Memantin bei Schädel-Hirn-Trauma

Medikament hilft bei Schädel-Hirn-Trauma

04.08.2017 Schädel-Hirn-Traumata sind eine der Hauptursachen für Behinderung und Tod weltweit, aber Medikamente haben sich bislang in der Regel nicht hilfreich erwiesen.

Eine neue Studie fand heraus, dass Memantin – ein Medikament zur Behandlung von Demenz bei Alzheimer-Krankheit – eine vielversprechende Therapie sein kann.

Die Studie untersuchte die Wirkung von Memantin auf die Blutwerte von neuronenspezifischer Enolase (NSE), einem Marker für neuronale Schäden, und der Glasgow Coma Scale (GCS) bei Patienten mit mittelschwerem Schädel-Hirn-Trauma. Das GCS ist das am häufigsten eingesetzte Scoring-System, um das Bewusstseinsniveau bei Personen nach Schädel-Hirn-Traumata zu erfassen.

Bei mit Memantin behandelten Patienten mit mittelschweren Schädel-Hirn-Traumata senkten sich die Blutwerte von NSE bis zum Tag 7 und stellten sich Verbesserungen bei den GCS-Scores am 3. Tag der Studie ein, schreiben die Wissenschaftler.

Die Studie wurde im Journal of Clinical Pharmacology veröffentlicht.
© arznei-news.de – Quelle: Journal of Clinical Pharmacology – http://dx.doi.org/10.1002/jcph.980, Aug. 2017



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