Maviret: Nebenwirkungen

Die am häufigsten gemeldeten Nebenwirkungen

Die am häufigsten gemeldeten Nebenwirkungen (Häufigkeit ≥ 10 %) waren Kopfschmerzen und Fatigue.

Weniger als 0,1 % der Studienteilnehmer, die mit Maviret behandelt wurden, hatten schwerwiegende Nebenwirkungen (transitorische ischämische Attacke), schreibt die EMA. Der Anteil an Studienteilnehmern, die die Behandlung mit Maviret aufgrund von Nebenwirkungen dauerhaft abbrach, betrug 0,1 %. Die Art und der Schweregrad der Nebenwirkungen bei Studienteilnehmern mit Zirrhose waren insgesamt vergleichbar mit den Nebenwirkungen, die bei Studienteilnehmern ohne Zirrhose auftraten.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei Studienteilnehmern, die mit Maviret behandelt wurden, identifiziert. Die Nebenwirkungen sind nachstehend nach Systemorganklasse und Häufigkeit aufgeführt. Die Häufigkeitskategorien sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100 bis < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100), selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000) oder sehr selten (< 1/10.000).

Nebenwirkungen, die für Maviret identifiziert wurden

Erkrankungen des Nervensystems
Sehr häufig Kopfschmerzen

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Häufig Durchfall, Übelkeit

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Sehr häufig Fatigue
Häufig Asthenie

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen

Nebenwirkungen bei Studienteilnehmern mit schwerer Nierenfunktionsstörung, einschließlich dialysepflichtiger Studienteilnehmer

Die Sicherheit von Maviret bei Studienteilnehmern mit einer chronischen Nierenerkrankung (Stadium 4 oder 5, einschließlich Dialysepatienten) und einer chronischen HCV-Infektion vom Genotyp 1, 2, 3, 4, 5 oder 6 mit kompensierter Lebererkrankung (mit oder ohne Zirrhose) wurde an 104 Studienteilnehmern untersucht (EXPEDITION-4). Die häufigsten Nebenwirkungen bei Studienteilnehmern mit schwerer Nierenfunktionsstörung waren Pruritus (17 %) und Fatigue (12 %).

Nebenwirkungen bei Studienteilnehmern mit Leber- oder Nierentransplantat

Die Sicherheit von Maviret wurde bei 100 Leber- oder Nierentransplantatempfängern mit einer chronischen HCV-Infektion vom Genotyp 1, 2, 3, 4 oder 6 ohne Zirrhose untersucht (MAGELLAN-2). Das allgemeine Sicherheitsprofil bei Transplantatempfängern war vergleichbar mit dem der Studienteilnehmern in den Phase-II- und –III-Studien. Nebenwirkungen, die bei ≥ 5 % der Studienteilnehmer, die mit Maviret über 12 Wochen behandelt wurden, beobachtet wurden, waren Sicherheit bei HCV/HIV-1-koinfizierten Studienteilnehmern Das allgemeine Sicherheitsprofil bei HCV/HIV-1-koinfizierten Studienteilnehmern (ENDURANCE-1 und EXPEDITION-2) war mit dem der HCV-monoinfizierten Studienteilnehmern vergleichbar.

Bilirubinanstieg im Serum

Bei 1,3 % der Studienteilnehmer wurden Anstiege des Gesamtbilirubins von mindestens 2-fach über dem oberen normalen Grenzwert (Upper Limit of Normal, ULN) beobachtet aufgrund einer Glecaprevir-vermittelten Inhibition der Bilirubintransporter und des Bilirubinmetabolismus.
Quellenangabe: EMA

Erfahrungen mit Nebenwirkungen, Erfahrungsberichte

Anonymous sagte am :

Meine Erfahrung: Das Medikament ist sehr positiv. Habe sogut wie keine Nebenwirkung gehabt. Mein Therapie ist heute zu ende .



Cultivator sagte am 24.04.2018 um 20:05

Hallo, ich nehme jetzt seit 6 Wochen Maviret und habe wenig Nebenwirkungen wie leichte niedergeschagenheit und müdigkeit, aber gut für 2 Monate zu ertragen. Nach 4 Wochen wurde zwischendurch die Viruslast getestet. Vorher lag sie bei 1,8 Million, nach 4 Wochen Maviret bei 16 !!!. Ich konnte es kaum glauben :-) Ich hoffe, diese Krankheit ganz los werde, wo ich sehr zuversichtlich bin. Schöne Grüße



LG aus Wien sagte am :

Seit 16 Jahren habe Hepatitis C mit Genotyp 3 und es war nie leicht damit umzugehen. Die herkömmliche standard Therapie war zwar immer im Gespräch aber für mich nie ein Thema. Nun war es aber so weit das ich mich einer 12 wöchigen Therapie unterziehen musste. Ich war überrascht wie ich erfahren habe das ich das ganze neue erst zugelassene Medikament bekomme. Ich nehme seit 28.10 Maviret einmal täglich in der Früh und bin erstaunt das ich so gut wie keine Nebenwirkungen verspüre. Es ist für mich jetzt schon ein Hoffnungsträger für alle Hepatitis C Erkrankten, sowie ein absoluter Durchbruch in der Hepatitis C Forschung und Entwicklung . Ich kann jedem nur empfehlen sich dieser Therapie mit diesem Medikament zu unterziehen!!!! danke



Petra sagte am :

Einnahme seit 4 Wochen. In der 1. Woche kaum Symtome, danach erhöhtes Krankheitsgefühl wie bei einer schweren Erkältung mit Schüttelfrost, Abgeschlagenheit, Gelenk und Muskelschmerzen , Kopfschmerzen, Übelkeit mit Erbrechen. Starker Juckreiz an ganzen Körper.
Ich soll laut Arzt weitere 4 Wochen durchhalten…….



Gast sagte am :

Bin heute bei Tag 4. Und jede Menge Nebenwirkungen. Juckreiz am ganzen Körper seit Tag 1. Trockener Mund. Leichter druck im Kopf. Extreme Blähungen. Probleme mit der Konzentration. Heute starkes Schwindelgefühl und Übelkeit.



Michael aus Berlin sagte am :

Heute Tag 4 der Einnahme. Habe seit über 25 Jahren Hepatitic C/Genotyp 1 Interferon und Ribavin kamen für mich wegen der Nebenwirkungen nie in Frage.
Ich verspüre noch keine Nebenwirkungen und hoffe das das so bleibt. Ich werde weiter berichten.



Gast sagte am :

Hallo Ihr Lieben.
Ich nehme seit 5 Wochen Maviret abends ein. Ich habe Genotyp 3 seit 2009. Es ist meine erste Behandlung mit einem Medikament. Das arbeiten fällt mir an manchen Tagen etwas schwer, da ich nur stehen muss. Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schlappheit und schwindelgefühl treten immer mal wieder auf. Im großen und ganzen ist es eine super Chance mit dem Medikament gut duch die Therapie zu kommen ohne großartige Rückschläge.
Ich hoffe sehr endlich gesund zu werden und der erste Schritt ist getan.



Susi B aus M. sagte am :

Hallo ,
ich nehme das Maviret seit 5 Wochen ein. Am Anfang hatte ich auch Schwindel, etwas Kopfschmerzen und mein Gaumen war taup. Mittlerweile habe ich keine Nebenwirkungen mehr, im Gegenteil mir geht es richtig gut.
Ich glaube das man am Anfang diese Nebenwirkungen hat und dass sich das nach einer Zeit legt. Was ich natürlich ständig habe sind Hitzewallungen, ich weiß aber nicht ob das mit der Therapie zusammen hängt, ich bin nämlich auch in den Wechseljahren. Ich habe auch eine Hepatitis C Genotyp 3 und erhoffe mir durch das Medikament das ich nach 12 Wochen geheilt bin und dass das so bleibt. Ich wünsche Euch allen viel Glück und bleibt stark ihr schafft das. Denkt postiv ; -)



Biene sagte am 09.10.2018:

Hallöchen, ich habe jetzt 8 wochen die tsbletten genommen und kaum Nebenwirkungen, ein bisken jucken und wenig Hunger , aber sonst gut verträglich. Ich habe sie Abends genommen, da ich sie dann immer mit einer Mahlzeit einnehme. Meine Werte sind kaum noch messbar und die waren echt hoch! Also ich drück allen die Daumen das ihr gut da durch kommt. Eure Biene



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