Minocyclin: Multiple Sklerose

Multiple Sklerose: Medikament verlangsamt Fortschreiten

02.06.2017 Eine klinische Studie von Forschern der University of Calgary zeigt, dass das Akne-Medikament Minocyclin die Progression von rezidivierender-remittierender (schubförmiger) Multipler Sklerose (MS) bei Patienten mit den ersten Symptomen verlangsamen kann.

Die Studie umfasste 142 Teilnehmer im Alter zwischen 18 und 60 Jahren an 12 kanadischen Standorten.

Die Teilnehmer der Studie, die ihre ersten demyelinisierenden Symptome erlebten, wurden randomisiert auf 100 mg zweimal täglich orales Minocyclin oder Placebo.

Bei einer sechs-monatigen Behandlung zeigte sich eine Verringerung um 27,6 Prozent für die Entwicklung einer vollen MS. Das Risiko betrug 61 Prozent in der Placebo-Gruppe und 33,4 Prozent in der Minocyclin-Gruppe. Diese Ergebnisse sind denen aktueller Therapien ähnlich.
© arznei-news.de – Quelle: New England Journal of Medicine, DOI: 10.1056/NEJMoa1608889, Juni 2017



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