Fluorchinolone Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Zu den News und Infos von: Fluorchinolone


S.F. sagte am 17.17.2017:
Vor ca. 4 Mon. habe ich Ciprobay genommen und und seit einigen Wochen habe ich Schmerzen an den Archillessehnen und in den Kniegelenken. Ich komme nur schwer in die Hocke und noch schwerer wieder in die Höhe. Ich habe durch eine Bekannte von den Nebenwirkungen der Fluorchinolone erfahren,sonst hätte ich die Beschwerden nicht mit dem Antibiotikum in Verbindung gebracht. Eine Einnahme des Antibiotikums vor einigen Jahren könnte bereits ebenfalls Probleme mit den Archillessehnen verursacht haben, Beschwerden waren vorhanden, aber eine Verbindung zum Antibiotikum habe ich auch da nicht hergestellt. Einnahme und Auftreten der Nebenwirkungen lagen auch da deutlich auseinander.
Mit freundlichen Grüßen S.F.

Ioana M. sagte am 01.03.2019:
vor 30 Iahre habe ich eine Vergiftung mit Fluorkinolone – Tagament die nicht vom Aerzten erkant wurde: Delir, Neurophatie, doppelsehen. Ich habe mich gewehrt Psyhopharmaka zu nehmen und selber die Ursache endekt. Nah einem Jahr mit der Hilfe vom meine Familie war ich gesund. Die Beineschmerzen sind aber geblieben. Ich habe Jahrelang die Aerzte vermieden und ich nehme keine Medikamente. Ich habe aber auch einen sehr starke Imunsystem, ich bekomme keine Grippe, Erkaeltung. Aber Mammakrebs.

Franky sagte am 17.03.2019:
Ich habe im Jahr 2011 Ciprofloxacin Tabletten genommen und gut vertragen. Anfang 2017 nahm ich Ciprofloxacin Ohrentropfen. 2 Wochen danach entwickelte ich Neuropathien, die sich langsam über den ganzen Körper ausgebreitet haben. Ärzte nehmen einen nicht ernst und es wird behauptet das alles nur psychosomatisch ist. Die Neuropathien sind immer noch da. Meidet nach Möglichkeit diese Antibiotikaklasse.

Caro Sey sagte am 17.03.2019:
Habe 2009 Ofloxacin wegen Verdacht auf Blasenentzuendung bekommen. Nach der 2 Tablette bekam ich Schmerzen in den Ellenbogen, Daumengelenken, Kniegelenk und in den Archillissehnen. Nach kurzer Zeit kam Lichtempfindlichkeit, Störung des Geruchssinn, Lebensmittelunvertraglichkeit und Herzprobleme dazu. Ebenso litt ich unter Wortfindingsschwierigkeiten. Bis zur Einnahme des Antibiotikum war ich körperlich gesund und sportlich fit. 5 Jahre litt ich unter all diesen Problemen akut. Ich konnte nicht einmal mehr Treppen steigen. Bis heute haben sich die Nebenwirkungen gebessert. Jedoch scheinen die Sehnen durch die ständigen Entzündungen stark beeinträchtigt zu sein, denn bei leichter Uberbelastung habe ich wieder Schmerzen die bis zu einem halben Jahr anhalten. Vitamin D Gabe durch die Hausärztin ver schlechterte meinen Zustand wieder. Die Probleme wurden wieder heftiger. Mit Magnesiumeinnahme, bessern sich wenigstens die Wortfindungsstoerungen. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Ärzte nicht helfen können und einem die Diagnose Fibromyalgie verpassen. Leider gibt es in Deutschland nicht die Diagnose FQAD so wie in den USA. Dann würde man vielleicht von Ärzten und Behörden ernster genommen. MfG Carola S.

Lu Na sagte am 17.03.2019:
Ich habe vor zwei Jahren Ciprofloxacin gegen eine Blasenentzündung erhalten. Nach der ersten Tablette begangen die Schmerzen in den Muskeln, die sich unfassbar verspannt anfühlten. Durch diese unwillkürliche Kontraktionen konnte ich kaum laufen, hinzu kamen Schmerzen in den Gelenken und Sehnen. Ein 1/2 bis 3/4 Jahr hat es gedauert bis diese Symptome (und ich auch wieder richtig laufen konnte!) mehr oder weniger besser wurden. Das Antibiotikum hat aber Spuren hinterlassen, Gelenkknacksen, Schmerzen in den Gelenken und Schübe (z.B. nach Antibiotika belasteten Hähnchen), die ohne Vorankündigung, die Symptome vor zwei Jahren wieder aufflammen lassen. Wohl gemerkt war ich bevor ich diesen Sch*** nahm kerngesund und Leistungssportlerin. Jetzt aufgrund der kaputten Gelenke ist an Leistungssport nicht einmal zu denken!!!! Lasst die Finger von diesem Zeug! Bevor ich es nahm, wusste ich bereits, dass darüber kritisch in den Medien berichtet wurde. Ich dachte nur “mich trifft sowas nicht” – falsch gedacht! Mein Hausarzt, wenn er mich wegen eines Schübes (wieder mal nicht laufen können) krankschreiben muss, sagt jedes Mal….”Ich kann leider nichts für Sie tun” ! Bitter!

MF Berlin sagte am 15.03.2020:
65 J., w, Mitte 2/2020 für 5 Tage 2 x 250 mg Ciprofloxacin wegen Nierenbeckenentzündung genommen. Ein anderes Antiobiotikum war nicht zu bekommen. Anfangs gut vertragen, hat schnell geholfen. Sehverschlechterung bereits nach einer Tablette, aber wieder Besserung eingetreten.
Mit der Zeit kamen immer mehr Beschwerden dazu; schlechter Hören, Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit, lauter Tinnitus, Schmerzen in diversen Gelenken, Sehnen, Brutschmerzen, Herzklopfen, Herzflattern, Frieren, Nervosität manchmal etwas Verwirtheit, Vergesslichkeit, Schwäche, Hautablösungen im Gesicht und Ohren, Übelkeit, Kopfschmerzen starke Blähungen, Bauchschmerzen.
Hausarzt schien überfordert mit den ganzen Symptomen, hat sich nicht dazu geäußert und keine Vorschläge zu einer Therapie gemacht. Alle Blut-, Urin’ und körperlichen Untersuchungen zeigten keine Auffälligkeiten.
Helfe mir selbst durch Lesen in entsprechenden Fluorchinolon-Foren. Nehme Magnesium, Zink, Cystein, Omega-3 zur Zeit. Im Moment fühle ich mich hilflos und suche einen Arzt in Berlin, der sich damit auskennt und mir helfen kann.

numsi sagte am 28.04.2020:
Halo,
ich habe 2017 Ciprofloxacin 500 wegen einer Blasenentzündung bekommen.
Am 2. Tag der Einnahme starke Schwäche, Muskelzuckungen am ganzen Körper,am 3. Tag abgesetzt. Schwäche immer stärker, vor allen NACH Nahrungsaufnahme, Spatsiken, Suizidgedanken , extem schwankender Blutdruck, Tinnitus. Nach 14 Tagen Hölle auf Erden auf Fluorchinolone Hilfe Seite im Internet gestossen, NEM Magnesiumcitrat hochdosiert, Ubiquinol 200, Vitamin B Komplex Vitamin D 5000 iE pro Tag Acetylstein. Nach ca 3 Monaten wie Neugeboren , Ernähring umgestellt, kein Zucker, kein Weissmehl , Obst Gemüse, etwas Fleisch und Fisch und Eier, Milchprodukte mit Lebendigen Kulturen!! ALLERDINGS: schwaches Nervenkostüm, schlecht belastbar, vor 1 Jar Herpes Zoster mit anschliessender Post Zoster Neuralgie in Form von starker Hautüberempfindlichkeit, über Monate gequält und dann im Fluorchinolone Forum auf Uridine Monophosphate gestossen, dadurch keine Symptome mehr, Gott sei Dank! Kann ich nur empfehlen!!!!

Zuccero sagte am 03.10.2020:
Ich hatte keine Nebenwirkungen mit Ciprofloxazin 500 mg. Ich hatte es 10 Tage lang eingenommen wegen chron. Mandelentzündung.

Almita sagte am 26.10.2020:
Ciprofloxacin mit Metronidazol bei Divertikulitis. Vor 2 Jahre musste ich das schonmal IV bekommen wegen hoher Entzündungswerte. Damals brachte ich das nicht in Verbindung mit den danach auftretenden monatelangen andauernden Sehnenproblemen (Rotatorenmanschette) und Dauerschmerzen in BEIDEN Schultern die 3 Wochen nach Einnahme plötzlich begannen. Ich konnte mich kaum mehr selbst ankleiden. Nach 7 Monaten Physio wurde es besser.

Jetzt bekam ich das zum zweiten Mal. Der Horror schlechthin: Direkt in der ersten Nacht extremer Nachtschweiss und zwar so als käme ich selbst direkt aus der Waschmaschine ohne Schleudergang. Frösteln, Muskelzucken, EXTREME Mattigkeit, Sehstörungen!! Ich sah auf einmal alles doppelt, kompletter Appetitverlust und ein unfassbar intensiver METALLISCHER Geschmack im Mund. Ausserdem Tinnitus vom Feinsten. Ich hatte in der zweiten Nacht Selbstmordgedanken. Das Zeug schlägt voll auf die Psyche. Ich empfehle jedem das blackbox warning aus den USA zu lesen und die Nebenwirkungen von Fluorchinolonen. In den sozialen Medien gibt es ganze Gruppen die von den katastrophalen Nebenwirkungen berichten. Ciprofloxacin durchdringt die Blut Hirn Schranke! Mehr muss man nicht sagen.
Ich nahm 3 Tage lang morgens und abends 500 mg. Am dritten Tag (da ging es mir schlechter als vorher) rief ich eine Freundin abends an weil ich Panik hatte die 6te Pille zu nehmen. Sie empfahl mit es sofort abzusetzen und das tat ich. DANACH las ich all die fürchterlichen Nebenwirkungen die das Zeug haben kann. Alle deutschen Ärzte haben zu den Nebenwirkungen 2019 eine Warnung erhalten. Ich kann nicht verstehen wie man das danach noch verschreiben kann, es sei denn es geht um Leben und Tod. In den USA darf es nur noch als RESERVE-AB verschrieben werden, d.h. wenn nichts anderes mehr hilft. Ich würde es nie nie nie mehr einnehmen. Ich habe inzwischen auch meine Zahncremes mit Fluor entfernt. Jeder sollte ich eingehend informieren bevor es das Gift schluckt.

RiccardoK sagte am 11.11.2020:
07/2019 Krebs-OP auf Kopfhaut “Atopisches Fibroxanthom”. In Hautarztpraxis. 08/2019 ergänzende OP, von Hautärztin prophylaktisch verordnet Einnahme von Ofloxazin (ein Fluorchinolon). Nach kurzer Zeit Muskel-, Sehnen- und Gelenkschmerzen, vor allem in linker Achillessehne. Vom Orthopäden verordnet OPED-Stiefel und Gehhilfen (Krücken). Schmerzen immer heftiger, 11/2029 durch MRT festgestellt: Sehneriß.
12/2019 Sehnen-OP in Klinik, danach 2x pro Woche Kontrolle und Neuverband in Klinik. 01/2020 plötzlich Keimbefall in OP-Wunde festgestellt, Überweisung in Uni-Klinik. Dort 5 Wochen stationär liegend mit Schlauch in Ferse an Vakuumgerät angeschlossen. 4 weitere OP, alle unter Vollnarkose (bin fast 83!). Ende 02/2020 Entlassung nach Hause mit offener OP-Wunde. Beginn Corona. Wundbehandlung durch Wundärztin alle 2, später alle 3 und jetzt alle 4 Wochen,
bis heute (11/2020). Schlimme Symptome, die ich vor Ofloxazin-Einnahme nicht hatte. Bin psychisch “auf dem Hund”. Jetzt bin ich wirklich alt und krank!

Winds sagte am 16.03.2021:
Habe über 6 Tage das Fluorchinolon Ciprofloxacin wegen eines Kathederinfekts bekommen. Bereits am zweiten Tag Schlaflosigkeit, Schweiß so extrem, dass man in der Nacht die Bettdecke 3 mal wechseln musste. Schmerzen in den gesamten Beinen und Kniegelenken. Nach dieser zeit Herzrasen, Blutdruckkrisen bis 230, obwohl mein Blutdruck vorher in Ordnung war, Angstzustände, Atemdepression, Achillessehnenschmerz und Thrombose im Unterschenkel. Auch nach nunmehr 5 Monaten sind noch schwere Einschränkungen vorhanden, insbesondere extreme Schlafstörungen, Muskelschmerzen und depressive Zustände. Auch eine Apnoe beim Einschlafen besteht noch. Ich glaube nicht , dass sich der Zustand noch wesentlich bessern wird. Dieses Medikament zerstört die Ribosomenfunktion unserer Zellen dauerhaft.

cool sagte am 24.04.2021:
Im August 2018 bekam ich aufgrund einer Blasenentzündung von meiner Hausärztin
Cipro Basics 250 mg (Ciprofloxacin) verschrieben. Die 14 Tabletten nahm ich auch.
Nach ca. 3 Wochen bekam ich Schwindelanfälle. Und starke Schmerzen im rechten Oberarm.
Konnte nur unter Schmerzen die Gangschaltung meines Golfs runterdrücken.
Diese Schmerzen waren erst nach einem halben Jahr einigermaßen auszuhalten.
Die Schwindelanfälle bekam mein HNO-Arzt (Lagerungsschwindel) nach 2 Monaten in den Griff.
Ich hatte demnach noch Glück gehabt. Obwohl die Schmerzen im Oberarmmuskel heute ( April 2021) noch immer vorhanden sind.

Hoffnung sagte am 10.05.2021:
Habe Oktober 2016 ciproflaxin gegen blasenentzündung von meiner Hausärztin verschrieben bekommen.Keine Besserung nur Schmerzen.Urologe aufgesucht,nach im Urin gefundenen Bakterien neues Antibiotika bekommen.Entzündung gebessert,Schmerzen im Körper vermehrt.Zahlreiche Untersuchungen vom Rücken,Bauch ,Magen/ Darmspiegelung Herzkatheter etc.Hauptsächlich betroffen waren am Anfang Muskeln,Gelenke,Knochen.Dann Magen/ Darmbeschwerden.Dazu starke Kopfschmerzen,Luftnot,hoher Blutdruck ,Herzrasen.Vor einem Jahr ,Zufallsbefund,Erweiterung der Bauchschlagader, vor drei Monaten vergrößertes Herz.Da mir der Blutdruck durch die starken Schmerzen ständig entgleist und zu hoch ist,soll das die Ursache sein.
Zusammenfassend :Schmerzen zunehmend seit 2016 .Keine Medikation hilft,bzw.unverträglich.Wegen Niereninsuffizienz ,2017 festgestellt,darf ich vieles nicht nehmen.Gehe am Rollator,kann aber nur kurze Strecken damit laufen.Werde vom Fahrdienst zu Arztterminen und Krankengymnastik
gefahren.Keine Spaziergänge mehr möglich. SCHLEPPE mich mit Schmerzen durch Tag und Nacht.Zunehmend ,da ich auch nur noch gebeugt gehen kann,Darm und Blasenprobleme.
Bin Jahrgang 1947,habe zwar seit Jahren Rückenprobleme wegen Bandscheibenvorfälle ,war aber immer in Bewegung und körperlich mobil.Das man nun so plötzlich und scheinbar durch ein Medikament,das statt zu helfen einen Menschen zum Krüppel machen kann,soviel aushalten muß,macht mich wütend.Es liegt nicht am Alter,denn selbst junge Menschen sind davon betroffen.Gibt es denn wirklich keine Hilfe für die Betroffenen ?????????? Vllt. weiß jemand ,ob das möglich ist..Es wäre zu schön ……..Hoffnung zu haben!!!

Verzweifelt sagte am 04.06.2021:
Am 26.04.2021 die erste Tablette Ciprofloxacin 500. Nach der 7-ten stechende Schmerzen an den Beinen, inzwischen (3.06) am ganzen Körper. In Behandlung beim Neurologen, keine Besserung. 2 Wochen nach Absetzen knackende Gelenke, angefangen mit den Kniegelenken, inzwischen Zehen, Knöchel, Hüfte, Hände, Schulter, Hals, Wirbelsäule. Bei jeder Bewegung knackt es. Ich will gar nicht daran denken, was mir noch bevorsteht. Bin sowohl körperlich wie auch psychisch am Ende.

Ulli K. sagte am 16.07.2021:
2017 hat mir mein Lungenarzt im Zuge einer hartnäckigen, aber im Abklingen begriffenen Lungenentzündung AVELOX verschrieben – ich war schon weitgehend fieberfrei. Einen halben Tag nach der ersten Einnahme Fieberschübe – innerhalb von einigen Stunden wiederholt von 37 auf knapp 40 hinaufgefiebert, wieder hinunter wieder hinauf, ganz schlechter Allgemeinzustand – schlimmer als zur stärksten Phase der Lungenentzündung. Ich bin meinen Schwiegereltern ewig dankbar, dass sie mich in Anbetracht meines Zustands ins Spital verfrachtet haben – die Blutuntersuchung ergab massiv erhöhte Leberwerte, es wurden sofort alle Untersuchen hinsichtlich Lebererkrankungen gemacht, die aber ohne Befund waren. Mit Kochsalz-Infusionen besserte sich mein Allgemeinzustand. Allerdings setzten starke Muskelschmerzen und ein Taubheitsgefühl in den Beinen ein, das sich über Wochen hartnäckig hielt. Ich brachte das zunächst nicht in direktem Zusammenhang, erst als ich nachgelesen habe und auf die starken Nebenwirkungen gestoßen bin, habe ich den Bezug dazu hergestellt. Die Muskelschmerzen und das Taubheitsgefühl hatten glücklicherweise nach einiger Zeit wieder nachgelassen, auch die Leberwerte haben sich wieder erholt – allerdings hat mich eine Nagelwachstumsstörung über 2-3 Jahre begleitet. Ich will allerdings nicht wissen, wie sich alles ohne den Spitalsaufenthalt und die Infusionen entwickelt hätte. Diese haben sicher die schädliche Wirkung zu einem guten Teil abgefangen. 2021! wollte mir eine Ärztin bei einem relativ harmlosen bakteriellen Atemwegs-Infekt wieder ein Fluorchinolon verschreiben – wir haben dann darüber diskutiert, ich hoffe, sie denkt beim nächsten Patienten darüber nach. Hier scheint sowohl bei den Laboren, die beim Antibiogramm die wirksamen Antibiotika anführen als auch bei den ÄrztInnen noch einiges an Aufklärungsbedarf zu herrschen – leider.

Daniel sagte am 06.10.2021:
16 August 2021 bekam ich Levofloxacin 500mg 5 Tage wegen verdacht auf Nierenbeckenentzündung. Nach 5 Tagen wurde es nicht besser aber ich konnte ab dann kaum noch laufen. Es stellte sich dann raus das es ein Nierenstein war, somit war da Antibiotika eine Fehlbehandlung.
Heute im Oktober habe ich immer noch starke Muskelschwäche, Muskelzucken am ganzen Körper, ein brennen ein Arme und Beine sowie starke Depressionen. Durch die Muskelschwäche halten meine Kniegelenke kaum noch und knacken und schmerzen bei jedem Schritt. Die ersten 5 Wochen war mein Bett täglich nassgeschwitzt das ist aber schon alles was sich bis heute nach 7 Wochen gebessert hat.

Davor war ich kern gesund, nun ein Wrack.

EL sagte am Datum:
Ich habe von 2016-2020 4-5x Ciprofloxacin und Ofloxacin wg. Harnwegsinfekten und Bindehautentzündungen bekommen. Rückblickend habe ich nach Ausschluss von Rheuma, Fibromyalgie, Gicht, Arthritis, Arthrose etc. und nach negativen Laborbefunden sämtlicher Blutwerte nun durch Recherche selbst herausgefunden, dass die Ursache meiner Beschwerden auf Spätschäden von Fluorchinolonen zurückzuführen sind:
Es begann mit extremen Nachtschweiß (ich friere eigentlich immer, bin ein Kaltblüter), Taubheitsgefühlen im Gesicht, Bluthochdruckspitzen (habe immer niedrigen Blutdruck), chronisch trockenen Augen mit Bindehautentzündungen, in der Folge chronische Skleritis,
2019: Hüftgelenkskapselentzündung links, Gelenkschmerzen, vermehrt Atemnot, Gelenkknacksen am ganzen Körper, Sehnenschmerzen, starke Kopfschmerzen.
2021: Hüftgelenkskapselentzündung rechts, Entzündungen im gesamten Gesäßmuskel, Trochanter major, Entzündung am li. Fußspann.
Nach Verabreichung von Ofloxacin und Kortisontropfen und Salbe gegen die Skleritis völlige Schlaflosigkeit, Bluthochdruckkrisen, Brustschmerzen, Tachykardie, Drehschwindel, stärkster Kopfdruck (Todesangst wg. Verdacht auf Aneurysma/Schlaganfall), schlimme Sehnenscheidenentzündungen im Schültergürtel, Ober- und Unterarmsehnen, Handgelenken, Fingergelenkkapseln, Neuropathien und Schmerzen in Händen und Füßen, Brainfog.
Wegen all diesen körperlichen Schmerzen bin ich inzwischen depressiv geworden, vorher war ich eine lebensfrohe, engagierte und sportliche Frau und Mutter (Wandern, Radfahren, Tanzen, Gartenarbeit). Ich mag meinen Job als Sekretärin und habe Angst, dass ich mein altes Leben nicht mehr zurück bekomme.
Meine Orthopädin hatte keine Erklärung für die Beschwerden und sie will mich nicht weiter behandeln. Ich bin seit Juni krankgeschrieben und habe nun große Angst um meine rechte Hüfte, weil ich derzeit keine rasche medizinische Hilfe bekomme!
Für die Flox-Geschädigten gibt es nur in Amerika eine Lobby, nicht aber in Deutschland! Viel schlimmer noch, man wird nicht ernst genommen, es gibt keine Anerkennung, geschweige denn einen Diagnoseschlüssel oder eine Therapie! Und am allerschlimmsten ist es, dass die Pharmaindustrie unantastbar ist und Einzelschicksale uninteressant sind. Und dass selbst die Ärzte trotz „Rote-Hand-Briefe“ weiterhin unverantwortlich Fluorchinolone bei harmlosen Infekten verschreiben!
Der Mensch zählt gar nichts, nur die Kohle!

Rosa1967 sagte am 09.04.2022:
Im Februar 2022 wegen Brennen bei Wasserlassen im Türkeiürlaub von türk. Arzt verordnet. Ich recherchierte leider nur die deutsche Übersetzung des Beipackzettels und fand die Nebenwirkungen relativ üblich zu anderen Antibiotika. Nach 2 Tagen Ciprofloxacin 2x 500 bekam ich starke Schmerzen im Achillissehnenbereich und dachte mir noch nichts dabei. Mir ging es auch seelisch sehr merkwürdig. Alles fühlte sich sich grau und sinnlos an. Da das Wetter genauso grau und mies war, dachte ich mir dabei auch noch nichts. Am 3.Tag fühlte ich elendig schwach, war nach ca 10 Schritten total kaltschweißig, kurzatmig, hatte einen starken Druck um Brustbereich und Herzrasen. Ich hatte das Gefühl kurz vor einer Herzattacke zu stehen und ließ mich per Krankenwagen in die Klinik fahren. Ich hatte Panik und Todesangst. Blutdruck war erst hoch 160/100 , nach längerem Liegen wieder normal, Herzenzyme und EKG waren in Ordnung. Ich bekam ein Blutdruckgerät und blutdrucksenkende Tabletten mit. Da ich merkte, dass hier irgendwas nicht stimmte, nahm ich diese Tabletten ersteinmal nicht auch noch zum Cipro dazu. Mein Blutdruck schwankte sehr, mal hoch mit Druck im Brustkorb und Panik, kaltem Schweiß und einem allgemeinen starken Depressionsgefühl. Ich fühlte mich total psycho und fand all meine Lebenspläne plötzlich völlig sinnlos. Kurz, ich fühlte mich elendig.
Ich sprach mit einer befreundeten Heilpraktikerin und sie empfahl mir sofort das Cipro abzusetzen. Ich tat dies am 4.Tag der Einnahme und fühlte mich seelisch nach 2 Tagen zunehmend wieder normaler. Die Panikattacken verschwanden nach 4 Tagen. Mein Blutdruck schankte noch ca.4 Wochen, dann stabilisierte er sich wieder, der Kardiologe in Deutschland fand im Ultraschall nichts Äuffälliges. SpezialEKG steht noch aus. Der Schmerz im Achillissehnenbereich besteht nach 6 Wochen immernoch. Ich trage eine Bandage, da sie den Schmerz lindert und ich nach Recherche der vielen grausigen, teils irreversiblen Nebenwirkungen einem Riss entgegen wirken möchte. Joggen ist zur Zeit nicht angesagt.
Ich mache mir nun jedoch Sorgen, ein erhöhtes Risiko für ein Aortenaneurysma davon getragen zu haben, da es einen Zusammenhang zwischen der Achillissehnenschädigung und der ähnlichen Wandstruktur der Aorta zu geben scheint.
Es ist ein Teufelszeug, das tragischerweise auch im Ausland noch ohne Erklärung wie Lutschbonbons verordnet wird und vor allem der deutsche Beipackzettel keinerlei Warnung zur Vorsicht enthält.
Ich hatte Glück, dass meine wirklich grausigen Symptome nach vorzeitigem Absetzen wieder verschwanden . Die Achillissehnenproblematik lässt sich ersteinmal ertragen.

Unzumutbar sagte am 26.04.2022:
Wegen eines Harnwegs Infektes bekam mein Mann Levofloxacin verschrieben.
An Tag 3 der Einnahme wurde mein Mann immer schwächer, konnte kaum laufen hatte Gliederschmerzen und Gelenkschmerzen am ganzen Körper. Abends bekam mein einen Ohnmachtsanfall. Mann Mann wirkte stark depressiv.
Dieses Penicillin wurde meinem Mann in der Ambulanz eines Universitätskrankenhauses in Bochum verordnet. Vor Verordnung dieses Penicillins wurde ein Antibiogramm erstellt, das zeigte das der Erreger des Harnwegs- Infektes gegen Levofloxacin sowie gegen alle Penicilline aus der Gruppe der Fluorchinolone „Resistent“ war.
Ich frage mich wie so etwas möglich ist. Ein Medikament das (in diesem Fall) unwirksam und zudem schädigend ist!
Das dieses Medikament hochbrisant ist und zudem nicht helfen konnte haben wir erst später erfahren.
Ich habe seither jedes Vertrauen in die Ärzteschaft verloren und werde künftig selber gewissenhaft prüfen und recherchieren bevor ich ein Medikament einnehme.
Warum ist es nicht möglich die Fluorchinolone vom Markt zu nehmen ?

Heidrun2022 sagte am 11.05.2022:
Habe ca. 2016 wg. rezidivierender Harnwegsinfekte in 1 Jahr 9x (!!!) volle Ladung Ciprofloxacin bekommen (wegen der super Magenverträglichkeit…), die ich auch erst mal bestens vertragen habe. Ca. 2018 ging es erst los, und das richtig. Mit Schwindel und Kraftlosigkeit fing es an. Dann kam die Ärzte-Odyssee, die man dann so durchmacht. Erst Verdacht auf MS, Borrelliose, Nebenniere, Schilddrüse, dann auf Psychosomatik. Schulmedizinisch gab es natürlich keine Diagnose und keine Hilfe. Chelat-Ausleitung über ein Jahr mit gleichzeitiger Einnahme von Nahrungsergänzungen half nicht. Außer dass der Schwindel etwas besser wurde. Dazugekommen sind in den letzten 2 Jahren: Chronisches Erschöpfungssyndrom und extreme Antriebslosigkeit, Muskelabbau, Nervenschmerzen, Entzündungszustände, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen. Ich bin sicher, dass mein elender Zustand an der Flox-Dauergabe liegt. Das ist natürlich nach so langer Zeit nicht mehr nachzuweisen. Aber ich finde es wichtig, mal zu sagen, dass die furchtbaren Schäden nicht zwangsläufig sofort nach Einnahme eintreten müssen. Und ich warte immer noch auf eine Lösung, meinen Alltag wieder bewältigen zu können.

Caty sagte am 13.05.2022:
Ich habe wegen einer Blasentzündung , Norfloxacin von meiner Hausärztin verschrieben bekommen. Während der Einnahme habe ich Schmerzen auf dem Fußrücken bekommen, das war dann zunächst alles. Nach ein paar Tagen, habe ich dann Panikattacken bekommen, Luftnot und Schweißausbrüche, war nicht mehr Belastbar. Dazu kamen Durchfälle, Kribbeln in Armen und Händen und Muskelschmerzen in den Oberarmen und Nacken. Nunmehr habe ich das Gefühl, das meine Haare vermehrt ausfallen. Schlafstörungen und Erschöpfung. Ich hoffe das dieser Zustand nicht ewig anhält. Zunächst habe ich mich auch gefragt, woher das kommt und bin rein zufällig, dann auf die ganzen Hinweise im Internet gestoßen. Ich wünsche allen eine schnelle Genesung

Jay sagte am 01.07.2022:
Zerstörtes Leben durch das Fluorchinolon Ciprofloxacin!
Es ist schrecklich. Symptome: Polyneuropathie, Probleme beim Schlucken, Atemprobleme, Schwäche, Schmerzen in Oberschenkeln, Gelenkschmerzen in beiden Daumen und beiden Hüften, gehen kaum noch möglich, trockene und brennende Augen, Gefühl von extremster Anspannung und und und.
Und trotzdem werde ich nicht ernst
genommen. Alles wird auf die Psyche geschoben, sprich: Hypochonder, Narzisst etc. Es ist ein einziger Albtraum. Arbeiten ist nicht mehr möglich. Und meinen geliebten Sport, den ich vier Mal pro Woche ausgeübt habe, kann ich auch nicht mehr Ich kann nichtmals mehr rausgehen. Diese verfluchten Ärzte, vor allem meine Hausärztin. Die hatte selbst jetzt im Jahr 2022 noch nichts von der Gefahr gehört und nimmt es auch weiterhin nicht ernst, einfach unfassbar.
Ich wünsche allen Betroffenen viel, viel Kraft und dass es irgendwie besser wird.


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