Rucaparib (Rubraca) – Bauchspeicheldrüsenkrebs, Pankreaskarzinom

Pankreaskarzinom mit BRCA1- und BRCA2-Mutationen: Phase II Studienergebnisse

17.05.2018 Der PARP-Inhibitor Rucaparib (Rubraca) könnte Patienten mit aggressivem Bauchspeicheldrüsenkrebs mit BRCA1- und BRCA2-Mutationen helfen, die nur wenige oder keine anderen Behandlungsmöglichkeiten haben laut einer im Fachblatt JCO Precision Oncology veröffentlichten Studie.

Das Medikament zeigte seinen klinischen Nutzen bei bereits behandelten Pankreaspatienten mit BRCA-Mutationen in einer klinischen Studie der Phase II. Von den 19 behandelten Patienten zeigten vier Ansprechen und zwei weitere Patienten eine stabile Erkrankung.

Insgesamt wurde ein klinischer Nutzen bei 32 Prozent der mit Rucaparib behandelten Patienten (6/19) und 45 Prozent bei Patienten (4/9) beobachtet, die nur eine vorherige Chemotherapie für lokal fortgeschrittene oder metastatische Erkrankungen erhalten hatten.

Neun Patienten hatten eine progressive Erkrankung, und drei waren nicht auswertbar. Die objektiv bestätigte Ansprechrate, der primäre Endpunkt der Studie, lag bei 16 Prozent (3/19).

Die Studie umfasste 11 Männer und 8 Frauen in einem Durchschnittsalter von 57 Jahren. 21 Prozent der Patienten hatten BRCA1-Mutations-assoziierten Bauchspeicheldrüsenkrebs, während 79 Prozent mit BRCA2-Mutationen assoziiert waren.
© arznei-news.de – Quellenangabe: JCO Precision Oncology – DOI: 10.1200/PO.17.00316



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