Rituximab (Rituximab) + Venetoclax (Venclyxto)

FDA-Zulassung für Kombination für zuvor behandelte chronische lymphatische Leukämie

11.06.2018 Roche berichtet, dass die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA Venclexta/Venclyxto (Wirkstoff Venetoclax) in Kombination mit Rituxan / MabThera (Wirkstoff Rituximab) für die Behandlung von Menschen mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) oder kleinzelligem lymphatischen Lymphom (SLL) mit oder ohne 17p-Deletion zugelassen hat, die mindestens eine vorherige Therapie erhalten haben.

Die Zulassung von Venclyxto plus Rituximab für Menschen mit bereits behandelter CLL basiert in erster Linie auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie MURANO, die im März 2018 im New England Journal of Medicine online veröffentlicht und auf der Jahrestagung der American Society of Hematology im Dezember 2017 vorgestellt wurden.

Wirksamkeit

Die Ergebnisse zeigten, dass eine fixe Behandlungsdauer mit Venetoclax plus Rituximab das Risiko eines Fortschreitens oder Todes (progressionsfreies Überleben; PFS) im Vergleich zu Bendamustin plus MabThera, einem aktuellen Behandlungsstandard, signifikant reduziert (HR=0,19; p<0,0001).

Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen von Venclyxto in Kombination mit Rituximab sind eine niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen, Durchfall, Infektion der oberen Atemwege, Husten, Müdigkeit und Übelkeit.
© arznei-news.de – Quellenangabe: Roche

MURANO-Studie – rezidivierte/refraktäre chronische lymphatische Leukämie: Daten zur nicht nachweisbaren minimalen Resterkrankung

16.06.2018 AbbVie präsentierte Daten aus einer neuen Analyse zur nicht nachweisbaren minimalen Resterkrankung (uMRD) aus der zulassungsrelevanten Phase 3 MURANO-Studie mit Venetoclax in Kombination mit Rituximab bei Patienten mit rezidivierter oder refraktärer (R/R) chronischer lymphatischer Leukämie (CLL).

Von den 121 Patienten, die am Ende der Kombinationstherapie eine uMRD (d.h. weniger als eine CLL-Zelle in 10.000 weißen Blutkörperchen) erreichten, blieben 83 Prozent (n=100) bei uMRD und waren danach für einen Median von 13,8 Monaten (Bereich 5,6-23,0 Monate) progressionsfrei.

Diese Ergebnisse wurden auf dem 23. Jahreskongresses der Europäischen Hämatologischen Gesellschaft (EHA) in Stockholm vorgestellt.
© arznei-news.de – Quellenangabe: AbbVie



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