Niraparib (Zejula) – Erfahrungen, Erfahrungsberichte

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Beate sagte am :

Nehme sie seid Montag und mir ist so übel. wie lange kann die Übelkeit anhalten das der Körper sich daran gewöhnt hat.



Christine sagte am :

( C 56 Z ) seriöses High grade Karzinom ( HGSC ) mit Infiltration beider Adnexen

Ich nehme Zejula seit März 2018 und komme gut zurecht. Einmal im Monat ist mir übel und ich muss mich übergeben und bin pitschnass am ganzen Körper. Das ganze dauert so ca. 4-6 Stunden ! Ich nehme täglich 2 Kapseln a. 100 mg. Leider wird das ganze durch meine Ärztin sehr schlecht überwacht!
Christine



Alsterliebe sagte am :

Meine Frau nimmt Niraparib seit 10 Tagen. Sie wird von der Klinik engmaschig überwacht.
Gestern bei der Blutabnahme war alles im normalen Bereich.
Seit heute früh klagt sie über Übelkeit und Bauchschmerzen. Gibt es dazu Erfahrungen? Kann man das abmildern?



Finchen sagte am 06.08.2018:

ICH NEHME JETZT SEIT 4 Wochen Niraparib 200mg und werde sehr engmaschig und kompetent von meiner Klinik überwacht.
Bereits nach 3 Tagen begann eine Verstopfung mit stark geblähtem Bauch. Ich bin sehr schlank(54 kg bei 167 cm).Deshalb sieht mein Unterbauch sehr „füllig“ aus und ist sehr (schmerzhaft) hart. Sämtliche Salzebasierten Abführmittel zeigen keine Wirkung Tropfen bewirken nur sehr geringe Entlastung. Kennt jemand ein gut verträgliches und wirkungsvolles Medikament?



Sommerkind sagte am 11.08.2018:

Ich nehme Niraparib heute den 5 Tag und habe festgestellt das ich müder bin als sonst und erschöpft. Hoffe es legt sich wieder und der Körper gewöhnt sich an das Medikament. Habe Montag die erste Blutkontrolle bei meinem Arzt.



Schmetterling sagte am 19.10.2018:
Nehme seit 3 Wochen Zejula tgl. 200 mg. Ich fühle mich als wäre ich mitten in der Chemo.
Total erschlagen, müde und kann trotzdem nicht schlafen. Das Problem mit der Verstopfung habe ich auch.
Infektionen der Blase, muss immer noch Antibiotika nehmen. Meine Kraft ist total am Boden.
Ich weiss nicht ob sich das irgendwann einpendelt. Aber was ist die Alternative?
Es gibt leider keine. Um weitere Tumore zu zu vermeiden, muss ich wohl damit klarkommen. Ist aber sehr schwer.


Schmetterling sagte am 08.11.2018:
Ich nehme Zejula jetzt seit 6 Wochen. Mittlerweile bin ich von 3 Tbl. täglich runter auf eine Tbl. Da die Nebenwirkungen immer schlimmer wurden.
Ich habe seit zwei Wochen einen hohen Blutdruck und Puls und muss dagegen auch ein Medikament nehmen.
Aber schlimmer ist die Blutarmut, die mich total schlapp und fertig macht, sodass ich heute morgen in die Klinik muss und Bluttransfusionen bekomme.
So schlimm war nicht mal die Chemo, die ich davor hatte.
Bin mal gespannt auf das nächste CT, ob sich die ganze Schinderei überhaupt gelohnt hat.


Silvi sagte am 13.11.2018:

Hallo, ich nehme Zejula 3ü0 mg pro Tag, seit Mitte Juli. Zuerst habe ich gleich Verstopfung bekommen. Nichts half wirklich bis ich dann auf Omniflora gestoßen bin. 3x am Tag ca. 5 g das hilft. Und ab und zu einen Neda Würfel. Ist nicht besonders gut aber hilft. Mir ist manchmal übel, aber nicht immer. Zur Zeit bin ich müde und habe Kopfschmerzen. Das kommt von dem extrem niedrigen Hämoglobinwert. Ende der Woche bekomme ich wieder Bluttransfusionen. Leider habe ich schon wieder abgenommen, das ist auch nicht besonders gut. Vielleicht hat jemand einen Tipp wie man die Übelkeit bekämpft.

Edit:
Muss meinen Eintrag über Omniflora (ist auch sehr gut für den Darm) korrigieren., meinte aber OptiFibre. Das hilft bei mir sehr gut.



Anonymous sagte am 19.11.2018:
Ich hatte auch mit 300 mg Zejula begonnen, aber das war so grausig, dass ich nur noch auf der Couch rumgelegen bin. Habe erst auf 200 und dann auf 100 reduzieren müssen.
Seit der Bluttransfusion gehts mir ganz gut. Mal schaun, obs anhält.
Die Verstopfung hab ich in den Griff bekommen mit Dörrpflaumen. Hört sich komisch an, ist aber so. ich esse so 4 Stück am tag. Ich hätte nicht gedacht dass das hilft.
Schlimmer noch finde ich die Schlaflosigkeit, den trockenen Mund und Hals und die ständig laufende Nase.
Aber es sieht so aus, als hätten wir keine andre Wahl.Hallo Sivi,
die Übelkeit bekomme ich in den Griff mit den MCP AL 10.
Versuchs mal damit.


Edith sagte am 06.12.2018:
Ich nehme Zejula seit Mitte Oktober und vertrage es ganz gut .
Habe nur das Problem das ich einen Druck auf dem Herz habe und immer das Gefühl habe , das ich gerade einen Dauerlauf gemacht habe. Ausserdem bin ich mega nervös und zittrig .
Hat jemand Erfahrung damit , wäre sehr froh, wenn man mir helfen könnte.


Gaba sagte am 26.12.2018:
Hallo , ich nehme Zejula seit 15.10.18 , 200mg 1x Tgl. Anfang war alles ohne Symptome ,wegen der Gefahr Übelkeit zur bekommen habe die Kapsel zur Nacht genommen , bis jetzt kann mich nicht beschweren Übelkeit hatte ich nur 2 mal gehabt . Jetzt fäng aber an mit Verstopfung ,starke Schlaflosigkeit , 4x Herzrasen bis Puls ca 190 /min ,ca 30-50min gedauert da bei fühlte mich Schwäch und hatte Angst ,seit 2 Wochen leide ich über Reizhusten und extrem starke Halsschmerzen das ich Angst habe etwas runter schlucken . Meine Blutwerte halten sich im Grenzbereich , bekomme schnell Hämatome .Mein Geschmack und Geruch sind geschwächt .Krige schnell Zahnfleisch Entzündung ob voll ich sehr viel wert auf Mundhygiene lege . Jetzt ,letzte Zeit bemerkte ich das Ich kaum belastbar bin beim Treppensteigen krige Luftnott . Die Nebenwirkungen sind nicht ohne aber welche Alternativen habe ich ?


Schmetterling sagte am 09.03.2019:
Hallo zusammen,
ich nehme Zejula jetzt seit 6 Monaten und hatte letzte Woche das erste CT seit August 2018.
Es ist gut ausgefallen, alle Metastasen haben sich zurück gebildet, was mich natürlich sehr freut.
Die Nebenwirkungen sind mittlerweile erträglich, aber nach wie vor vorhanden.


maria w sagte am 11.03.2019:

nun ja, Antworten sehe ich keine hier..!?

nehme seit 4 Tagen Zejula, und wenn die Effekte so anhalten, Schlafstörungen, Bauchweh, Schwindel, Kopfweh, allgemein fertig!!…..—- werde ich aufhören.

Bin zzt nach 2nd line Chemo und die Werte gut. Was bringen mir statistische ca 9 Monate statt statistischen 3.5, ohne Rezitiv, wenn meine Lebensqualität arg eingeschränkt ist?? ich weder weiß, ob es bei mir wirken wird (bin No Brca gen) oder wielange ich es nehmen soll/werde. Onkologe gibt schwammige , unsichere Auskünfte, Betreuung nur der Bluttest, zzt wöchentlich. nun ja.



Silvi sagte am 14.05.2019:
Hallo, ich habe Zejula ca. 1/2 genommen, dann 1 Monat Pause, nebenwirkungsbedingt. Weiter mit red. Dosis, ca 1 Monat. Danach Rezidiv und jetzt die 3 Chemorunde. Will euch ja nicht die Hoffnung nehmen. Ich finde den Aufwand mit den vielen Nebenwirkungen war’s für mich nicht wert.


Inka sagte am 18.05.2019:
Ich nehme Niraparib 3 Tabletten täglich seit März 2018. Chronischer Eierstock- und Bauchfellkrebs seit 2008, zwei Rezidive 2013 und 2018. Zwei Chemos recht
gut überstanden, Bei der
dritten anaphylaktischer Schock, Abbruch der Chemo, Beginn der Einnahme von
Niraparib. Rinnende Nase, trockener Mund kenne ich auch, vor allem aber machen mir die bleierne Müdigkeit und die ständigen Gelenkschmerzen sehr zu schaffen.
Habe gefragt, ob ich nicht auf zwei Tabletten gehen könnte, aber die Ärztin wollte
das nicht. Blutwerte in Ordnung, Nierenwerte seit zwei Monaten schlechter. Auch bei mir der Gedanke: Lohnt sich das alles? Soll im September CT haben und Tumormarker bestimmen lassen und werde hoffentlich Positives erfahren.


Morgana sagte am 09.08.2019:
Hallo, ich bin im März 2017 diagnostiziert und operiert worden. Ich habe Figo 4b danach Chemo und Erhaltung und im August 2018 Rezidiv im Bauchfell. Inoperabel, da am Darm festsitzend. ich nehme seit März diesen Jahres das Zejula sehr unregelmäßig, da ich zwei ops am Rücken hatte und es in der Zeit pausieren musste. Seit ca. Anfang Juli nehme ich es nun regelmäßig und hatte bis dato nie eure erwähnten Schwierigkeiten, einzig, das mein HB immer in die Knie geht. Nun, seit zwei Wochen habe ich massiv Übelkeit und heftiges Erbrechen. Nicht durchgehend, sondern immer wieder mit zwei, drei, vier guten Tagen dabei. Ich war auch schon für drei Tage mit Verdacht auf Subilius im Krankenhaus, da, wo ich damals operiert wurde. Die Übelkeit würde mit mcp und Dexamethason behandelt. Keiner sprach von Nebenwirkungen der Zejula. Nun bin ich seit ca einer Woche zu Hause und musste schon wieder mit Übelkeit und Erbrechen kämpfen. Ich bin mir nun nicht sicher, obs nicht doch dran liegt.


Kämpferin sagte am 21.02.2020:
nach zweiwöchiger Einnahme von Zejula (2 Kapseln) Mai 2018 habe ich abbrechen müssen, da sich Einblutungen in der Haut am Unterbein und Unterarm zeigten. Außerdem stellten sich sehr schnell nach Beginn der Einnahme sehr starke Kopfschmerzen und Übelkeit ein. Nach Rücksprache mit meiner Onkologin folgte ich ihrer Empfehlung, unbedingt mit der Einnahme fortzufahren, jedoch gem. Beipackzettel nur noch mit 1 Kapsel, da mein Gewicht zu diesem Zeitpunkt unter 58 kg (168 cm Größe) lag. Bis heute, Febr. 2020 habe ich das beibehalten ohne diese offensichtlichen Nebenwirkungen. Schwerwiegende Nebenwirkungen bestehen darin, dass ich in der Nase keine Schleimhaut mehr habe, das wirkt sich auch auf das rechte Ohr aus (ständig leichte Entzündung). Außerdem bin ich nicht belastbar, also schnell ermüdet beim Laufen oder in der Gartenarbeit.

Meine Frage: kann mir bitte jemand helfen, den Kontakt zur Forschung herzustellen. Ich denke, dass man die Dosierung weiter reduzieren könnte, so wie das bei mir zu Anfang auch geholfen hat. Ich hoffe dadurch, die Zellteilung in den Schleimhäuten zu unterstützen, was ja als schädliche Nebenwirkung auftritt. Demgegenüber könnte durchaus ein Schutz durch das Medikament aufrechterhalten werden. Gegenwärtig wiege ich nur 47 kg, vielleicht ist da eine Reduzierung angeraten. Nur gibt es keine kleineren Dosen zur Zeit in der Verabreichung von Zejula. Deshalb möchte ich den Kontakt zur Forschung zu diesem Medikament, denn es wird doch sicher weitere Untersuchungen zu dem Wirkstoff geben.



Pusteblume sagte am 08.06.2020:
Hallo , ich nehme seit 3 monaten Zejula 100 täglich abends 3 Stk. am Anfang war es erträglich mit den Nebenwirkungen. Mittlerweile habe ich immer öfter Durchfall und Erbrechen , was über Stunden andauert, manchmal sogar 2 Tage. Mein absolut größtes Problem ist aber vor ca. 3 Wochen aufgetreten. Ich habe eine massive Geschmacksstörung was zur Folge hat, dass ich z.b.Salz ,Gewürze usw. Nicht mehr schmecken kann. Dass das so schlimme Folgen hat ,hätte ich mir nie gedacht. Wenn jemand weiß was helfen kann, wäre ich sehr dankbar.



Sonnenschein sagte am 27.06.2020:
Hallo, ich nehme seit Anfang Februar 20 Zejula, bin mit 3×100 mg angefangen, musste nach 4 Wochen wieder absetzen da meine Leberwerte bedrohlich hoch waren, nach 3 Wochen Pause waren die Werte super und ich nehme seitdem 2X 100 mg.
200 mg vertrage ich sehr gut, die Werte sind gut und ich habe sonst keine Beschwerden.
Hoffe es bleibt so.



Vicky sagte am 29.06.2020:
Ich nehme seit April 2020 täglich, abends 3 Kapseln Zejula. Mein Puls und Blutdruck ist auch hochgegangen, nehme jetzt Blutdrucksenker. Unter Verstopfung und Müdigkeit leide ich auch. Außerdem habe ich Schlafstörungen.
Ich hoffe das Medikament schlägt an, dann nehme ich es gerne weiter.
Bin 71 Jahre aber eigentlich recht fit! Hoffen wir, dass vielen damit geholfen wird!

Nachtrag: Habe vergessen, dass ich die Sonne schlecht vertrage. Vor allen Dingen am Kopf, juckt furchtbar! Hat das noch jemand?



DocBibi sagte am 21.07.2020:
Hallo
12/16 wurde ich beschwerdelos bei meiner jährlichen Kontrolle mit BRCA 1 pos. Ovarialkarzinom Figo IVb diagnostiziert, im Januar dann R0 Resektion mit 6 Zyklen Chemo sowie 15 Monaten Avastin. Zum 55. Geburtstag letztes Jahr hat mich mein Körper mit einer solitären Metastase zwischen Milz und Bauchspeicheldrüse überrascht, wieder wurde eine R0 Resektion durchgeführt mit 6 Zyklen Chemo. 5 Wochen danach dann Beginn mit Zejula 300mg bei 165 cm Körpergröße und 61 kg. Ziemlich schnell stieg mein Blutdruck von 100/60 auf 160/110 und mein Ruhepuls von 55 auf 100, dafür fiel der Hb von 13 auf 10, also 25 Tage Pause und danach 200 mg Zejula. Nach 4 Wochen fiel der Hb wieder ab auf 10. Hört sich zwar nicht schlimm an aber während keiner Chemo hatte ich diese Probleme und da ich sehr gerne Sport mache habe ich mit einer Anämie keine Lebensqualität, insbesondere weil es ja eine Therapie voraussichtlich bis zum Lebensende (oder Rezidiv) sein wird. Das bedeutet ich werde nach meiner Pause mit 100 mg weitermachen. Sollte helfen, denn Thrombos und Leukos sind mit der 200er Dosis nicht abgesunken, RR und Puls waren auch o.K.. An anderen Nebenwirkungen habe ich vor allem Sonnenempfindlichkeit (und daher eine beeindruckende Hutsammlung, sonst brennt es auf dem Kopf wie nach einem Sturz in die Brennesseln) und eine Gasproduktion wie eine Kuh auf der Weide.
Auch mein Onkologe wollte unbedingt die 300 mg auch als die Beschwerden mehr wurden, meine Gynäkologin hat mir zu der Reduktion geraten. Und schlucken tue ich, nicht der Onkologe. Es handelt sich immer um Vorschläge, nicht um einen Zwang. Wir haben darüber gesprochen und sind beide zu diesem Ergebnis gekommen. Da ich selbst Ärztin bin fällt es mir aber sicher auch leichter meine Meinung zu vertreten.


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