Pembrolizumab (Keytruda) – B-Zell-Lymphom

Einsatz des Medikamentes bei (s. dort): Hodgkin-Lymphom, B-Zell-Lymphom, Melanom – Schwarzer Hautkrebs, Blasenkrebs, Brustkrebs, Darmkrebs (Kolorektalkarzinom), Lungenkrebs (NSCLC), Kopf- und Halskrebs, Mesotheliom, Magenkrebs, Magenkarzinom, Nierenzellkarzinom, Prostatakrebs, Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs)

Primär mediastinales großzelliges B-Zell-Lymphom – FDA-Zulassung

15.06.2018 Die US-Regulierungsbehörden haben die Liste der zugelassenen Anwendungen des MSD-Immuntherapeutikums Keytruda (Pembrolizumab) erneut erweitert und grünes Licht für die Behandlung des primären mediastinalen großzelligen B-Zell-Lymphoms (PMBCL) gegeben.

Das Medikament kann nun für Patienten mit refraktären Primärformen von PMBCL, einer Art Non-Hodgkin-Lymphom, oder solchen, die nach zwei oder mehr vorangegangenen Therapielinien rückfällig geworden sind, verschrieben werden.

Die Entscheidung gibt PMBCL-Patienten Zugang zur ersten Anti-PD-1-Therapie für ihre Erkrankung.

Keytruda wurde über den beschleunigten Weg der US Food and Drug Administration auf der Grundlage von Daten aus der KEYNOTE-170-Studie mit 53 Patienten mit rezidivierendem oder refraktärem PMBCL zugelassen.

Die Daten zeigten eine objektive Ansprechrate von 45 Prozent, eine vollständige Ansprechrate von 11 Prozent und ein teilweises Ansprechen von 34 Prozent.

Mediane Dauer des Ansprechens, basierend auf 24 Patienten, die ansprachen, wurde nicht erreicht, während die mediane Zeit bis zum ersten objektiven Ansprechen 2,8 Monate betrug.
© arznei-news.de – Quellenangabe: MSD

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