Naldemedin (Rizmoic)

EU: Opioid-induzierte Verstopfung – CHMP-Zulassungsempfehlung

14.12.2018 Der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Zulassungsbehörde (CHMP) empfiehlt die Zulassung von Rizmoic (aktive Substanz ist Naldemedin) der Firma Shionogi B.V. als 200-Mikrogramm-Filmtabletten für die Behandlung von Opioid-induzierter Verstopfung.

Wirkstoff

Der Wirkstoff von Rizmoic ist Naldemedin, ein peripher wirkender Mu-Opioid-Rezeptor-Antagonist, der in Geweben wie dem Magen-Darm-Trakt wirkt, wodurch die verstopfende Wirkung von Opioiden verringert wird, ohne die Effekte des Opioids auf das ZNS umzukehren.

Der Nutzen von Rizmoic liegt in seiner Fähigkeit, eine klinisch relevante Erhöhung der Anzahl der spontanen Darmbewegungen bei Patienten einzuleiten, die unter opioidinduzierter Verstopfung leiden.

Die häufigsten Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen sind Bauchschmerzen (7,8%), Durchfall (5,9%), Übelkeit (3,6%) und Erbrechen (1,1%).

Indikation

Bei Zulassung wäre Rizmoic indiziert für die Behandlung von opioidinduzierter Verstopfung (OIC) bei erwachsenen Patienten, die zuvor mit einem Abführmittel behandelt wurden.
© arznei-news.de – Quelle: EMA



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