Remsima

Entzündungshemmer

EU-Zulassung

Infliximab: Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Remsima für die gesamte Europäische Union erteilt.

Indikation

Remsima ist ein entzündungshemmendes Arzneimittel, das den Wirkstoff Infliximab enthält. Es wird gewöhnlich bei Erwachsenen mit folgenden Erkrankungen angewendet, wenn andere Arzneimittel oder Behandlungen versagt haben:

  • rheumatoide Arthritis
  • Morbus Crohn,
  • Colitis ulcerosa,
  • ankylosierende Spondylitis,
  • Psoriasis-Arthritis,
  • Psoriasis.

Wirksamkeit

Remsima wurde mit dem Referenzarzneimittel Remicade in einer Studie mit 606 Erwachsenen, die an rheumatoider Arthritis litten, verglichen. Nach 30-wöchiger Behandlung war Remsima genauso wirksam wie Remicade: Bei beiden Arzneimitteln sprachen rund 60 % der Patienten auf die Behandlung an.

Nebenwirkungen, Kontraindikationen von Infliximab/Remsima

Remsima / Infliximab in EU zugelassenSehr häufige Nebenwirkungen von Remsima (beobachtet bei mehr als 1 von 10 Patienten) sind:

  • Virusinfektionen (wie Grippe oder Fieberbläschen),
  • Kopfschmerzen,
  • Infektion der oberen Atemwege
  • (Erkältungen),
  • Sinusitis (Entzündung der Nasennebenhöhlen),
  • Nausea (Übelkeit),
  • Bauchschmerzen,
  • infusionsbedingte Reaktionen und Schmerzen.

Einige Nebenwirkungen, darunter auch Infektionen, können bei Kindern häufiger auftreten als bei Erwachsenen.

Remsima darf nicht bei Patienten angewendet werden, bei denen in der Vergangenheit eine Überempfindlichkeitgegen Infliximab auftrat oder die überempfindlich gegen Mausproteine oder einen der sonstigen Bestandteile von Remsima sind. Remsima darf nicht bei Patienten mit Tuberkulose, anderen schweren Infektionen oder mittelschwerer bis schwerer Herzinsuffizienz angewendet werden.

Die vollständigen Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Gegenanzeigen und Sicherheitshinweise sind dem Beipackzettel zu entnehmen.

© arznei-news.de – Quelle: EMA, Sept. 2013



Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu “Remsima

  1. Hallo haben schon vier mal Remsima bekommen. Es stehen noch weitere Behandlung vor. Es spricht bei mir gut an. Bin gespannt auf das neue Ergebnis bei der nächsten Untersuchung.

  2. Mein Frau hat 10 Jahre Remicade erhalten, auch mit Nebenwirkungen, die sich aber (verglichen mit dem medizinischen Erfolg) in vertretbaren Grenzen hielten. Nun hat meine Frau das erste Mal Remsima erhalten, es eine Katastrophe. Sie hat erhebliche Nebenwirkungen: Scheidenpilz, extreme Knochen- und Gliederschmerzen, grippeähnliche Beschwerden. Die Blut- und Leberwerte sind besorgniserregend. Sie hat nun eine große Entzündung im Körper, wo muss noch festgestellt werden. Sie muss morgen zum Internisten. Sie ist wie um ca. 10 Jahre gealtert. Meine Frau wird zu Remicade zurück gehen müssen. Es ist zu hoffen, dass keine der Nebenwirkungen keine bleibenden Schäden hinterlässt.

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