nicht unterlegen ist, wenn es um das Erreichen einer Remission in den Wochen 36 und 48 bei Patienten mit rezidivierender oder refraktärer EGPA geht, die eine Standardbehandlung erhielten“, schreiben die Autoren.

© arznei-news.de – Quellenangabe: N Engl J Med 2024; 390:911-921
DOI: 10.1056/NEJMoa2311155

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