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Episodische Migräne: Atogepant (Qulipta) zur Prävention

Phase-3-Studie ELEVATE zur Evaluierung von Atogepant (QULIPTA) für die präventive Behandlung von episodischer Migräne bei Patienten, bei denen die vorherige Behandlung versagt hat

Episodische Migräne: Atogepant (Qulipta) zur Prävention

21.04.2023 AbbVie hat positive Daten aus der Phase-3-Studie ELEVATE veröffentlicht, in der Atogepant (QULIPTA®) zur präventiven Behandlung von episodischer Migräne bei Patienten untersucht wurde, die zuvor auf zwei bis vier Klassen von oralen Präventivmedikamenten nicht angesprochen hatten.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass bei erwachsenen Patienten in der Gruppe mit Atogepant 60 mg einmal täglich (QD) die durchschnittlichen monatlichen Migränetage (MMD) während des 12-wöchigen Behandlungszeitraums um 4,20 Tage zurückgingen, was statistisch signifikant mehr war als die in der Placebo-Gruppe beobachtete Reduktion um 1,85 Tage (p<0,0001). Die Daten wurden am auf der Jahrestagung 2023 der American Academy of Neurology (AAN) in Boston, Massachusetts, vorgestellt.

In der ELEVATE-Studie wurden alle primären und sekundären Endpunkte erreicht, und es wurde eine statistisch signifikante Verringerung der MMD bei Patienten mit episodischer Migräne unter Atogepant 60 mg QD im Vergleich zu Placebo nachgewiesen. Der primäre Endpunkt war die Veränderung der mittleren MMD über 12 Wochen gegenüber dem Ausgangswert, und zu den sekundären Endpunkten gehörten das Erreichen einer mehr als 50%igen Verringerung der MMD, die Veränderung der MMD gegenüber dem Ausgangswert und die Veränderung der Tage mit akutem Medikamentenverbrauch über 12 Wochen gegenüber dem Ausgangswert.

Insgesamt wurden 309 Teilnehmer in die Studie aufgenommen. Von diesen Teilnehmern hatten 56 % zuvor zwei Klassen oraler Migränepräparate und 44 % hatten zuvor drei oder mehr Klassen nicht vertragen, da sie diese aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit oder Verträglichkeit abgesetzt hatten.

Die Ergebnisse zeigten, dass Atogepant 60 mg QD gut vertragen wurde und die Sicherheitsergebnisse mit dem bekannten Sicherheitsprofil von Atogepant übereinstimmten.

Zu den am häufigsten berichteten (≥5 % in jedem Behandlungsarm) behandlungsbedingten unerwünschten Ereignissen (Atogepant bzw. Placebo) gehörten Verstopfung (10,3 % vs. 2,5 %), COVID-19 (8,3 % vs. 9,6 %), Übelkeit (7,1 % vs. 3,2 %) und Nasopharyngitis (5,1 % vs. 7,6 %).

© arznei-news.de – Quellenangabe: AbbVie

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