Natrium-Zirkonium-Ringsilikat (Lokelma)

Hyperkaliämie: EU-Zulassungsempfehlung

24.02.2017 Der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Zulassungsbehörde (CHMP) empfiehlt die Zulassung von Lokelma 5-g- und 10-g-Pulver zur oralen Suspension (aktive Substanz ist Natrium-Zirkonium-Ringsilikat) der Firma AstraZeneca AB für die Behandlung von Hyperkaliämie bei Erwachsenen.

Natrium-Zirkonium-Ringsilikat (ATC-Code V03AE10) bindet Kalium im Austausch gegen Wasserstoff und Natriumkationen im gesamten Magen-Darm-Trakt und reduziert die Konzentration von freiem Kalium.

Dies senkt den Serumkaliumspiegel und erhöht die Ausscheidung von Kalium, was die Hyperkaliämie behebt. Lokelma senkt laut CHMP wirksam den Serum-Kalium-Spiegel.

Die häufigsten Nebenwirkungen sind Hypokaliämie und Ödem-ähnliche Ereignisse.
© arznei-news.de – Quelle: EMA, Feb. 2017

EU-Genehmigung zur Behandlung von Hyperkaliämie

23.03.2018 AstraZenecas Lokelma ist in Europa zur Behandlung von Hyperkaliämie bei erwachsenen Patienten zugelassen worden.

Lokelma (ZS-9, Natrium-Zirconium-Cyclosilikat oder Natrium-Zirkonium-Ringsilikat) ist eine unlösliche, nicht absorbierte Verbindung mit einer Struktur, die vorzugsweise Kaliumionen einfängt.

In klinischen Studien betrug die mediane Zeit bis zum Erreichen normaler Kaliumwerte bei Patienten mit Hyperkaliämie, die das Medikament einnahmen, 2,2 Stunden, wobei 98 Prozent innerhalb von 48 Stunden ab dem Ausgangswert normale Werte erreichten.
© arznei-news.de – Quellenangabe: AstraZeneca



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