Evolocumab (Repatha)

Evolocumab (auch AMG145; ATC-Code: C10AX13) ist ein humaner monoklonaler Antikörper, der bei der Behandlung der Hypercholesterinämie eingesetzt wird.

EMA-Zulassungsempfehlung – Hypercholesterinämie, Dyslipidämie und homozygote familiäre Hypercholesterinämie

23.05.2015 Der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Zulassungsbehörde (CHMP) empfiehlt die Zulassung von Repatha 140 mg / ml Injektionslösung in einer Fertigspritze oder in einem vorgefüllten Injektor für die Behandlung von Hypercholesterinämie (Erwachsene), Dyslipidämie (Erwachsene) und homozygoter familiärer Hypercholesterinämie (über 12 Jahre).

Unter Hypercholesterinämie versteht man einen zu hohen Cholesterinspiegel im Blut.

Die aktive Substanz des Medikaments der Firma Amgen Europe B.V. ist Evolocumab, ein humaner monoklonaler Antikörper und Wirkstoff aus einer neuen Gruppe der PCSK9-Inhibitoren (Hemmer).

Wirkung

Evolocumab, ein humaner monoklonaler Antikörper, bindet selektiv an Proproteinkonvertase Subtilisin / Kexin Typ 9 (PCSK9), ein Protein, das das Recycling von LDL-Rezeptoren auf der Oberfläche von Leberzellen reguliert und die Fähigkeit der Leber reduziert LDL aus dem Blut zu entfernen. Durch die Bindung an PCSK9 erhöht Evolocumab das Leberniveau an LDL-Rezeptoren, wodurch der Serum-LDL-Cholesterinspiegel gesenkt wird.

Die Vorteile von Repatha sind dessen Fähigkeit, das Serum-LDL-Cholesterin bei Patienten zu verringern, die nicht in der Lage sind, ihre Cholesterin-Werte zu kontrollieren, trotz Einnahme der maximal verträglichen Dosis von Statinen oder die Statine nicht einnehmen können.

Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen des Medikaments in den bisherigen Studien waren laut der europäischen Zulassungsbehörde EMA:

  • Nasopharyngitis (gleichzeitig Entzündung der Nase und des Rachens),
  • Infektionen der oberen Atemwege und
  • Rückenschmerzen.
  • Die Einnahme von Repatha kann zu einem sehr niedrigen Cholesterinspiegel führen, bei der eine langfristige Sicherheit noch nicht etabliert werden konnte.

© arznei-news.de – Quelle: EMA, Mai 2015

EU-Zulassung bei erhöhtem Cholesterinspiegel

21.07.2015 Die Europäische Kommission (EC) hat Amgens Repatha (aktive Substanz Evolocumab) als ersten Proproteinkonvertase Subtilisin / Kexin Typ 9 (PCSK9) Hemmer für die Behandlung von Patienten mit unkontrolliertem Cholesterin zugelassen, die eine zusätzliche intensive Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C) Reduktion benötigen.

Indikation

Die Europäische Kommission genehmigte Repatha für:

  • Die Behandlung von Erwachsenen mit primärer Hypercholesterinämie (heterozygote familiäre und nicht-familiäre [HeFH]) oder gemischter Dyslipidämie, als Ergänzung zu einer Diät: 1. in Kombination mit einem Statin oder Statin mit weiteren lipidsenkenden Therapien bei Patienten, die keine LDL-C Ziele mit der maximal tolerierten Dosis eines Statins erreichen, oder 2. allein oder in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapien bei Patienten, die Statin-intolerant sind oder für die ein Statin kontraindiziert ist.
  • Die Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie (HoFH) in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapien im Alter von 12 Jahren und älter.

Die Wirkung des humanen monoklonalen Antikörpers Evolocumab auf die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität ist noch nicht bestimmt worden.

„Viele Patienten, die cholesterinsenkende Medikamente nehmen, einschließlich jener mit familiärer Hypercholesterinämie, haben trotzdem Probleme, ihre LDL-Cholesterinspiegel zu kontrollieren“, sagte John JP Kastelein von der Universität von Amsterdam. „Als erster Vertreter einer neuen Klasse von Medikamenten in der Europäischen Union bietet Repatha Ärzten eine wichtige und innovative Behandlungsoption für Patienten mit unkontrolliertem LDL-Cholesterin, die zusätzliche Reduktion erfordern.“
© arznei-news.de – Quelle: Amgen, Juli 2015

Resultate: GAUSS-3-Studie mit Patienten, die Statine nicht vertragen

05.02.2016 Die Phase-3-Studie GAUSS-3 von Amgen mit Evolocumab einnehmenden Patienten mit hohem Cholesterinspiegel, die keine Statine vertragen, hat beide primären Endpunkte erreicht.

Primäre Endpunkte

Die primären Endpunkte waren: die durchschnittliche prozentuale Reduktion von der Baseline beim Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C) in den Wochen 22 und 24, und die prozentuale Reduktion vom Ausgangswert des LDL-C in Woche 24. Die mittlere prozentuale Senkung des LDL-C – verglichen mit Ezetimib – waren den Ergebnissen der 12-wöchigen Phase-2-Studie GAUSS-1 und der Phase-3-Studie GAUSS-2 ähnlich.

„Viele Patienten mit hohem LDL-Cholesterin vertragen nicht wirksame Statin-Dosen, und die Erkenntnisse aus der GAUSS-3-Studie bestätigen die Ergebnisse der vorangegangenen GAUSS-Studien“, sagte Sean E. Harper von Amgen.

GAUSS-3

GAUSS-3 ist eine dreiteilige Studie, die die Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit von Repatha bei Patienten mit hohem Cholesterinspiegel, die Statine wegen Muskel-gebundener Nebenwirkungen nicht tolerieren, bewertet.

In der GAUSS-3-Studie konnten keine neuen sicherheitsrelevanten Befunde festgestellt werden. Die häufigsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen (bei mehr als 5% der Patienten) waren Muskelschmerzen, Nasopharyngitis, Muskelkrämpfe, Gelenkschmerzen, Schmerzen in den Extremitäten, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Rückenschmerzen.
© arznei-news.de – Quelle: Amgen, Feb. 2016

Amgen präsentiert Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit

29.08.2016 Amgen hat Daten auf dem Kongress der European Society of Cardiology (ESC) 2016 zu Repatha (Evolocumab) bekanntgegeben, nach denen das Medikament das Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C) bei Patienten aus kardiovaskulären (CV) Risikosubgruppen oder mit familiärer Hypercholesterinämie (FH) konsistent reduzieren konnte.

Kardiovaskuläre Risikosubgruppen

Die Forscher untersuchten die Wirksamkeit von Evolocumab bei insgesamt 2.532 Patienten aus ESC / EAS CV-Risikountergruppen anhand von drei 12-wöchigen Phase-3-Studien (vier Risikokriterien der ESC / European Atherosclerotic Society – EAS: sehr hoch, hoch, moderat und niedrig).

Die Analyse zeigte, dass die Behandlung mit Repatha 140 mg alle zwei Wochen oder 420 mg einmal monatlich durchweg die Konzentrationen von LDL-C und andere Lipide in allen Risikokategorien im Vergleich zu Placebo oder Ezetimib-Kontrollen reduzierte (von der Ausgangslinie bis 10 – 12 Woche).

Zum Beispiel reduzierte Repatha bei sehr hohen Risikopatienten den LDL-C-Spiegel von der Basislinie um 65,2 Prozent mehr als Placebo und 40,7 Prozent mehr als Ezetimib. Die Raten unerwünschter Ereignisse waren ähnlich für die drei Gruppen: 43,1 Prozent bei Evolocumab, 50,5 Prozent bei Ezetimib und 40,8 Prozent bei Placebo.

Langzeit-Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit bei HeFH

In einer weiteren Präsentation zeigten die Forscher ihre Befunde zur Langzeit-Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit von Evolocumab bei Patienten mit heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie (HeFH). Die Behandlung mit Repatha über 48 Wochen führte zu  dauerhaften und markierten LDL-C-Reduktionen bei diesen Patienten.

Die Analyse zeigte, dass Repatha plus Standardtherapie (SoC) den LDL-C-Spiegel von der Basislinie um 53,6 Prozent nach 48 Wochen (n = 279) reduzierte im Vergleich zu einem Anstieg um 2,1 Prozent für SoC allein (n = 139).

Die gepoolte Analyse umfasste mehrere Studien mit 440 Patienten mit heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie. Die Patienten erhielten in den Erweiterungsstudien randomisiert SoC allein oder Evolocumab Plus SoC.

Repatha wurde gut vertragen und generierte in den Verlängerungsstudien keine neuen Sicherheitssignale. Die Raten unerwünschter Ereignisse waren ähnlich für die beiden Gruppen, wobei sie bei 80 Prozent der mit Evolocumab behandelten Patienten und bei 67 Prozent der mit SoC behandelten Patienten auftraten.
© arznei-news.de – Quelle: Amgen, August 2016

Verringert Notwendigkeit für Apherese

13.03.2017 Amgen hat positive Top-Ergebnisse aus einer Phase-3-Studie zur Bewertung von Repatha (aktive Substanz Evolocumab) bei Patienten bekanntgegeben, die Apherese (Blutwäsche) erhielten, um Lipoprotein-Cholesterin mit niedriger Dichte (LDL-C) zu reduzieren.

Die Studie erreichte ihren primären Endpunkt, womit gezeigt wurde, dass die Behandlung mit dem Medikament deutlich die Notwendigkeit für LDL-C-Apherese bei erwachsenen Patienten verringerte – gemessen am Ende der randomisierten Phase, schreibt das Unternehmen.

Die Studie erreichte auch ihre sekundären Endpunkte: die prozentuale Veränderung von der Baseline bis zur 4. Woche bei LDL-C, Non-High-Density-Lipoprotein-Cholesterin (Non-HDL-C) und Gesamt-Cholesterin: HDL-C-Verhältnis.

39 erwachsene Patienten mit LDL-C-Werten zwischen ≥ 100 mg / dl und ≤190 mg / dl trotz regelmäßiger wöchentlicher oder zweiwöchiger Apherese plus Statintherapie (wenn toleriert) wurden randomisiert auf Repatha subkutan alle zwei Wochen oder Fortsetzung der LDL-C-Apherese (jede Woche oder alle zwei Wochen, nach ihrem Zeitplan vor dem Eintritt in die Studie) in den ersten sechs Wochen. Mit der 6. Woche erhielten alle Patienten Repatha.

Die Gesamtinzidenz der behandlungsemergenten Nebenwirkungen war bei beiden Gruppen vergleichbar. In dieser Studie wurden keine neuen Sicherheitsbedenken bezüglich Evolocumab festgestellt, schreibt das Unternehmen.

Detaillierte Ergebnisse werden auf einer künftigen medizinischen Konferenz und zur Veröffentlichung vorgelegt.
© arznei-news.de – Quelle: Amgen, März 2017

Reduziert Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

17.03.2017 Laut einer in im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie zeigte der PCSK9-Inhibitor Evolocumab (Handelsname Repatha), dass er signifikant die Low-Density-Lipoproteine (LDL) bzw. das „schlechte“ Cholesterin, und auch das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse bei Patienten mit vorhandener Herz- oder Gefäßerkrankung und bereits auf Statin-Therapie signifikant senken konnte.

Evolocumab reduzierte das Risiko des primären Endpunkts der Studie – eine Zusammenstellung von Herzinfarkt, Schlaganfall, Krankenhausaufenthalt wegen einer Verschlimmerung der Schmerzen in der Brust (Angina), Revaskularisierung (wie Angioplastie oder Bypass-Chirurgie, um blockierte Arterien zu öffnen) oder Herz-Kreislauf-Tod – um 15 Prozent verglichen mit Placebo während der Studiendauer von im Median von 26 Monaten.

Die Forscher beobachteten auch eine 25-prozentige Verringerung des sekundären Endpunkts der Studie – Herz-Kreislauf-Tod, Herzinfarkt oder Schlaganfall – nach dem ersten Jahr. Die Studie bestätigt die Trends, die in früheren Open-Label-Studien beobachtet wurden.
© arznei-news.de – Quelle: New England Journal of Medicine, März 2017

Keine Verschlechterung des Gedächtnisses oder der kognitiven Funktion

20.03.2017 Neue auf den American College of Cardiology Scientific Sessions präsentierte Studienergebnisse des Brigham and Women’s Hospital zeigen, dass bei Patienten mit Statintherapie die Zugabe von Evolocumab nach 19 Behandlungsmonaten nicht zu einer signifikanten Veränderung der kognitiven Funktionen führte.

Mit Hilfe eines Computer-Tablet-basierten Tools beurteilten die Forscher die Exekutivfunktion, das Arbeitsgedächtnis, das episodische Gedächtnis und die psychomotorische Geschwindigkeit von 1.974 Patienten aus der EBBINGHAUS-Studie, einer in die FOURIER-Studie eingebetteten Substudie.

Die Patienten führten zum Zeitpunkt der Einschreibung grundlegende kognitive Tests durch, sowie sechs, 12 und 24 Monate später. In der Primäranalyse verglichen die Forscher die Veränderungen zur Baseline-Messung bei 1.204 Patienten, die kognitiv bewertet worden waren am oder vor dem ersten Tag der Behandlung mit Evolocumab oder Placebo; eine sekundäre Analyse verglich die Ergebnisse bei allen 1.974 Patienten, darunter 770 Patienten, die Baseline-Tests nach der ersten Dosis durchführten, aber nicht später als nach der 12. Woche.

Studienautor Dr. Brian R. Ott vom Fachbereich Neurologie am Rhode Island Hospital und der Alpert Medical School der Brown Universität und Kollegen fanden keine signifikanten Unterschiede zwischen der Wirkstoff- und der Placebo-Behandlungsgruppe bei den untersuchten kognitiven Bereichen

Die Ergebnisse der kognitiven Tests variierten auch nicht in Bezug auf das erreichte Niveau des Low-Density-Cholesterins, einschließlich der Gruppe, die mit Repatha behandelt wurde und einen LDL-Cholesterinwert unter 25 mg / dl erreichte, ein Niveau, das weit unter den gegenwärtigen Behandlungszielen liegt.

Zusätzlich werteten die Wissenschaftler auch Informationen aus selbstberichteten Patienten-Einschätzungen der alltäglichen Funktion, sowie die von den Studienleitern berichteten unerwünschten Ereignissen, Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Gedächtnis und Kognition aus. Auch bei diesen beiden Maßen gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen der Repatha- und der Placebo-Gruppe.
© arznei-news.de – Quelle: American College of Cardiology Scientific Sessions, März 2017

Studienresultate: kardiovaskuläre Ereignisse; Koronararterien-Plaque Zusammensetzung

30.08.2017 Amgen hat auf dem European Society of Cardiology (ESC) Congress 2017 in Barcelona Studienergebnisse mehrerer Studien veröffentlicht.

Reduziert Herz-Kreislauf-Ereignisse bei Patienten mit früherem Schlaganfall

Eine neue Analyse ergab, dass die Senkung des Lipoprotein-Cholesterinspiegels (LDL-C) mit Repatha das Risiko von kardiovaskulären Ereignissen bei einer Untergruppe von Patienten mit Schlaganfall aus der Studie FOURIER über kardiovaskuläre Ergebnisse verringerte. In dieser Kohorte mit mehr als 5.000 Patienten wurden keine neuen Sicherheitsbedenken festgestellt.

Herz-Kreislauf-Ergebnisse Wirksamkeit und Sicherheit bei der Erreichung sehr niedriger LDL-C-Spiegel

In dieser Studie wurde auch ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen erreichten niedrigeren Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin-Werten (LDL-C) und niedrigeren kardiovaskulären Ereignisraten bei Patienten mit etablierten atherosklerotischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen gezeigt. Es gab keine Anzeichen für eine Abflachung der Wirkung, und es wurden in dieser Analyse keine neuen Sicherheitsbedenken festgestellt.

Auswirkung auf die Zusammensetzung der koronaren Arterienplaque

Die Ergebnisse einer exploratorischen virtuellen histologischen Teilstudie der Phase 3 Studie GLAGOV zur koronaren intravaskulären Ultraschalluntersuchung der koronaren Plaque-Zusammensetzung wurden ebenfalls veröffentlicht. Während die virtuelle Histologie eine Zunahme des dichten Calciums in den Koronararterienplaques in den Statin- und Evolocumab-Armen zeigte, konnte kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den beiden Behandlungsgruppen festgestellt werden.

Der beobachtete richtungsabhängige Trend bei erhöhtem Kalziumgehalt mit einer entsprechenden Reduktion des LDL-C-Cholesterins (LDL-C) stimmt jedoch mit den Ergebnissen früherer Statin-Studien überein. Die Teilstudie zeigte auch eine Verringerung des LDL-C- und des Gesamtvolumens der Gefäßwand (PAV – percent atheroma volume) – im Einklang stehend mit den primären GLAGOV-Ergebnissen.
© arznei-news.de – Quelle: Amgen, Aug. 2017

Reduziert kardiovaskuläre Ereignisse bei Patienten mit peripheren Arterienerkrankungen und Patienten mit Herzinfarkt

14.11.2017 Amgen hat fünf neue Untergruppenanalysen aus der kardiovaskulären Outcome-Studie (FOURIER) bekanntgegeben, in der durch die Ergänzung von Repatha (Evolocumab) zu Statin-Therapie die klinischen Ergebnisse verbessert wurden.

Signifikant reduziert wurden kardiovaskuläre (CV) Ereignisse wie Herzinfarkt (auch Myokardinfarkt oder MI genannt) und Schlaganfall bei Risikopatienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (Periphere Arterienkrankheit, PAD).

Diese Ergebnisse unterstreichen die Fähigkeit von Evolocumab, das Restrisiko für CV-Ereignisse insbesondere bei Risikopatienten mit eingeschränkten Behandlungsmöglichkeiten zu reduzieren, schreibt das Unternehmen.

Eine Analyse zeigte, dass die Zugabe von Evolocumab zur Statintherapie die klinischen Ergebnisse bei den CV-Vorfällen bei Patienten mit einer Vorgeschichte von PAD verbesserte.

Aufgrund ihres höheren Ausgangsrisikos für CV-Ereignisse ergab sich bei Patienten mit PAD eine zahlenmäßig höhere absolute Risikoreduktion (ARR 4,1 Prozent) nach 2,5 Jahren im Vergleich zu Patienten ohne PAD (ARR 1,5 Prozent).

Eine separate Analyse untersuchte die Wirksamkeit von Evolocumab bei Hochrisikopatienten, die bereits einen Herzinfarkt erlitten hatten. In dieser Analyse war die ARR bei Patienten mit einem Herzinfarkt in der Vorgeschichte innerhalb von zwei Jahren größer (~ 3 Prozent ARR über drei Jahre) als bei Patienten, deren Herzinfarkt mehr als zwei Jahre zurücklag (ARR 1 Prozent).

Darüber hinaus wurden in diesen Analysen keine neuen Sicherheitsbedenken festgestellt.
© arznei-news.de – Quelle: Amgen, Nov. 2017


33 Kommentare zu “Evolocumab (Repatha)
  1. Hallo zusammen,
    nach Unverträglikeit von Statinen spritze ich seit Januar 2017 Repatha 140mg
    alle zwei Wochen.
    Nebenwirkungen: leichter Juckreiz im Bereich der Einstichstelle, unterschiedlich
    starke Gelenkschmerzen, geschwollene Finger. Das alles steht jedoch in keinem Verhältnis zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Habe 6 Stents in meinen Herzgefäsen und einen kleinen Herzinfarkt . Mein LDL -Wert liegt zur Zeit bei 16 . Treibe regelmäßig Ausdauer- und Kraftsport.
    Kann ohne Probleme meinen Hobbys ausüben ( Mountainbaiken, Imkern, Schlagzeugspielen) bin bis jetzt mit dem Medikament zufieden.
    Wie sich die Langzeitbehandlung weiter auswirkt wird sich noch zeigen.
    Man lebt ja immer in Hoffnung!

  2. Nach unverträglichkeit von Statinen habe ich mir schon die siebte Spritze gespritzt.mir geht es soweit gut, da ich allgemein mit den Bandscheiben Probleme und Schmerzen habe, schiebe ich es nicht auf die Spritze. Da ich 2013 einen Herzinfarkt hatte, 2011 durchblutungsstörung im Bein mit stent beseitigt, Bluthochdruck, linke halsschlagader war dicht, wurde operiert, bin ich risikopatient. Da ich nach achtmaligem magenbluten keine blutverdünner mehr einnehmen kann muss ich auf mein Cholesterin achten. Es hat sich gesenkt vom 320 auf 190 (-gesamt).ich bin zufrieden.

  3. Hallo
    Ich bin 61 Jahre und hatte vor 10 Jahren eine 3 fache Bypassoperation . Nach einem Herzinfarkt Meine Blutfettwerte sind erhört aber mit Hilfe von Statiinen nicht im gefährlichen Bereich.Mein Risiko ist eine familierbedingte LPa Erhöhung. Ich gehe einmal in der Woche zur Apharese deshalb.
    Letzte Woche bekam ich die erste Evolocumab spritze
    Es geht mir wirklich schlecht.seiddem Ich habe starke Rücken und Hals und schreckliche Kopf und Ohrenschmerzen.Ausserdem habe ich auch Herzschmerzen
    Mir ist oeffters übel und ich habe Depressionen.All diese Beschwerden habe ich sonst nicht.Ich werde mir keine weiteren Spritzen geben lassen und weiter zur Apharese gehen

  4. Habe über viele Jahre Sortis 20mg eingenommen.TIA 2017. Alle Cholesterinwerte in Ordnung. Keine Nebenwirkungen. Wurde dann auf ein preiswerteres Statin umgestellt. Dann ging es los mit starken Muskel- und Gelenkschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen u.a. Alle Statine wurden durchgetestet. Immer das gleiche Ergebnis. Nach Jahren wurde dann, nochmal Sortis 20 getestet. Diesmal kam es auch jetzt zu den Statinnebenwirkungen. Seit 3 Monaten nun Repatha 140mg s.c.. Nach 1. Monat deutliche Senkung der Cholesterinwerte. Nebenwirkungen keine. Jetzt nach 3 Monate, geht es los, mit starken Kopfschmerzen, Rücken und Brustschmerzen, sowie Atembeschwerden und Halsschmerzen. Mein Internist glaubt mir nicht, da diese Nebenwirkungen angeblich nicht sein könnten, außer Kopf und Halsschmerzen. Hoffe, dass es sich wieder legt. Werde jetzt mal 1 Injektion weglassen und beobachten, was mit den Nebenwirkungen geschieht. Alter 62 Jahre, männlich. 2005 KHK mit 2 Stenteinlagen. TIA 2017.

  5. Ich spritze alle 2 Wochen Repatha 140 mg seit 1 Jahr.Anfangs hatte ich auch Nebenwirkungen.Ich hatte sämtliche Statine probiert,Simvastatin niedrig dosiert war erträglich aber meine LDL Werte sind eine Katastrophe.Ich hatte mit 46 Jahren ( weiblich, Nichtraucher, sportlich)einen Herzinfarkt ,was mit 4 Bypässen u. einem Stent endete.Jetzt bin ich 50 Jahre alt u. .meine Stenosen haben sich nicht verschlechert (Herzkatheter ) u. das ist für mich ausschlaggebend.Ich nehme 9 verschiedene Medikamente u. bei Evolocumab sehe an meinen Blutwerten, das dieses Medikament mir hilft was ich nicht von allen Medikamenten behaupten kann.Ich werde vierteljährlich kontrolliert in der Lipidsprechstunde in der Uniklinik Würzburg, wo ich mich als Patient gut aufgehoben fühle .

  6. Hallo, Ihr Armen, eine Bitte an alle, die wegen tatsächlicher oder vermeintlicher Nebenwirkungen das Medikament abgesetzt haben. Sind diese Beschwerden abgeklungen ? Wäre an sich zu erwarten. Das Medikament wurde mir anstelle von Statinen empfohlen wegen aufgetretener Myopathie.

  7. Nehme seit einem Jahr 140 mg alle 2 Wochen. Bin männlich 68 Jahre, 4 x Infarkt. Habe keine der Statinen vertragen und bekam daher dieses Medikament. Habe seit 18 Jahren beidseitigen Tinnitus, der sich in den ersten Monaten der Spritzen arg verschlimmerte. Mittlerweile geht es mit dem Tinnitus wieder. Allerdings hat das starke Kribbeln in den Beinen und Händen und die Rückenschmerzen stark zugenommen. Ebenso die immer geringer werdende Leistungsfähigkeit. Für mich das schlimmste ist jedoch die fast unheimliche Zunahme des Bauchumfangs. Mittlerweile 5 Hosengößen weiter ! Hat jemand damit Erfahrungen gemacht ??

    • Hallo an alle in der Runde,
      ich würde euch auf jeden Fall empfehlen euren Arzt zu konsultieren und mit ihm über die Nebenwirkungen zu sprechen.
      Viele der gravierenderen Nebenwirkungen hören sich für mich eher nach Nebenwirkungen durch eine zusätzliche Statintherapie an. (Muskelschmerzen, Müdigkeit, Krämpfe etc.)
      Vielleicht mal nach Rücksprache mit dem Arzt die Statine für einen gewissen Zeitraum absetzen und abwarten was passiert.
      Es ist manchmal ein langer Weg bis man gut eingestellt ist (Medikamente) aber er ist alternativlos bei Hochrisikopatienten.

  8. Nehme Evolocumab nun seit März 2016 in der Kombination mit Ezetrol 10mg.
    Statine habe ich nicht toleriert. Mein LDL lag bei 186, mittlerweile hat er sich bei 59 eingependelt. Habe keine nennenswerte Nebenwirkungen und bin ganz und gar zufrieden. Bin männlich 44 Jahre alt und hatte vor gut zwei Jahren einen Herzinfarkt und habe 4 Stents bekommen.

  9. Hallo, ich (56, weiblich) nehme Repatha (140, 14-tätig) seit Januar 2017. Nach 4 Wochen war mein LDL von 8,66 auf 2,51 gesunken. Ebenso sind Gesamtcholesterien sowie HDL jetzt im absoluten Normalbereich, fast schon etwas niedrig. Eine etwas tropfende Nase für drei Tage nach der Injektion waren bisher alle Nebenwirkungen. Also eigentlich perfekt und ein voller Erfolg. Allerdings stellt sich mir die Frage, ob es so gut ist, wenn man sein Leben lang einen sehr hohen C.spiegel hatte und dieser in so kurzer Zeit so extrem sinkt. Vielleicht hat dazu jemand einen Rat oder Tipp.

  10. Nehme jetzt seit über 1 Jahr Evolocumab 140 mg alle 14 Tage. Habe immer Rückenschmerzen sowie starke Schmerzen in beiden Waden mit dicken Schwellungen. Ferner sind meine halsseitigen Lymphknoten stark geschwollen. Seit 10 Tagen setze ich das Medikament aus um zu beobachten ob die Lymphknoten-Schwellungen zurück gehen. Allein die MRT-Aufnahmen haben sehr viel Geld gekostet. Hat jemand auch Schwellungen seiner Lymphknoten festgestellt?

  11. Hallo
    Nehme 140 mg seit anfang Dezember. Habe MS und eine Beipass OP hinter mir. Noch dazu eine trigeminus Neuralgie. Bin mit dem Medikament sehr zufrieden, habe derzeit keine Nebenwirkungen. Betreibe aber sehr viel ausdauersport, vielleicht ist es das.

  12. Ich nehme repatha 140 mg seit Juli 2016, innere Unruhe und herzschmerzen, Rückenschmerzen nach Injektion, was aber nach 4 Tage nachlässt, Daumen schmerzen ab und zu stark und schmerzen augenhintergrund, Werte sind um 1/4 runter gegangen, aber die Nebenwirkungen wie Schlaflosigkeit sind seit der Injektion auch noch zu gekommen. ich glaube das kann ich nicht mehr nehmen, juckende haut an Oberschenkel und Gesäß, ja das ist alles nicht schön, wurde umgestellt auf praluent 150 mg, aber da waren die Nebenwirkungen noch schlimmer. schlapp, müde, kraftlos. eine Woche nach Injektion, grippeähnliche Symptome, starke Rückenschmerzen.

  13. Meine Krankengeschichte : 2007 Aortenklappe, verkalkte Gefäße, Halsschlagader zu 60% zu aber keine Zunahme seit der OP !
    Cholesterin Medikamenten Unverträglichkeit (Muskelschmerzen, Beweglichkeit war sehr eingeschränkt)
    Cholesterinwerte Gesamt 210/LDL124/HDL36/Try251
    Seit 3 Monaten auf Anraten meines Cardiologen 14tägige Repatha Spritze !
    (dabei finde ich dass der angegebene Wert nicht besorgniserregend ist)
    mit folgenden Ergebnisen !
    Start Cholesterinwerte Gesamt 210/LDL124/HDL36/Try251
    nach 2 Monaten Senkung Gesamtcholesterin und LDL
    Gesamt 182/LDL98/HDL41/Try216
    nach 1 weiteren Monat wieder beinahe Anfangszustand
    Gesamt 209/LDL131/HDL46/Try159
    In diesem Zeitraum war mein Gesundheitszustand nicht besonders gut und darin hat sich bis dato auch noch nicht viel geändert !
    1. Monat dauernd niesen, Nase rinnt und Verkühlungen, ständig ist mir kalt !
    dann nachts Krämpfe in den Beinen da half auch kein Magnesium (wahnsinniger Schmerz) tritt inzwischen sporadisch auf !
    Durchfall (nach dem Essen muss ich meistens sofort auf die Toilette)
    Magenpropleme (kein Appetit, weiß nicht mehr was ich essen kann) mit säuerlichem Aufstossen und Schluckbeschwerden, trockener Hals !
    ständig müde und abgespannt bei Tage (muss schlafen)
    nachts schlafe ich dann spät ein und werde dann spät wach, bin dann müde und unkonzentriert ! (Vergesslichkeit, keine Ideen, kein Antrieb)
    Dann kamen die Gelenkschmerzen abwechselnd
    Sprunggelenk rechts, rechte Hüfte, rechte Schulter, rechtes Knie, linkes Sprunggelenk, rechter Fuß (Halux) und jetzt linke Hüfte (Implantat)
    ich hoffe dass da nichts passiert ist !!
    habe das alles meinem behandelden Arzt berichtet !
    ein Kommentar seitens des Arztes ! (andere Patienten haben das nicht) ;-((
    jetzt bin ich ständig beim Orthopäden um eine Verbesserung zu erreichen !
    bis dato kein Erfolg ausser Unkosten (Massagen, Spritzen)
    dabei war ich vor der Spitzen Therapie sehr aktiv
    3x wöchentlich Fitness Studio (Kraft/Ausdauertraining)
    min. 3x wöchentlich Nordic Walken bzw. Wandern !
    durch die anhaltenden Gelenksschmerzen (einmal das und einmal jenes) kann ich diese Sport Aktivitäten nur mehr eingeschränkt ausführen !
    ich frage mich ob ich mir das noch länger antun soll, meine Lebensqualität ist enorm gesunken !
    Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben !
    Aber ich denke ich werde die Therapie unterbrechen, da ja sowieso kein Erfolg zu erkennen ist !

  14. Ich nehme Repatha nach zwei Jahren vergeblicher Versuche mit Statinen oder Ezetrol, die in verträglicher Dosis nichts nützten oder zu Muskelschmerzen vor allem in der Brust-Rückenregion führten und eine erhebliche Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit zur Folge hatten. Indiziert ist die Behandlung nach einem Hinterwandinfarkt, 1 Stent. Ernährung spielt offenbar keine Rolle. Seit September spritze ich nun das Medikament 14tägig mit gutem bis sehr gutem Erfolg vor allem für das LDL (66 statt 190 in der 4. Woche Labor getestet ) Die Nebenwirkungen variieren: Nasenschleimhautreizung nach vier Wochen verbessert; Müdigkeit von Anbeginn an gering, Rückenschmerzen stark (allerdings habe ich on top eine Arthrose der Facettengelenke) in der ersten Woche nach Injektion, gegen Ende der 2. Woche deutlich besser. Problem sind in der Nacht die Krämpfe in den Unterschenkeln, wechselnde Temperaturempfindungen und Kribbeln in verschiedenen Hautregionen, wodurch mein Ein-/Schlaf erheblich gestört ist. Insgesamt scheint der Ruhezustand die Muskelsteifheit zu begünstigen, am Tag merke ich wenig, lediglich die Anstrengung beim Gehen (bergauf!) ist unterschiedlich im Verlauf des Injektionsrhythmus.
    Ich bin weibl., 64 Jahre, leicht übergewichtig aber viel und gern in Bewegung. Daher empfinde ich Evolocumab nicht wirklich als Lösung. Der gesundheitliche Nutzen des geringeren Cholesterins steht einer Tendenz zur Verringerung der Bewegung entgegen, so dass vielleicht der Teufel mit Beelzebub ausgetrieben wird! Ich habe mir erst mal 3 Monate Versuchszeitraum vorgenommen, dann entscheide ich.

  15. Ich bekomme es seit Einführung 14 tägig. Habe es erst im Bauch injiziert, was zu Schwellungen führte. Jetzt spritze ich es in den Oberschenkel ohne diese Probleme. Als Nebenwikung konnte ich leichte Rückenschmerzen und Kopfschmerzen feststellen, sonst keine Probleme. Habe seitdem sehr gute Werte. Beruhigend da ich als Hochrisikopatient gelte, nach Infarkt und 5 Stents. Bin 53 Jahre alt, habe keine anderen Risikofaktoren wie Übergewicht und Bluthochdruck.

    • Hallo
      Hatte vor 9 Jahren zwei Hirnschläge, danach PFO Verschluss und dann seither Ruhe. Nehme Repatha seit drei Monaten und habe prompt wieder einen Hirnschlag bekommen. Habe zudem auch starke Schmerzen in der Schulter, unangenehmes, manchmal stechendes Ziehen (wie Bienenstiche) in den Beinen. Habe nun Angst, der Hirnschlag könnte durch dieses Medikament ausgelöst worden sein! Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht???
      Familiär bedingt viel zu hohes Cholesterin und mit Evolocumab jetzt sehr tiefe Cholesterinwerte (LDL= 1.1 mmol/L)
      Freue mich auf eine Antwort

  16. Ich nehme seit 5 monaten alle 2 wo.pen repatha140 mg. habe am anfang schmerzen hinter den augen.li.daumen. gelenkschmerzen bei bewegung. nase lief etwas. aber alles hat sich gelegt.
    Werte sind 1/4 runter gegangen.hoffe es bleibt so.

  17. ich erhalte die Injektion seit 2 Monaten, zusätzlich zur Apharese ( 14 tägig, vorher wöchentlich).Meine Blutwerte sind jetzt ok.
    Seit 1 Woche Schmerzen in den Gelenken und Übelkeit.
    Ich kann nicht sagen ob ich das so durchhalte, aber was soll ich sonst machen, hatte schon mit 56 Jahren einen Herzinfarkt.

  18. Schwindel , erbrechen; sausen in den Beinen, innere Unruhe. Stop mit den Infektionen und hoffe dass eine Besserung eintritt.

  19. Wenn ich mir meine Alternativen zu Repatha betrachte inclusive aller möglichen Folgeschäden durch nur mangelhafte LDL-Senkung mit anderen Cholesterinarzneimitteln, empfinde ich die auftretenden zeitweise sicher recht unangenehmen Nebenwirkungen wie leicht laufende Nase, Gelenk- und Muskelschmerzen mit Schmerzmaximum ca 24 – 48 Std. p.i für durchaus vertretbar. Habe familiäre Hypercholesterinämie und die auch leider an meine älteste Tochter vererbt, ebenso fallen in der näheren Verwandschaft ( Eltern, Großeltern, Onkeln, Tanten etc ) deutlich erhöhte Werte auf, was auch vermehrt zu Herzinfarkten, Apoplexen, genaralisierte Arteriosklerose auch in sehr jungen Jahren führte und führt . Seit Beginn der Therapie mit Repatha haben sich meine LDL-Werte auf 1/3 des Ausgangswertes gesenkt, Gesamtcholesterin auf weniger als die Hälfte, hoffe jetzt nur noch , dass ich von weiteren Nebenwirkungen verschont bleibe und sich Gefäßveränderungen wieder zurückbilden ( Basilarisstenoe 70% noch asymptomal)

  20. ich bin selber Arzt, hatte Cholesterin werte ldl von 350 und mehr, bin sportlich, Nichtraucher, kein übergewicht etc., aber familiäre Disposition. mit repatha ist der ldl auf unter 100 gesenkt worden, xanthelasmen bilden sich zurück etc. ich vertrage das medikament sehr gut und empfinde es als segen weil ich sonst zur Blutwäsche (apharese) müsste.. bislang keinerlei Nebenwirkungen (nehme es alle 2 Wochen seit 9 Monaten)

    • Jch muß es auch nehmen habe Angst als VERSUCHSKANINCHEN, DENN ich habe schon all die Nebenwirkungen die beschriebenen werden. Was soll ich tun?hab noch nicht gespritzt. Bitte um kurze Rückmeldung

  21. Hallo, ich nehme seit drei Wochen auch diese Spritze und mir geht es seit dem nur noch schlecht!
    Nebenwirkungen: Durchfall, der linke Arm tut weh und zwei Finger schlafen ein, kein Geschmack, Muskelschmerzen und das schlimmste, wieder schwere Depressionen:-( Habe schon alles ausprobiert, half alles nix!
    Ich werde mit dem ganzen Zeug aufhören, mir ging es ohne viel, viel besser:-)
    Ich habe nur den einen Körper !

    • ich nehme das mittel seit 15.09.2015 als es auf den markt durfte, die blutwerte sind nun 50% besser, aber nebenwirkungen habe ich auch. rückenschmerzen, hautausschlag, dauerdurchfall. aber was soll ich machen. vater 52 herzinfarkt, schwester 45 herzinfarkt beide verstorben und ich 45 schlaganfall. nehme noch statine und omacor 1000mg. lese hier auch von verschlechterung bei depressionen, davon bin ich auch seit schlaganfall betroffen, was nu. pest oder cholera.

    • Nehme dieses Medikament seit 3 Monaten, Wadenschmerzen mit sehr unangenehmen Krippeln,, Kältegefühl am ganzen Körper, Juckreiz und am schlimmsten eine innere Leere und gleichzeitig könnte ich die ganze Zeit nur weinen, ich fühl mich die ersten Tage nach der Injektipn beinah fremdbestimmt. Unheimlich, dieses Medikament muss ich leider absetzen, obwohl es meine Cholesterinwerte sehr effektiv senkt.

  22. Seit dem ich dieses Medikament einnehme (Pen 140 mg alle 14 Tage) habe ich beidseitig einen schweren (zwischenzeitlich chronischen) Tinnitus Tag & Nacht. Hat jemand auch diese Erfahrung? Desweiteren Rücken- und Lendenschmerzen, Schmerzen in den Beinen, Nasenprobleme (wobei ich diese nicht näher definieren kann).

    • Hallo
      Habe seit der Anwendung des Medikaments linksseitigen Tinitus. Neurologin sagt es sei von meiner Ms. !
      Was nun / bekomme von Internisten keine vernünftigen Antworten und auch nicht von der Neurologin. Komm mir vor wie ein Affe im Versuchslabor !
      Ruma

    • Ich habe Repatha 2 Monate lang gespritzt bekommen. Ich bekam eine extrem starke Zervikalentzündung und musste notfallmässig 3 Monate zum Chiropraktoren. Der Arzt der für die Studie sagte mir, das Medikament sei nicht an diesem Phänomen beteiligt. Das Lipoprotein-a kann durch Evolocumab nicht gesenkt werden, obwohl es bei hohen Werten viel gefährlicher ist als das Cholesterin. Über die Langzeitschädigungen durch die enorme Senkung des Cholesterin möchte ich lieber gar nichts erfahren, wahrscheinlich wird uns die Pharma auch verschweigen.
      Solange die Langzeitstudien nicht beendet sind, sind alle Patienten Versuchskaninchen im grossen Stil. Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl, dass ist immer noch besser als blindlings der Pharma zu vertrauen, denn es geht um Geld, um sehr viel Geld!

    • Hallo JE,
      ich nehme seit ca. 8 Monaten 140mg 14 tägig.
      Senkung der LDL-C werte um über 60% auf einen Wert von 56.
      Nach erfolgloser Einnahme von Statinen ( 20 Jahre lang) zum Schluss bis Simvastatin 80mg täglich, endschied ich mich, vor dem Beginn einer Apherese für Repatha. Zur Verwunderung aller senkte sich auch der Lipoprotein (a) i.S. Wert von 86,3 mg/dl
      auf heute 54 mg/dl.
      An den Nebenwirkungen stören mich die schweren Beine und Atemnot beim Treppensteigen und sonstigem Bergauf.
      Agenda:
      65 Jahre, BMI 22,1 (schon immer), Ernährungsbewusst,
      Sport treibend.
      Mit 45 Jahren 60% Verschluss der Hauptschlagader.

      Sollten Sie sich auch für die Einnahme dieses Medikaments entschieden haben würde mich Ihre Entwicklung des Lipoprotein (a) interessieren.
      UP

  23. Nach Auskunft der FDA sind weder Praluent noch Repatha in den USA zugelassen
    da noch keine gesicherten Forschungsdaten vorliegen. Deshalb wird vor
    der Einnahme dieser Medikamente ausdrücklich gewarnt .
    MfG.

    ARZNEI-NEWS: Mittlerweile ist R. auch von der FDA zugelassen worden (s.o).

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