Gardasil Nebenwirkungen

Liste der möglichen Nebenwirkungen

  • Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren Schmerzen an der Injektionsstelle, Schwellungen, Rötung und Kopfschmerzen.
  • Häufige NW: an der Einstichstelle (Bluterguss, Juckreiz, Schmerzen); Fieber und Übelkeit
  • Seltene NW: Nesselsucht
  • Sehr seltene NW: Atembeschwerden
  • Von Patienten nach Markteinführung berichtete Nebenwirkungen: Ohnmachtsanfälle, allergische Reaktionen und Ausschlag
  • Mögliche NW wie sie bei anderen Impfstoffen auch vorkommen können: geschwollene Lymphdrüsen, Guillain-Barré-Syndrom, Schwindel, Erbrechen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Müdigkeit oder Schwäche, Schüttelfrost, Unwohlsein, schnelleres Auftreten von Blutungen oder Blutergüssen, Hautinfektion an der Einstichstelle.

Erfahrungen mit unerwünschten Ereignissen, Nebenwirkungen

Beitrag von hella » Sa 10. Aug 2013, 16:38
Meine Tochter hat den Gardasil Impfstoff vor ca. 10 Montaten und ist
seit dem immer krank gewesen. Sie hatte nach der Injektion innerhalb
von Tagen eine Reaktion und es waren einige Ärzte die bestaätigten,
dass es von Gardasil kommen würde, aber das Problem ist, niemand weiß
wie er ihr helfen kann.

Sie hat: Brustschmerzen, Atemnot, allgemeine Schwäche und Müdigkeit,
Muskelschmerzen und Schwäche, Schwitzen in der Nacht, Haarverlust,
Appetitverlust, Bauchschmerzen, Aufblähungen, restless leg (unruhige
Beine), Insomnia, Schwindel, Übelkeit, übersensitivität, Hand-und
Beinschwäche, schlimme Kopfschmerzen, Jucken mit und ohne
Hautausschlag, merkwürdige Schwellungen und ein paar andere.

Sie ist auf alles getestet worden und niemand weiß wie ihr zu helfen
ist. Kann irgendjemand sich denken, was ihr fehlen könnte, welche Tests
gemacht werden könnten oder welche Behandlungen gemacht werden könnten ?

Sie war ein normal gesundes Kind davor, ist am tag 15 km gelaufen und nun hat sie Probleme den Raum zu durchqueren !

Ich bin ziemlich verzweifelt

unka

Beitrag von unka » Mo 12. Aug 2013, 09:22
Tut mir wirklich leid für euch. Meine 21 jährige Tochter hatte vor kurzem die Diagnose einer sehr schlimmen und potentiell lebensgefährlichen Lungenstörung. Sie nahm die ersten beiden Gardasil Impfungen, dann hatte sie einige Krämpfe. muskeln und Gelenkschmerzen, Müdigkeit und andere Symptome, die Du als Nebenwirkungen aufgezählt hast. Ich würde gerne wissen, ob es bei Deiner Tochter Probleme mit der Lunge gibt, wenn ja, wie schwerwiegend?

hapmom

Beitrag von hapmom » Di 13. Aug 2013, 14:42
Tut mir leid für dich und deine tochter…wann bekam deine Tochter die Diagnose und wie bald nach den Impfungen haben ihre Probleme angefangen ?

Ich weiß von einigen anderen Mädchen die Blutgerinsel in den Lungen hatten, und viele haben Probleme beim Atmen…aber sie haben keinen Namen dafür, und andere Lungenprobleme wegen des Gardasils. Das Problem ist, daß diese Impfungen nicht gut genug untersucht worden sind, bevor Gardasil auf den Markt kam; also auch wenn niemand das exakt gleiche Problem hat, kann es trotzdem durch die Impfung kommen.

hapmom

Beitrag von hapmom » Mi 14. Aug 2013, 07:34
Ich möchte euch ncoh wissen lassen, daß ich rausgefunden habe, es gibt zumindest 2 weitere, die Lungenkrankheiten bekamen, nachdem sie gardasil impfstoff gespritzt bekamen.

elter

Beitrag von elter » Do 15. Aug 2013, 07:14
Meine Cousine hatte das auch. Monatelang wußte niemand was mit ihr nicht stimmte. Sie war mit Arnold-Chiari-Malformation diagnostiziert worden…google mal danach und Du wirst überrascht sein wie sich die Symptome ähneln.
Ob dies eine direkte Verbindung zum Impfstoff Gardasil hat ist unklar. Wie auch immer, sie und eine Klassenkameradin bekamen diese Symptome nach der Gardasil Impfung.

mom

Beitrag von mom » Fr 16. Aug 2013, 07:16
Meine Tochter erhielt ihre zweite gardasil Impfung ein Jahr nach ihrer ersten, als sie in der Uni war. Innerhalb von vier Tagen hatte sie vaginale Verletzungen, Übelkeit, Fieber und einen Hautausschlag. Sie wurde mit Herpes diagnostiziert. 5 Monate später entwickelte sie die gleichen Symptome, nur diesmal hatte sie Verletzungen in ihrem Mund, dieselben Symptome, vaginaler Bereich und eine Unmenge auf ihren Beinen und Rumpf und einem sehr hohen Fieber. Nach einigen frustrierenden Abstechern in der Notfallambulanz, wo sie auch auf Meningitis untersucht wurde, kam heraus, sie hatte aseptische Meningitis verursacht von Morbus Adamantiades-Behçet Syndrom genannten Autoimmunerkrankung. Alle Herpestests kamen zurück Negativ, obwohl vor dieser Diagnose, die Doktoren, überzeugt waren, dass es Herpes war. Ich wusste, dass es nicht war. Morbus Behcet Krankheit ist genetisch, aber braucht ein auslösendes Ereignis, damit es diese Symptome zeigt. Soweit ich es sagen kann, war das auslösende Ereignis der Gardasil Impfstoff. Wenn Sie Verletzungen in Ihrem Mund oder vaginalem Bereich nach dem Nehmen von gardasil haben, bitte sehen Sie so bald wie möglich nach einen Rheumatologen

Gast

Beitrag von Gast » Sa 17. Aug 2013, 08:15
Nicht mal einen Monat nach meiner letzten Gardasil Impfung, ich war 17 Jahre alt, bekam ich Symptome einer rheumatischen Arthritis. Nach einem Jahr Schmerzen, Schwellungen und Erschöpfungszuständen wurde ich mit rheumatischer Arthritis diagnostiziert. Ich war ein völlig gesunder Mensch und Sportlerin mit keiner ra in der Familie. Ich bekomme Etanercept um die ra unter Kontrolle zu halten. Ich mache Gardasil dafür verantwortlich.

gardasil

Beitrag von gardasil » So 18. Aug 2013, 09:38
Ich habe folgendes dazu gefunden:
(Merck (USA): US-am. Produktinformation GARDASIL, Stand Juni 2006):
Gardasil führt sehr häufig zu lokalen Nebenwirkungen an der Impfstelle: Schmerzen (84%), Schwellung und Rötung (25%) und Juckreiz (3%). 8% der Ereignisse werden als schwerwiegend beurteilt. 10% der Geimpften entwickeln Fieber, 4% Übelkeit und 3% Schwindel. Im Zusammenhang mit der Impfung gabe es außerdem Untikaria, Bronchospamus und Gelenksentzündungen. Autoimmunerkrankungen in der Gardasil Gruppe dreimal so häufig beobachtet, wie in der Placebogruppe.

Antje.verzweifelt

Beitrag von Antje.verzweifelt » So 6. Okt 2013, 18:49
Hier der Verlauf nach der Gardasil-Impfung 2009:
HPV-Impfung mit Gardasil –ein Verlaufsbericht

Mai 2009 1. Impfung
Juli 2009 2. Impfung
2 Monate später: Lungenentzündung durch Mykoplasmen
(Sept. 2009) Folgeschäden: Atelektase, fibröse Veränderungen im
Lungengewebe(Asthma)
1 Monat später: wieder Infekt der Luftwege
(Oktober 2009)
3 Monate später: Virusinfekt
(Januar 2010)
1 Monat später: Candida-Mykose Darm
(Februar 2010) Nasennebenhöhlenentzündung + Luftröhrenentzündung
1 Monat später: Virusinfekt
(März 2010)
1 Monat später: Virusinfekt mit Beginn einer Pseudokrupp-Symptomatik
(April 2010)
1 Monat später: bakterieller Infekt
(Mai 2010)
danach leichtere Infekte bis
3 Monate später: Stirnhöhlen- und Nasennebenhöhlenentzündung, darauf setzt sich eine
(August 2010) Tracheabronchitis
2 Monate später: Nasennebenhöhlenentzündung + Angina
(Oktober 2010)
1 Monat später: Bronchospasmus + Mittelohrentzündung, darauf setzt sich eine
(November 2010) Mandelentzündung
2 Monate später: Tracheabronchitis
(Januar 2011)
1 Monat später: Tracheabronchitis mit Beteiligung der Speiseröhre,
(Februar 2011) Schilddrüsenentzündung
1 Monat später: Bronchitis
(März 2011)
1 Monat später: Tracheabronchitis + Angina
(April 2011)
1 Monat später: akute Nasennebenhöhlenentzündung
(Mai 2011) es folgt Einweisung ins Krankenhaus: Adenovireninfektion
Entlassung
Erneute Problematik
es folgt Einweisung ins Krankenhaus: Lymphadenitis mesenterialis und
Verdacht Blinddarmentzündung
Entlassung
Erneute Problematik
es folgt Einweisung ins Krankenhaus: Verdacht Blinddarmentzündung,
Laktose-Intoleranz
1 Monat später: eitrige Bronchitis
(Juni 2011)
1 Monat später: Angina oder Mandelentzündung
(Juli 2011)
1 Monat später: es folgt Einweisung ins Krankenhaus: Verdacht Blinddarmentzündung,
(August 2011) Appendektomie: akute und chronische Appendizitis und geringe
Fibrose im Blinddarm
1 Monat später: Nasennebenhöhlenentzündung , Mittelohrentzündung mit
(September 2011) Gehörgangbeteiligung, Furunkel im Gehörgang
1 Monat später: Nasennebenhöhlenentzündung + Kiefernhöhlenentzündung
(Oktober 2011)
1 Monat später: akute Tracheitis
(November 2011)
2 Monate später: Tracheitis
(Januar 2012)
1 Monat später: Akute Sinusitis
(Februar 2012)
4.2.-10.3.2012 Kur (15 Tage)
1 Monat später: Depressive Episode, Schlafstörungen
(April 2012)
2 Monate später: Virusinfekt
(Juni 2012) Bronchitis
1 Monat später: Krankenhaus: Infekt/ Asthmaanfall und Bronchospasmus/ Candida in
(Juli 2012) der Mundschleimhaut -> Serologie: Mycoplasmen+Adenoviren
Vaginalzyste am Gebärmuttermund
2 Monate später: Kiefernhöhlenentzündung folgt auf Mandel-, Rachen-,
(September 2012) Kehlkopfentzündung + Tracheabronchitis)
Nebenbefund: Juvenile Osteochondrose (Morbus Scheuermann),
chronische Segmentlockerung mit schmerzhaften Funktionsstörungen,
Haltungsschwäche der Wirbelsäule; Scheuermann-Krankheit,
Blockierungen im BWS Bereich
2 Monate später: Tracheitis
(November 2012) Bronchitits, Herpes Genitales
1 Monat später: Mandelentzündung
(Dezember 2012)
1 Monat später: Virusgrippe
(Januar 2013)
1 Monat später: Tracheabronchitis, anschließend Mittelohrentzündung
(Februar 2013) Neu: Asthmastufentherapie Stufe 4 (Rectodelt100-Zäpfchen
(Prednison) als Notfallmedikament (bei Bedarf)
negative Prognose bei AsthmaVerschlechterung und bleibender
Immunschwäche: Alveolitis und Cor pulmonale, StatusAsthmaticus
1 Monat später: Depressive Episode
(März 2013)
1 Monat später: allergische Reaktion
(April 2013)
1 Monat später: bakterieller Infekt
(Mai 2013) -> nun doch B12 –Spritzen und Eiweistest (Elektrophorese
-> Eiweiße (Beta-Globuline) erhöht, noch im Normbereich)
1 Monat später: aus Schule abgeholt („umgekippt“) -> war über 30° heiß
(Juni 2013) wieder „umgekippt“, -> Notaufnahme Krankenhaus,
auf eigene Verantwortung mit heimgenommen
wieder aus Schule heim (geht schlecht), nachmittags bei
Doktor: Migräne (C43)
Nasenbluten, zu hoher Blutdruck, Beta-Globuline erhöht
beginnender Infekt (CRP deutlich erhöht), am
27.6. Antibiotika (Levoflaxacin Heumann 250mg)
weiter krank geschrieben (nochmals 3 Wochen)
4.7. wieder Notaufnahme Krankenhaus (geht ganz schlecht, nun
Röntgen -> Kiefernhöhlenentzündung und Hypertonie soll
dringend abgeklärt werden, 5.7. bei Ärztin -> geplante
Einweisung Krankenhaus Innere ->
1 Monat später: geschwollener Lymphknoten Lunge punktiert,
(Juli 2013) Befund ohne Auffälligkeiten, Testung Immunmangelerkrankung:
negativ)
Diagnosen: Infektanfälligkeit, Asthma bronchiale (Werte okay-> gut eingestellt)
Empfehlungen: Soledum forte bei Infektanfall zur Sekretolyse, Immunstimulanzien (BronchoVaxom) sinnvoll, daher weiter Angocin (Stimulanzien keine Kassenleistung)
Ende Juli 2013: leichter viraler Infekt während Urlaub, unter
Hustenlöser vermehrtes Husten (dauert ca. 2 Wo)
1 Monat später: Schmerzen mit Lokalisation in anderen Teilen des Unterbauches,
(August 2013) Salpingitis und Oophoritis (Vagimid 500, Cipro Basics 500)
eskaliert am 15.8. mit heftigen Schmerzen, Übelkeit
 zu Gyn -> Einweisung Krankenhaus->
Not-OP: Bauchraum entzündet und voller Sekret (Drainage, venöse Antibiotikazufuhr),
Adnexitis beidseits, Nebenbefund: Endometriose
Ursache: Koagulasenegative Staphylokokken
Candida-Befall Zervix, labile Hypertension
(bis September krank, weil danach noch Harnwegsinfekt)
1 Monat später: Tracheabronchitits
(September 2013)
1 Monat später: Sonstige chronische Polyarthritis
(Oktober 2013)

1. Schuljahr – 7. Schuljahr: durchschnittliche Krankentage: 9 Tage/ Jahr
(7 Jahre)
(kurz vor Beginn des 8. Schuljahres -> sollte Re-Integration an Regelschule werden, da wurde HPV-Impfung mit Gardasil gemacht)
8. Schuljahr –
Berufsvorbereitung und Berufsfindung: durchschnittliche Krankentage: 80 Tage/ Jahr
( 4 Jahre)
Wobei die Krankentage nur die Tage von Krankheit sind, bei denen ein Krankenschein vorlag. Ferien und freie Tage sind nicht mitgezählt.

Lisa

Re: Gardasil Erfahrungsbericht

Beitrag von Lisa » Mo 7. Okt 2013, 18:36
Antje, vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht.
Das ist ja Wahnsinn…was Ihr da alles durchgemacht habt.
Ich wünsche Euch alles Gute für die Zukunft !

Esther98

Beitrag von Esther98 » Mi 15. Mär 2017, 02:48
Ich bin grade auf die Seite gestoßen, weil ich selber gerade an den Nebenwirkungen dieser Impfung leide. Vor der Impfung war ich sehr sportlich und immer gesund. Nach der 2. Impfung hatte ich Krämpfe und war dann ein halbes Jahr am Stück nur krank. Hatte alles von Blasenentzündung über Grippe über Bindehautentzündung etc. Habe leider nicht erkannt, dass das von der Impfung kam. Seit der dritten Impfung leide ich an Herzrasen, Atemnot, einem ständig hohen Puls, Bauchschmerzen, Schlafstörungen, Nachtschweiß, Muskelzuckungen, Taubheitsgefühlen im Gesicht und an den Beinen, Brustschmerzen, Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Haarausfall, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisverlust, gewaltsamen Albträumen, anhaltendem Schwindel und starke Kopfschmerzen. Nachdem mir der Hausarzt nicht helfen konnte und ich dreimal den Rat bekommen habe, zum Psychologen zu gehen, bin ich zu einer Heilpraktikerin gewechselt. Durch erweiterte Bluttests stellte sich heraus, dass ich eine chronische Virusinfektion habe, die durch die Impfung ausgelöst wurde. Ich bin extrem infektionsanfällig und körperlich sehr eingeschränkt.
Ich würde wirklich jedem von dieser Impfung abraten, weil diese Impfung die schlimmste Entscheidung in meinem Leben war und ich nicht mal weiß, ob die ganzen Symptome wieder weggehen. Ich kann kein Sport machen, fühle mich immer schlapp und gerate körperlich schnell an meine Grenzen , auch durch geistige Tätigkeiten. Werde momentan mit Maßnahmen zur Entgiftung der Leber behandelt und mit Akupunktur, aber großartig besser ist es noch nicht geworden. Die dritte Impfung ist drei Monate her.

Marie

Beitrag von Marie » Fr 5. Mai 2017, 07:31
Unser Tochter hat 2011 die Gardasil bekommen und ist seitdem ständig krank. Ihr war Tag und Nacht nur schlecht. Gottseidank hat uns eine Arzthelferin bei den Beschwerden direkt nach der Gardasil gefragt und sie durfte dann die 2. und 3. Impfung nicht mehr bekommen. Wir haben dieser Arzthelferin sehr viel zu verdanken, da sonst auch alles nur auf die Psyche geschoben worden wäre. Gymnasium musste sie abbrechen und eine Ausbildung konnte sie auch noch nicht beginnen. Die Beschwerden bestehen mittlerweile „nur noch“ aus Übelkeit und Ängsten. Wir haben in den letzten 6 Jahren viel versucht und sind von Heilpraktiker zu Heilpraktiker. Es ist zwar immer etwas besser geworden, jedoch nicht gut genug, um eine Ausbildung ohne ständige Beschwerden durchzuhalten. Wir sind ratlos und haben nun eine neue Heilpraktikerin angefragt (Termin jedoch erst im August). Die Verzweiflung ist mittlerweile groß.

nin

Beitrag von nin » Fr 13. Okt 2017, 02:27
Ich würde hier nicht reinschreiben, wenn ich nicht nach über einem Jahr in dem ich mit diesen Nebenwirkungen zu tun habe langsam entnervt wäre, dass man so wenig Unterstützung von Ärzten erhält, einige wollen einem nicht glauben und die mühsame Suche nach medizinischen Personal, dass tatsächlich Interesse hat Patienten ernst zu nehmen verbraucht irrsinnig viel wertvolle Zeit. Das nächste Problem ist, dass viele gar nicht über den Tellerrand ihres Fachgebiets hinausschauen, wenn sie nichts finden, machen sie keine Vorschläge dazu an welches Fachgebiet man sich noch wenden könnte, Ideen dazu muss man sich selbst aus dem Hut zaubern.
Ich nehme an, dass es viele von den Nebenwirkungen betroffene Menschen gibt, die es hilfreich fänden, wenn man sich gegenseitig mit Informationen unterstützen würde. Eine Art Selbsthilfegruppe aufzubauen wäre nicht schlecht. Vielleicht gibt es auch Menschen, die aus diesem Zustand irgendwann wieder herausgekommen sind, die anderen helfen möchten. Falls hier jemand aus Raum Wien oder Umgebung kommt, oder auch anderswo zu Hause ist und einfach Interesse hat sich auszutauschen würde mich das freuen.

rami

Beitrag von rami » So 22. Okt 2017, 12:38
Auf die Frage, woher er denn weiß, dass die angeblich geschlechtlich übertragenen HP-Viren 16 und 18 Zervix-Krebs machen, antwortete Harald zur Haussen: Nonnen haben kaum Zervix-Krebs. Nur, wie oft gehen Nonnen zum Frauenarzt und lassen einen Papp-Abstrich anfertigen? Zervix-Krebs hat vergleichsweise eine gute Prognose und ist erst für Frauen ab 50 relevant.
Drin in der Impfung sollen angeblich Yoghurt-Bakterien sein. Mehr dazu ist nicht zu erfahren. Aber solange es Leute gibt, die ihre Ärzte anhimmeln und denen alles glauben…
HPV 16 und 18! Da wird jedes 17-jährige Mädchen nervös. Pharmamarketing.

Heidi2019

Beitrag von Heidi2019 » So 18. Mär 2018, 19:20
Hallo
Vorweg mag ich nur gleich einmal sagen, der einzige Grund, warum ich das schreibe, ist der, Leuten die Angst zu nehmen, va vor der 3. Impfung! Ich weiss nicht warum aber sie hebt die Nebenwirkungen von den Impfungen davor auf!!! Zumindestens bei mir!
Bzw ich möchte auch Beispiele bringen, von Sachen, die es bei mir besser bzw. leichter gemacht haben in Bezug auf die Nebenwirkungen, mit dem Hintergedanke, dass das evt auch anderen helfen könnte.
Natürlich, jeder Mensch ist unterschiedlich. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Impfungen und nur weil es bei mir so krass war, heisst das noch LANGE nicht, dass es bei jemand anderem auch so schlimm sein muss.
Nur falls, es bei jemand anderen bei der Impfung auch so schlimm ist: nicht Hoffnung verlieren! Vielleicht helfen dir ja meine Erfahrungen ein bisschen weiter! und va das Wissen, dass die 3.Teilimpfung bei mir die Nebenwirkungen der beiden Teilimpfungen davor wieder aufgehoben hat!!

Zu mir: ich bin 28 Jahre alt.(1. Teilimpfung mit 27 gehabt) und mein Impfstoff war Gardasil 9.
Ich hatte mein ganzes Leben lang eigentlich nie Regelschmerzen (nur wie ich einmal ganz jung war, und das kam wahrscheinlich von der Sojamilch, weil wie wir die abgesetzt haben, waren auch die Regelschmerzen weg(sie kommen jetzt auch wieder, wenn ich viel Sojamilch trinke oder Sojaprodukte esse, aber das ist eine andere Geschichte ;)! Wie gesagt, solang ich das nicht mache, gar keine Regelschmerzen und damit echt gesegnet!!).
Ab der aller ersten Teilimpfung hatte ich plötzlich das erste mal seit ich mit 14 aufgehört habe Sojamilch zu konsumieren, wieder Regelschmerzen. Ich dachte mir nichts dabei.
Va weil ich wegen der Impfung auch andere Reaktionen hatte, die heftiger waren, als die Regelschmerzen nach der aller ersten Teilimpfung.
Die Nebenwirkungen nach der aller ersten Teilimpfung waren:
Kopfweh, leichtes Fieber, heiss-kalt, Übelkeit, extremes Schwächegefühl, mein ganzer Oberarm und natürlich die Einstichstelle haben weh getan(der Schmerz im Oberarm hat bis zur zweiten Teilimpfung angehalten und wurde gerade erst halbwegs ok wie die 2. Teilimpfung kam), Lymphknoten geschwollen, und so eine Art Muskelkater. Es war kein Muskelkater, weil es nicht durch Sport verursacht war, aber es hat sich so angefühlt, ganzkörpermäßig aber.
Ich war ca 1,5 Wochen völlig ausser Gefecht und im Bett. Danach ging es wieder, aber extremst müde und schnell erschöpft.
Dann kam die 2.Teilimpfung und da hat der Spass erst so richtig begonnen.
Das gleiche sowieso noch mal nur heftiger. Rückenschmerzen ab den Brustwirbeln abwärts & Muskelkrämpfe in den Beinen kamen da verstärkt dazu.
Wieder ca 2 Wochen im Bett und extremst müde und fertig einfach. (Man hat gemerkt, der Körper kämpft mit der Impfung).
Nach der 2.Teilimpfung habe ich aber bisschen meinen Lebensstil bisschen zu ändern versucht: Ich habe begonnen mich gesünder zu ernähren (nicht immer ganz konsequent, aber doch deutlich besser als nach der 1.Teilimpfung), damit mein Immunssystem stärker ist, versucht mehr zu schlafen, wenn es ging (ich habe nach der 2.Teilimpfung in der ersten Woche 20+ Stunden am Tag NUR geschlafen, so fertig war ich. Mit jedem Tag wurde es immer ein bisschen länger, wo ich Energie zum wach sein hatte. Nach 2 Wochen ging 2 Tage die Woche arbeiten zu je 7-8 Stunden wieder halbwegs. Nachher war ich wieder extremst fertig und habe gemerkt, die ganzen Nebenwirkungen kommen wieder zurück, aber immerhin das ging.)
Das aller aller schlimmste aber waren: die Regelschmerzen.
Die anderen Sachen sind im relativ „schnell“ wieder „ok“ gewesen und nach ca. 3 Monaten war mein Leben halbwegs in Ordnung wieder. Aber die Regelschmerzen waren immer noch da.
Ganz am Anfang war es während der ganzen Zeit der Regel. Von Monat zu Monat wurden es weniger Tage, wo die Schmerzen waren. Am Ende kurz vor der Dritten Teilimpfung (ich habe aber ein ganzes Jahr gewartet fast, weil ich so Angst hatte vor der 3.Teilimpfung, weil ich dachte, wenns jetzt noch schlimmer kommt, geh ich drauf oder was) waren es ca 1-2 Tage, wo die Schmerzen akut waren, und 4-5 wo ich sie noch gespürt habe.
Die Schmerzen waren aber so schlimm, dass ich echt an den Punkt gekommen bin, überlegt habe, die Rettung zu rufen. Und gerade bei mir heisst das echt was, weil ich was innere Schmerzen angeht, eine extrem hohe Schmerzgrenze habe.
Mit 14 damals, wo ich die Regelschmerzen von der Sojamilch bekommen habe, da bin ich ohnmächtig geworden von den Schmerzen. Solange habe ich das damals durchgezaht.
Und ich hatte auch schon mal keine Magenschleimhaut mehr. Wenn jemand das Niveau an Schmerzen kennt, dann weiß der jenige, von was ich rede.
Nur noch als letztes Beispiel von meinem Schmerzniveau: Ich bin, ein paar Jahre, nachdem die Magenschleimhaut wieder halbwegs ok war, mit einer Darmentzündung ca 3 Monate rumgerannt ohne IRGENDwas zu merken. Die Entzündung war dann schon so weit fortgeschritten, dass sie auf die anderen Organe und die Nerven ausgestrahlt hat und der Arzt war einfach nur so verwundert, wie ich die Darmentzündung nicht habe merken können, ob ich denn keine Schmerzen hatte. Für mich war das einfach nur „unangenehm“ aber nicht wirklich Schmerzen-Schmerzen.
Also wenn ich sage, das waren unvorstellbare Regelschmerzen, die ich kaum noch ausgehalten habe, dann war das echt ein Wahnsinn. Wo ich auf dem Niveau dann schon war, egal was, ich brauch starke Schmerzmittel ich halte das nicht mehr aus.
(so Sachen wie Ibuprofen, Paracetamol, Parkemed, Voltaren(Diclofenac) das hat genau NULL mehr gebracht. Aber ich muss auch sagen, dadurch dass meine Schmerzgrenze, was innere Schmerzen angeht so hoch ist, und das eher nur für sehr leichte Schmerzen alles ist, hat das bei mir bis jetzt auch noch nie besonders viel geholfen, weil ich immer versucht habe, Schmerzmittel nur zu nehmen wenn ich es wirklich nicht mehr aushalte. Und da bringt dann sowas halt auch nix mehr. Da braucht man halt schon starke Sachen.)
Gut.
Das Ding war das, ich habe die 3. Teilimpfung dann schon bezahlt gehabt und in Österreich kostet das beim Arzt mit Impfen 210€. Und dadurch dass ich es wirklich durchgestanden hatte, die ganze Zeit von der 2.Teilimpfung zur 3. Und ich das nicht umsonst alles gemacht haben wollte, dass ich dann bei der 2.Teilimpfung aufhöre und die Hölle auf Erden durch gegangen bin und dann nicht einmal den Schutz der Impfung dafür bekomme, habe ich mich dann doch getraut, die 3. Teilimpfung zu machen!

Und ich kann echt nur jedem!!!! Dazu raten!!! MACHT DIE 3.TEILIMPFUNG!! EGAL WIE sch…e ES EUCH DAVOR GEGANGEN IST IMMER!! Traut euch!
Ich kann es mir nicht erklären und ich weiss nicht wieso, aber die Regelschmerzen waren schlagartig weg! Bzw sie waren anders. Davor war es wirklich die Gebärmutter innerlich die sich MEGA verkrampft hat. Danach waren es eher so ein bisschen brennen im Vaginalkanal und leichtes Ziehen, aber eine völlig andere ART als die Schmerzen davor. Nicht nur die Intensität, sondern der Ort und die Art der Schmerzen war auch anders!
Ich habe mich psychisch drauf eingestellt gehabt, nach der dritten Teilimpfung wird das so krass, ich werde die Rettung rufen müssen und die pumpen mich mit Opiaten oder was voll, weil ichs nicht aushalten werde.
Und dann kam es ganz anders! Ich mein im ersten Monat nach der Impfung, klar ich war immer noch bissl beeinträchtigt am 2. Und 3. Tag der Regel, ich hatte schon Schmerzen, aber alles machbar und va ohne Schmerzmittel. Einfach 2 ruhige Tage Zuhause machen und alles gut. Jetzt beim 2. Mal Regel nach der 3.Impfung sind die Schmerzen noch mal ein Stück weniger geworden! Und noch mal leichter!
Ich kann euch echt nicht sagen warum das so ist, aber ich bin sooo unendlich dankbar!
Ich hab nämlich schon geglaubt gehabt, ich muss mein ganzes Leben jetzt mit solchen Schmerzen jedes einzelne Monat herum rennen und bekomm das nicht mehr weg!

Ich glaube aber schon, dass wenn ich die 3.Teilimpfung nicht gemacht hätte, dass das alles so weiter gegangen wäre mit den Nebenwirkungen!

Eins muss ich aber auch noch dazu sagen: aus Panik vor der 3.Impfung habe ich meinen Lebensstil aber drastisch umgestellt:
– 2 Wochen Urlaub genommen und nur geschlafen und mich geschont, einfach aus Prinzip
– Ernährung mega radikal umgestellt! Nur Obst und Gemüse und Nüsse und sowas. Kein Zucker, kein Brot, kein Cafe/Limos/etc, keine tierischen Produkte. Fertigprodukte und sowas sowieso mal gar nicht.
(das muss man halt auch mal schaffen, ich weiss. Dadurch dass ich so viele Allergien habe, bin ichs halt irgendwie auch bisschen gewohnt gewesen und es war jetzt etwas leichter für mich)
und ich glaub dass das schon auch ein mega Booster für mein Immunsystem war.
Die Einstichstelle hat ca 2 Wochen weh getan. Nach einem Monat war gar nichts mehr von dem ursprünglichen Schmerz oder Muskelkatergefühl im Oberarm vorhanden.
Jetzt nach 2 Monaten nach der 3. Teilimpfung fühle ich mich auch wieder mega fit.
Ich weiss es echt nicht warum, aber vielleicht reagiert der Körper erst ab dem 3. Kontakt mit dem Impfstoff wieder normal? Keine Ahnung!
Nur auf jeden Fall, was ich mit all dem sagen möchte: traut euch zur dritten Impfung! Klar im Endeffekt, es ist jedem sich selbst überlassen und seine eigene Verantwortung weil sein eigener Körper.
Nur ich wollte zu den ganzen Horrorstories im Internet und zu den Höllens-Erfahrungen mit der Impfung und den Schmerzen(die ich in dem Ausmass noch NIE in meinem Leben hatte), auch eine extremst positive Wendung und einen positiven Ausgang zu dem ganzen aufzeigen! ES GIBT HOFFNUNG!! Ich hatte die schon LÄNGST aufgegeben damals. Und bin heute immer noch verwundert und fasziniert davon, aber unglaublich glücklich, dass mich die 3.Teilimpfung von den Regelschmerzen davor „befreit“ hat!!

Eins hab ich auch noch ganz vergessen:
Va nach der 2. Teilimpfung habe ich dauernd meine Tage bekommen, teilweise schon nach 2 Wochen. Und va auch extremst lange! So für 2 Wochen oder mehr!!!
Und ich bin an sich jemand, der (wenn ich nicht hormonell verhütet habe) meine Tage alle 3-4 Monate bekommen habe nur. Sehr sehr selten einmal schon noch 2 Monaten.
An sich hatte ich meine Tage aber eher immer 10 Tage. Aber halt viel seltener.
Und nach der 2. Impfung aber alle 2 Wochen, MEGA stark und mit MEGA Schmerzen.

Jetzt nach der 3.Teilimpfung hat es sich auf ca. alle 4-5 Wochen und ca 6-7 Tage eingependelt. Also ganz normal wie es eigentlich von Natur aus sein sollte (davor war ich eher immer „abnormal“ mit meinem „natürlichen“ Rhythmus was das angeht).

Auf jeden Fall, für alle die Nebenwirkungen bekommen haben, und va extreme Regelmschmerzen!!: nach der 3. Teilimpfung war das bei mir VÖLLIG anders! Die Wahrscheinlichkeit besteht, dass es bei euch genauso sein könnte!
Holts euch einfach halt wirklich starke Schmerzmittel vom Arzt für die Zeit bis zur 3. Teilimpfung, schont euch, schlaft viel und va esst gesund und das was euch gut tut (jeder ist da ja auch ein bisschen anders. Wenn dir Hühnersuppe gut tut, dann iss viel Hühnersuppe. Wenn die keine Ahnung, Orangen gut tun, dann iss viele Orangen. Aber schauts einfach auf eure Ernährung dass ihr euch nicht mit Zucker und ungesundem Essen voll pumpt in der Zeit um die Impfung bzw va NACH der Impfung!!)

Im Nachhinein denke ich mir irgendwo auch, vielleicht ist Impfung eben auch für Mädchen und Kinder VOR der Regel empfohlen, damit ihnen genau das erspart wird? Weil ab der 3. Teilimpfung ist es ja wieder gut? Aber das ist echt nur ein Gedanke und nichts anderes.

Trotz allem, halte ich die Impfung gerade für Frauen so wichtig, weil du kannst deinen Sexpartner schwer wegen dem Austesten schicken, weil es da einfach keine Tests dafür gibt für Männer(also die einfach so gemacht werden können und auch zahlbar sind, va auch weil es ja so viele unterschiedliche Stämme gibt. Das wird ja nur getestet bei Männern, wenn schon was schief läuft). Aids und alle möglichen anderen Sachen, kann man testen, aber das nicht. Und 90% Schutz ist schon immens!
Ich würde das JEDER Frau raten eigentlich, obwohl ich echt nicht der Mensch bin, der voll auf dem Impf-Trip bin und so Sachen wie Grippe-Impfung zb in meinem Alter va oben drein, als völligen Schwachsinn sehe. Aber jeder muss da eh für sich selbst wissen, was am Besten nur ist.

Nur bitte nicht verzweifeln! Bei mir nach der 3.Impfung war alles wieder gut!!! Kein Plan warum. Vielleicht ist das der Rhythmus vom Körper mit sowas um zu gehen und bestimmte Reaktionen passieren erst bei der 3. Teilimpfung!
Nur wie gesagt, ich bin unendlich dankbar und erleichtert, dass die 3.Teilimpfung die Nebenwirkungen der 2 Impfungen davor aufgehoben hat!
Mut zur 3.Teilimpfung und nicht verzweifeln oder aufgeben!!



Schreiben Sie uns über Ihre Erfahrungen mit diesem Medikament:

Kommentare werden nach Prüfung auf Arznei-News.de veröffentlicht.
Machen Sie bitte keine persönlichen Angaben (wie Name, Geburtsdatum, Anschrift, Telefon-Nr., Email-Adresse etc.)!
Benutzen Sie bitte aus Lesbarkeitsgründen auch Komma, Punkt und Absatz. :-)