FDA genehmigt Breo Ellipta bei COPD

Medikamente gegen Lungenerkrankungen

Die U.S. Food and Drug Administration genehmigte Breo Ellipta (Fluticason furoat und Vilanterol Inhalationspulver in der EU unter dem Namen Relvar Ellipta) für die langfristige (einmal tägliche) Behandlung bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenkrankheit (COPD), inklusive chronische Bronchitis und/oder Emphysem.

Breo Ellipta

Zulassung, Genehmigung eines MedikamentsDas Medikament wurde auch genehmigt, Verschlechterungen von COPD bei Patienten mit einer Geschichte von Exazerbationen zu reduzieren.

Breo Ellipta wirkt durch die Linderung der Entzündung in den Lungen und hilft den Muskeln sich zu entspannen, um den Luftstrom der Patienten mit COPD zu erhöhen und Verschlechterungen zu reduzieren.

Breo Ellipta ist eine Kombination aus Fluticason furoat, einem inhalierbaren Kortikosteroid, und Vilanterol, ein lang wirkender beta2-Adrenergikum Agonisten (LABA).

Sicherheit und Wirksamkeit von Breo Ellipta

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Breo Ellipta wurden bei 7.700 Patienten mit einer klinischen Diagnose von COPD beurteilt. Diejenigen, die mit diesem Medikament behandelt wurden, zeigten eine verbesserte Lungenfunktion und eine Reduktion der Verschlechterung des Zustandes.

Warnhinweis und Gegenanzeigen

Das Medikament trägt eine Verpackungswarnung, dass LABA das asthmabezogene Sterblichkeitsrisiko erhöhen kann. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Breo Ellipta bei Patienten mit Asthma konnte nicht gezeigt werden, und es wurde nicht genehmigt für die Behandlung von Asthma.

Breo Ellipta sollte nicht als Notfall-Therapeutikum verwendet werden, um plötzliche Atmungsprobleme (akuter Bronchospasmus) zu behandeln, und es ist nicht für Patienten empfohlen, die jünger als 18 Jahre sind.

Nebenwirkungen von Breo Ellipta

Breo Ellipta kann ernsthafte Nebenwirkungen verursachen, einschließlich gesteigerte Risiken für Lungenentzündung und Knochenbrüche.

Die häufigsten Nebenwirkungen, über die von Patienten berichtet worden sind, die Breo Ellipta verwendeten, waren:

  • Entzündungen am nasalen Übergang (Nasopharyngitis),
  • Infektionen der oberen Atemwege,
  • Kopfschmerzen und
  • orale Kandidose.

© arznei-news.de – Quelle: FDA, Mai 2013



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